Wipotec stärkt Präsenz in Kaiserslautern

30 Millionen Euro für neue Technologien und Gebäude Wipotec investiert 30 Millionen Euro in den Ausbau seines Standorts in Kaiserslautern. Derzeit entsteht ein Neubau auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern, der drei miteinander verbundene Bereiche umfasst. Die Erweiterung umfasst eine neue Zerspanungsabteilung, eine EMV-Halle für elektromagnetische Verträglichkeitstests, eine erweiterte Elektronikabteilung und einen Rundlauf für schnelles Wägen von Paketen. Die Produktion von Wägezellen, der “Kernkompetenz” von Wipotec, soll zentralisiert werden. Das Unternehmen, das weltweit etwa 1.200 Mitarbeiter an 20 Standorten beschäftigt, strebt eine schnelle Weiterentwicklung seiner Wägesysteme an. Die Erweiterung soll Ende des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Zusätzlich wird auf dem Gelände ein Wertstoffhof entstehen, um Materialien zu recyceln oder zu vermarkten. Wipotec setzt auf erneuerbare Energien, mit einem großen Batteriespeicher und Plänen für Photovoltaikanlagen und Windräder. Obwohl der Umsatz im Jahr 2023 stagniert und bei 170 Millionen Euro liegt, plant Wipotec, am Hauptstandort Kaiserslautern festzuhalten. Die aktuelle Zurückhaltung der Kunden bei Investitionen in neue Maschinen wird als Grund für die Stagnation genannt. Trotzdem gibt es Hoffnung durch neue Entwicklungen, wie das Geschäft mit QR-Codes für Coca-Cola in Lateinamerika. Pressemitteilung SWR-Artikel

Professor Malte Drescher zum Universitätspräsidenten der RPTU gewählt

Der Senat der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) wählte am 13. Dezember Professor Malte Drescher einstimmig zum künftigen Universitätspräsidenten. Es ist die erste Wahl eines RPTU-Präsidenten. Drescher wird Anfang Oktober 2024 die Nachfolge von Professor Arnd Poetzsch-Heffter und Professorin Gabriele E. Schaumann antreten, die seit der Zusammenführung der Universitätsstandorte Kaiserslautern und Landau zur RPTU die Einrichtung als präsidiale Doppelspitze leiten. Eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Präsidenten wird es sein, die weitere Profilbildung der Universität zu gestalten und die beiden Standorte in Süd- und Westpfalz dazu weiter zusammenzuführen. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf die bevorstehenden Aufgaben“, erklärte Drescher nach der Wahl. „Der Transformationsprozess der RPTU ist einer der spannendsten in der deutschen Universitätslandschaft, denn er gibt Gelegenheit Universität neu zu denken. Die RPTU hat großes Potenzial, und ich bin davon überzeugt, dass wir sie gemeinsam zu einer der Spitzenuniversitäten Deutschlands entwickeln werden.“ Der Hochschulrat der RPTU hatte dem Universitätssenat aus dem Kreis der Bewerberinnen und Bewerber auf das Amt Professor Drescher als einzigen Kandidaten zur Wahl vorgeschlagen. „Mit Herrn Drescher haben wir einen profilierten und erfahrenen Universitäts- und Wissenschaftsmanager und ausgezeichneten Wissenschaftler für das Amt gewonnen“, erklärte Albrecht Hornbach, Vorsitzender des Hochschulrats. „Wir, und da spreche ich für den gesamten Hochschulrat der RPTU, sind uns sicher, mit Herrn Drescher die perfekte Person für das Amt gefunden zu haben“, so Hornbach weiter. Der 48-jährige Prorektor für Forschung an der Universität Konstanz übernimmt das Präsidentenamt der RPTU Anfang Oktober 2024 von Professor Arnd Poetzsch-Heffter und Professorin Gabriele E. Schaumann, die das Amt seit Januar 2023 gemeinsam bekleiden. „Wir beglückwünschen Herrn Drescher und die RPTU zur Wahl und wünschen Herrn Drescher viel Erfolg“, gratulierten Poetzsch-Heffter und Schaumann. Poetzsch-Heffter tritt mit dem Amtswechsel in den Ruhestand ein, während Schaumann in ihr gewähltes Amt als Vizepräsidentin für Lehre für die RPTU in Landau wechselt. Professor Norbert Wenning, derzeit Vizepräsident für Lehre in Landau, tritt zum ersten Oktober 2024 ebenfalls in den Ruhestand ein. Zur Person Professor Malte Drescher (Jahrgang 1975) studierte Physik an der Universität Karlsruhe und promovierte dort 2005. Von 2006 bis 2007 war er DFG Fellow an der Universität Leiden. Drescher ist seit 2008 an der Universität Konstanz tätig, von 2008 bis 2013 als Nachwuchsgruppenleiter im Rahmen des Emmy Noether Programms und als Fellow des Zukunftskollegs, von 2014 bis 2015 mit einem Heisenberg-Stipendium. 2014 habilitierte Drescher in der Physikalischen Chemie. Seit 2015 ist Drescher Professor für Physikalische Chemie (Heisenberg-Professur) an der Universität Konstanz und seit 2018 Mitglied des Rektorats. 2017 wurde er vom Europäischen Forschungsrat mit einem ERC Consolidator Grant ausgezeichnet. Seit 2022 ist Drescher Mitglied der ständigen Kommission für Forschung und Karrierewege der Hochschulrektorenkonferenz. Drescher ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Pressemitteilung

Bundesweite Vorreiterrolle: RPTU für Studentisches Gesundheitsmanagement ausgezeichnet

Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) hat für ihr Studentisches Gesundheitsmanagement (SGM) den Sonderpreis „Gesunde Hochschule SGM“ des Corporate Health Awards (CHA) erhalten. Damit knüpft sie an die Erfolge der Technischen Universität Kaiserslautern (seit Januar 2023 RPTU) an, die die Auszeichnung bereits zweimal entgegennehmen durfte. Seit 2015 verfolgt die Universität mittels SGM das Ziel, die bio-psycho-soziale Gesundheit der Studierenden zu fördern und entwickelt dazu Maßnahmen, die eine gesunde Lebensführung unterstützen. Damit hat die RPTU bundesweit eine Vorreiterrolle inne. Ein Trimm-dich-Pfad quer über den Campus, ein Mountainbike-Verleih, Yogakurse gegen Prüfungsstress, ein virtuelles Spiel für mehr Bewegung im Alltag, ein Hängematten-Park zum Entspannen, ein Naschcampus mit vielen Obststräuchern und Erdbeerpflanzen sowie eine Mental Health Awareness Week zur seelischen Gesundheit – das sind nur ein paar Beispiele von vielen Maßnahmen, die Studierenden an der RPTU dabei helfen sollen, geistig, körperlich und sozial gesund durchs Studium zu kommen. Wie wichtig solche Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen in der Hochschullandschaft sind, zeigen regelmäßig Studien, die den studentischen Gesundheitszustand in den Blick nehmen. Zugleich belegen sie, dass Studierende vor allem psychisch belastet und somit auf Unterstützung angewiesen sind. An der RPTU in Kaiserslautern berichten circa 40 Prozent der Studierenden, dass sie sich ziemlich beziehungsweise häufig gestresst fühlen und circa ein Drittel klagt über ein hohes Erschöpfungserleben. Zu diesem Ergebnis kam 2021 eine umfassende Gesundheitsbefragung, deren Ergebnisse im University Health Report zusammengefasst sind. Die Umfrage wird an der RPTU (damals noch an der TU Kaiserslautern) alle drei Jahre durchgeführt, um aktuelle Gesundheitswerte der Studierenden zu ermitteln. Dabei werden neben psychischen Parametern auch Gesundheitsbereiche wie körperliche Aktivität oder der Konsum von Suchtmitteln erfasst. Die Ergebnisse dienen als Basis für ein Studentisches Gesundheitsmanagement, das an der RPTU unter dem Namen CampusPlus bekannt ist und das zum Zentrum für Sport, Gesundheit und Wohlbefinden gehört. Gefördert und beraten wird CampusPlus von der Techniker Krankenkasse. Diese zählt zu den Spitzenreitern beim nachhaltigen Aufbau von gesundheitsförderlichen Strukturen in der Lebenswelt Hochschule. Seit 2015 entwickeln die Verantwortlichen im Rahmen des SGM Maßnahmen und Angebote, die Studierende in einer gesunden Lebensweise unterstützen und allgemein für das Thema Gesundheitsförderung sensibilisieren sollen. Dabei setzen sie auf Partizipation – das heißt, alle Ideen kommen von den Studierenden selbst und werden auch von ihnen umgesetzt. Die Zielgruppe trägt somit selbst zur eigenen Gesundheit bei. Dadurch gelingt es aber auch, die Angebote für die Zielgruppe attraktiv und alltagsnah zu gestalten. „Uns liegt die seelische, körperliche und soziale Gesundheit unserer Studierenden sehr am Herzen. Wir bieten ihnen schon mit Beginn ihres Studiums ein entsprechendes umfangreiches Programm an. Unser Ziel ist es, sie über ihr Studienfach hinaus zu begleiten, sie gesundheitlich wie seelisch zu fördern. Dies ist gerade in Zeiten wie diesen essentiell“, sagt Stefan Lorenz, Kanzler der RPTU. „Junge Menschen ganzheitlich zu fördern, ist fest in unserer DNA verankert. Bundesweit nimmt die RPTU eine Vorreiterrolle im Studentischen Gesundheitsmanagement ein. Wir sind sehr geehrt, dass der Award unser Engagement anerkennt.“ Wie wichtig das Thema mittlerweile ist, belegt auch die Tatsache, dass die Kanzlerjahrestagung, bei der alle Kanzlerinnen und Kanzler deutscher Hochschulen zusammenkommen, im September 2022 an der RPTU in Kaiserslautern (damals noch TU Kaiserslautern) das SGM in den Mittelpunkt der Konferenz gestellt hatte. Dabei haben sich die Kanzlerinnen und Kanzler selbst ein Bild von dem Angebot an der RPTU gemacht. Um auch die Bedeutung der bio-psycho-sozialen Gesundheit an der RPTU selbst stärker in den Blickpunkt zu rücken, wurde der Unisport Anfang des Jahres in Zentrum für Sport, Gesundheit und Wohlbefinden (ZSGW) umbenannt. CampusPlus ist, neben dem Unisport und dem unieigenen Fitnessstudio Unifit, ein Teilbereich des ZSGW. Mit der Fusion mit dem Campus Landau der Universität Koblenz-Landau zu Beginn des Jahres wird das SGM derzeit auch in Landau ausgebaut. Die RPTU (damals noch als TU Kaiserslautern) erhält den Corporate Health Award nun zum dritten Mal. 2018 wurde sie als erste Universität Deutschlands damit geehrt. 2020 folgte eine erneute Auszeichnung. Und auch in diesem Jahr hat die RPTU mit ihrem Angebot überzeugt und setzt somit die Tradition der TU Kaiserslautern fort. So heißt es etwa in der Begründung der Jury: „SGM ist in Ihrer Organisation nicht nur eine Begrifflichkeit, sondern ein gelebtes System.“ Über den Corporate Health Award Der CHA zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen in Deutschland im Themenfeld „Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Seit 2009 wird der Award in 15 unterschiedlichen Kategorien vergeben. Initiatoren sind das Marktforschungsunternehmen EUPD Research Sustainable Management, die Tageszeitung Handelsblatt sowie die ias-Gruppe, die Unternehmen zum BGM berät. Der Preis zeichnet Unternehmen aus, die sich überdurchschnittlich für die Gesundheit der Belegschaft engagieren. Seit 2018 gibt es auch einen Preis für das studentische Gesundheitsmanagement. Die Preisverleihung fand am 7. Dezember in Bonn statt. Pressemitteilung

Prof. Dr. Michael Kopnarski geht in den Ruhestand

Von 2009 bis 2021 war Michael Kopnarski im Vorstand der SIAK aktiv. In dieser Zeit vertrat er offensiv und mit großer Überzeugung die Interessen der Wissenschaft in unserem Netzwerk und sorgte mit seiner erfrischend ehrlichen Art für einen ausgeglichen Fokus zwischen Forschung und Praxis in der SIAK. Ende November ging der 65-jährige Geschäftsführer des Instituts für Oberflächen und Schichtanalytik (IFOS) in den wohlverdienten Ruhestand. Nach seinem Studium und seiner Promotion in Physik an der RPTU (damals TU Kaiserslautern) startete Michael Kopnarski 1991 seine Karriere am 1989 gegründeten IFOS. Er wurde zunächst stellvertretender Leiter, war seit 1999 Geschäftsführer und seit 2006 zusätzlich noch wissenschaftlicher Leiter des IFOS und hat das Institut damit über viele Jahre geprägt. Seit 2011 war er zudem Honorarprofessor im Fachbereich Physik an der RPTU. Das IFOS und vor allem Michael Kopnarski waren dabei von Anfang an ein wichtiger Teil des SIAK-Netzwerks. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Michael Kopnarski für sein Engagement und seinen großen persönlichen Einsatz für die SIAK und Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern und wünschen ihm alles Gute!

RPTU-Start-up ausgezeichnet: Inline Process Solutions gewinnt Hauptpreis beim „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“

Die Jury des diesjährigen „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat aus 220 Bewerbungen der Sommerrunde überzeugende Gründungsideen ausgewählt. Die Auszeichnung fand im Rahmen des Digitalgipfels Ende November statt. Unter den sechs Hauptgewinnern, die für ihre besonders herausragenden Ideen je 32.000 Euro Preisgeld erhalten, ist das 5-köpfige Team von Inline Process Solutions (IPS). Das Start-up, das an der RPTU forscht, nutzt bildoptische Sensortechnologie in Verbindung mit KI-Analyse, um strömende Partikel in verfahrenstechnischen Anlagen zu visualisieren. Die Chemieindustrie in Europa befindet sich im Wandel. Steigende Energiepreise, strengere Richtlinien und die allgemeine Forderung nach mehr Nachhaltigkeit verlangen nach innovativen Lösungen. Hier können sich etwa eine leistungsfähigere Sensorik und eine anlagenübergreifende Datenanalyse bezahlt machen – gerade auch mit Blick auf zukunftsweisende Technologien zur Dekarbonisierung wie der Produktion von grünem Wasserstoff und Batterietechnologien. Dieses Potenzial will das Gründungsvorhaben Inline Process Solutions (IPS) erschließen. Die Messtechnik der fünf Kaiserslauterer Forschenden macht in Apparaten und Rohrleitungen hochauflösende Bilder des enthaltenen Stoff- bzw. Phasengemischs. Die zugehörige, auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Software bestimmt Parameter wie die Partikelgröße und leitet daraus eine Prozesssteuerung und -vorhersage ab. Den Wert von Prozessdaten heben „Das System blickt in Rohrleitungen und andere Apparate hinein und erfasst, wie groß Partikel in einem Gemisch sind, welche Form sie aufweisen und wie viele es überhaupt sind“, erklärt Dr.-Ing. Anne Friebel, die sich bei IPS um die allgemeine Produktentwicklung sowie die Zusammenarbeit mit Industriekunden kümmert. Eine Sonde dient als Sensor, und liefert pro Sekunde 5 bis 10 Bilder – idealerweise an einer kritischen Stelle wie beispielsweise kurz hinter dem Auslass eines Trennapparats. Danach verarbeitet eine Software die Bilddaten mittels KI. Die daraus resultierenden Kenngrößen können Anlagenbetreiber über ein User Interface einsehen und für die Steuerung der Prozesse nutzen. Die Auszeichnung beim „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ unterstreicht die Relevanz der Geschäftsidee: „Wir freuen uns sehr über die öffentliche Anerkennung. Sie macht deutlich, dass wir mit unserer Idee nicht nur potentiellen Kunden einen enormen Wettbewerbsvorteil bieten, sondern dass unsere Produkte auch einen gesamtgesellschaftlichen Impact bieten. Wir danken dem BMWK für die großzügige Unterstützung unseres Gründungsvorhabens und verfolgen mit Interesse weitere Entwicklungen zur Förderung von Start-ups und jungen Gründern durch die Bundesregierung“, Dr.-Ing. Anne Friebel, co-CEO von IPS. Fokus auf Kristallisation und Sprays Das System, das unter dem Namen ARIMOS aktuell zur Marktreife entwickelt wird, fokussiert auf zwei Einsatzbereiche: Kristallisation und Sprays. Kristalle können je nach vorherrschenden Bedingungen unterschiedlich aussehen, aber häufig wird nur eine spezifische Variante benötigt, um anschließende Verarbeitungsschritte zuverlässig durchzuführen. Um kostenintensive Fehlproduktionen oder Nachbearbeitungen zu verhindern, zahlt sich der prüfende Blick ins Innere des Apparats aus. „Das Alleinstellungsmerkmal von ARIMOS ist, dass der Sensor besonders kontrastreiche Aufnahmen liefert, welche die KI im Nachgang leicht erkennen und auswerten kann“, so die Ingenieurin. „Und für das Training der KI können wir synthetische Bilder nutzen, so dass das System beim Kunden direkt mit den Live-Messungen starten kann. Damit sind wir einzigartig am Markt.“ Des Weiteren ermöglicht es die Inline-Messtechnik erstmals, Sprays zu analysieren. „Wir sind dabei ganz kleinen Tröpfchen in Gasströmen auf der Spur“, sagt Friebel. „Der Mitriss von Tropfen ist hierbei entscheidend, das heißt, wie viele Flüssigkeitspartikel nach dem Durchlauf durch spezielle Trennapparate noch im Gasstrom enthalten sind.“ Zum einen geht es darum, Produktverlust zu minimieren. Zum anderen besteht die Gefahr, dass nachgeschaltete Anlagen, die nicht mit Flüssigkeit umgehen können, Schaden nehmen. Deswegen kommen in der Industrie üblicherweise zusätzlich mehrere Abscheider zum Einsatz, was Material- und Energiekosten verursacht. Diese aufwändige statische Absicherung kann mit ARIMOS optimiert werden. Über das Gründungsvorhaben IPS IPS – das sind Dr.-Ing. Anne Friebel (co-CEO) und ihre Gründungskollegen Dr.-Ing. Jonas Schulz (CEO), Dr.-Ing. Dominic Wirz, Dr.-Ing. Robert Hesse und Andreas Eiden (co-CEO). Alle sind Ingenieure, bringen jedoch aus ihrem jeweiligen Fachgebiet und ihrer Forschungsarbeit an der RPTU Kompetenzen aus unterschiedlichen Bereichen – Wirtschafts- und Chemieingenieurwesen sowie Maschinenbau und Verfahrenstechnik – mit. Ihr Gründungsvorhaben wird im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers vom BMWK gefördert. Zugleich unterstützt das Gründungsbüro der RPTU und der Hochschule Kaiserslautern das Team auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Räumlichkeiten und Laborplätze stehen den Gründern am Laboratory of Reaction and Fluid Process Engineering (LRF, Leitung: Prof. Dr.-Ing. Erik von Harbou) zur Verfügung. Als Mentor unterstützt unteranderem Prof. Hans-Jörg Bart, der eine Senior Forschungsprofessur am LRF innehat. Über den Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen Der „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ des BMWK orientiert sich thematisch an der „Digitalen Agenda“ der Bundesregierung. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Industrie 4.0, Smart Services, Kultur- und Kreativwirtschaft oder auch Digitalisierungskonzepte in Bereichen wie Bildung, Gesundheit und Logistik. Der Gründungswettbewerb ist offen für alle innovativen Konzepte aus der Informations- und Kommunikationstechnik. Teams, die ihr Gründungskonzept, basierend auf einer innovativen Idee, zum Gründungswettbewerb einreichen, haben die Chance, einen Geldpreis sowie Beratung und weitere Unterstützung zur Realisierung ihrer Gründungsidee zu erhalten. Die VDI/VDE Innovation + Technik führt den „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ im Auftrag des BMWK durch, von der Ansprache von potentiellen Teilnehmenden über die Entscheidungsvorbereitung bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger, Coaching und Qualifizierung für diese sowie Netzwerkbildung, bis zur Vorbereitung und Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen (Preisverleihungen, Netzwerktreffen Connecting the Dots). Pressemitteilung

20 Jahre Virtual Design an der Hochschule Kaiserslautern

Dank fantastischer Ausbildung vielfältige Berufsmöglichkeiten für Kreative. Anfang November feierte der Studiengang Virtual Design an der Hochschule Kaiserslautern mit vielen Gästen sein 20-jähriges Bestehen und hat mit einem inspirierenden Alumni Line-up das Publikum inspiriert und begeistert. Virtual Design Gründungsmitglied Prof. Matthias Pfaff und VR-Coaster Erfinder Prof. Thomas Wagner haben über 20 Jahre technologische Exzellenz und konzeptionelle Disruption referiert. Sie lenkten die Blicke in eine faszinierende Zukunft.  Sie  verrieten die Formel des Erfolgs: 1. Konzeption 2. Gestaltung 3. Technologie. Wenn diese Parameter erfüllt seien, könne im Prinzip nichts mehr schief gehen. Und das haben acht Ehemalige eindrucksvoll in ihren Panels aufgezeigt, wo sie ihre aktuellen Arbeiten vorstellten. Thematisch umfasst ihr Schaffen das gesamte Spektrum, das der Studiengang vermittelt. Und das reicht vom Lighting & Shading in Film und Werbung, über die schier unendlichen Möglichkeiten von 3D und visuellen Effekten, Spieleentwicklung, fotorealistische CGI-Arbeiten (Computer Generated Imagery) für große Marken, Animationen, die Relevanz von UX (User Experience), bis hin zu Hollywoodproduktionen. Ja, einer der Alumni war verantwortlich für die berühmten Drachen in Game of Thrones. Virtual Design synchronisiert das Reale mit dem Virtuellen, um unvergessliche Welten zu schaffen, die man liebt und mit anderen teilt. Virtual Design made in KL schafft Erlebnisse, die auf der Disruption der Technologie basieren. Wir erforschen und gestalten Visionen für das vernetzte Zeitalter. Und dafür pflegen wir eine Kultur des interdisziplinären Austauschs in einer offenen, atelierhaften Atmosphäre. Schon mit Studienbeginn ist Kreativität gefordert. Der Virtual Design Bachelor of Arts setzt auf konzeptionelle und gestalterische Auseinandersetzung von virtuellen Erlebnisräumen. Im Zeitalter der Digitalisierung fokussiert das Studium auf die Kreation von computergenerierten Design und bildet Gestalterpersönlichkeiten mit technologischem Know How aus. Der Virtual Design Master of Arts richtet sich an mutige Gestalter, die ihre Kompetenz hinsichtlich Inhalt, Gestaltung und Technologie erweitern wollen. Im Masterprogramm werden digitale, virtuelle und reale Welten interdisziplinär konzipiert und inszeniert. Dabei entstehen immersive Erlebnisse und/oder neue Kommunikationsformate. Ziel ist es Erlebnisintensitäten zu erforschen, bei denen der Betrachter Teil des Geschehens wird und das persönliche Erfahren memorable Eindrücke hinterlässt. Der potentielle Arbeitsmarkt der Absolventen ist vielfältig und sehr dynamisch. Zahlreiche Unternehmensgründungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien zielen auf einen stark wachsenden Markt. Dies betrifft vor allem die Netzwerktechnologien und das Internet. Dazu kommt die zunehmende Digitalisierung von Film, Video und Fernsehen. An der Hochschule Kaiserslautern sind die Experten davon überzeugt, dass im  Studiengang Virtual Design ein Qualifikationsprofil für mannigfaltige Berufsfelder vermittelt wird. Heute ist der Studiengang Virtual Design deutschlandweit führend in den Bereichen VR (Virtual Reality), CGI, Digital Technology und Spatial Experience. Das Team des Studiengangs  ist stolz auf das Vergangene und freut sich auf die Zukunft und neue spannende Herausforderungen. Pressemitteilung

LUBIS EDA ist Landessieger von Rheinland-Pfalz beim KfW Award Gründen 2023

Am 19. Oktober 2023 wurde in Berlin der KfW Award Gründen an erfolgreiche Start-ups und junge Unternehmen aller Branchen ab Gründungsjahr 2018 vergeben. Je ein Unternehmen aus jedem Bundesland wurde als Landessieger ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld von 1.000 EUR. Die 16 Landessieger konkurrierten zudem um den Bundessieg, der mit weiteren 9.000 EUR dotiert war. Das Start-up und SIAK-Mitglied LUBIS EDA aus Kaiserslautern wurde dabei zum Landessieger von Rheinland-Pfalz gekürt. Die Mission von LUBIS EDA ist, dass zukünftige Mikrochips schneller, zuverlässiger und vor allem fehlerfrei entwickelt werden können. Dadurch soll die Halbleitersouveränität von Deutschland und Europa gestärkt werden. Hintergrund ist, dass der stark umkämpfte Halbleitermarkt in der Zukunft immer relevanter wird. Gleichzeitig jedoch ringt die Industrie mit steigenden Forschungs- und Entwicklungsausgaben, die unter anderem aus der Anforderung ergehen, Produkte stets kleiner und schneller zu entwickeln, damit Markteintritte nicht versäumt werden. Mittels ihrer Software und Services hilft LUBIS EDA den Kunden bereits im digitalen Entwicklungsprozess von Halbleitern, findet Fehler frühzeitig und beschleunigt so die Phase, bis der Halbleiter produziert wird. Durch langjährige Forschung und den Einsatz von mathematischen Algorithmen wurde es möglich, einen bislang manuellen Entwicklungsschritt zu automatisieren. Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, erklärte als Schirmherr des KfW Awards: “Mutige Gründerinnen und Gründer zünden den Funken des Fortschritts für nachhaltigen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft und stärken den Mittelstand. Unser Land braucht mehr Menschen, die sich unternehmerisches Handeln zutrauen. Die ausgezeichneten Teams bieten vielversprechende Lösungsansätze und beweisen, dass unser Land voller Ideen steckt. Besonders freut mich, dass die KfW in diesem Jahr erstmals einen Sonderpreis für ‚Junge Gründungen‘ ausgelobt hat. Hier hat Deutschland immense Potenziale. Junge Gründerinnen und Gründer sind echte Vorbilder.” Mehr zum KfW Award 2023: Innovativ und mit Impact: | KfW

Coca-Cola gewinnt Auszeichnung mit Wipotec-Technologie

Die Wipotec GmbH gratuliert ihrem Kunden Coca-Cola Lateinamerika ganz herzlich zur Auszeichnung mit dem renommierten GS1 Brasil Automation Award in der Kategorie Nachhaltigkeit. Diese bemerkenswerte Würdigung bestätigt das kontinuierliche Engagement von Coca-Cola für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für herausragende Verdienste im Streben nach umweltfreundlichen Verfahren. GS1 prämiert damit Unternehmen, die zu diesem Zweck GS1-Standards einsetzen. Das hat Coca-Cola mit der Einführung des innovativen Systems “refPET” für die Kreislaufwirtschaft von Flaschen erreicht. RefPET fördert die Verwendung von wiederbefüllbaren PET-Flaschen. Jede Flasche wird so oft wie möglich zurückgegeben und wiederverwendet. Dazu braucht jede einzelne Flasche eine eindeutige und langlebige Kennzeichnung. Gleichzeitig muss der Rückgabeprozess so einfach wie möglich sein. Die Lösung ist ein serialisierter QR-Code nach GS1 Digital Link-Standard, der mit jedem Smartphone gescannt werden kann. Dieser Code wird während des Herstellungsprozesses der Flasche aufgebracht – und hier kommt Wipotec ins Spiel. “Die Initialzündung erfolgte schon 2019 auf einem Event bei GS1 Brasilien”, sagt Volker Ditscher, Director Global Sales Track & Trace bei Wipotec, der damals gemeinsam mit Partner MCPack den Anstoß gab. Die Lasermarkierung einer PET-Flasche birgt jedoch andere Herausforderungen als der Druck auf einer Schachtel. Dies “erforderte eine Menge zusätzlicher Entwicklung durch das technische Team von Wipotec, aber das Ergebnis war sogar besser als die ursprünglichen Spezifikationen”, wie Alfeu Junior, Spezialist für neue Technologien bei Coca-Cola Lateinamerika, erklärt. “Dank der sehr engen Zusammenarbeit und des Vertrauens unseres Kunden konnten wir die Grenzen des technologisch Machbaren verschieben”, sagt Global Account Manager Thomas Krämer und fügt hinzu: “Was mich noch mehr freut, ist, dass wir mit dieser Innovation einen wertvollen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten.” Dies liegt auch Firmengründer und Wipotec-CEO Theo Düppre besonders am Herzen: “Wir sind enorm stolz auf diese Entwicklung, weil sie alles vereint, wofür Wipotec steht: überlegene Technologie, unermüdliche Innovation und nachhaltiges Handeln”. Pressemitteilung

Rheinland-Pfalz belegt Platz 1 im ADC Hochschul-Kreativindex

Dass Studierende der Hochschule Kaiserlautern in schöner Regelmäßigkeit bei Kreativ-Wettbewerben vordere Plätze belegen, ist man dort schon fast gewohnt. Dass jetzt aber die Hochschule mit ihren exzellenten Leistungen Rheinland-Pfalz an die Spitze im Ländervergleich katapultiert hat, ist schon eine Überraschung. Zu dieser Bewertung hat die Hochschule Kaiserlautern einen sehr großen Beitrag geleistet. Und so kommt es zum Wechsel an der Spitze des ADC Hochschul-Kreativindex 2023: Durch herausragende Ergebnisse vor allem der Studierenden aus Kaiserslautern macht Rheinland-Pfalz einen Sprung von Platz 5 auf Platz 1. Und das mit einem Durchschnittswert für die kreative Exzellenz von 12,2. Auf den weiteren Plätzen folgen Bayern (9,6), Thüringen (9, 3 – dank Bauhaus) und Baden-Württemberg mit 9,1. In der Einzelwertung belegen die Lauterer außerdem den 7. Platz unter gut 60 teilnehmenden Hochschulen. Die Verleihung von Preisen und das Aufstellen von Rankings ist kein Selbstzweck: Es hilft, fachliche Profile der Hochschulen herauszuarbeiten und aufzuzeigen, in welchen Fachbereichen die jeweiligen Hochschulen besondere Leistungen bringen. Beispielsweise schneidet die Hochschule Kaiserslautern im Index der Anwendungsbereiche besonders gut in den Bereichen „Spatial Experience“ und „Digital Technology“ ab. Dies spiegelt die fachliche Stärke des Studiengangs „Virtual Design“ an der Hochschule wider, in dem die Konzeption und Gestaltung von virtuellen Erlebnisräumen gelehrt wird. „Exzellente kreative Leistungen entstehen durch eine Mischung aus hervorragenden Talenten, motivierender Lehre und ausgezeichneter Rahmenbedingungen – das haben wir hier an der Hochschule Kaiserslautern in den vergangenen Jahren aufgebaut. Die Ergebnisse des ADC Hochschul-Kreativindex 2023 sind dafür der eindeutige Beweis. Wir sind stolz auf unsere Studierenden und danken der Hochschule und dem Land Rheinland-Pfalz für die großartige Unterstützung“, sagt Prof. Dipl.-Des. Christian Schmachtenberg, ADC-Mitglied und Lehrender an der Hochschule. Der ADC will mit den Wettbewerben Studierenden und Interessenten eine Orientierung geben, welche Studiengänge in der Kreativwirtschaft relevant sind und nachgefragt werden. Damit lassen sich besser Visionen für die eigene Karriere entwickeln und gleichzeitig hilft es dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Anstelle einer schlichten Liste von Erfolgen wird der ADC Talent Award zu einem wertvollen Navigationsinstrument in der komplexen Welt der Kreativwirtschaft und des Bildungssektors. Diese Orientierung ist nicht nur für Studierende von Nutzen, sondern auch für Lehrende und die Hochschulen selbst. Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmidt, Präsident der Hochschule Kaiserslautern, konstatiert: „Der ADC-Hochschulindex bestätigt die Stärke unseres Standortes: Technologie und Kreativität sind die Treiber im Zeitalter der Digitalisierung. Die innovative Verbindung dieser beiden Faktoren ist eine große Stärke unserer Hochschule. Dazu brauchen wir immer wieder neue kreative junge Menschen, die ein Umfeld suchen, in dem Kreativität geschätzt wird und sich entfalten kann.“ Warum die Vereinigung eine so große Bedeutung für die Kreativwirtschaft hat? Im Art Directors Club für Deutschland (ADC) e. V. haben sich rund 850 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2B-Veranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus. Und davon profitiert die ganze Branche: Studierende bekommen hier schon früh Aufmerksamkeit und Anerkennung für ihre Arbeit. Pressemitteilung

Hiwi für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit gesucht

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft für Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d) für mind. 8 Stunden/Woche. Du hast Spaß an der Arbeit mit Social Media? Du schreibst gerne Texte und willst dich kreativ und mit eigenen Ideen einbringen? Dann ist diese Stelle genau die richtige für dich!  Du unterstützt uns bei der Contentrecherche und -erstellung sowie Pflege unserer Social-Media-Kanäle, bei der Website- und Newsletter-Redaktion sowie bei der Presse und Öffentlichkeitsarbeit. Gegebenenfalls hilfst du außerdem bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Mitbringen solltest du sehr gute Deutschkenntnisse, erste Erfahrungen im Umgang mit Social Media, Begeisterung und Interesse an unseren Themen. Wir wünschen uns Eigeninitiative und Engagement und erwarten, dass du zuverlässig und teamfähig bist. Erfahrungen in der Arbeit mit Canva sind von Vorteil, aber nicht notwendig. Das klingt nach einer Stelle für dich? Dann schick uns deine Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben und Lebenslauf in einer zusammenhängenden PDF an julia.bangert@siak-kl.com. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!