RPTU-Start-up ausgezeichnet: Inline Process Solutions gewinnt Hauptpreis beim „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“

Die Jury des diesjährigen „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat aus 220 Bewerbungen der Sommerrunde überzeugende Gründungsideen ausgewählt. Die Auszeichnung fand im Rahmen des Digitalgipfels Ende November statt. Unter den sechs Hauptgewinnern, die für ihre besonders herausragenden Ideen je 32.000 Euro Preisgeld erhalten, ist das 5-köpfige Team von Inline Process Solutions (IPS). Das Start-up, das an der RPTU forscht, nutzt bildoptische Sensortechnologie in Verbindung mit KI-Analyse, um strömende Partikel in verfahrenstechnischen Anlagen zu visualisieren. Die Chemieindustrie in Europa befindet sich im Wandel. Steigende Energiepreise, strengere Richtlinien und die allgemeine Forderung nach mehr Nachhaltigkeit verlangen nach innovativen Lösungen. Hier können sich etwa eine leistungsfähigere Sensorik und eine anlagenübergreifende Datenanalyse bezahlt machen – gerade auch mit Blick auf zukunftsweisende Technologien zur Dekarbonisierung wie der Produktion von grünem Wasserstoff und Batterietechnologien. Dieses Potenzial will das Gründungsvorhaben Inline Process Solutions (IPS) erschließen. Die Messtechnik der fünf Kaiserslauterer Forschenden macht in Apparaten und Rohrleitungen hochauflösende Bilder des enthaltenen Stoff- bzw. Phasengemischs. Die zugehörige, auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Software bestimmt Parameter wie die Partikelgröße und leitet daraus eine Prozesssteuerung und -vorhersage ab. Den Wert von Prozessdaten heben „Das System blickt in Rohrleitungen und andere Apparate hinein und erfasst, wie groß Partikel in einem Gemisch sind, welche Form sie aufweisen und wie viele es überhaupt sind“, erklärt Dr.-Ing. Anne Friebel, die sich bei IPS um die allgemeine Produktentwicklung sowie die Zusammenarbeit mit Industriekunden kümmert. Eine Sonde dient als Sensor, und liefert pro Sekunde 5 bis 10 Bilder – idealerweise an einer kritischen Stelle wie beispielsweise kurz hinter dem Auslass eines Trennapparats. Danach verarbeitet eine Software die Bilddaten mittels KI. Die daraus resultierenden Kenngrößen können Anlagenbetreiber über ein User Interface einsehen und für die Steuerung der Prozesse nutzen. Die Auszeichnung beim „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ unterstreicht die Relevanz der Geschäftsidee: „Wir freuen uns sehr über die öffentliche Anerkennung. Sie macht deutlich, dass wir mit unserer Idee nicht nur potentiellen Kunden einen enormen Wettbewerbsvorteil bieten, sondern dass unsere Produkte auch einen gesamtgesellschaftlichen Impact bieten. Wir danken dem BMWK für die großzügige Unterstützung unseres Gründungsvorhabens und verfolgen mit Interesse weitere Entwicklungen zur Förderung von Start-ups und jungen Gründern durch die Bundesregierung“, Dr.-Ing. Anne Friebel, co-CEO von IPS. Fokus auf Kristallisation und Sprays Das System, das unter dem Namen ARIMOS aktuell zur Marktreife entwickelt wird, fokussiert auf zwei Einsatzbereiche: Kristallisation und Sprays. Kristalle können je nach vorherrschenden Bedingungen unterschiedlich aussehen, aber häufig wird nur eine spezifische Variante benötigt, um anschließende Verarbeitungsschritte zuverlässig durchzuführen. Um kostenintensive Fehlproduktionen oder Nachbearbeitungen zu verhindern, zahlt sich der prüfende Blick ins Innere des Apparats aus. „Das Alleinstellungsmerkmal von ARIMOS ist, dass der Sensor besonders kontrastreiche Aufnahmen liefert, welche die KI im Nachgang leicht erkennen und auswerten kann“, so die Ingenieurin. „Und für das Training der KI können wir synthetische Bilder nutzen, so dass das System beim Kunden direkt mit den Live-Messungen starten kann. Damit sind wir einzigartig am Markt.“ Des Weiteren ermöglicht es die Inline-Messtechnik erstmals, Sprays zu analysieren. „Wir sind dabei ganz kleinen Tröpfchen in Gasströmen auf der Spur“, sagt Friebel. „Der Mitriss von Tropfen ist hierbei entscheidend, das heißt, wie viele Flüssigkeitspartikel nach dem Durchlauf durch spezielle Trennapparate noch im Gasstrom enthalten sind.“ Zum einen geht es darum, Produktverlust zu minimieren. Zum anderen besteht die Gefahr, dass nachgeschaltete Anlagen, die nicht mit Flüssigkeit umgehen können, Schaden nehmen. Deswegen kommen in der Industrie üblicherweise zusätzlich mehrere Abscheider zum Einsatz, was Material- und Energiekosten verursacht. Diese aufwändige statische Absicherung kann mit ARIMOS optimiert werden. Über das Gründungsvorhaben IPS IPS – das sind Dr.-Ing. Anne Friebel (co-CEO) und ihre Gründungskollegen Dr.-Ing. Jonas Schulz (CEO), Dr.-Ing. Dominic Wirz, Dr.-Ing. Robert Hesse und Andreas Eiden (co-CEO). Alle sind Ingenieure, bringen jedoch aus ihrem jeweiligen Fachgebiet und ihrer Forschungsarbeit an der RPTU Kompetenzen aus unterschiedlichen Bereichen – Wirtschafts- und Chemieingenieurwesen sowie Maschinenbau und Verfahrenstechnik – mit. Ihr Gründungsvorhaben wird im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers vom BMWK gefördert. Zugleich unterstützt das Gründungsbüro der RPTU und der Hochschule Kaiserslautern das Team auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Räumlichkeiten und Laborplätze stehen den Gründern am Laboratory of Reaction and Fluid Process Engineering (LRF, Leitung: Prof. Dr.-Ing. Erik von Harbou) zur Verfügung. Als Mentor unterstützt unteranderem Prof. Hans-Jörg Bart, der eine Senior Forschungsprofessur am LRF innehat. Über den Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen Der „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ des BMWK orientiert sich thematisch an der „Digitalen Agenda“ der Bundesregierung. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Industrie 4.0, Smart Services, Kultur- und Kreativwirtschaft oder auch Digitalisierungskonzepte in Bereichen wie Bildung, Gesundheit und Logistik. Der Gründungswettbewerb ist offen für alle innovativen Konzepte aus der Informations- und Kommunikationstechnik. Teams, die ihr Gründungskonzept, basierend auf einer innovativen Idee, zum Gründungswettbewerb einreichen, haben die Chance, einen Geldpreis sowie Beratung und weitere Unterstützung zur Realisierung ihrer Gründungsidee zu erhalten. Die VDI/VDE Innovation + Technik führt den „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ im Auftrag des BMWK durch, von der Ansprache von potentiellen Teilnehmenden über die Entscheidungsvorbereitung bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger, Coaching und Qualifizierung für diese sowie Netzwerkbildung, bis zur Vorbereitung und Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen (Preisverleihungen, Netzwerktreffen Connecting the Dots). Pressemitteilung

20 Jahre Virtual Design an der Hochschule Kaiserslautern

Dank fantastischer Ausbildung vielfältige Berufsmöglichkeiten für Kreative. Anfang November feierte der Studiengang Virtual Design an der Hochschule Kaiserslautern mit vielen Gästen sein 20-jähriges Bestehen und hat mit einem inspirierenden Alumni Line-up das Publikum inspiriert und begeistert. Virtual Design Gründungsmitglied Prof. Matthias Pfaff und VR-Coaster Erfinder Prof. Thomas Wagner haben über 20 Jahre technologische Exzellenz und konzeptionelle Disruption referiert. Sie lenkten die Blicke in eine faszinierende Zukunft.  Sie  verrieten die Formel des Erfolgs: 1. Konzeption 2. Gestaltung 3. Technologie. Wenn diese Parameter erfüllt seien, könne im Prinzip nichts mehr schief gehen. Und das haben acht Ehemalige eindrucksvoll in ihren Panels aufgezeigt, wo sie ihre aktuellen Arbeiten vorstellten. Thematisch umfasst ihr Schaffen das gesamte Spektrum, das der Studiengang vermittelt. Und das reicht vom Lighting & Shading in Film und Werbung, über die schier unendlichen Möglichkeiten von 3D und visuellen Effekten, Spieleentwicklung, fotorealistische CGI-Arbeiten (Computer Generated Imagery) für große Marken, Animationen, die Relevanz von UX (User Experience), bis hin zu Hollywoodproduktionen. Ja, einer der Alumni war verantwortlich für die berühmten Drachen in Game of Thrones. Virtual Design synchronisiert das Reale mit dem Virtuellen, um unvergessliche Welten zu schaffen, die man liebt und mit anderen teilt. Virtual Design made in KL schafft Erlebnisse, die auf der Disruption der Technologie basieren. Wir erforschen und gestalten Visionen für das vernetzte Zeitalter. Und dafür pflegen wir eine Kultur des interdisziplinären Austauschs in einer offenen, atelierhaften Atmosphäre. Schon mit Studienbeginn ist Kreativität gefordert. Der Virtual Design Bachelor of Arts setzt auf konzeptionelle und gestalterische Auseinandersetzung von virtuellen Erlebnisräumen. Im Zeitalter der Digitalisierung fokussiert das Studium auf die Kreation von computergenerierten Design und bildet Gestalterpersönlichkeiten mit technologischem Know How aus. Der Virtual Design Master of Arts richtet sich an mutige Gestalter, die ihre Kompetenz hinsichtlich Inhalt, Gestaltung und Technologie erweitern wollen. Im Masterprogramm werden digitale, virtuelle und reale Welten interdisziplinär konzipiert und inszeniert. Dabei entstehen immersive Erlebnisse und/oder neue Kommunikationsformate. Ziel ist es Erlebnisintensitäten zu erforschen, bei denen der Betrachter Teil des Geschehens wird und das persönliche Erfahren memorable Eindrücke hinterlässt. Der potentielle Arbeitsmarkt der Absolventen ist vielfältig und sehr dynamisch. Zahlreiche Unternehmensgründungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien zielen auf einen stark wachsenden Markt. Dies betrifft vor allem die Netzwerktechnologien und das Internet. Dazu kommt die zunehmende Digitalisierung von Film, Video und Fernsehen. An der Hochschule Kaiserslautern sind die Experten davon überzeugt, dass im  Studiengang Virtual Design ein Qualifikationsprofil für mannigfaltige Berufsfelder vermittelt wird. Heute ist der Studiengang Virtual Design deutschlandweit führend in den Bereichen VR (Virtual Reality), CGI, Digital Technology und Spatial Experience. Das Team des Studiengangs  ist stolz auf das Vergangene und freut sich auf die Zukunft und neue spannende Herausforderungen. Pressemitteilung

LUBIS EDA ist Landessieger von Rheinland-Pfalz beim KfW Award Gründen 2023

Am 19. Oktober 2023 wurde in Berlin der KfW Award Gründen an erfolgreiche Start-ups und junge Unternehmen aller Branchen ab Gründungsjahr 2018 vergeben. Je ein Unternehmen aus jedem Bundesland wurde als Landessieger ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld von 1.000 EUR. Die 16 Landessieger konkurrierten zudem um den Bundessieg, der mit weiteren 9.000 EUR dotiert war. Das Start-up und SIAK-Mitglied LUBIS EDA aus Kaiserslautern wurde dabei zum Landessieger von Rheinland-Pfalz gekürt. Die Mission von LUBIS EDA ist, dass zukünftige Mikrochips schneller, zuverlässiger und vor allem fehlerfrei entwickelt werden können. Dadurch soll die Halbleitersouveränität von Deutschland und Europa gestärkt werden. Hintergrund ist, dass der stark umkämpfte Halbleitermarkt in der Zukunft immer relevanter wird. Gleichzeitig jedoch ringt die Industrie mit steigenden Forschungs- und Entwicklungsausgaben, die unter anderem aus der Anforderung ergehen, Produkte stets kleiner und schneller zu entwickeln, damit Markteintritte nicht versäumt werden. Mittels ihrer Software und Services hilft LUBIS EDA den Kunden bereits im digitalen Entwicklungsprozess von Halbleitern, findet Fehler frühzeitig und beschleunigt so die Phase, bis der Halbleiter produziert wird. Durch langjährige Forschung und den Einsatz von mathematischen Algorithmen wurde es möglich, einen bislang manuellen Entwicklungsschritt zu automatisieren. Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, erklärte als Schirmherr des KfW Awards: “Mutige Gründerinnen und Gründer zünden den Funken des Fortschritts für nachhaltigen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft und stärken den Mittelstand. Unser Land braucht mehr Menschen, die sich unternehmerisches Handeln zutrauen. Die ausgezeichneten Teams bieten vielversprechende Lösungsansätze und beweisen, dass unser Land voller Ideen steckt. Besonders freut mich, dass die KfW in diesem Jahr erstmals einen Sonderpreis für ‚Junge Gründungen‘ ausgelobt hat. Hier hat Deutschland immense Potenziale. Junge Gründerinnen und Gründer sind echte Vorbilder.” Mehr zum KfW Award 2023: Innovativ und mit Impact: | KfW

Coca-Cola gewinnt Auszeichnung mit Wipotec-Technologie

Die Wipotec GmbH gratuliert ihrem Kunden Coca-Cola Lateinamerika ganz herzlich zur Auszeichnung mit dem renommierten GS1 Brasil Automation Award in der Kategorie Nachhaltigkeit. Diese bemerkenswerte Würdigung bestätigt das kontinuierliche Engagement von Coca-Cola für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für herausragende Verdienste im Streben nach umweltfreundlichen Verfahren. GS1 prämiert damit Unternehmen, die zu diesem Zweck GS1-Standards einsetzen. Das hat Coca-Cola mit der Einführung des innovativen Systems “refPET” für die Kreislaufwirtschaft von Flaschen erreicht. RefPET fördert die Verwendung von wiederbefüllbaren PET-Flaschen. Jede Flasche wird so oft wie möglich zurückgegeben und wiederverwendet. Dazu braucht jede einzelne Flasche eine eindeutige und langlebige Kennzeichnung. Gleichzeitig muss der Rückgabeprozess so einfach wie möglich sein. Die Lösung ist ein serialisierter QR-Code nach GS1 Digital Link-Standard, der mit jedem Smartphone gescannt werden kann. Dieser Code wird während des Herstellungsprozesses der Flasche aufgebracht – und hier kommt Wipotec ins Spiel. “Die Initialzündung erfolgte schon 2019 auf einem Event bei GS1 Brasilien”, sagt Volker Ditscher, Director Global Sales Track & Trace bei Wipotec, der damals gemeinsam mit Partner MCPack den Anstoß gab. Die Lasermarkierung einer PET-Flasche birgt jedoch andere Herausforderungen als der Druck auf einer Schachtel. Dies “erforderte eine Menge zusätzlicher Entwicklung durch das technische Team von Wipotec, aber das Ergebnis war sogar besser als die ursprünglichen Spezifikationen”, wie Alfeu Junior, Spezialist für neue Technologien bei Coca-Cola Lateinamerika, erklärt. “Dank der sehr engen Zusammenarbeit und des Vertrauens unseres Kunden konnten wir die Grenzen des technologisch Machbaren verschieben”, sagt Global Account Manager Thomas Krämer und fügt hinzu: “Was mich noch mehr freut, ist, dass wir mit dieser Innovation einen wertvollen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten.” Dies liegt auch Firmengründer und Wipotec-CEO Theo Düppre besonders am Herzen: “Wir sind enorm stolz auf diese Entwicklung, weil sie alles vereint, wofür Wipotec steht: überlegene Technologie, unermüdliche Innovation und nachhaltiges Handeln”. Pressemitteilung

Rheinland-Pfalz belegt Platz 1 im ADC Hochschul-Kreativindex

Dass Studierende der Hochschule Kaiserlautern in schöner Regelmäßigkeit bei Kreativ-Wettbewerben vordere Plätze belegen, ist man dort schon fast gewohnt. Dass jetzt aber die Hochschule mit ihren exzellenten Leistungen Rheinland-Pfalz an die Spitze im Ländervergleich katapultiert hat, ist schon eine Überraschung. Zu dieser Bewertung hat die Hochschule Kaiserlautern einen sehr großen Beitrag geleistet. Und so kommt es zum Wechsel an der Spitze des ADC Hochschul-Kreativindex 2023: Durch herausragende Ergebnisse vor allem der Studierenden aus Kaiserslautern macht Rheinland-Pfalz einen Sprung von Platz 5 auf Platz 1. Und das mit einem Durchschnittswert für die kreative Exzellenz von 12,2. Auf den weiteren Plätzen folgen Bayern (9,6), Thüringen (9, 3 – dank Bauhaus) und Baden-Württemberg mit 9,1. In der Einzelwertung belegen die Lauterer außerdem den 7. Platz unter gut 60 teilnehmenden Hochschulen. Die Verleihung von Preisen und das Aufstellen von Rankings ist kein Selbstzweck: Es hilft, fachliche Profile der Hochschulen herauszuarbeiten und aufzuzeigen, in welchen Fachbereichen die jeweiligen Hochschulen besondere Leistungen bringen. Beispielsweise schneidet die Hochschule Kaiserslautern im Index der Anwendungsbereiche besonders gut in den Bereichen „Spatial Experience“ und „Digital Technology“ ab. Dies spiegelt die fachliche Stärke des Studiengangs „Virtual Design“ an der Hochschule wider, in dem die Konzeption und Gestaltung von virtuellen Erlebnisräumen gelehrt wird. „Exzellente kreative Leistungen entstehen durch eine Mischung aus hervorragenden Talenten, motivierender Lehre und ausgezeichneter Rahmenbedingungen – das haben wir hier an der Hochschule Kaiserslautern in den vergangenen Jahren aufgebaut. Die Ergebnisse des ADC Hochschul-Kreativindex 2023 sind dafür der eindeutige Beweis. Wir sind stolz auf unsere Studierenden und danken der Hochschule und dem Land Rheinland-Pfalz für die großartige Unterstützung“, sagt Prof. Dipl.-Des. Christian Schmachtenberg, ADC-Mitglied und Lehrender an der Hochschule. Der ADC will mit den Wettbewerben Studierenden und Interessenten eine Orientierung geben, welche Studiengänge in der Kreativwirtschaft relevant sind und nachgefragt werden. Damit lassen sich besser Visionen für die eigene Karriere entwickeln und gleichzeitig hilft es dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Anstelle einer schlichten Liste von Erfolgen wird der ADC Talent Award zu einem wertvollen Navigationsinstrument in der komplexen Welt der Kreativwirtschaft und des Bildungssektors. Diese Orientierung ist nicht nur für Studierende von Nutzen, sondern auch für Lehrende und die Hochschulen selbst. Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmidt, Präsident der Hochschule Kaiserslautern, konstatiert: „Der ADC-Hochschulindex bestätigt die Stärke unseres Standortes: Technologie und Kreativität sind die Treiber im Zeitalter der Digitalisierung. Die innovative Verbindung dieser beiden Faktoren ist eine große Stärke unserer Hochschule. Dazu brauchen wir immer wieder neue kreative junge Menschen, die ein Umfeld suchen, in dem Kreativität geschätzt wird und sich entfalten kann.“ Warum die Vereinigung eine so große Bedeutung für die Kreativwirtschaft hat? Im Art Directors Club für Deutschland (ADC) e. V. haben sich rund 850 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2B-Veranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus. Und davon profitiert die ganze Branche: Studierende bekommen hier schon früh Aufmerksamkeit und Anerkennung für ihre Arbeit. Pressemitteilung

Hiwi für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit gesucht

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft für Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d) für mind. 8 Stunden/Woche. Du hast Spaß an der Arbeit mit Social Media? Du schreibst gerne Texte und willst dich kreativ und mit eigenen Ideen einbringen? Dann ist diese Stelle genau die richtige für dich!  Du unterstützt uns bei der Contentrecherche und -erstellung sowie Pflege unserer Social-Media-Kanäle, bei der Website- und Newsletter-Redaktion sowie bei der Presse und Öffentlichkeitsarbeit. Gegebenenfalls hilfst du außerdem bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Mitbringen solltest du sehr gute Deutschkenntnisse, erste Erfahrungen im Umgang mit Social Media, Begeisterung und Interesse an unseren Themen. Wir wünschen uns Eigeninitiative und Engagement und erwarten, dass du zuverlässig und teamfähig bist. Erfahrungen in der Arbeit mit Canva sind von Vorteil, aber nicht notwendig. Das klingt nach einer Stelle für dich? Dann schick uns deine Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben und Lebenslauf in einer zusammenhängenden PDF an julia.bangert@siak-kl.com. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Offizielle Übergabe des Förderbescheids für das 42

Am 14.09.2023 begrüßten wir die Innenstaatssekretärin Simone Schneider zur offiziellen Übergabe des Förderbescheids für die zweite Projektphase auf der Baustelle des 42. Bei dem Treffen, das in entspannter Atmosphäre mit Häppchen und Getränken stattfand, wurde nicht nur die Bedeutung des Projekts für die Stadt und die Region, sondern auch seine Vision für die Zukunft hervorgehoben. SIAK-Vorstandsvorsitzender Dieter Rombach betonte die erfolgreiche Einbindung großer wissenschaftlicher Organisationen. Er unterstrich die bisherige Rolle der SIAK in der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft und betonte, dass es nun an der Zeit sei, diese Verknüpfung aktiv auf die Zivilbevölkerung auszuweiten und so einen ganzheitlichen Ansatz der Zusammenarbeit und Innovation zu fördern. Er skizzierte, wie das 42 nicht nur die Innovationen des Standorts repräsentiert, sondern auch das Potenzial hat, das Interesse junger Menschen an Wissenschaft und Technologie zu entfachen. 42-Projektleiter Johannes Korz ergänzte diese Vision mit konkreten Details zur geplanten Ausrichtung. Er betonte, dass die geplanten Ausstellungen Antworten auf aktuelle Fragen bieten werden, darunter Themen wie Mobilität, Energie, Gesundheit, digitale Landwirtschaft und Industrie 4.0. Er stellte die Ergebnisse der intensiven Arbeit der ersten Förderphase vor und gab einen Ausblick auf die kommenden 12 Monate, in denen das 42 die gesamte Region in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Gemeinschaftsentwicklung bereichern wird. Innenstaatssekretärin Simone Schneider äußerte sich begeistert über das Projekt und lobte insbesondere den interdisziplinären Ansatz. Sie betonte die Bedeutung der aktiven Einbindung der Bürger*innen in dieses ambitionierte Vorhaben und sah im 42 das Potenzial, weit über die Landesgrenzen hinaus als Vorbild zu fungieren. Auch Oberbürgermeisterin Beate Kimmel äußerte sich positiv: Sie sieht im 42 eine vielversprechende Chance für Kaiserslautern, insbesondere in Zeiten, in denen der Handel nachlässt. Ihrer Meinung nach können durch solche innovativen Konzepte der Wissenschaftsraum und das Stadtzentrum erfolgreich miteinander verschmelzen. Weitere Informationen zum 42

Wipotec gewinnt den Großen Preis des Mittelstandes 2023

Feierliche Gala in Düsseldorf Am Samstag, den 23. September 2023 nahm eine Delegation von Wipotec unter Leitung von Geschäftsführer Udo Wagner bei der feierlichen Gala in Düsseldorf den „Oskar“ als Preisträger 2023 für Rheinland-Pfalz/Saarland entgegen. Wipotec hat sich dabei von knapp 1.500 Nominierten für die „Endrunde“ qualifiziert, die aus sechs Regionen Deutschlands kommen. Davon erhielten nur 11 Unternehmen die begehrte Preisträgerstatue. „Und wir stehen auf dem Treppchen – in der Mitte!“, freut sich Udo Wagner. „Das war nicht nur unerwartet, sondern total überraschend. So viele namhafte Unternehmen, coole Start-Ups, und wir haben uns durchgesetzt“, ergänzt er und streckt triumphierend die Statue nach oben. Der Preis wird von der Oskar-Patzelt-Stiftung zum 29. Mal verliehen. Es gibt keine herkömmliche Bewerbung, sondern die Unternehmen werden von einer Kommune/Institution vorgeschlagen. In unserem Fall war das die Wirtschaftsförderung Kaiserslautern (WFK), Dr. Philip Pongratz und Dr. Stefan Weiler. Erst danach erfolgt der umfangreiche Bewerbungsprozess: Katharina Bentz hat zig Seiten Fragen beantwortet, tagelang Daten und Fakten zusammengetragen und ein mehr als 12-seitiges Dokument verfasst. Bewertet wurde in den Kategorien gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Schaffung und Erhaltung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Innovation und Modernisierung, das Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe. Dr. Philipp Pongratz dazu:“ Wir haben nur eine Stimme für die Nominierung und für meinen Kollegen Stefan Weiler und den damaligen Oberbürgermeister, Dr. Klaus Weichel, war klar, da gibt es nur ein Unternehmen, was uns einfällt: Wipotec!“ Theo Düppre gratulierte noch am gleichen Abend mittels fernmündlicher Botschaft: „Letztes Jahr haben wir es bis in’s Finale geschafft und da war ich bei der Gala dabei. Diesmal konnte ich leider nicht, aber Ihr habt den Preis geholt. Hoffentlich ist das kein Omen. Trotzdem gut gemacht!“ Der Dank gilt aber allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Wipotec, „nicht nur hier in Kaiserslautern, sondern auch in Europa, Amerika und Asien/Australien. Natürlich entwickeln und produzieren wir Made in Germany nur in KL. Aber unsere Kolleginnen und Kollegen da draußen verkaufen es an unsere Kunden, egal ob sie nun direkt oder indirekt beteiligt sind. Herzliches Dankeschön und lassen Sie uns weiter an unserer Erfolgsgeschichte Wipotec schreiben“, freut sich Theo Düppre. Pressemitteilung

Imagefilmpremiere + SIAK-Netzwerktreffen

Wir möchten uns herzlich bei allen Teilnehmern unserer Veranstaltung 22. September 2023 im Union – Studio für Filmkunst bedanken! Es war ein voller Erfolg und wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Interessierte dabei waren. Das Programm war abwechslungsreich und spannend: Es gab eine Podiumsdiskussion zum Thema “Wie können die Standortvorteile Kaiserslauterns effektiv nach innen und außen kommuniziert werden?” und die Premiere unseres neuen Imagefilms der Standortkampagne “Kaiserslautern für den nächsten Schritt”. Außerdem hörten wir einen Impulsvortrag von Dr.-Ing. Hubert Zitt, der uns mit auf eine Reise durch die technischen Visionen von Star Trek genommen hat. Natürlich kam auch das Netzwerken nicht zu kurz – es wurden Best Practice Beispiele und Anleitungen zur Nutzung des Kampagnendesigns gezeigt und die Teilnehmer haben sich mit jungen SIAK-Mitgliedern, den Start-ups DutyPay, greenable und Inline Process Solutions, ausgetauscht. Der Imagefilm, der im Zentrum des ersten Teils der Veranstaltung stand, steht ab sofort allen SIAK-Mitgliedern kostenlos zur Nutzung zur Verfügung. Über das unten stehende Formular können Sie sich dafür registrieren.  

Fraunhofer ITWM wird Teil des DLR QCI-Projekts QUANT²AI

Quantencomputer bieten enorme Chancen. Mit ihrer überlegenen Rechenleistung haben sie beispielsweise das Potenzial, komplexe Probleme bei chemischen Reaktionen, Maschinellem Lernen oder der Kryptografie zu lösen. Um sie schneller in die Anwendung zu bringen, entwickelt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit Partnern aus Industrie und Forschung in der DLR Quantencomputing-Initiative (DLR QCI) Quantencomputer, Enabling-Technologien und Anwendungen. Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM ist nun auch als Auftragnehmer in die DLR QCI eingebunden: Die Partner bündeln im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützten Projekt »QUANT²AI« ihre Expertisen, um die Quantentechnologie voranzubringen. Obwohl das Interesse an KI-Methoden auf Quantenhardware für praxisrelevante Anwendungen stetig steigt, stecken die passenden Algorithmen noch in den Kinderschuhen. Mit QUANT²AI evaluiert die DLR QCI mithilfe ihrer Partner Vorteile von Quanten-KIs auf eine praktische Art und Weise, indem sie reproduzierbare Vergleiche durchführt. Dieser sogenannte Benchmark ermöglicht Entwickler:innen, ihre Methoden standardisiert zu testen, und hilft Anwender:innen geeignete Algorithmen für ihr Einsatzgebiet zu identifizieren. Vorteile der Quantentechnologie für KI-Systeme vervielfältigen Der Ansatz von QUANT²AI betrachtet die gesamte Pipeline – vom Sammeln der Daten bis zur Evaluation der Ergebnisse. Dabei verwendet das Team sowohl herkömmliche als auch Quantencomputer, um die Daten zu verarbeiten. Es optimiert aber auch Parameter, Hyperparametersuchen und Näherungsschritte. Da die Auswahl einer geeigneten Pipeline für Maschinelles Lernen auf vielen Anforderungen basiert, muss eine Bewertungsmethode alle Dimensionen berücksichtigen, um hierbei eine qualifizierte Aussage zu ermöglichen. Das große Ziel dabei ist es, die komplette End-to-End-Pipeline von Quanten-KIs vergleichbar zu machen, Quantenvorteile zu vervielfältigen, einen Demonstrator zu entwickeln sowie eine Standardisierung im Quanten-KI-Umfeld anzustoßen. Gebündeltes Fachwissen für ein Ökosystem Quantencomputing »Unsere Industriepartner bringen eine einzigartige Kombination aus akademischen und industriellen Erfahrungen ein. Damit treffen sich in QUANT²AI ganz unterschiedliche Perspektiven auf Quantencomputer, Künstliche Intelligenz und Daten«, erklärt QUANT²AI-Projektleiter Hans-Martin Rieser vom DLR Institut für KI-Sicherheit. Als Unterauftragnehmer vom Fraunhofer ITWM sind auch CONET Solutions, JoS QUANTUM und Data Cybernetics in das Projekt eingebunden. »Bei unserer intensiven Forschung im Bereich der Quanten-KIs ist uns die fehlende Vergleichbarkeit derer aufgefallen. Daher ist das Projekt so besonders: Wir bauen hier zusammen einen Standard für das Benchmarking auf – ein wichtiger Fortschritt für die gesamte und unsere eigene Forschung«, beschreibt Dr. Pascal Halffmann, Projektleiter am Fraunhofer ITWM. So arbeiten künftig die Abteilungen »Finanzmathematik« und »Bildverarbeitung« sowie der Bereich »High Performance Computing« mit in der Kooperation. Im Rahmen des DLR Quantum Fellowship Programms der DLR QCI beschäftigt sich ein Doktorand vom DLR-Institut für KI-Sicherheit außerdem mit der Kodierung klassischer Daten auf Quantencomputern. Die Forschungsergebnisse können dann in die Preprocessing-Schritte von QUANT²AI mit einfließen. Vorteile für Forschung, Industrie und Ökosystem Vom Projekt profitieren vor allem Anwendungsprojekte, die zukünftig Quanten-KI einsetzen. Aber auch die Partner gewinnen Erkenntnisse und Erfahrungen für den künftigen industriellen Einsatz von Quanten-Maschinellem-Lernen. Ebenso haben die Projektpartner die Absicht, die Forschungsergebnisse in neuen Produkten und Dienstleistungen zu vermarkten. Damit ermöglichen sie Industrie, Wirtschaft und Forschung den Zugang zu quantenbeschleunigten Rechenverfahren. »Uns gefällt auch die Motivation der DLR QCI als Auftraggeber, den Aufbau eines Quantencomputing-Ökosystems zu unterstützen. Das hilft uns, dem Fraunhofer ITWM, aber auch unseren Partnern im Konsortium sich als Anbieter von Quantencomputing-Expertise zu etablieren«, bekräftigt Halffmann. Pressemitteilung