Fraunhofer ITWM: Forschungsteam präsentiert neue Webplattform »resiLIR«

Einschneidende Ereignisse und herausfordernde Lebensumstände stellen eine enorme Belastung für die psychische Gesundheit dar. Menschen mit hoher Resilienz sind besser auf Stress und Schicksalsschläge vorbereitet. Doch kann diese psychische Widerstandskraft erlernt werden? Forschende vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM und dem Leibniz-Instituts für Resilienzforschung LIR haben im Projekt »APPWAG« die frei zugängliche Webanwendung »resiLIR« entwickelt, mit der Nutzende online ihre persönliche Resilienz bewerten lassen und trainieren können. Die Abkürzung »APPWAG« steht für »Ausbau von Resilienz Förderungsprogrammen zu einer Plattform mit zielgruppenspezifischen Angeboten der Gesundheitsförderung«. In Zusammenarbeit von ausgebildeten Psychologieexpertinnen und -experten des LIR entwickelten die Forschenden des Fraunhofer ITWM ein psychoedukatives Online-Angebot, mit dem Menschen ihre individuelle Resilienz bewerten lassen und trainieren können, um sich so auf zukünftige Herausforderungen besser vorzubereiten. Gefördert wurde das Projekt vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). GO-Live: Künstliche Intelligenz für individuelles Resilienz-Training Ab sofort ist die Webanwendung »resiLIR« unter der Webadresse www.resilir.eu für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Am Fraunhofer ITWM bearbeiteten das Projekt die wissenschaftlichen Mitarbeiter Michael Moos und Tobias Zimmermann und die studentische Hilfskraft Lars Gottfriedsen unter der Leitung von Dr. Alexander Scherrer. »Unsere KI-Methoden sorgen dafür, dass die Resilienz-Daten und bisherigen Trainingsfortschritte einer nutzenden Person analysiert werden und die Webanwendung dann individuell passende Trainingsinhalte für diese Person zusammenstellt«, so Scherrer, stellvertretender Abteilungsleiter der »Optimierung in den Life Sciences«. Als Basis dafür dienen der fachliche Input von psychologischen Expertinnen und Experten und der aktuelle Stand der Resilienzforschung in digital aufbereiteter Form. Ein besonderes Merkmal von »resiLIR« ist die Gestaltung als Lernspiel, das auch komplexe Methodenlösungen und anspruchsvolle psychoedukative Inhalte niederschwellig bereitstellt. Kostenlos für alle zugänglich – www.resilir.eu »Die neue Anwendung ist die erste vom Fraunhofer ITWM entwickelte Webplattform, die einer so breiten Öffentlichkeit zur Verfügung steht – ein kleiner Meilenstein für unser Institut«, betont Scherrer. »Dass psychische Gesundheit wichtig ist, hat sich nicht zuletzt während der COVID-19-Pandemie gezeigt. Wir leben aktuell in einer Welt mit multiplen Krisen, in der sich jedes Individuum neben unterschwelligen Ängsten vor Klimawandel, Kriegen oder Globalisierung auch mit privaten Schicksalsschlägen, Stresssituationen im Beruf oder Spannungen im sozialen Umfeld auseinandersetzen muss. Mit diesem Projekt unterstützen wir Menschen präventiv auch bei zukünftig zu erwartenden Herausforderungen.« Die Webanwendung »resiLIR« beinhaltet aktuell ein allgemeines Trainingsangebot für die Gesamtbevölkerung sowie inhaltliche Ergänzungen für Gesundheitsfachkräfte. Jedoch trägt der Methoden- und Softwarelösung des Fraunhofer ITWM deutlich weiter, weshalb LIR und das mathematische Institut gemeinsam am Ausbau der Trainingsinhalte für bestimmte Zielgruppen arbeiten wollen. Das Fraunhofer ITWM plant zudem eine Weiterentwicklung der KI-Methoden für die Analyse von dokumentierten Trainingsfortschritten, deren Ergebnisse dann automatisiert das Training anpassen. Pressemitteilung zum Download [ PDF  0,19 MB ] Bild zum Download: Webanwendung »resiLIR« [ JPG  11,84 MB ] 

UniGR-CIRKLA

UniGR-CIRKLA: Ein zweites Kompetenzzentrum für den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft für Materialien und Metalle. Das von der Universität Lüttich koordinierte Projekt möchte die Großregion weiterhin als europäisches Modell für den effizienten Umgang mit Ressourcen und technologischen Abfällen positionieren. Die Universität der Großregion (UniGR) hat durch ihre Initiative UniGR-CIRKLA – deren Ziel es ist, ein umfassendes Portfolio von Ausbildungs-, Forschungs- und Innovationsprojekten im Bereich der Kreislaufwirtschaft zu entwickeln – gerade eine bedeutende Finanzierung aus dem Programm Interreg VI Großregion für die Einrichtung eines zweiten Kompetenzzentrums erhalten, das dem Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft für Materialien und Metalle gewidmet ist. Das von der Universität Lüttich koordinierte Projekt UniGR-CIRKLA zielt darauf ab, die Großregion weiterhin als europäisches Modell für die effiziente Bewirtschaftung kritischer Rohstoffe, gewonnen aus technologischen Abfällen und Ressourcen, zu positionieren [Mehr lesen]. —————————————————- English version ————————————————————– UniGR-CIRKLA: a second centre of expertise for the transition to a circular economy of materials and metals. Coordinated by the University of Liège, the project aims to continue to position the Greater Region as a European model for the efficient management of technological resources and waste. The University of the Greater Region (UniGR), through its UniGR-CIRKLA initiative – which aims to develop a comprehensive portfolio of training, research and innovation projects in the circular economy sector – has just been awarded significant funding from the Interreg VI Greater Region programme for the establishment of a second centre of expertise dedicated to the transition to a circular economy of materials and metals. Coordinated by the University of Liège, the UniGR-CIRKLA project aims to continue to position the Greater Region as a European model for the efficient management of critical raw material to recover from technological resources and waste [Read more]. ———————————————— version française ————————————————————– UniGR-CIRKLA : un second centre d’expertise pour la transition vers une économie circulaire des matériaux et des métaux. Coordonné par l’Université de Liège, le projet souhaite continuer à positionner la Grande Région comme un modèle européen pour la gestion efficace des ressources et des déchets technologiques. L’Université de la Grande Région (UniGR), au travers de son initiative UniGR-CIRKLA – qui a pour ambition de développer un portefeuille complet de projets de formation, de recherche et d’innovation dans le secteur de l’économie circulaire – vient de se voir attribuer un financement important du programme Interreg VI Grande Région pour la mise en place d’un second centre d’expertise dédié à la transition vers une économie circulaire des matériaux et des métaux. Coordonné par l’Université de Liège, le projet UniGR-CIRKLA souhaite continuer à positionner la Grande Région comme un modèle européen pour la gestion efficace des matériaux critiques au départ des ressources et des déchets technologiques [En savoir plus].

6th Young Researchers Symposium 2024

Talks and Poster Pitches by Doctoral Students of Kaiserslautern and Landau – Call for Abstracts Now Open! Dear Doctoral Students, dear Young Researchers! Are you passionate about your research and enjoy presenting it? Then the Young Researchers Symposium (YRS) on August 1, 2024 at the Fraunhofer Center in Kaiserslautern is just right for you. Science in a nutshell, exciting and interesting and not boring and dry! The best talks, posters and abstract will be awarded prizes with a total value of 6.000 Euros! What Is the YRS About? Every two years, the TU-Nachwuchsring and the High Performance Center Simulation and Software Based Innovation organize an interdisciplinary competition for doctoral students* from Kaiserslautern and Landau with all kinds of scientific backgrounds. The goal is not only to present scientific findings from young researchers in a way that is understandable to non-experts, but also to make the presentations as entertaining, interesting and exciting as possible. Additionally, the coffee breaks and the get-together provide opportunities to network and gain scientific insights from other fields. Patrons of the YRS 2024 Prof. Dr. Werner R. Thiel, Vice President for Research and Technology, RPTU in Kaiserslautern Dr. Konrad Steiner, Managing Director, High Performance Center Simulation and Software Based Innovation Do You Want to Participate in the Talk or Poster Pitch? Your admission ticket is a scientific abstract that will be reviewed by an interdisciplinary team of researchers. A positive review will qualify you for the YRS 2024. Interested? Be Sure to Make a Note of These Dates Now Call for Abstracts: April 8th to May 13th, 2024 Registration as a Participant: April 8th to July 18th, 2024 Note: The audience is involved in deciding on the best talks and posters! Young Researchers Symposium 2024: August 1st, 2024 at the Fraunhofer Center Kaiserslautern For Further Information, Please Visit Our YRS 2024 Webpages YRS 2024 at TU-Nachwuchsring YRS 2024 at High Performance Center Simulation and Software Based Innovation On Our YRS 2024 Conference Management Website You Can Submit Your Abstract and Register as a Participant YRS 2024 Conference Management System

Zwölf Jahre erfolgreiche Hochschulkooperation zwischen Argentinien und Deutschland

Schon 2023 wurde ein Projektantrag der argentinischen Universidad Nacional de Rafaela, der Universidad Nacional de La Pampa und der Hochschule Kaiserslautern positiv beschieden. Es geht um einen neuen binationalen Doppelabschluss (Double Degree) in Information Management. Jetzt trafen sich alle erfolgreichen Projektpartner von insgesamt 13 Universitäten und Hochschulen im Bildungsministerium in Buenos Aires. Der Workshop wurde vom Centro Universitario Argentino-Aleman, dem Deutsch-Argentinischen Hochschulzentrum (cuaa-dahz) organisiert. Aktuell gibt es 14 Master und 9 binationale Doktorandenprogramme in ganz unterschiedlichen Fachgebieten. Dabei wird der internationale Austausch von Studierenden, Dozenten und Forschenden finanziell gefördert. Die Hochschule Kaiserslautern führt im Fachbereich Betriebswirtschaft schon seit zehn Jahren zwei Double Degree Programme erst im Master- und später im Bachelorbereich durch. Damit die neuen Partner von den bisherigen Erfahrungen lernen, lud das Hochschulzentrum drei besonders erfolgreiche Leuchtturmprojekte ein. So präsentierte Prof. Dr. Martin Dutto, Universidad Nacional del Litoral in Santa Fe, die Erfolgskriterien unseres Master-Studiengangs International Management and Finance (IMF). Seit 2014 absolvierten 89 Studierende – davon 40 von der Hochschule Kaiserslautern und 49 von der Universidad Nacional del Litoral – den Studiengang IMF. Sie lernten mindestens ein Semester an der Partnerhochschule neben einer fremden Kultur und Sprache auch die Arbeit in einem Unternehmen näher kennen. Daneben vertieften Professoren und Lehrende durch gemeinsame Forschungsprojekte und den intensiven Dozentenaustausch ihre Zusammenarbeit. „Die positiven Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu lernen, zu lehren und zu forschen – und gleichzeitig die jeweiligen Regionen mit ihren Menschen und Traditionen kennen zu lernen, ist eine tolle Bereicherung für beide Seiten. Mit dem neuen Masterprojekt Information Management wollen wir weitere Möglichkeiten und Chancen für junge Studierende schaffen, um am internationalen Austausch teilzunehmen“, unterstreicht dies Prof. Dr. Marc Piazolo – Dekan des Fachbereichs Betriebswirtschaft. „Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Uwe Tronnier vom Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik, dem Projektleiter Prof. Dr. Eugen Staab, Fachbereich Betriebswirtschaft, sowie unseren Partnern beider argentinischer Universitäten arbeiteten wir eine Woche intensiv an der Weiterentwicklung des Studiengang-Projekts.“ „Aufgrund des umfangreichen Akkreditierungsprozesses ist der erste Studierendenaustausch in 2026 geplant“, so Prof. Dr. Eugen Staab. Foto oben: ((BU)) Sie bauen auf gute internationale Zusammenarbeit (v.l.n.r.): Prof. Dr. Eugen Staab, Prof. Dr. Marc Piazolo, Prof. Dr.-Ing. Uwe Tronnier (alle drei von der Hochschule Kaiserslautern) sowie Prof. Dr. Alejandro Lang (Universidad Nacional de La Pampa), Prof. Dr. Facundo Curbelo (Universidad Nacional de Rafaela), Hebe Leyendecker (CUAA) (Foto: privat)

Preisträger der German Stevie

Preisträger der German Stevie® Awards 2024 bekanntgegeben: Empolis erhält höchste Auszeichnungen Bei den diesjährigen German Stevie® Awards wurde das Softwareunternehmen Empolis gleich zweimal mit Gold ausgezeichnet. Die German Stevie® Awards sind ein Wirtschaftspreis, der herausragende Leistungen in der deutschen Unternehmenswelt honoriert. Der Softwareanbieter erhielt eine Goldauszeichnung für Empolis Service Express® als beste AI-basierte Support-Lösung zur Verbesserung der Effizienz bei Problemlösungen und zur Steigerung des Kundenerlebnisses. Die SaaS-Lösung ermöglicht als zentrale Wissensplattform, dass Servicemitarbeiter, Partner und Kunden schnell und zuverlässig die richtige Lösung zu ihren Servicefällen erhalten. Zusätzlich wurde das Unternehmen mit einem zweiten Award für seine Aktivitäten gewürdigt, im öffentlichen Diskurs zur Anwendbarkeit der Generative AI über die Risiken und Chancen im geschäftlichen Kontext zu informieren und sich als Vordenker bei diesem Thema zu positionieren. So werden am 5. Juni auf dem Empolis Exchange 2024 unter dem Motto „AI – From Hype To Business” nicht nur bewährte AI-Anwendungen, sondern auch der Empolis-Buddy im Mittelpunkt stehen. Dieser verknüpft GenAI mit etablierten AI-Ansätzen und bietet als digitaler Assistent ganz neue Möglichkeiten für Unternehmen. Anmeldungen zur kostenfreien Teilnahme am Online-Event unter Empolis Exchange 2024 | AI – From Hype To Business Eine Übersicht zu den German Stevie Awards 2024 finden Sie HIER und HIER.

Toleranz und Respekt

Die Science and Innovation Alliance Kaiserslautern (SIAK) steht als führendes Forschungs- und Innovationsnetzwerk in der Region Kaiserslautern für Toleranz und Respekt ein. Das bedeutet für uns, dass alle Menschen die gleichen Rechte und Chancen haben, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, Weltanschauung oder sexuellen Orientierung, und dass wir andere Meinungen und Lebensweisen respektieren, auch wenn wir sie nicht teilen. Vor allem in der Forschungslandschaft und in den Unternehmen profitieren wir in Kaiserslautern sehr vom internationalen Austausch. Ausländische Studierende und Fachkräfte bringen neue Ideen und Perspektiven ein und bereichern unsere Gesellschaft. Nur in einem offenen Miteinander unterschiedlicher Kenntnisse, Sichtweisen und Kulturen können Innovationen entstehen. Daher setzen wir uns für eine offene und tolerante Gesellschaft ein, in der alle Menschen willkommen sind und ihre Meinung frei äußern können. Gemeinsam für Toleranz und Respekt in Kaiserslautern! Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V.

DFKI und Transatlantic AI eXchange schließen strategische Partnerschaft zur Förderung des Innovationstransfers im Bereich KI

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das Expertennetzwerk Transatlantic AI eXchange (TAIX) planen den Aufbau einer gemeinsamen europäischen KI-Transfer- und Kooperationsbörse. Dabei ist vorgesehen, das europäische Netzwerk CLAIRE und das Centre for European Research in Trusted AI (CERTAIN) eng einzubinden. Ziel dieser Partnerschaft ist es, den Transfer von Spitzenforschung und -technologie auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz in integrationsfähige Anwendungen zu beschleunigen und die transatlantische Zusammenarbeit zu fördern. Thomas Neubert, Gründer von TAIX, wird als “CERTAIN DFKI Industrial Liaison Officer” das DFKI dabei unterstützen, die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen und Kontakte zu global agierenden Unternehmen zu vertiefen. Angesichts der maßgeblichen Rolle der transatlantischen Zusammenarbeit bei der Förderung von KI-Forschung und -Innovation beabsichtigen das DFKI und TAIX eine aktive Kooperation mit Interessenvertretern sowie politischen Entscheidungsträgern in den Vereinigten Staaten. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, den Wissensaustausch zu erleichtern, grenzüberschreitende Partnerschaften zu stärken und politische Rahmenbedingungen für KI zu schaffen, die Innovation und Wachstum fördern. „Die Vernetzungsinitiativen und bilateralen Kooperationen des DFKI in Europa und weltweit sind von entscheidender Bedeutung für unsere Reputation in der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft. Durch die Zusammenarbeit mit TAIX vertiefen wir Verbindungen zu Unternehmen und fördern den Transfer von exzellenter KI-Technologie und Know-how nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch in die USA und der Welt“, erklärt Prof. Dr. Philipp Slusallek, Geschäftsführender Direktor DFKI Saarbrücken. Thomas Neubert ergänzt: „Mit speziell konzipierten Programmen, die Forscher und Branchenführer zusammenführen, legen wir den Grundstein für eine einzigartige transatlantische Zusammenarbeit im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Unser Ziel ist es nicht nur, die Grenzen der Technologie zu erweitern, sondern auch die Kontinente zu verbinden und das volle Potenzial der KI für den gesellschaftlichen Fortschritt auszuschöpfen.“ Ein Fokus der Zusammenarbeit des DFKI mit TAIX ist die stärkere Vernetzung von CERTAIN mit internationalen Verbänden, Initiativen und Unternehmen. CERTAIN (Centre for European Research in Trusted AI) ist ein Konsortium, das sich der Erforschung, Entwicklung, Anwendung, Standardisierung und Förderung vertrauenswürdiger KI-Techniken widmet, mit dem Ziel, Garantien für KI-Systeme zu bieten, um diese auch für kritische Anwendungsszenarien zertifizieren zu können. Thomas Neubert wird CERTAIN hier beim Aufbau und bei der Pflege von Beziehungen zu Unternehmen und Industriepartnern auch auf internationaler Ebene unterstützen. Konkrete Maßnahmen, um die Zusammenarbeit, den Wissensaustausch und den Technologietransfer im Bereich der KI zu fördern sind crossmediale Bildungsangebote, hybride Konferenzen und Präsenzveranstaltungen. Als Startpunkt dient hier die durch das Netzwerk europäischer Exzellenzzentren TAILOR und die vom DFKI ausgerichtete Veranstaltung 1st Industry Collaboration and Transfer Exchange – From Research to Market am 6. und 7. Mai in Saarbrücken. Weitere Informationen https://www.transatlanticaiexchange.com https://www.claire-ai.org https://www.certain-trust.eu https://tailor-network.eu   Kontakt Thomas Neubert Transatlantic AI eXchange (TAIX) Silicon Valley, California thomas@transatlanticaiexchange.com   Über Transatlantic AI Exchange TAIX ist ein offenes, schnell wachsendes Netzwerk von transatlantischen Branchenexperten, an dem Forschungseinrichtungen, Universitäten, Unternehmen, Start-ups, Investoren und Behörden beteiligt sind. TAIX bietet uneingeschränkten Zugang zu unschätzbaren Inhalten und fördert aktiv Verbindungen und Zusammenarbeit mit Forschungsprojekten und bei Unternehmensaufbau.

5,93 Millionen Euro pro Jahr: RPTU unterzeichnet Zielvereinbarung zur neuen Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz

Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität (RPTU) und Wissenschaftsminister Clemens Hoch haben die Zielvereinbarung der neuen Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz unterzeichnet. Bis 2028 erhält die RPTU jährlich 5,93 Millionen Euro, um ihre Forschungsaktivitäten weiter auszubauen. Ziel ist es, das hohe Niveau bestehender Forschungsbereiche zu festigen ebenso wie neue Forschungsfelder zu erschließen und auszubauen. Aus den Mitteln fördert die RPTU künftig insgesamt 15 Vorhaben, die die gesamte Bandbreite der profilbildenden Forschungskompetenzen repräsentieren. Die Forschungsinitiative besteht seit 2008. Sie stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der rheinland-pfälzischen Hochschulen. Unter dem Dach der Forschungsinitiative arbeiten in Kaiserslautern und Landau Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über alle Fachdisziplinen hinweg grundlagenorientiert zusammen, um zur Lösung von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen in den Themenfeldern Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Bildung beizutragen. Unter den 15 geförderten Initiativen sind drei etablierte Forschungsgruppen in den Bereichen innovative Werkstofftechnik, Membran- und Systembiologie sowie Optik und Materialwissenschaften (sogenannte Profilbereiche). Diese werden ergänzt durch zwölf Potenzialbereiche, die neue Forschungsfelder erschließen bzw. weiterentwickeln. Die Potenzialbereiche beschäftigen sich mit der Zukunft des Bauens, Diversität im Zusammenspiel mit gesellschaftlichem Wandel, Anwendungen des Maschinellen Lernens, mathematischen Methoden als Werkzeuge bzw. Problemlöser für Naturwissenschaft und Technik, nachhaltigen Systemen für den Energie- und Rohstoffwandel, der neurokognitiven Entwicklung des Menschen, Problemlösekompetenzen in und mit digitalen Systemen, zukunftsorientierten Entwicklungskonzepten und Planungsverfahren für Städte und Regionen, dem gemeinsamen Potenzial von Quantentechnologien und Künstlicher Intelligenz, dem Einfluss von „Permakrisen“ auf das Informationsverhalten der Gesellschaft sowie der Entwicklung und Produktion von intelligenten energie- und ressourceneffizienten Nutzfahrzeugen. Die präsidiale Doppelspitze der RPTU blickt zufrieden auf die neue Förderphase: „Die Mittel der Forschungsinitiative ermöglichen es uns, die Strahlkraft und Sichtbarkeit unserer Forschung entscheidend weiterzuentwickeln“, sagt Professor Dr. Arnd Poetzsch-Heffter, Co-Präsident der RPTU. „Dabei nutzen wir nicht zuletzt die Synergien, die sich aus zwölf standortübergreifenden Vorhaben mit Kaiserslauterer und Landauer Beteiligung ergeben. Professorin Dr. Gabriele E. Schaumann, Co-Präsidentin der RPTU, ergänzt: Das Land stellt uns diese Mittel mit einer fast fünfjährigen Planungsperspektive zur Verfügung. Dadurch können wir auch unsere standortübergreifenden Forschungsaktivitäten, die langfristig auch dem Transfer in Gesellschaft und Wirtschaft zugutekommen, sukzessive ausbauen.“ „Die Forschungsinitiative fördert nicht nur die Forschung in unseren Hochschulen, sondern stärkt auch über den Wissens- und Innovationstransfers ihren Austausch untereinander, mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen und der Gesellschaft. Mit Fördermitteln in Höhe von rund 30 Millionen Euro leisten wir als Landesregierung nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen und internationalen Wettbewerbsposition der RPTU Kaiserslautern-Landau, sondern stärken so auch den Forschungsstandort Rheinland-Pfalz“, sagt Wissenschaftsminister Clemens Hoch. „Die Mittel der Forschungsinitiative unterstützen unsere Hochschulen, die von ihnen selbst identifizierten Forschungsbereiche gezielt weiterzuentwickeln und ihr Forschungsprofil zu stärken.“ Diese Strategie trage Früchte, wie erfolgreiche Drittmitteleinwerbungen der beiden Hochschulen zeigten, so Clemens Hoch weiter. Diesen Mehrwert sieht auch Professor Dr. Ralf Schäfer, Vizepräsident für Forschung an der RPTU in Landau: „Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern innerhalb der Forschungsinitiative wirkte sich schon in der Vergangenheit positiv auf eine nachfolgende Bewilligung von koordinierten Programmen aus“, erklärt. „Koordinierte Programme sind besonders prestigeträchtige Schwergewichte. Dazu zählen die Sonderforschungsbereiche und Graduiertenkollege der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die die Sichtbarkeit einer Forschungseinrichtung auf internationaler Ebene stärken und zusätzliche Fördermittel erschließen.“ Mehr Informationen unter Fraunhofer ITWM PM als pdf zum Download: Bild zum Download: Wissenschaftsminister Clemens Hoch, Professor Dr. Arnd Poetzsch-Heffter (Co-Präsident der RPTU) und Professorin Dr. Gabriele E. Schaumann (Co-Präsidentin der RPTU). Foto: RPTU, Koziel[ JPG  171 KB ] Foto oben: Die Zielvereinbarung zur Fortführung der Forschungsinitiative ist unterzeichnet. V.l.n.r.: Wissenschaftsminister Clemens Hoch, Professor Dr. Arnd Poetzsch-Heffter (Co-Präsident der RPTU) und Professorin Dr. Gabriele E. Schaumann (Co-Präsidentin der RPTU). Foto: RPTU, Koziel

Individuellere und präzisere Behandlung dank Handroboter

Klinik für Orthopdädie in Kusel führt neues robotergestütztes System für Kniegelenkersatz ein   Kusel. Patienten am Westpfalz-Klinikum Kusel, die Kniegelenkersatz benötigen, profitieren ab sofort von dem neuen Handroboter, der in der Klinik für Orthopädie im Einsatz ist. Das OP-System kombiniert die neueste Digitaltechnologie mit einer Reihe von klinisch bewährten Knieimplantaten. „Wir freuen uns, dass wir durch das CORI◊-System unsere Genauigkeit weiter verbessern und damit noch bessere postoperative Ergebnisse erzielen können“, sagt Chefarzt Dr. med. Harald Dinges.   Mit Hilfe des neuen Systems können die Operateure der Klinik für Orthopädie nun einen vollständig personalisierten Operationsplan erstellen und die ideale Implantatgröße, -ausrichtung und -position auf Basis der individuellen Anatomie und Bandspannung jedes Patienten ermitteln. Darüber hinaus ermöglicht das neue System der Firma Smith+Nephew, den Operationsplan bei Bedarf noch während der OP anzupassen.   „Unser OP-Team hat sofortigen Zugriff auf wertvolle Informationen, die wir vorher nicht hatten. Das hilft uns, die Planung und Durchführung von Kniegelenkersatz-Operationen zu optimieren, egal ob es sich um eine Teil- oder eine Vollprothese handelt. Es ist toll, dass wir den Menschen in unserer Region nun diese fortschrittliche Technologie anbieten können“, so Dr. Dinges. Es wird erwartet, dass die Zahl der Kniegelenk-Totalendoprothesen bis 2030 um 276 Prozent ansteigen wird. Jedoch sind Studien zufolge etwa 20 Prozent der Patienten nach einer konventionellen Operation nicht vollumfänglich zufrieden. Die aufkommenden innovativen Technologien haben also das Potenzial, zu einer Verbesserung der Patientenergebnisse beizutragen. Pressemitteilung

Knapp 4 Millionen Euro für Kompetenzzentrum zur innovativen Kreislaufwirtschaft

Aufgabe des neuen Kompetenzzentrums wird es sein, Circular Innovation – nachhaltige Innovationen der Kreislaufwirtschaft – in der Großregion Saar-Lor-Lux voranzutreiben. Der Fokus liegt auf Metallen und neuen Materialien. Für das Kompetenzzentrum hat der Lehrstuhl für Entrepreneurship der RPTU gemeinsam mit Partnern der Universität der Großregion EU-Fördermittel in Höhe von knapp vier Millionen Euro für vier Jahre eingeworben. Das Projekt, das im Programm „Interreg Großregion 2021-2027“ verortet ist, vernetzt Wissen und Ressourcen in der Großregion und darüber hinaus. Das Projekt mit dem Titel „UniGR Interdisziplinäres Kompetenzzentrum Metalle und Materialen in einer Kreislaufwirtschaft“ bringt Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Die in der Großregion ansässigen Universitäten – darunter die RPTU – werden eng mit Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie weiteren Partnern zusammenarbeiten. Der dadurch entstehende Austausch von Wissen und Ressourcen soll die Entwicklung und Implementierung von kreislauforientierten Geschäftsmodellen und Technologien beschleunigen. „Durch interdisziplinäre Forschungsteams wird die Universität der Großregion innovative Lösungen erarbeiten, die sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile bieten. Ziel ist es, einen nachhaltigen Wandel in der Region anzustoßen und als Modell für andere Regionen zu dienen“, sagt RPTU-Projektleiter Professor Dr. Dennis Steininger. Er betont die Bedeutung des Projekts: „Dieses Projekt markiert einen wichtigen Meilenstein in unserem gemeinsamen Bestreben, führend in der Forschung und Entwicklung von Innovationen und Geschäftsmodellen im Bereich nachhaltiger und digitaler Technologien zu sein.“ Über die Universität der Großregion Die Universität der Großregion ist ein Netzwerk bestehend aus sieben Hochschulen (die Universitäten RPTU Kaiserslautern-Landau, Lüttich, Lothringen, Luxemburg, des Saarlandes, Trier und die htw saar als assoziierter Partner), die im Grenzraum der Großregion liegen (Deutschland – Rheinland-Pfalz und Saarland, Belgien – die Wallonie, Frankreich – Region Grand-Est – Lorraine, Luxemburg). An der Universität der Großregion arbeiten über 10.250 Forschende. Gemeinsam werden dort mehr als 141.000 Studierende und rund 7.050 Promovierende ausgebildet. Mehr zum Programm Interreg Großregion 2021-2027: https://interreg-gr.eu/de/project/2021-2027-projekte/ Pressemitteilung