3 Fragen an Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Rombach

Im Interview mit Dr. Lutz Schowalter, Kommunikationsmanager an der Technischen Universität Kaiserslautern am Referat Technologie und Innovation, beantwortete Prof. Dr. Dr. h.c. Rombach, Vorstandsvorsitzender der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. (SIAK), drei Fragen zur Zukunfts- und Innovationsregion Kaiserslautern. Das Interview erschien in der neuen Ausgabe von “UNISPECTRUM“. Welche Bereiche sehen Sie als Zukunftsthemen des Transfers? Zentrale aktuelle und etablierte Bereiche sind Industrie 4.0, digitale Landwirtschaft und Software & IT. Als Zukunftsthemen kommen die Logistik, E-Mobilität, Pharma/E-Gesundheit sowie E-Energie in Frage. Dazu sehen wir die Themen Wissenschaftskommunikation und gesellschaftliche Partizipation als Querschnitt-Zukunftsaufgaben, um den Transfer effektiver zu gestalten. Wie können wir den Innovationsstandort voranbringen? Wir sind in Kaiserslautern exzellent aufgestellt. Die TUK ist Ankermitglied der SIAK. Zur Innovationsbeschleunigung trägt unsere hervorragende Innovations-Struktur vor Ort bei, von Grundlagen- über angewandte Forschung und Ausgründungen bis zu Firmenansiedlungen. Für die Fachkräfte-Gewinnung und -Sicherung sowie die Umschulung und Weiterbildung der Fachkräfte ist die TUK ebenfalls zentral. Dazu kommt unsere hochdynamische Gründerlandschaft. Eine Gründermarke wie IDEENWALD verleiht der Region Sogkraft für junge unternehmerische Menschen. Wir haben zudem kurze Wege und können oft unbürokratische Lösungen finden. Das alles muss weiter gefördert und koordiniert werden, und wir können unsere Exzellenz noch effektiver kommunizieren. Hier setzt die SIAK an und unterstützt ihre Mitglieder und Partner als gemeinsames Sprachrohr für den Standort und koordinierendes interdisziplinäres Netzwerk. Wie wichtig ist das Innovationssystem in Kaiserslautern und der Pfalz? Die Netzwerke hier sind der Treibstoff der Innovation und bieten Vorteile im Wettbewerb. In den letzten 15 Jahren sind schätzungsweise 15.000 Arbeitsplätze durch und rund um den Wissenschaftsstandort entstanden. Dass sich nun Firmen wie John Deere, ACC und Amazon ansiedeln, zeigt, dass ein qualitativ hochwertiger Zugang zu Innovationen besteht. Heute reicht es dabei nicht, eine Perle zu haben. Wir brauchen eine Perlenkette. Hier kommt zum Beispiel die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ins Spiel, welche Hochschule, Universität und Fraunhofer ITWM interdisziplinär verbindet und den Transfer in konkreten Innovationsbereichen fördert. So und durch viele andere Netzwerkpartner wird der Technologietransfer nachhaltig kultiviert. Quelle: UNISPECTRUM, S. 51, unter https://www.uni-kl.de/fileadmin/prum/03_Pressearbeit/UniSpectrum/2021/unispectrum_042021.pdf Weitere Infos: https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/team/dr-lutz-schowalter/ https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/
SIAK-Jahresbericht 2021

Mit ihrer aktiven Arbeit leistet die SIAK über ihre Mitglieder einen wertvollen Beitrag zur langfristigen Wahrung der Innovationsstärke der Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern sowie zu deren Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Inhalte des Jahresberichtes sind die Jahres-Highlights unserer Mitglieder und der SIAK-Geschäftsstelle. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern blicken wir auf ein arbeitsreiches und ereignisreiches Jahr 2021 zurück. >>Mehr dazu hier.
Großauftrag für profine in Südkorea

Nach einer intensiven Planungsphase ist es der profine Group gemeinsam mit ihrem Partner WooshinWin gelungen, ein bedeutendes Großprojekt in Südkorea an Land zu ziehen. Das „One Bailey Project“ des Samsung Konzerns ist der größte Einzelauftrag in der Geschichte von profine, ein Projekt im zweistelligen Millionenbereich. Bei dem Bauvorhaben dreht es sich um einen exklusiven Apartment-Komplex im Großraum Seoul, der circa 3.000 Wohnungen mit jeweils sieben bis acht Fenstern umfasst. Die rund 23.000 Elemente werden aus dem Mitteldichtungssystem mit 88 Millimetern Bautiefe sowie aus dem Schiebesystem PremiSlide von profine gefertigt, außen mit Aluminiumschale und innen foliert. Der Bauherr hatte sich für die Systeme von profine vor allem wegen ihrer exzellenten Wärmedämmung sowie den hohen Anforderungen an Design und Farbe entschieden. Die ersten Schiffscontainer mit Profilen aus deutscher Produktion werden im ersten Quartal 2022 verladen, realisiert wird der Auftrag im Laufe des Jahres 2022. [Mehr dazu] Foto: Südkorea – manuzoli /pixabay
IT-Spezialist baut auf der Europahöhe – Offizieller Spatenstich bei Matelso

Im Gewerbegebiet „Europahöhe“ feierte die Matelso GmbH am Mittwoch, den 15. Dezember, mit einem offiziellen Spatenstich den Baustart ihres modernen fünfgeschossigen Verwaltungskomplexes. Matelso-Firmengründer Frank G. Froux griff gemeinsam mit Vertriebsleiter Alexander Börsig, Architekt Steffen Wurster, sowie Dirk Förderer und Projektleiter Sven Schuppe von der ausführenden Baufirma Freyler Industriebau zum Spaten. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Steffen Wurster aus Bonlanden, die Bauplanung und bezugsfertige Ausführung verantwortet das Team von Freyler Industriebau Darmstadt. Innerhalb von 14 Monaten wird der moderne Neubau entstehen, die Fertigstellung ist für März 2023 geplant. [Mehr dazu] Foto: 2021-12-16_2021-12-16_Abb.1_Architekturbüro_Steffen Wurster_3D Visualisierung_Matelso-min
Ehemaliger TUK-Präsident Schmidt zum Ehrenmitglied der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern ernannt

Am 14. Dezember hat Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Rombach, Vorstandsvorsitzender der SIAK, gemeinsam mit Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter dem Präsidenten der TUK und Prof. Dr. Werner Thiel, Vizepräsident für Forschung und Technologie der TUK, Prof. Dr. Helmut Schmidt die Urkunde als erstem Ehrenmitglied in der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. übergeben. Damit würdigten sie seine Verdienste als Gründervater der SIAK. Schmidt hatte die SIAK im März 2007 unter dem Namen „Science Alliance Kaiserslautern“ ins Leben gerufen. Bis 2015 waren zunächst Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Kaiserslautern Mitglieder des Vereins. Langfristiges Ziel war es, die Grundlagenforschung an der TUK mit der angewandten Forschung in den neu etablierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu vernetzen. 2015 öffnete sich das Netzwerk entsprechend auch für die Wirtschaft und öffentlich-rechtliche Einrichtungen. Damit strebten die Mitglieder an, den gesamten Innovationsprozess von der Grundlagenforschung bis hin zur Gründung neuer Firmen und Etablierung von Arbeitsplätzen zu stärken. Deshalb erfolgte 2017 die Umbenennung in „Science & Innovation Alliance Kaiserslautern e.V.“. Seit Jahren vernetzt die SIAK über ihre Mitglieder das wissenschaftlich-technische Knowhow mit innovativen Wirtschaftskompetenzen der Region um erfolgreiche Projekte, Kooperationen und Geschäftsbeziehungen zu initiieren und katalysieren. Mit über 45 Mitgliedern hat sich ein starkes Netzwerk etabliert, von dem alle Beteiligten sowie der gesamte Wissenschafts- und Technologiestandort Kaiserslautern profitieren. „Den Erfolg für die gesamte Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern verdanken wir, die SIAK und unsere Mitgliedsorganisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft auch dem unermüdlichen Einsatz von Prof. Dr. Schmidt, der als Initiator die Grundsteine für das Netzwerk gelegt und 13 Jahre als Vorstandsmitglied (davon die ersten 8 Jahre als Vorstandsvorsitzender) mit großem persönlichem Engagement vorangetrieben hat“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Rombach, Nachfolger als Vorstandsvorsitzender der SIAK seit 2015. Mit dem Amtsantritt als Präsident der TUK im Jahr 2002 brachte Prof. Schmidt über 18 Jahre lang neue Impulse und Innovationen in die Entwicklung der Technischen Universität sowie in die Verbindung der TUK mit Stadt und Region ein. TUK-Präsident Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter, der die Technische Universität heute in der SIAK repräsentiert, unterstreicht: „Prof. Schmidt hat in all den Jahren an der Spitze der TUK neben seinen großen Verdiensten in der Weiterentwicklung von Forschung und Lehre auch weit über die Universität hinaus gewirkt. So waren ihm der Ideen-, Wissens- und Technologietransfer in Unternehmen und Gesellschaft ebenfalls ein zentrales Anliegen. In diesem Sinn hat er während seiner Amtszeit unter anderem die Gründung und den Aufbau der heutigen SIAK angestoßen und vorangetrieben, in der zunächst vor allem die Hochschule und die Forschungsinstitute am Standort gemeinsam mit der TUK eine Plattform bildeten. Damit hat er auch entscheidend die Entwicklung der Stadt Kaiserslautern hin zur Wissenschaftsstadt geprägt.“ Die feierliche Übergabe der Ehrenurkunde fand am 14. Dezember 2021 im kleinen Kreis an der TUK statt. Bildnachweis: View – Die Agentur Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Laura Schwehm, M.A. Leitung Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. Luxemburger Str. 3 67657 Kaiserslautern Tel.: +49(0)631-5600175 1 E-Mail: laura.schwehm@siak-kl.com Web: www.siak-kl.com
KI-Lösungen von Empolis werden international ausgezeichnet

Die KI-basierten Lösungen des Softwareanbieters Empolis sind gleich zweifach international ausgezeichnet worden. Das amerikanische Fachmagazin Database Trends and Applications (DBTA) würdigte die Wissensmanagement-Lösung Empolis Service Express® als „Trend-Setting Product 2022“. Empolis Service Express® hat sich als SaaS-Software der Digitalisierung und Effizienzsteigerung im Kundendienst verschrieben. Mithilfe Künstlicher Intelligenz können Unternehmen ihr gesamtes Service- und Produktwissen digitalisieren und strukturieren, und anschließend zentral zur Verfügung stellen. Dadurch werden Servicefälle schneller abgeschlossen, Prozesskosten gesenkt und die Servicequalität gesteigert. Das US-Medienhaus TMC hat Empolis Knowledge Express® mit dem „Cloud Computing Excellence Award 2021“ ausgezeichnet. Dieser würdigt neue, innovative Cloud-Dienste und -Lösungen. Empolis Knowledge Express® ist eine schlüsselfertige, digitale Wissens- und Kollaborationsplattform für die Lifescience-, Healthcare- und Prozess-Industrie. Diese basiert auf der Knowledge-Graph-Technologie, eine nachvollziehbare und erklärbare Form der Künstlichen Intelligenz. Sie macht den Aufbau von Wissensnetzen möglich, mit denen Unternehmen das gesamte Spektrum ihrer Wissensbestände und Kompetenzen erfassen und über alle Standorte, Geschäftseinheiten und Landesgrenzen hinweg per Mausklick zugänglich machen können. Damit beschleunigt Empolis Knowledge Express® den unternehmensweiten Wissensaustausch und neue, datengesteuerte Strategien. [mehr dazu]
Neue Geschäftsführerin der KL.digital GmbH stellt sich vor

Ilona Benz wird zum 1. Februar Nachfolgerin von Martin Verlage Die neue Geschäftsführerin der KL.digital GmbH heißt Ilona Benz. Die derzeitige Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung beim Gemeindetag Baden-Württemberg wird zum 1. Februar nach Kaiserslautern wechseln, um in der herzlich digitalen Stadt die Nachfolge von Martin Verlage anzutreten, der seinen Vertrag über das Jahresende hinaus nicht verlängern wird. Am Dienstag hat sich die neue Geschäftsführerin offiziell in Kaiserslautern bei einem Pressetermin vorgestellt. [mehr dazu]
Neuer Chefarzt für Neuroradiologie

Mit viel Dynamik und innovativen Entwicklungen Westpfalz-Klinikum begrüßt neuen Chefarzt für Neuroradiologie Kaiserslautern. Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Simgen ist neuer Chefarzt der Klinik für Neuroradiologie am Westpfalz-Klinikum. Der 37-jährige Facharzt für Radiologie mit der Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie folgt Prof. Dr. med. André Kemmling, der einen Ruf ans Universitätsklinikum Marburg erhalten hat. Zuletzt war Dr. Simgen als Oberarzt an der Universität des Saarlandes in Homburg und in dieser Tätigkeit auch schon in Kooperation für das Westpfalz-Klinikum tätig. „Der großartige Aufbau und die Entwicklung der Neuroradiologie und des Neurozentrums am Westpfalz-Klinikum sowie auch ein Stück weit der richtige Zeitpunkt, haben mich dann dazu bewegt, einen Wechsel anzustreben. Die Möglichkeit, die Patientenversorgung in der Heimat aktiv und effektiv im neuroradiologischen Bereich mitgestalten zu können, freut mich besonders“, sagt der gebürtige Pfälzer. Die Neuroradiologie ist für ihn zur Leidenschaft geworden. „Sie ist immer noch ein sehr junges Fachgebiet mit viel Dynamik und innovativen Entwicklungen, vor allem im therapeutischen Bereich, wofür mein Herz besonders schlägt“, sagt Dr. Simgen. Die Möglichkeit, Patienten zu helfen und sie zum Beispiel durch die akute Behandlung eines Schlaganfalles oder einer Hirnblutung vor schweren Einschränkungen zu bewahren, motiviert den Mediziner täglich neu. Um sowohl im Notfall als auch bei Elektiv-Patienten eine vollumfängliche Versorgung gewährleisten zu können, erachtet Dr. Simgen die enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Kliniken für Neurologie, Neurochirurgie, Gefäßchirurgie und Anästhesie als unerlässlich. Die Aufgabe der Neuroradiologie sieht er darin, als zentrales Verbindungsglied zwischen den einzelnen Kliniken des Neurozentrums zu fungieren, das 2019 am Westpfalz-Klinikum etabliert wurde, so der neue Chefarzt.
Neue CHE-Erhebungen: TUK in bundesweiter Spitzengruppe in Mathematik und Informatik

TU Kaiserslautern sichert sich in Mathematik und Informatik je einen Spitzenplatz im Masterranking Die Neuerhebungen im Masterranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) für die Fächer Mathematik und Informatik platzieren die Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) jeweils in der bundesweiten Spitzengruppe. [mehr dazu]
KCS in 6 Schritten implementieren

KCS in 6 Schritten implementieren – und messbare Ergebnisse erzielen Wissensmanagement richtig zu implementieren war schon immer etwas knifflig. Es ist unentwegt wichtig, aber nie dringend. Knowledge Centered Service (KCS)* hat die Schwelle für den Einstieg ins Wissensmanagement herabgesetzt. Dennoch haben viele Organisationen Schwierigkeiten mit der Umsetzung. [Mehr]