Erfolgreicher Auftritt beim Altstadtfest: „Kaiserslautern für den nächsten Schritt” begeistert Besucher

Vom 5. bis 7. Juli konnten die Besucher des Altstadtfests in Kaiserslautern an unserem Stand ihr Glück am Glücksrad versuchen und viele Preise gewinnen; die kleinen Besucher bekamen Luftballons. Daneben gab es leckere Cocktails und die Möglichkeit, sich über die Kampagne „Kaiserslautern für den nächsten Schritt“ und die dahinterstehenden Unternehmen und Institutionen zu informieren. Positives Feedback von Besuchern „Der Wald außenrum, die Lage, das ist toll und die Stadt macht sich unfassbar viel Mühe ein gutes Kulturprogramm zu haben, das genießen wir sehr!“, sagt Markus, Familienvater und Besucher an unserem Stand auf unsere Frage, was ihm an Kaiserslautern am besten gefällt. Noch viele weitere Standbesucher äußerten sich positiv zur Stadt und ihrer Zukunft. Besonders hervorgehoben wurde von den meisten die Nähe zum Wald, während sich viele für die Zukunft mehr Radwege wünschten und dass die Stadt noch bunter wird. Über die Kampagne “Kaiserslautern für den nächsten Schritt” Die Kampagne “Kaiserslautern für den nächsten Schritt” hat zum Ziel, Kaiserslautern als attraktiven und innovativen Standort für Fachkräfte aus dem In- und Ausland zu positionieren. Sie informiert über die vielfältigen Karriere- und Studienmöglichkeiten in der Region sowie über die hohe Lebensqualität. Initiiert wurde die Kampagne von der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. (SIAK). Weitere Infos zur Kampagne: https://next-step-kl.com/ Bild zum Download: Gesamtansicht des Standes, SIAK Bild zum Download: Glückliche Gewinner zusammen mit unseren Standhelfern von Inline Process Solutions, SIAK Bild zum Download: Bühne mit Branding der Kampagne “Kaiserslautern für den nächsten Schritt”, SIAK

IVW erhält 869.706 Euro Förderung für innovatives „HydroBear“-Projekt zur Wasserstoffspeichertechnologie

Institution: Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe (IVW) Staatssekretär Dr. Denis Alt hat dem Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe (IVW) eine Förderung von 869.706 Euro für das „HydroBear“-Projekt überreicht. Das IVW wird in den nächsten drei Jahren neue Druckspeicher für Wasserstoff entwickeln. Ziel ist es, leichte Speichersysteme aus Faserverbundwerkstoffen zu schaffen, die Wasserstoff unter hohem Druck in ungenutzten Bauräumen, wie Flugzeugflügeln, speichern. Diese Tanks können strukturelle Lasten übernehmen und Holme ersetzen. Lange Aviation unterstützt das Projekt mit ihrer Expertise. Mehr Informationen zu  finden Sie hier.

DFKI unterstützt deutsches Robotik-Netzwerk mit Expertise und Infrastruktur

Start des Robotics Institute Germany Die führenden Robotik-Standorte in Deutschland haben sich zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um das Robotics Institute Germany (RIG) zu gründen. Ziel ist es, eine zentrale Anlaufstelle für Robotik in Deutschland zu etablieren. Das am 1. Juli 2024 gestartete Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über die nächsten vier Jahre mit 20 Millionen Euro gefördert. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) unterstützt den Aufbau des RIG und bringt seine Expertise aus drei Forschungsbereichen sowie seine deutschlandweit einzigartige Infrastruktur ein. Mit dem Startschuss am 1. Juli nimmt das Robotics Institute Germany (RIG) seine Arbeit auf, um Deutschland durch Spitzenforschung und Talentförderung als führende Nation in der intelligenten Robotik zu etablieren und damit globale Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum zu sichern. Dazu bündelt es vorhandene Stärken und fördert die Zusammenarbeit in einem starken Netzwerk, um Innovationen zu beschleunigen und verantwortungsvolle Robotik-Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Die Technische Universität München (TUM) leitet das RIG-Konsortium, dem zehn Universitäten und vier außeruniversitäre Forschungseinrichtungen angehören. Das DFKI unterstützt den Aufbau des RIG insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, Ausbildung und Transfer für KI-basierte Robotik. Daneben wird die Integration bestehender Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in die Strukturen des RIG ein zentraler Bestandteil sein, um innovative Robotik- und KI-Technologien sichtbar zu machen und Deutschland als Vorreiter in der KI-basierten Robotik zu etablieren. Mehr Informationen zu  finden Sie hier.

Großer Erfolg für Fraunhofer ITWM: Forschungsteam erhält hochdotierten Fraunhofer-Preis

MESHFREE erhält Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2024 Vor dieser Herausforderung stand vor über 20 Jahren eine Forschungsgruppe am Fraunhofer ITWM. »Unsere allererste Aufgabe im Projektteam bestand darin, die Entfaltung eines Airbags während des Fahrzeug-Crashs zu simulieren«, berichtet Dr. Jörg Kuhnert, bereits damals Teil der Gruppe. »Bis auf real durchgeführte, kostenintensive Crashtests gab es damals keine Möglichkeit, die Sicherheit von Neuentwicklungen in diesem Bereich schnell zu überprüfen.« Denn: Je mehr Objekte sich in einer Situation bewegen und miteinander interagieren, desto schwieriger ist es, sie unter vertretbarem Aufwand mit klassischen Simulationsmethoden zuverlässig abzubilden. Basierend auf der Dissertation von Jörg Kuhnert entwickelte das Team – seit 2012 auch unter Mitarbeit von Dr. Isabel Michel im Schwerpunkt Freistrahlturbinen – daher den innovativen gitterfreien Ansatz. Dieser ermöglicht es teilweise erstmals, besonders komplexe und dynamische Situationen in der Simulation zu zeigen. Sämtliche seither erzielten Forschungsergebnisse flossen in das Software-Tool MESHFREE ein. Das Resultat ist ein Simulations-Tool mit einem echten Alleinstellungsmerkmal: Weltweit macht kein anderes Simulationswerkzeug die Generalisierte Finite-Differenzen-Methode (GFDM) industriell nutzbar. Flexible Methode für dynamische Prozesse Klassischerweise kommt bei Simulationen die Finite-Elemente-Methode zum Einsatz: Ingenieurinnen und Ingenieure konstruieren dafür ein Gitternetz passend für die jeweilige Geometrie und berechnen darauf aufbauend die Veränderungen in jedem einzelnen Element. Bereits das Aufsetzen der Gitterstruktur ist sehr zeitaufwändig, auch während der Simulation muss sie immer wieder angepasst werden. Die Software MESHFREE kombiniert dagegen die Generalisierte Finite-Differenzen-Methode zur Lösung der Erhaltungsgleichungen für Masse, Impuls und Energie mit effizienten Algorithmen zur Lösung linearer Gleichungssysteme, die vom Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI mitentwickelt wurden – ein gewaltiger Vorteil, denn die verwendete numerische Punktewolke ist dazu in der Lage, sich flexibel an bewegliche Geometrien anzupassen. Aufwändige Nachkorrekturen im Rechengitter entfallen. Für ihre Entwicklung, die reale Versuche ersetzen kann, erhalten Dr. Jörg Kuhnert und Dr. Isabel Michel den Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2024. Von Automotive bis Verfahrenstechnik – und darüber hinaus Die ausgezeichnete Methodik lässt sich für eine große Bandbreite von Anwendungen einsetzen. Ein Schwerpunkt liegt aktuell im Automotive-Bereich: Neben der Airbag-Simulation konnten die Forschenden ihre Industriepartner bislang unter anderem mit Modellierungen von Wasserdurchfahrten oder des Verhaltens von Fahrzeugen auf Sand oder Kies unterstützen. In der Verfahrenstechnik half MESHFREE Unternehmen dabei, die Prozessparameter bei der Verarbeitung von Glasschmelze sowie der Herstellung von Kunststoffteilen zu optimieren. Grundsätzlich lässt sich die Methode überall dort nutzen, wo Messungen oder Versuche ersetzt werden sollen oder nur schlecht bis gar nicht funktionieren. Isabel Michel fasst zusammen: »Wir sind nicht fixiert auf die klassischen Anwendungsfälle der numerischen Strömungsmechanik. MESHFREE kann viel mehr: Das Tool ist bewusst generisch gehalten.« Die Software besitzt also großes Potenzial, in Zukunft noch in vielen weiteren Anwendungsfeldern Kosten, Zeit und Material zu sparen. Mehr Informationen zu  finden Sie hier.

matelso Lead Management Studie 2024

matelso Lead Management Studie 2024: 6% deutscher KMUs antworten nicht auf Kundenanfragen! Kaiserslautern, den 4. Juni 2024 – matelso, ein führender Anbieter von MarTech-, Lead  Management- und Call Tracking-Lösungen, hat in einer aktuellen Erhebung den IST-Zustand der Lead Management-Prozesse im deutschen Mittelstand untersucht – von 100 Unternehmen aus den vier Branchen: Bau, Maschinenbau, IT und Automobil. Mit teils überraschenden Ergebnissen.   Das Ergebnis der Studie Über alle Branchen hinweg bleibt telefonischer Kontakt der am häufigsten genutzte und angebotene Kanal zur Lead-Generierung in mittelständischen Unternehmen – weit vor den digitalen Kanälen. Bei der Auswahl der angebotenen Kontaktpunkte/-kanäle auf der Website setzen die meisten Firmen auf eine Kombination aus Call  (100%), E-Mail (92%) und Kontaktformular (71%). Der Anteil der Unternehmen, die neuere Kanäle wie Chat (7%) und Video-Call (1%) anbieten, ist jedoch sehr gering. Die Erreichbarkeit der untersuchten Mittelständler befindet sich allgemein auf einem guten Niveau – 94% aller getätigten Anfragen wurden innerhalb einer Woche beantwortet. Allerdings zeigt die Verarbeitung der Kontaktaufnahmen noch erhebliche Defizite auf: Etwa 6%der untersuchten Mittelständler antworteten binnen 7 Tagen nicht auf Kundenanfragen. Fast jede vierte (23%)Kundenanfrage per Telefon wurde im gleichen Zeitrahmen nicht angenommen.   Sorgenkind: Kontaktformular Jede der vier untersuchten Branchen hat ihre spezielle Strategie bzgl. Auswahl und Priorisierung der auf der Webseite angebotenen Kontakt-Kanäle und wie diese im Lead Management-Prozess bearbeitet werden. Alle untersuchten Branchen haben aber eins gemein: Sie vernachlässigen alle den Leadgenerierungs-Kanal Kontaktformular – und lassen massiv Geschäftspotenzial liegen: Spitzenreiter –  IT: Hier reagierten 76%auf Kontaktformular-Anfragen. 60%der Unternehmen aus dem Maschinenbaugingen aktiv den Leads aus ihren Kontaktformularen nach. 44%der betrachteten Firmen in der Automobil-Branche antworten auf diese Leads. Schusslicht – Bau: Nur 15%der untersuchten Unternehmen antworten auf Leads über Kontaktformulare. Die gesamte Studie kann unter folgendem Link kostenfrei heruntergeladen werden: https://www.matelso.com/blog/matelso-lead-management-studie-2024/   Methodik der matelso Lead Management Studie 2024: Die matelso Lead Management Studie 2024 erforscht die Lead Management-Prozesse von 100 zufällig ausgewählten mittelständischen Unternehmen aus den Branchen Automobil, Bau, Maschinenbau und IT – jeweils 25 Firmen pro Branche. Alle Firmen in der Stichprobe nutzen ihre Webseiten aktiv zur Lead-Generierung. Untersuchung in zwei Phasen: In der ersten Untersuchungsphase analysierte matelso, welche Kontaktpunkte auf den Webseiten der betrachteten Firmen angeboten werden und wie gut diese für Besucher sichtbar und erreichbar sind – Anrufe, E-Mails, Kontaktformulare, Chats und Video-Calls. Die zweite Phase konzentrierte sich darauf, wie schnell und effektiv diese Unternehmen auf Anfragen reagieren. Über sechs Wochen (16. Februar bis zum 23. März 2024) wurden Erreichbarkeit und Antwortzeiten gemessen. Diese tiefgehende Analyse brachte wichtige Einblicke in die Stärken und Schwächen der Lead Management-Strategien der Unternehmen und zeigte auf, wo es Verbesserungsbedarf gibt. Eine ausführliche Beschreibung der Methodik finden Interessierte hier.   ––––––––––––––––––––– Über matelso Turning data into successful business stories! Die matelso GmbH ist einer der führenden Anbieter von MarTech-Lösungen und -Plattformen rund um die Themen Multichannel Communication & Lead Management, Call Tracking sowie Online- und Digitalmarketing. Seit über 15 Jahren setzt das rund 40-köpfige in Kaiserslautern ansässige Team innovative Akzente und unterstützt seine Kunden dabei, ihre Marketing-Kampagnen und -Spendings zu optimieren. Zudem befähigt matelso Unternehmen, effizientere und bessere Sales-, Customer Care-, Entscheidungs- sowie Lead Management-Prozesse aufzusetzen – mit Hilfe schlüsselfertiger und cloudbasierter Technologie. Alles ist nahtlos in Drittsysteme wie CRM oder Analytics-Tools integrierbar. Eine echte Win-Win-Situation auf die namhafte Unternehmen und Marken wie die Portale Autoscout24 und Immoscout24, die Agentur moccamedia, der Elektronikhändler Euronics, der Automobilhersteller Nissan sowie Telekommunikationsunternehmen wie Vodafone oder Telefonica vertrauen. Mehr Informationen zu matelso finden Sie hier: http://www.matelso.com

Großer Erfolg für RPTU Kaiserslautern und Fraunhofer ITWM

Promotion mit Anwendung: Neues DFG-Graduiertenkolleg vereint Mathematik und Ingenieurwissenschaften Mit Graduiertenkollegs unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Promotionen junger Wissenschaftler:innen. Der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau und dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM ist es gelungen, ein solches Graduiertenkolleg nach Kaiserslautern zu holen! Das interdisziplinäre Programm mit dem Namen MIMO – Mathematics of Interdisciplinary Multiobjective Optimization – bietet Promovierenden die Möglichkeit, Mathematik und Ingenieurwissenschaften zu verbinden. Die mathematische Mehrziel-Optimierung ist ein erprobtes Werkzeug, um die besten Kompromisse zwischen verschiedenen Zielvorgaben zu finden. »Unsere Methoden sind vielfältig anwendbar. So befassen wir uns nicht nur mit der systematischen Planung von Transportprozessen, sondern ebenso mit der Optimierung der Strahlentherapie für die Krebsbehandlung. Hier geht es darum, individualisierte Behandlungspläne zu berechnen, die den Tumor zerstören, aber umliegendes gesundes Gewebe und Organe möglichst schonen«, sagt Professorin Dr. Anita Schöbel, Leiterin des Fraunhofer ITWM und stellvertretende Sprecherin des neuen Graduiertenkollegs [Mehr lesen]. Pressemitteilung zum Download als PDF [ PDF  0,23 MB ]  Bild zum Download: Felix-Klein-Zentrum für Mathematik in Kaiserslautern [ JPG  1,91 MB ] 

Schneller zum zuverlässigen PCR-Testergebnis

Klingt lustig, ist aber ernste Wissenschaft und wird darum auch gefördert vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit: FAST-MoPPS heißt ein neues Projekt zur Entwicklung mobiler PCR-Tests. Ministerialdirektor Daniel Stich übergab in Mainz den Förderbescheid an die beteiligten Fraunhofer-Institute: Das Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM und das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM. Hinter FAST-MoPPS verbirgt sich die »Virtuelle Designentwicklung und praktische Testung von System- und Kartuschenkomponenten zum ultraschnellen und sensitiven PCR-vor-Ort-Nachweis«. Bisher stellen PCR-Tests im Labor die zuverlässigste Methode zum Nachweis pandemische Virusinfektionen wie Covid-19 dar. Allerdings vergehen meist ganze Tage, bis das Testergebnis bei den erkrankten Personen ankommt.   Point of Care statt Labor Diesen Prozess wollen das Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM in Mainz und das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern beschleunigen. In Kooperation entwickeln sie ein Test-Design, das die kostengünstige Herstellung des Tests ermöglicht, den massentauglichen Einsatz erlaubt und aussagekräftige Testergebnisse gewährleistet. Die Besonderheit: Die Tests müssen nicht in ein Zentrallabor gebracht werden, sondern werden im Krankenhaus direkt auf der Station, in der Praxis oder Apotheke eingesetzt und ausgewertet, also am sogenannten Point of Care. Förderung mit ERFE-Mitteln Gut 1,3 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE-REACT-EU) fließen noch bis Juni 2023 in das seit Juli 2022 laufende Projekt. Daniel Stich, Ministerialdirektor im rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, überreichte die Fördermittel an Prof. Dr. Michael Maskos, den Institutsleiter des Fraunhofer IMM und an Prof. Dr. Karl-Heinz Küfer, Leiter des Bereichs »Optimierung« am Fraunhofer ITWM. Das Fraunhofer IMM verfügt über einen Cobot – einen kollaborativen Roboter, der die Proben in die PCR-Geräte hinein pipettiert – und steuert in erster Linie seine Expertise in der Labordiagnostik bei. Beim Fraunhofer ITWM steht die Simulation und Optimierung der Prozesse im Vordergrund: »Wir bilden das PoC-Gerät und den unterliegenden Bioprozess mit einer thermischen Simulation ab; damit erarbeiten wir optimale Parameter, um einen guten Ausgleich von Material- und Verbrauchskosten sowie Prozesszeit zu finden«, beschreibt Küfer den Part der Kaiserslauterer Mathematiker. PM als pdf zum Download: Pressemitteilung zum Download [ PDF  0,41 MB ]  Bild zum Download: V.l.n.r.: Ministerialdirektor Daniel Stich, Prof. Dr. Michael Maskos, Leiter des Fraunhofer IMM und Prof. Dr. Karl-Heinz Küfer, Leiter des Bereichs »Optimierung« am Fraunhofer ITWM ©Fraunhofer IMM [ JPG  3,85 MB ]   

Jugend forscht: Richtig große Ideen

Sparkasse Kaiserslautern unterstützt „Jugend forscht – Schüler experimentieren“   Unter dem Motto „Mach Ideen groß!“ waren in diesem Jahr 55 Teilnehmer mit insgesamt 29 Forschungsprojekten beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ angetreten, um einen der begehrten Preise und Auszeichnungen beim Nachwuchsforscher-Wettbewerb zu erringen. Am 25. Februar 2023 konnten nun die teilnehmenden Schüler der Gymnasien und Gesamtschulen der Stadt und des Landkreises Kaiserslautern sowie weiterer Schulen aus der Westpfalz und der Vorderpfalz, aus Rheinhessen, Hunsrück, Trier, Mosel und Eifel ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vorstellen. Die Sparkasse Kaiserslautern war zum 30. Mal Patenunternehmen und stellte wieder personelle und organisatorische Unterstützung bereit.   In der Kundenhalle der Sparkasse Kaiserslautern herrschte junges Stimmengewirr. Mit Verve und leichter Aufregung, mit Mitteilungsfreude und Vorführwillen erklärten die am Wettbewerb teilnehmenden Schüler und Schülerinnen ihre Arbeiten den nicht selten staunenden Besuchern. Ob in den Fächern Chemie, Biologie, Physik oder Technik – in allen MINT-Sparten warteten die Nachwuchsforscher mit teilweise verblüffend einfachen aber wirkungsmächtigen Ideen auf. Viel drehte sich um alternative Energieerzeugung und um Klima- und Umweltschutz. Eine Jury hatte keine leichte Aufgabe, unter allen Arbeiten und Arbeitsgruppen die besten zu bestimmen.   „Jeder von euch hat bereits einen Erfolg erzielt, denn bereits die Teilnahme ist ein Erfolg!“, rief daher Hartmut Rohden, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kaiserslautern, den Kindern und Jugendlichen bei der anschließenden Feierstunde anerkennend zu. Ob bei Praktika, Stipendien oder Job – es werde als Vorteil gewertet, wenn man bei „Jugend forscht“ teilgenommen hat, so Rohden.   „Wenn ihr so weiter macht, werdet ihr alle einen Arbeitsplatz in Kaiserslautern bekommen,“ sagte der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse und Kaiserslauterns Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel den Jungforschern voraus. Aufgrund des demographischen Wandels müssten die Lücken im MINT-Bereich geschlossen werden, was besonders für die Region wichtig sei, da man bei der Regionalentwicklung seit langem auf die Ansiedlung von technologielastigen Unternehmen zielte. Mittlerweile seien einige Marktführer hier ansässig, für deren Produkte und Dienstleistungen „Made in Kaiserslautern“ als Gütesiegel gelten könne, so Weichel. Der promovierte Biologe Weichel unterstrich auch das Netzdenken, das besonders Naturwissenschaftler ausmache – im Gegensatz zu monokausalem Modelldenken, das er eher bei geisteswissenschaftlichen Disziplinen finde.   Fasziniert von den vielen Forschungsgegenständen, mit denen sich die Schüler und Jugendlichen beschäftigten, zeigte sich Gudrun Heß-Schmidt, Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Kaiserslautern. „Behaltet euch diese Neugier bei“, wünschte sie den Nachwuchsforschern und empfahl, den Wettbewerb auch als Beginn eines Netzwerks zu sehen, dessen „Benefit ihr erst später merken werdet“, so Heß-Schmidt. Sie betonte die Wichtigkeit dieses Wettbewerbs, dieser sei „eine Plattform mit Perspektiven“.   Sowohl der Patenbeauftragte der Sparkasse, Michael Pfleger, als auch die Regionalwettbewerbsleiterin Diana Weber erfuhren vielfältige Dankesworte für ihre Arbeit, ihr Engagement und ihre investierte Zeit. Pfleger bewundere das Engagement der Schüler sowie die Vielfalt der Projekte. Weber betonte das in den Projekten steckende „Interesse, Ausdauer und Herzblut“ der Schüler und Schülerinnen. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde vom Blockflöten-Trio der Kreismusikschule mit Juliana Ernst, Charlotte von Freymann und Verena Recktenwald.   Deutschland größter Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ bietet Schülern, Auszubildenden und Studenten im Alter von 15 bis 21 Jahren, die sich für die MINT-Fächer interessieren, eine Plattform, um ihre innovativen Ideen und Forschungsergebnisse vorzustellen. Jüngere Schüler bis 15 Jahre können an der Juniorensparte des Wettbewerbs, „Schüler experimentieren“, teilnehmen. Die Gewinner werden mit Urkunden, Preisgeldern und Sonderpreisen ausgezeichnet. Außerdem qualifizieren sich die Erstplatzierten automatisch für die nächste Runde des Wettbewerbs, den Landeswettbewerb, dessen Sieger wiederum zum Bundeswettbewerb eingeladen werden.   Im Wettbewerb „Jugend forscht“ im Fach Biologie haben teilgenommen: Lena Marie Schinke vom Herzog-Johann-Gymnasium Simmern erhielt den ersten Preis für ihre Arbeit „Kraft der Natur: Versorgung von schwer behandelbaren Wunden mit Manuka-Honig“; der zweite Platz ging an Luisa Stenzel und Emma Kohl vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern, die untersuchten ob „Tapping- konzentrationsfördernd“ sei. Dafür erhielten sie zusätzlich den Sonderpreis für das beste interdisziplinäre Projekt. Den dritten Platz erreichten Johanna Kneller, Laura Fabienne Kadel und Malin Stempinski vom Reichswald-Gymnasium Ramstein-Miesenbach, die sich mit der „Makrowirkung von Mikroschadstoffen“ auseinandersetzten, wofür sie den Sonderpreis Umwelttechnik des Beirats Naturschutz der Stadt Kaiserslautern erhielten; teilgenommen hat ferner Marlon Gellweiler.   Im Fach Chemie ging der erste Platz an Laura Seeling vom Hohenstaufen-Gymnasium Kaiserslautern, die versuchte herauszufinden, ob „Koffein als Lernhelfer – sowie zur Steigerung der geistigen Leistung“ taugt und erhielt dafür zusätzlich ein Abo der „Bild der Wissenschaft“. Noemi Rechenbach vom Hohenstaufen-Gymnasium Kaiserslautern kam mit ihrer Untersuchung von „Desinfektionsmitteln und Seife – welches Produkt wirkt am besten“ auf den zweiten Platz und erhielt den Sonderpreis MNU-Stipendium. Der dritte Platz ging an Jonathan Werner, Niklas Holstein (Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken) und sie erhielten zusätzlich ein Zeitschriften-Abo „Make-Kreativ“.   Im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ haben teilgenommen: Im Fach Biologie belegten Leni Schall, Luna Junker vom Ausonius Gymnasium Kirchberg den ersten Platz; der zweite Platz ging an Vanessa Krauß, Mila Ermel, Pauline Hamann vom Veldenz-Gymnasium Lauterecken (Sonderpreis Beirat Naturschutz Kaiserslautern); Uglik Agost Andras vom Ausonius Gymnasium Kirchberg Hunsrück, kam auf den dritten Platz. Teilgenommen haben: Emil Zernia von der Christian-Erbach-Realschule plus Gau-Algesheim (Abo „Natur“); Rebekka Gebhard, Krista Diez Canseco vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern; Luuk Wilking, Maikel Gerasimov vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern   Im Fach Chemie ging der erste Platz an Joshua Renner, Thomas Gebhard vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern; Zweiter Platz Leonard Moritz Schmidt, Lukas Julian Weiler ebenfalls Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern; Dritter Platz: Melissa Gehm, Sophie Fabienne Gräbner, Thea Cloß vom Veldenz-Gymnasium Lauterecken; teilgenommen haben Nele Tornello, Mia Müller (Otto-Schott-Gymnasium, Mainz) (Kosmos Experimentierkasten), Lilly Maus (Hildegardis-Schule Bingen).   Im Fach Physik ging der erste Platz an Jakob Mihm, Grundschule am Mäuseturm Bingerbrück; Ariana Herzog, Ausonius-Gymnasium kam auf den zweiten Platz; Dritter Platz: Jonas Peiter, Nico Weirich, Leonard Druschke, Ausonius-Gymnasium (Sonderpreis Qualitätssicherung zerstörungsfreie Prüfung). Teilgenommen haben: Noah Weissbart vom BurgGymnasium Kaiserslautern, Elias Nagel, Jannis Dragun, Arian Distler: Veldenz-Gymnasium Lauterecken (Sonderpreis plus-MINT für Kreativität in Physik), Sebastian Theis, Isabell Dill, Noah Much vom Veldenz-Gymnasium Lauterecken (Sonderpreis plus-MINT für interdisziplinäre Projekte).   Im Fach Technik ging der erste Platz an Luca Fynn Winter, Nils Studt vom Veldenz-Gymnasium Lauterecken; Zweiter Platz an Ngoc Thanh Doan Hildegardis-Schule Bingen; Dritter Platz an Luca Dahlem, Felix Schweigmann, Emil Deßloch: Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken. Teilgenommen haben: Peter Schinke, Anton Keil, Lukas Gittler vom Ausonius-Gymnasium; Fabian Ternis, Norwin Mertins: Heinrich-Heine-Gymnasium

Ebling: Land fördert Planung von Science Center in Kaiserslautern

Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass die Science & Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. (SIAK) eine Förderung über gut 100.000 Euro erhält. Mit der Förderung unterstützt das Land die Planung des Science & Technology City Center (STCC) in Kaiserslautern. Beim STCC handelt es sich um ein Transferzentrum zur digitalen und nachhaltigen Transformation. Es soll im ehemaligen Gebäude von C&A in der Innenstadt von Kaiserslautern entstehen. „Das Projekt adressiert einen wichtigen Bereich der Stadtentwicklung: das miteinander Denken und Wirken von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Gerade in einer Wissenschaftsstadt wie Kaiserslautern soll mit dem STCC eine Begegnungsstätte geschaffen werden, in der die Chancen digitaler Transformation und Nachhaltigkeit sowie deren Bedeutung für die Gesellschaft greifbar gemacht werden. Wie das genau aussehen kann, wird nun in der Planungsphase erarbeitet, die wir gerne finanziell fördern und eng begleiten“, sagte Innenminister Michael Ebling. Das Projekt könne langfristig und nachhaltig zur weiteren Belebung der Innenstadt beitragen und bestenfalls ein Motor der Stadtentwicklung werden. „Ein besonderes Anliegen der SIAK ist es, den Prozess der digitalen Transformation und dessen Auswirkungen auf den Alltag gegenüber der Bevölkerung darzustellen und bei der Umsetzung aktiv zu unterstützen. Mit dem STCC schaffen wir nun eine Begegnungsstätte, einen physischen Ort, die den perfekten Ausgangspunkt für dieses Anliegen bildet“, sagte der Vorstandsvorsitzende der SIAK, Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach. Das Transferzentrum mit Ausstellungsfläche soll im Erdgeschoss des ehemaligen C&A Gebäudes eingerichtet werden. „Die Konversion einer seit 8 Jahren leerstehenden Handelsbrache in ein modernes, lebhaftes, stark frequentiertes Zentrum für digitale Transformation und Nachhaltigkeit wird die Innenstadt von Kaiserslautern und im Besonderen die Eisenbahnstraße erheblich aufwerten“, sagte Michael Wenk, Eigentümer des Gebäudes und Geschäftsführender Gesellschafter der PRE GmbH. Neben dem Innenministerium unterstützt ein Verbund aus Hochschulen, Instituten, Unternehmen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilbevölkerung die Umsetzung des Projekts. Das Innenministerium fördert zunächst die Planungs- und Auftaktphase, in der die inhaltliche Ausgestaltung und die Form des Betriebs des Transferzentrums konkretisiert werden. Im Sommer 2024 soll das Transferzentrum eröffnet werden. Der Projektträger, die SIAK, ist ein gemeinnütziger Verein, der mit über 50 Mitgliedern und zahlreichen Partnern das größte Netzwerk im Bereich der digitalen und nachhaltigen Transformation in Kaiserslautern bildet. Er setzt sich für Zukunftsinnovationen und interdisziplinäre Spitzenforschung in der Region ein. PM als pdf zum Download: 36 – PM Ebling_Land fördert Planung von Science Center in Kaiserslautern Zum Rheinpfalz Artikel

Leidenschaft für Entwicklung und Innovation: SIAK begrüßt neues Mitglied „DFSC Projekt– und Entwicklungsgesellschaft“

Die DFSC Projekt– und Entwicklungsgesellschaft ist seit August offiziell Mitglied im effektiven Innovationsnetzwerk in Kaiserslautern. Das junge und aufstrebende Unternehmen aus Pirmasens verfolgt das Ziel, als regionales Kompetenzzentrum für Entwicklung und Innovation individuell und flexibel angepasste Beratungs-, Ingenieurs- und Industriedienstleistungen für seine Kunden anzubieten. Mit Fachkompetenz, Erfahrung und Flexibilität schaffen sie wirtschaftliche Vorteile und führen Kundenprojekte zum Erfolg. Das Leistungsportfolio der DFSC erstreckt sich von Beratungsleistungen über Dienstleistungen bis hin zu Industrieleistungen. So unterstützt die DFSC Engineering im Projektmanagement fundiert bei der Leitung bestehender und neuer Projekte, fördert mittels Innovationsmanagement neue Ideen von Unternehmen durch strukturierte Hilfe und Organisation, gezielte Motivationsanker und die Einbindung von Mitarbeitern sowie Design-Thinking und berät ganzheitlich beim Thema Digitalisierung – von der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie, über die Wirtschaftlichkeitsberechnung einzelner Maßnahmen, bis hin zu den richtigen Tools in der Umsetzung. Im Bereich Dienstleistungen unterstützt das Unternehmen in puncto Personalmanagement bei der Suche, Auswahl sowie Vorstellung geeigneter Kandidaten. Weiterhin bieten sie einen Service durch auftragsbezogene Übernahme von Arbeitspaketen in allen Phasen der technischen Produktentwicklung, wie zum Beispiel: CAD basierte Erstellung, Pflege, Erweiterung und Digitalisierung von Konstruktionen Bauteil-, Prozess- und Datenanalyse Fehleranalyse und Qualitätsoptimierung zur Steigerung der Kundenzufriedenheit Als Entwicklungsspezialist unterstützen sie ebenso im Software-Engineering bei allen digitalen Prozessen von der Anforderungsanalyse bis zum fertigen Release auf allen Plattformen. Im Bereich der Industrieleistungen etabliert sich die DFSC als Partner in der Supply-Chain von Unternehmen und liefert Metallbauteile, Baugruppen und Spezialsensorik sowie additiv gefertigte Bauteile in Industriequalität für funktionale Prototypen, Werkzeuge und Betriebsmittel. „Mit unserer ersten eigenen Maschine, einem Markforged MarkTwo stellen wir endlosfaserverstärkte Bauteile in Industriequalität her, die enorm hohe Belastbarkeit bei gleichzeitig niedrigem Gewicht bieten und so schon heute viele Metallbauteile ersetzen. Mit unseren Lieferanten können wir darüber hinaus Metall 3D-Druck anbieten, um maximale Designfreiheit zu gewährleisten und das volle Potenzial zu nutzen. Wir übernehmen den gesamten Prozess bis zur Lieferung der fertigen Bauteile.“  David Flammann, Geschäftsführer der DFSC Projekt- und Entwicklungsgesellschaft mbH. Zum Download: 2023_SIAK_PM_DFSC Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Johanna Woll, M.A. Leitung Transferprojekte / Referentin für Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit  Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. Tel.: +49(0)631-5600175-2 Fax: +49(0)631-56001759 E-Mail: johanna.woll@siak-kl.com