Offizielle Übergabe des Förderbescheids für das 42

Am 14.09.2023 begrüßten wir die Innenstaatssekretärin Simone Schneider zur offiziellen Übergabe des Förderbescheids für die zweite Projektphase auf der Baustelle des 42. Bei dem Treffen, das in entspannter Atmosphäre mit Häppchen und Getränken stattfand, wurde nicht nur die Bedeutung des Projekts für die Stadt und die Region, sondern auch seine Vision für die Zukunft hervorgehoben. SIAK-Vorstandsvorsitzender Dieter Rombach betonte die erfolgreiche Einbindung großer wissenschaftlicher Organisationen. Er unterstrich die bisherige Rolle der SIAK in der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft und betonte, dass es nun an der Zeit sei, diese Verknüpfung aktiv auf die Zivilbevölkerung auszuweiten und so einen ganzheitlichen Ansatz der Zusammenarbeit und Innovation zu fördern. Er skizzierte, wie das 42 nicht nur die Innovationen des Standorts repräsentiert, sondern auch das Potenzial hat, das Interesse junger Menschen an Wissenschaft und Technologie zu entfachen. 42-Projektleiter Johannes Korz ergänzte diese Vision mit konkreten Details zur geplanten Ausrichtung. Er betonte, dass die geplanten Ausstellungen Antworten auf aktuelle Fragen bieten werden, darunter Themen wie Mobilität, Energie, Gesundheit, digitale Landwirtschaft und Industrie 4.0. Er stellte die Ergebnisse der intensiven Arbeit der ersten Förderphase vor und gab einen Ausblick auf die kommenden 12 Monate, in denen das 42 die gesamte Region in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Gemeinschaftsentwicklung bereichern wird. Innenstaatssekretärin Simone Schneider äußerte sich begeistert über das Projekt und lobte insbesondere den interdisziplinären Ansatz. Sie betonte die Bedeutung der aktiven Einbindung der Bürger*innen in dieses ambitionierte Vorhaben und sah im 42 das Potenzial, weit über die Landesgrenzen hinaus als Vorbild zu fungieren. Auch Oberbürgermeisterin Beate Kimmel äußerte sich positiv: Sie sieht im 42 eine vielversprechende Chance für Kaiserslautern, insbesondere in Zeiten, in denen der Handel nachlässt. Ihrer Meinung nach können durch solche innovativen Konzepte der Wissenschaftsraum und das Stadtzentrum erfolgreich miteinander verschmelzen. Weitere Informationen zum 42

Wipotec gewinnt den Großen Preis des Mittelstandes 2023

Feierliche Gala in Düsseldorf Am Samstag, den 23. September 2023 nahm eine Delegation von Wipotec unter Leitung von Geschäftsführer Udo Wagner bei der feierlichen Gala in Düsseldorf den „Oskar“ als Preisträger 2023 für Rheinland-Pfalz/Saarland entgegen. Wipotec hat sich dabei von knapp 1.500 Nominierten für die „Endrunde“ qualifiziert, die aus sechs Regionen Deutschlands kommen. Davon erhielten nur 11 Unternehmen die begehrte Preisträgerstatue. „Und wir stehen auf dem Treppchen – in der Mitte!“, freut sich Udo Wagner. „Das war nicht nur unerwartet, sondern total überraschend. So viele namhafte Unternehmen, coole Start-Ups, und wir haben uns durchgesetzt“, ergänzt er und streckt triumphierend die Statue nach oben. Der Preis wird von der Oskar-Patzelt-Stiftung zum 29. Mal verliehen. Es gibt keine herkömmliche Bewerbung, sondern die Unternehmen werden von einer Kommune/Institution vorgeschlagen. In unserem Fall war das die Wirtschaftsförderung Kaiserslautern (WFK), Dr. Philip Pongratz und Dr. Stefan Weiler. Erst danach erfolgt der umfangreiche Bewerbungsprozess: Katharina Bentz hat zig Seiten Fragen beantwortet, tagelang Daten und Fakten zusammengetragen und ein mehr als 12-seitiges Dokument verfasst. Bewertet wurde in den Kategorien gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Schaffung und Erhaltung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Innovation und Modernisierung, das Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe. Dr. Philipp Pongratz dazu:“ Wir haben nur eine Stimme für die Nominierung und für meinen Kollegen Stefan Weiler und den damaligen Oberbürgermeister, Dr. Klaus Weichel, war klar, da gibt es nur ein Unternehmen, was uns einfällt: Wipotec!“ Theo Düppre gratulierte noch am gleichen Abend mittels fernmündlicher Botschaft: „Letztes Jahr haben wir es bis in’s Finale geschafft und da war ich bei der Gala dabei. Diesmal konnte ich leider nicht, aber Ihr habt den Preis geholt. Hoffentlich ist das kein Omen. Trotzdem gut gemacht!“ Der Dank gilt aber allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Wipotec, „nicht nur hier in Kaiserslautern, sondern auch in Europa, Amerika und Asien/Australien. Natürlich entwickeln und produzieren wir Made in Germany nur in KL. Aber unsere Kolleginnen und Kollegen da draußen verkaufen es an unsere Kunden, egal ob sie nun direkt oder indirekt beteiligt sind. Herzliches Dankeschön und lassen Sie uns weiter an unserer Erfolgsgeschichte Wipotec schreiben“, freut sich Theo Düppre. Pressemitteilung

Imagefilmpremiere + SIAK-Netzwerktreffen

Wir möchten uns herzlich bei allen Teilnehmern unserer Veranstaltung 22. September 2023 im Union – Studio für Filmkunst bedanken! Es war ein voller Erfolg und wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Interessierte dabei waren. Das Programm war abwechslungsreich und spannend: Es gab eine Podiumsdiskussion zum Thema “Wie können die Standortvorteile Kaiserslauterns effektiv nach innen und außen kommuniziert werden?” und die Premiere unseres neuen Imagefilms der Standortkampagne “Kaiserslautern für den nächsten Schritt”. Außerdem hörten wir einen Impulsvortrag von Dr.-Ing. Hubert Zitt, der uns mit auf eine Reise durch die technischen Visionen von Star Trek genommen hat. Natürlich kam auch das Netzwerken nicht zu kurz – es wurden Best Practice Beispiele und Anleitungen zur Nutzung des Kampagnendesigns gezeigt und die Teilnehmer haben sich mit jungen SIAK-Mitgliedern, den Start-ups DutyPay, greenable und Inline Process Solutions, ausgetauscht. Der Imagefilm, der im Zentrum des ersten Teils der Veranstaltung stand, steht ab sofort allen SIAK-Mitgliedern kostenlos zur Nutzung zur Verfügung. Über das unten stehende Formular können Sie sich dafür registrieren.  

Fraunhofer ITWM wird Teil des DLR QCI-Projekts QUANT²AI

Quantencomputer bieten enorme Chancen. Mit ihrer überlegenen Rechenleistung haben sie beispielsweise das Potenzial, komplexe Probleme bei chemischen Reaktionen, Maschinellem Lernen oder der Kryptografie zu lösen. Um sie schneller in die Anwendung zu bringen, entwickelt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit Partnern aus Industrie und Forschung in der DLR Quantencomputing-Initiative (DLR QCI) Quantencomputer, Enabling-Technologien und Anwendungen. Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM ist nun auch als Auftragnehmer in die DLR QCI eingebunden: Die Partner bündeln im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützten Projekt »QUANT²AI« ihre Expertisen, um die Quantentechnologie voranzubringen. Obwohl das Interesse an KI-Methoden auf Quantenhardware für praxisrelevante Anwendungen stetig steigt, stecken die passenden Algorithmen noch in den Kinderschuhen. Mit QUANT²AI evaluiert die DLR QCI mithilfe ihrer Partner Vorteile von Quanten-KIs auf eine praktische Art und Weise, indem sie reproduzierbare Vergleiche durchführt. Dieser sogenannte Benchmark ermöglicht Entwickler:innen, ihre Methoden standardisiert zu testen, und hilft Anwender:innen geeignete Algorithmen für ihr Einsatzgebiet zu identifizieren. Vorteile der Quantentechnologie für KI-Systeme vervielfältigen Der Ansatz von QUANT²AI betrachtet die gesamte Pipeline – vom Sammeln der Daten bis zur Evaluation der Ergebnisse. Dabei verwendet das Team sowohl herkömmliche als auch Quantencomputer, um die Daten zu verarbeiten. Es optimiert aber auch Parameter, Hyperparametersuchen und Näherungsschritte. Da die Auswahl einer geeigneten Pipeline für Maschinelles Lernen auf vielen Anforderungen basiert, muss eine Bewertungsmethode alle Dimensionen berücksichtigen, um hierbei eine qualifizierte Aussage zu ermöglichen. Das große Ziel dabei ist es, die komplette End-to-End-Pipeline von Quanten-KIs vergleichbar zu machen, Quantenvorteile zu vervielfältigen, einen Demonstrator zu entwickeln sowie eine Standardisierung im Quanten-KI-Umfeld anzustoßen. Gebündeltes Fachwissen für ein Ökosystem Quantencomputing »Unsere Industriepartner bringen eine einzigartige Kombination aus akademischen und industriellen Erfahrungen ein. Damit treffen sich in QUANT²AI ganz unterschiedliche Perspektiven auf Quantencomputer, Künstliche Intelligenz und Daten«, erklärt QUANT²AI-Projektleiter Hans-Martin Rieser vom DLR Institut für KI-Sicherheit. Als Unterauftragnehmer vom Fraunhofer ITWM sind auch CONET Solutions, JoS QUANTUM und Data Cybernetics in das Projekt eingebunden. »Bei unserer intensiven Forschung im Bereich der Quanten-KIs ist uns die fehlende Vergleichbarkeit derer aufgefallen. Daher ist das Projekt so besonders: Wir bauen hier zusammen einen Standard für das Benchmarking auf – ein wichtiger Fortschritt für die gesamte und unsere eigene Forschung«, beschreibt Dr. Pascal Halffmann, Projektleiter am Fraunhofer ITWM. So arbeiten künftig die Abteilungen »Finanzmathematik« und »Bildverarbeitung« sowie der Bereich »High Performance Computing« mit in der Kooperation. Im Rahmen des DLR Quantum Fellowship Programms der DLR QCI beschäftigt sich ein Doktorand vom DLR-Institut für KI-Sicherheit außerdem mit der Kodierung klassischer Daten auf Quantencomputern. Die Forschungsergebnisse können dann in die Preprocessing-Schritte von QUANT²AI mit einfließen. Vorteile für Forschung, Industrie und Ökosystem Vom Projekt profitieren vor allem Anwendungsprojekte, die zukünftig Quanten-KI einsetzen. Aber auch die Partner gewinnen Erkenntnisse und Erfahrungen für den künftigen industriellen Einsatz von Quanten-Maschinellem-Lernen. Ebenso haben die Projektpartner die Absicht, die Forschungsergebnisse in neuen Produkten und Dienstleistungen zu vermarkten. Damit ermöglichen sie Industrie, Wirtschaft und Forschung den Zugang zu quantenbeschleunigten Rechenverfahren. »Uns gefällt auch die Motivation der DLR QCI als Auftraggeber, den Aufbau eines Quantencomputing-Ökosystems zu unterstützen. Das hilft uns, dem Fraunhofer ITWM, aber auch unseren Partnern im Konsortium sich als Anbieter von Quantencomputing-Expertise zu etablieren«, bekräftigt Halffmann. Pressemitteilung

ISB beteiligt sich an der greenable GmbH aus Kaiserslautern

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) beteiligt sich über ihre Tochtergesellschaft, die VcW Venture Capital Westpfalz Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH und die Wagnisfinanzierungsgesellschaft für Technologieförderung in Rheinland-Pfalz mbH (WFT) aus Mitteln des Innovationsfonds Rheinland-Pfalz, an der greenable GmbH aus Kaiserslautern. Beim Innovationsfonds Rheinland-Pfalz handelt es sich um eine Fördermaßnahme des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Der Fonds wurde mitfinanziert durch die Europäische Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das Start-up greenable hat die Mission den produzierenden Mittelstand zu befähigen den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte zu erfassen, offenzulegen und zu reduzieren. Dazu entwickelt greenable eine innovative Software zur einfachen Berechnung des Product Carbon Footprint und schafft somit Transparenz über die Emissionskategorien (Scope 1-3). Zudem gewinnt der Kunde wertvolle Einblicke in die eigenen CO2-Emissionen, kann diese analysieren und verbessern. Durch die einfache, schnelle und vertrauenswürdige Bilanzierung erhalten Kunden präzise Werte. Zusätzlich werden Datenlücken durch angebundene Datenbanken geschlossen. Zielgruppe sind produzierende kleine und mittlere Unternehmen aus der Automobil-, Verpackungs-, und Kunststoffbranche. „Wir freuen uns sehr die ISB bei uns ab sofort als starken Partner und Gesellschafter mit an Bord zu haben. Das Netzwerk und Know-How im Bereich Finanzierung und Wagniskapital wird uns bei unseren nächsten Schritten enorm weiterhelfen“, sagt Geschäftsführer Patrick Kölsch, der das Start-up gemeinsam mit Lucas Hartmann, Viktor Schiller und Alexander David gründete. „Die greenable GmbH kann mit ihrer Software wertvolle Hinweise zum Einsparen von CO2-Emissionen liefern und damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten. Wir freuen uns sehr, das Unternehmen ab sofort zu unserem Portfolio zählen zu können“, erklärt Mike Walber, Leiter des Bereichs Venture Capital der ISB. Pressemitteilung Foto: © Alex Sell

Juniorprofessorin Dr.-Ing. Clarissa Schönecker erhält Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis gilt als die wichtigste Auszeichnung in Deutschland für Forschende in der Aufbauphase ihrer Karriere. Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Ende Juni bekanntgab, zählt Juniorprofessorin Dr.-Ing Clarissa Schönecker, die das Fachgebiet für Mikrofluidmechanik an der RPTU leitet, dieses Jahr zu den auserwählten Preisträgerinnen und Preisträgern. Auf sich aufmerksam gemacht hat die Ingenieurin mit ihrer Forschungsexpertise zur Strömungsmechanik in miniaturisierten Systemen. Der Preis, der Mitte Oktober offiziell verliehen wird, ist erstmals mit 200.000 Euro dotiert. Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis soll Nachwuchsforschende, die noch keine unbefristete Professur innehaben, darin unterstützen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiterzuverfolgen, so kommuniziert es die DFG. Gewürdigt wird dabei insbesondere, ob die Nachwuchsforschenden im Anschluss an ihre Doktorarbeit bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben und mit ihren Forschungsergebnissen die Fachcommunity bereichern. Clarissa Schönecker hat sich mit wegweisender Grundlagenforschung zur Strömungsmechanik in miniaturisierten Systemen Anerkennung verschafft. Die Ingenieurin untersucht, wie Strömungen in der Nähe von Oberflächen funktionieren und was in dieser Kontaktzone passiert – mit dem Ziel, Prozesse effizienter, etwa weniger energieaufwändig, zu machen. Dabei unterliegen miniaturisierte System besonderen physikalischen Gesetzen. Ein Beispiel: Je kleiner eine Rohrleitung ist, desto größer ist die Oberfläche im Verhältnis zum Innenraum. Dadurch wirken sich auch Oberflächeneffekte wie etwa Reibung stärker aus. „Was meine Forschung außergewöhnlich macht: Im Zusammenspiel von Strömungen und Oberflächen spielen viele unterschiedliche Phänomene eine Rolle“, sagt die Ingenieurin. „Zuzüglich zu den eigentlichen Strömungseffekten können elektrische, elastische, optische, chemische oder auch Wärmeeffekte auftreten. Dadurch ist die Anwendungsbreite enorm.” Ihre Forschungsarbeit erhält durch die Auszeichnung zusätzlichen Schwung. Die Universitätsleitung der RPTU freut sich mit der Wissenschaftlerin: „Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis ist eine besondere Auszeichnung für individuelle Forschungsexzellenz, zu der ich Frau Jun.-Professorin Clarissa Schönecker ganz herzlich gratuliere. Ich bin überzeugt, dass dies ihrer wissenschaftlichen Karriere und auch ihrem vielseitigen Forschungsgebiet einen zusätzlichen Impuls verleiht“, sagt Prof. Dr. Arndt Poetzsch-Heffter, Präsident der RPTU in Kaiserslautern. Prof. Dr. Werner R. Thiel, Vizepräsident für Forschung der RPTU in Kaiserslautern und dabei zuständig für wissenschaftlich Nachwuchs, fügt hinzu: „Engagierter und erfolgreicher wissenschaftlicher Nachwuchs ist eine große Bereicherung für Forschung und Lehre an der RPTU. Deswegen finden Nachwuchsforschende bei uns eine Infrastruktur vor, die sie vom ersten Karriereschritt an unterstützt. Im TU-Nachwuchsring bieten wir etwa eine Anschubfinanzierung für Projekte oder eine Mobilitätsförderung, die die Bezuschussung von Tagungsgreisen oder Forschungsaufenthalten ermöglicht. Von beiden Förderlinien hat auch Frau Schönecker profitiert, der ich herzlich zu dieser hochdotierten Auszeichnung gratuliere.“ Antriebe in Mikrosystemen entwickeln Ihr wissenschaftliches Profil zu schärfen, ist der Ingenieurin nicht zuletzt durch die Aufnahme in das Emmy Noether-Programm der DFG gelungen. Im daraus resultierenden Projekt untersucht die Wissenschaftlerin mit ihrem Team, ob und wie sich auf Miniaturebene mithilfe von Licht bzw. Abwärme gerichtete Bewegungen in Flüssigkeiten erzeugen lassen. Ziel der Forschungsarbeit ist es, die Grundlagen für Antriebe in Mikrosystemen zu schaffen. In ihrer Forschung nutzen Schönecker und ihre Arbeitsgruppe unter anderem spezielle Strukturen mit sogenannten superhydrophoben (flüssigkeitsabweisenden) Oberflächen. Im Rahmen des Emmy Noether-Projektes wird eine Variante dieser Oberflächen entwickelt, welche zugeführte Wärme so verteilet, dass sich die Flüssigkeit in Bewegung setzt. Die Strömungsbewegung entsteht, indem der Temperaturgradient die Oberflächenspannung der Flüssigkeit verändert und eine Zugwirkung auftritt. Alternativen zu Oberflächenbeschichtungen finden Die superhydrophoben Oberflächen, die die Reibung von Strömungen mindern, standen jüngst auch im Fokus der Auszeichnung mit dem Nachhaltigkeitspreis der Gesellschaft für angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM). Die zugrundeliegenden Forschungsarbeiten hat die Ingenieurin zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich Physik der RPTU und dem Photonik-Zentrum Kaiserslautern e.V. durchgeführt. Was die Untersuchungen zu flüssigkeitsabweisenden Oberflächen in punkto Nachhaltigkeit leisten: Schönecker und ihre Forscherkollegen haben hierfür ein neuartiges Konzept vorgelegt, das die Funktionalität dieser Oberflächen stabiler macht, so dass die reibungsmindernden, und damit energieeinsparenden, Effekte besser ausgenutzt werden können. Zusätzlich ist es damit möglich, auf ungünstige Oberflächenbeschichtungen wie z.B. PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) zu verzichten, die im Verdacht stehen, sich negativ auf Menschen und Umwelt auszuwirken. „Insbesondere haben wir im Projekt analytische Modelle entwickelt, mit denen sich exakt beschreiben lässt, was passiert, wenn entsprechend mikrostrukturierte Oberflächen überströmt werden. Damit stehen nun leistungsstarke Werkzeuge zur Verfügung, um die Geometrie dieser Oberflächen zu bewerten, zu verstehen, sie zu optimieren und um sie energieeffizienter zu machen“, erklärt die Ingenieurin. Zur Person Clarissa Schönecker studierte zunächst Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der ehemaligen TU Kaiserslautern und absolvierte nachfolgend den Studiengang „Allgemeiner Maschinenbau“ an der Technische Universität Darmstadt. 2013 schloss sie ihre Promotion zum Thema „Flow Phenomena at Microstructured Surfaces“ mit Auszeichnung ab. Es folgten Forschungstätigkeiten am Center of Smart Interfaces der TU Darmstadt und am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz. Ein Postdoc-Aufenthalt an der Princeton University, USA, in 2015 und 2016 vertiefte ihre wissenschaftliche Expertise in der Strömungsmechanik. 2017 folgte die Ingenieurin dann dem Ruf an die TU Kaiserslautern, wo sie als Juniorprofessorin eigenständig das Fachgebiet für Mikrofluidmechanik (Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik) leitet und darin auch durch das Emmy Noether-Programm der DFG unterstützt wird. Pressemitteilung

Aktiv in Forschung und Gesellschaft

Sparkasse Kaiserslautern ehrt RPTU-Absolventen Sieben Absolventen der Universität Kaiserslautern sind in diesem Jahr von der Sparkassen-Stiftung für die Technische Universität Kaiserslautern für ihre Leistungen ausgezeichnet worden. Bei der 39. Preisverleihung im gut besuchten Deutschordensaal zollte Hartmut Rohden, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kaiserslautern, den Preisträgern für deren „herausragenden Leistungen hohe Anerkennung“. Die Sparkasse Kaiserslautern freue sich, „dass wir Sie würdigen können“, sagte Rohden an die Preisträger gerichtet. „Dass Sie nicht nur wissenschaftlich aktiv sind, sondern auch gesellschaftlich – das fördert den Gemeinschaftssinn!“, rief er den Absolventen zu. Mit dem Stiftungspreis ausgezeichnet zu sein, werde öffentlich wahrgenommen und helfe bei etwaigen Bewerbungen oder gar Unternehmensgründungen, versicherte er. Den Preisträgern gratulierte Kreisbeigeordneter Dr. Walter Altherr als Vertreter des Stiftungskuratoriums. Er wünschte der heutigen universitären Gemeinschaft statt einer drohenden anonymen Denkfabrik „lebendige, persönliche Beziehungen zwischen Lehrenden und Studierenden“ und erinnerte dabei an eigene Universitätserlebnisse. Kaiserslauterns Stadtbeigeordnete Anja Pfeiffer unterstrich die Bedeutung der seit Jahresanfang in Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau umbenannte ehemalige TU für die Stadt und die gesamte Region. RPTU-Co-Präsident Professor Dr. Arnd Poetzsch-Heffter bekräftigte die Einheit von Forschung und Lehre an beiden Standorten. Professor Dr. Werner Thiel, Vizepräsident für Forschung und Technologie der RPTU, sagte, die Preisverleihung durch die Stiftung sei eine große Auszeichnung. „Die vielen guten Ideen der vorgelegten Abschlussarbeiten geben einen guten Überblick über das, was wir zu leisten vermögen“, sagte Thiel anerkennend und verwies zugleich auf die Künstliche Intelligenz (KI), die die wissenschaftliche Forschung weltweit und auch die RPTU stark beeinflusse. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung im Deutschordensaal vom mehrfach bundesweit prämierten Fabian Gaspard, der Gitarrenschüler an der Kreismusikschule Kaiserslautern ist. In diesem Jahr hat das Stiftungskuratorium fünf Masterarbeiten, eine Diplomarbeit und eine Bachelorarbeit für preiswürdig befunden und mit jeweils 350 Euro und je einer Urkunde bedacht. Die Stiftung wurde 1984 gegründet und verfügt über ein Kapital von 250.000 Euro, aus dem jährlich Innovationen in Wissenschaft und Forschung an der Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau gefördert werden. Besonderes Augenmerk haben dabei Forschungsprojekte, die der heimischen Industrie und Wirtschaft dienen. Bislang wurden insgesamt seit Bestehen der Stiftung rund 255.000 Euro an Preisgeld ausgereicht. Felix Sonnenberg (Fachbereich Architektur) zeigte in seiner Masterarbeit, wie ein Hochhaus in Frankfurt, das Kulturzwecken dienen soll, komplett mit nachhaltigen Baustoffen errichtet werden könnte. Diese Arbeit habe bundesweit Aufsehen erregt und Sonnenberg einen Job bei einem Berliner Stararchitekten eingebracht, sagte Betreuer Prof. Dirk Bayer. Marisa Franziska Jakobs (Fachbereich Chemie) aus Worms konnte in ihrer Masterarbeit Werkzeuge modifizieren, mit denen man das chemische Element Zink nachweisen kann, indem man es durch Leuchten visualisiert. Betreuerin Prof. Dr. Sabine Becker erläuterte die Arbeit und verwies auf die Bedeutung. Tania Jacob (Fachbereich Informatik) beschäftigte sich in ihrer Masterarbeit mit dem Problem, Anomalien in Zeitserien möglichst früh zu erkennen und noch bevor diese auftreten. Dadurch würden z.B. datenfundierte Abläufe in Kraftwerken oder in der Finanzwelt sicherer werden, erläuterte Dr. Philipp Liznerski, der Betreuer Prof. Dr. Marius Kloft vertrat. Marco Hoffmann (Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik) aus Frankenthal erarbeitete in seiner Diplomarbeit eine Methode, mit der Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten besser vorausgesagt werden kann und setzte dabei insbesondere auf maschinelles Lernen, wie Betreuer Jun.-Prof. Dr.-Ing. Maximilian Kohns verdeutlichte. Nikolas Longen (Fachbereich Physik) entwickelte und baute für seine Masterarbeit theoretische und praktische Modelle, die zeigen, wie der Strömungswiderstand auf Oberflächen verringert werden kann und sich so ein erhebliches Kostensparpotenzial z.B. beim Pumpenbetrieb ergibt, wie Betreuer Prof. Dr. Egbert Oesterschulze erläuterte. Jonas Engel (Fachbereich Raum- und Umweltplanung) hat in seiner Masterarbeit eine Strategie entwickelt, mit deren Hilfe Potenzialflächen für Photovoltaikanlagen ermittelt werden können, was ihm ein Auftrag der Metropolregion Rhein-Neckar einbrachte, wie Betreuerin Dr.-Ing. Swantje Grotheer hervorhob. Yannik Gabelmann (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) verglich in seiner Bachelorarbeit Vorhersage-Modelle für sog. Marktrisikoprämien und konnte nachweisen, dass der Einsatz von maschinellem Lernen deutlich bessere Resultate hervorbringe, wie Betreuer Prof. Dr. Vitor Azevedo beschrieb. Foto (v.li.): Hartmut Rohden (stellv. Vorstandsvorsitzender Sparkasse Kaiserslautern), Nikolas Longen, Dr. Walter Altherr (Kreisbeigeordneter), Jonas Engel, Marisa Jakobs, Professor Dr. Werner Thiel, Yannik Gabelmann, RPTU-Co-Präsident Professor Dr. Arnd Poetzsch-Heffter, Marco Hoffmann. Es fehlen auf dem Bild Tania Jacob, die sich in Australien aufhält und Felix Sonneberg, der sich per Videobotschaft meldete.

20 Jahre RRLab

Der Lehrstuhl Robotersysteme (RRLab) wurde von Prof. Dr. Karsten Berns an der Rheinland-Pfälzisch Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) im April 2003 gegründet. Forschungsschwerpunkte sind die Realisierung von komplexen autonomen Robotersystemen wie z. B. radgetriebenen Indoor- und Outdoorfahrzeugen sowie Kletterrobotern. Auf dem Gebiet der Humanoiden Roboter wird die Mensch-Roboter-Interaktion studiert, wie auch zweibeiniges Laufen. Zur Koordinierung von komplexen Robotersystemen werden biologisch motivierte Ansätze auf der Ebene der Algorithmen sowie der allgemeinen Steuerungsarchitektur verfolgt. Die Entwicklung von aufwendigen Maschinen erfordert spezifische Design- und Umsetzungsstrategien für große Hardware- / Software-Baugruppen. In diesem Zusammenhang studieren die Mitglieder des Lehrstuhls innovative Computerarchitekturen und elektronische Konzepte. Darüber hinaus entwickeln und verbessern die Forscher des Labors kontinuierlich Werkzeuge für die angemessene Unterstützung des Entwicklungsprozesses über den gesamten Lebenszyklus von Robotersystemen. Das Labor war und ist in zahlreichen geförderten Projekten (BMBF, EU, …) beteiligt und hat Kooperationen mit verschiedenen Partnern aus der Industrie (Volvo, John Deere, …). Darüber hinaus ist der Lehrstuhl Mitglied des Zentrums für Nutzfahrzeugtechnik. Zum Lehrstuhl Robotersysteme

Auszeichnung für herausragende Innovation

Ranga Yogeshwar gratuliert Wipotec zur Auszeichnung mit dem TOP 100-Siegel. Die Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit hat am Freitag, 23. Juni, in Augsburg für alle Mittelständler stattgefunden, die am Jahresanfang das TOP 100-Siegel erhalten haben. Der Wissenschaftsjournalist begleitet den zum 30. Mal ausgetragenen Innovationswettbewerb als Mentor. In dem wissenschaftlichen Auswahlverfahren beeindruckte Wipotec in der Größenklasse C (mehr als 200 Mitarbeiter) besonders in den Kategorien „Innovationsklima“ und „Außenorientierung / Open Innovation“. Bereits zum zweiten Mal zählt Wipotec nun zu den Top-Innovatoren. In dem anlässlich der Auszeichnung veröffentlichten TOP 100-Unternehmensporträt heißt es (Auszug): Wiegen, drucken, inspizieren und Fremdkörper detektieren – diese und weitere Aufgaben erledigen die Maschinen von Wipotec für unterschiedliche Kunden auf der ganzen Welt. Ob es nun um die optische Nachverfolgung und automatische Ausschleusung von Fremdkörpern aus einem Haufen von Sonnenblumenkernen auf dem Förderband geht oder um den Röntgenblick in die Pizzaverpackung: „Geht nicht gibt‘s nicht“ lautet das Motto des Teams. Um jede Aufgabe auf technologisch höchstem Niveau erledigen zu können, setzt der Mittelständler dabei auf Open Innovation. So öffnet er seinen Innovationsprozess immer wieder für Partner und Universitäten. „Wir treffen regelmäßig Kooperationsvereinbarungen und kommen damit deutlich schneller und besser ans Ziel“, sagt Geschäftsführer Theo Düppre. Passend und doch mit hoher Geschwindigkeit entwickeln – dieses Ziel erreicht das Unternehmen zudem auch mit einem effizienten Prozess, der auf einem modularen Baukastensystem aufbaut. Auf diesem Weg entstehen regelmäßig hochkomplexe Innovationen. Wipotec hält mehr als 600 Patente. Pressemitteilung

Künstliche Intelligenz unterstützt bei Verfolgung von Abrechnungsbetrug in der Pflege

Projekt »PflegeForensik« gehen Forschende des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft Dresden und dem Kommissariat für Wirtschaftskriminalität der Polizeidirektion Leipzig mithilfe von KI gezielt gegen Abrechnungsbetrug im Pflegedienst vor. Die Arbeiten wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm »Forschung für die zivile Sicherheit« gefördert. Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen verursacht jährlich Schäden von mehreren Milliarden Euro. Durch die Digitalisierung von Prozessen ergeben sich neue Möglichkeiten, Betrug systematisch zu entdecken – sei es in der Pflege, in Krankenhäusern oder der öffentlichen Verwaltung. Im Projekt »PflegeForensik« entwickeln die Projektbeteiligten seit 2021 eine Softwarelösung, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) bei den Ermittlungen unterstützt sowie bei Arbeiten, die früher rein manuell durchgeführt wurden. Algorithmen auf der Suche nach Auffälligkeiten Im Fokus des Projekts standen zunächst die Algorithmen zum automatischen Einlesen und intelligenten Auswerten der Papierberge. Denn fast jeder Pflegedienst hat seine eigenen, unterschiedlich aufgebauten Papierdokumente, die oft nur analog vorliegen und sogar handschriftliche Elemente beinhalten. Das automatisierte Prüfen hiervon stellte die Beteiligten vor eine echte Herausforderung. »Diese verschiedenen Dokumente werden manuell in Tabellen übertragen und geprüft. Das ist mühsame Fleißarbeit. Mit Bildverarbeitung beschleunigen wir diesen Prozess«, erklärt Dr. Henrike Stephani, stellvertretende Leiterin der Abteilung »Bildverarbeitung« am Fraunhofer ITWM. »Sowohl die Dokumentenstruktur lässt sich mit unseren Algorithmen erfassen als auch die Inhalte. Beispielsweise finden sie Unterschriften und ordnen sie den richtigen Personen zu.« Gleichzeitig sind Touren- und Dienstpläne die Planungsbasis von Pflegediensten. Diese mit den Abrechnungsdaten zu vergleichen, kann Hinweise auf Betrugsfälle liefern. »Eine Auffälligkeit besteht zum Beispiel darin, dass viele Leistungen abgerechnet werden, aber der Tourenplan nur einen kurzen Einsatz listet. Solche Besonderheiten müssen wir automatisiert finden«, ergänzt Dr. Elisabeth Leoff. Sie ist Projektleiterin und stellvertretende Leiterin der Abteilung »Finanzmathematik« beim Fraunhofer ITWM. »Unsere KI wird den Menschen im Prozess zukünftig natürlich nicht ersetzen, aber erheblich unterstützen«. KI wird erst durch aufwändiges Training intelligent Um diese Auffälligkeiten zu finden und digital auszuwerten, haben die Forschenden gemeinsam mit den Anwender:innen typische Ermittlungen in mathematische Modelle übersetzt. Hier hat das Team realistische Szenarien erstellt und die dazugehörigen Auswertungen durchgespielt. Zum Trainieren der KI-Algorithmen wurde vom ITWM-Team und der Polizeidirektion Leipzig mit großem Aufwand Datenannotation betrieben. Das heißt: Mehrere hundert Dokumente sind zunächst anonymisiert, und dann mit Eigenschaften manuell markiert worden, um den Algorithmus intelligent zu gestalten. Auf Basis dessen wird programmiert und auch in Zukunft immer wieder mit Daten getestet und nachgebessert. PflegeForensik-Demonstrator auf dem Prüfstand »Unsere Ergebnisse zeigen gute Fortschritte auf dem Weg zu einer Software, die die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden vereinfacht, aber auch von Versicherungen zur Prüfung der Abrechnungsunterlagen eingesetzt werden kann«, berichtet Leoff. »In der letzten Projektphase haben wir den Demonstrator weiter auf Echtdaten getestet.« Ende April 2023 fand dazu ein Workshop in Berlin statt. Die Teilnehmenden aus den Reihen der Strafverfolgungsbehörden, Justiz und Krankenkassen probierten den Software-Demonstrator direkt vor Ort aus. »Das erfreuliche Ergebnis des interdisziplinären Forschungsprojektes zeigt sehr deutlich, dass die Strafverfolgung im Bereich des Abrechnungsbetrugs in der Pflegebranche beschleunigt und effektiver ausgestaltet werden kann. Die große Herausforderung besteht nun darin, die Ergebnisse dieses erfolgreichen Forschungsprojektes in die Praxis zu überführen«, so Generalstaatsanwalt Martin Uebele. Das Projekt endet im Juni 2023. Im nächsten Schritt heißt es im Idealfall »vom Prototypen zur Produktivsoftware«, die möglichst einfach zu bedienen ist und gleichzeitig gerichtsfeste Ergebnisse liefert. Das Team ist zuversichtlich und freut sich auf die Kontaktaufnahme weiterer Projektpartner. Zum Projekt »PflegeForensik« Pressemitteilung und Bild zum Download