Technisch und organisatorisch bestens aufgestellt

„Technisch und organisatorisch bestens aufgestellt!“ – Stadtentwässerung erhält erneut Qualitätssiegel für einwandfreies Management. „Die Stadtentwässerung Kaiserslautern ist technisch und organisatorisch bestens aufgestellt und ein Vorzeigebetrieb!“ Mit diesen Worten gratulierte DWA-Landesverbandsgeschäftsführer Carsten Blech gestern Vorstand Jörg Zimmermann, als er ihm die Urkunde für die erneut erfolgreiche Prüfung des technischen Sicherheitsmanagements (TSM) der Stadtentwässerung Kaiserslautern AöR überreichte. Außerdem bescheinigte sein Fachverband, die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., dass der Betrieb sein hohes Leistungsniveau beibehalten habe. „Wir freuen uns, dass uns auch dieses Mal die Zertifizierung problemlos gelungen ist“, meinte Zimmermann. So sei die Überprüfung in Folge der Reorganisation vieler Prozesse relativ einfach möglich gewesen. „Außerdem haben wir seit der ersten erfolgreichen Prüfung im Jahr 2017 die TSM-Anforderungen in unsere täglichen Abläufe integriert, was ebenfalls von Vorteil war.“ Kontrolliert hatte die DWA die Bereiche Planung, Bau und Betrieb der abwassertechnischen Anlagen sowie die ordnungsgemäße Organisation und das Einhalten aller sicherheitsrelevanten Vorschriften. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Vorgaben engagiert und praxisorientiert in die tägliche Arbeit eingebunden und dabei eigene Ideen entwickelt und umgesetzt“, bedankte sich Zimmermann bei seinem Team. Auch Bürgermeisterin Beate Kimmel dankte der Belegschaft von   Stadtentwässerung und WVE GmbH für ihr tolles Engagement: „Sie haben sich nicht nur bei der Zertifizierung stark gemacht, sondern setzen sich tagtäglich mit großem Einsatz für den Umweltschutz in unserer Region ein!“ Mit den Aufgabenfeldern Abwasserreinigung, Gewässer- und Trinkwasserschutz würden die Betriebe unmittelbar zum Erhalt der  wichtigsten Lebensgrundlage beitragen. „Dabei wird nicht nur mit hohen Qualitätsstandards, sondern auch sehr wirtschaftlich gearbeitet“, betonte  Kimmel in ihrer Funktion als Vorsitzende des Verwaltungsrates der städtischen AöR. Diese nimmt aktuell beim bundesweiten Abwassergebührenranking von „Haus und Grund“ den 11. Platz ein. „Verglichen mit unserer ersten Zertifizierung war dieses Mal nur ein geringer Arbeitsaufwand notwendig, um die erforderlichen Nachweise zu erbringen“,  bestätigte auch TSM-Koordinator Markus Wetz, der für die erfolgreiche Prüfung verantwortlich zeichnet. Wie er erläuterte, wurden zwei Tage lang nahezu 300 Aufgaben- und Themengebiete stichprobenartig abgeprüft. „Bei einer Begehung wurde außerdem die ordnungsgemäße Umsetzung auf den einzelnen Pumpstationen, dem Labor, unseren Werkstätten und der Kläranlage begutachtet“, informierte er. „Einer der Schwerpunkte war dabei, inwieweit die organisatorischen Regelungen und eingeführten Maßnahmen geeignet sind, die Sicherheit meiner Kolleginnen und Kollegen zu gewährleisten und eine eventuell vorhandene Gefährdung zu minimieren.“ Wie die Bürgermeisterin abschließend unterstrich, sei die erhaltene Urkunde einmal mehr der Nachweis und die Dokumentation, dass die Stadtentwässerung und die WVE hervorragend organisiert und für die Zukunft bestens aufgestellt sind. “Auch bei unseren Bürgerinnen und Bürgern ist die Expertise der Beschäftigten sehr gefragt und anerkannt“, meinte sie vor allem im Hinblick auf die Fragen rund um mögliche Starkregenereignisse und den gut besuchten Tag der offenen Tür zum 125-jährigen Jubiläum des städtischen Kanalnetzes Anfang September. Zur Projektwebseite

Netzwerken – für den nächsten Schritt

Mit vielen neu ausgetauschten Visitenkarten und einem Lächeln auf den Gesichtern der Gäste endete am späteren Abend des 23.09.2022 das diesjährige Netzwerktreffen der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. (SIAK). Auftakt des Netzwerktreffens bildete die Veranstaltung „SIAK meets Insight InTU Research“, die vom John Deere European Technology Innovation Center (ETIC) als Gastgeber unterstützt wurde. Nach begrüßenden Worten von Dr. Thomas Engel, Manager Technology Innovation Strategy bei John Deere, sowie dem Vorstandsvorsitzenden der SIAK, Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach, ging es weiter mit einem Vortrag zum Thema „Rekonfigurierbare Steuerungssysteme von autonom fahrenden Robotern“ von Patrick Wolf, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Robotersysteme der TU Kaiserslautern (TUK). Die Reihe „Insight InTU Research“, präsentiert von der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz, öffnet Unternehmen den Zugang zu neuen Technologien und klärt auf über Trends und ihre Einsatzfelder im betrieblichen Kontext. Der zweite Part der Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten des iT Campus Kaiserslautern, Europaallee 10, statt. Nach einem reich gefüllten Programm mit verschiedenen Vorträgen zur Entwicklung der SIAK sowie der Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern, bei denen die Gäste bereits mit dem einen oder anderen Lacher versorgt wurden, ging es über in eine Podiumsdiskussion, die sich auch kritisch mit der Zukunft der Region auseinandersetzte. Neben einem Vortrag von Dieter Rombach zur Mission und Vision der SIAK, hielt Steffen Hess, Division Head Digital Innovation & Smart City am Fraunhofer IESE, eine Keynote zu „Das Smart City Ökosystem als Standortfaktor“. Einen Einblick in die „Entwicklung und Zukunft der Wissenschafts- & Innovationsregion Kaiserslautern seit 2000“ gab Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel. Den Vortragsrahmen schlossen Laura Schwehm, Leitung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bei der SIAK, und Dr. Stefan Weiler, Geschäftsführer bic, WFK und Fritz-Walter-Stadion, mit der Vorstellung der vonseiten der SIAK initiierten Standortkampagne „Kaiserslautern – für den nächsten Schritt.“, mit dem Ziel aller Akteure, den Standort Kaiserslautern als die Wissenschafts- und Innovationsregion mit ihren hervorragenden Standortfaktoren und Spitzenleistungen zu vermarkten. Die anschließende Talk-Runde setzte sich aus Akteuren der Wirtschaft, Wissenschaft sowie der Stadt zusammen: Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmidt, Präsident der Hochschule Kaiserslautern, Michael Kraft, Geschäftsführer TOPdesk Deutschland GmbH, Dr. Stefan Weiler, Dr. Klaus Weichel, Steffen Hess sowie Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach. Diskutiert wurde u. a. zu den Themen: „Mangelware Fachkräfte“, die Stärken eines Netzwerks, Digitalisierung der Stadt und Kaiserslautern als Gründungsort. In einem Punkt waren sich die Diskutanten einig: Die Wissenschafts- und Innovationsregion bietet beste Voraussetzungen zum Forschen, Arbeiten und Leben. Damit sich die teilnehmenden Mitglieder sowie die weiteren geladenen Gäste zu den angesprochenen und weiteren Themen austauschen und vernetzen konnten, wurden alle eingeladen, sich in den Räumlichkeiten der Luxemburger Str. 3 einzufinden. Dort warteten neben einem flying dinner und einem großen Netzwerkraum weitere Räumlichkeiten auf die Teilnehmenden. Dazu gehörten u. a. verschiedene Thementische, an denen die Mitglieder ihre Inhalte vertiefen konnten. Geleitet wurden die Tische von Ralph Traphöner, Empolis Information Management GmbH (KI), Prof. Dr. Werner Thiel, TUK (Nachhaltigkeit), Prof. Dr. med. Karl-Herbert Schäfer, Hochschule Kaiserslautern (Gesundheit) sowie Prof. Dr. Dennis Steininger, TUK (Entrepreneurship). „Diese Events zeigen immer wieder sehr deutlich, wie wichtig ein funktionierendes Netzwerk wie die SIAK für den Standort Kaiserslautern ist – sowohl zur Steigerung der standortinternen Transparenz als auch zur Formierung und Bündelung von Interessen in Clustern. Die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft und der Transfer von Erkenntnissen ist eine große Aufgabe, aber auch eine enorme Chance, um Kaiserslautern zukunftssicher und innovativ aufzustellen“, Dr. rer. pol. Philipp Böhnlein, Projektleiter im Business and Innovation Center Kaiserslautern (bic). Im Fokus des gesamten Events stand die Standortkampagne „Kaiserslautern – für den nächsten Schritt.“, die sich thematisch nicht nur durch die Vorträge und die Podiumsdiskussion zog, sondern visuell auch in den Netzwerk-Räumlichkeiten zur Geltung kam. Neben verschiedenen übergreifenden Postern und Aufstellern zur Kampagne konnten die Gäste die von den Verbundpartnern des Standortprojekts eigens entwickelten Plakate im Kampagnendesign bestaunen. „Das SIAK-Netzwerktreffen 2022, das mit über 80 Personen aus unseren verschiedenen Mitgliedsunternehmen und -instituten besucht war, war ein voller Erfolg“, freut sich der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach. „Es zeigt sich an der wachsenden Zahl von SIAK-Mitgliedern sowie der hohen Teilnehmerzahl am Netzwerktreffen, dass insbesondere Firmen in der aktuellen Krisenzeit Vernetzung und den Schulterschluss mit anderen Firmen und der Wissenschaft besonders hoch schätzen.“ Gefördert wurde die Veranstaltung durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz im Rahmen des 75-jährigen Landesjubiläum Rheinland-Pfalz. Pressemeldung (pdf): 20221004_PM_SIAK-Netzwerktreffen2022 Die Kampagnenseite finden Sie unter: https://next-step-kl.com/   Foto: Martin Koch Photography

TU Kaiserslautern erhält Bestnoten im internationalen Hochschulvergleich “U-Multirank”

Pressemeldung 88/2022. Das U-Multirank, initiiert von der Europäischen Kommission, hat jüngst die Daten für 2022 veröffentlicht. Die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) erhält als eine von 106 deutschen Hochschulen vor allem im Bereich „Knowledge Transfer“ Bestnoten. Über alle bewerteten 30 Leistungsindikatoren hinweg schneidet die TUK siebenmal exzellent und siebenmal gut ab. Das Ranking vergibt in fünf Bereichen (Wissenstransfer, Internationalisierung, Regionale Aktivität, Lehre und Studium, Forschung) Noten auf Grundlage von themenspezifischen Leistungsindikatoren. So ermöglicht U-Multirank einen differenzierten, aber gleichzeitig übersichtlichen Vergleich von Hochschulen anhand von individuellen Kriterien. Im bundesweiten Spitzenfeld positioniert sich Kaiserslautern im Technologie- und Wissenstransfer mit insgesamt fünf „exzellent“ bewerteten Leistungsindikatoren. Darunter so wichtige Aspekte wie Forschungsfinanzierung aus nicht-öffentlichen Quellen, wissenschaftliche Publikationen mit Industriepartnern, Ausgründungen, Nennung von Publikationen in Patenten und Einnahmen aus Angeboten zur beruflichen Weiterbildung. Dies zeigt, dass die TUK Wissen und Technologien in hervorragender Weise zugänglich macht und ebenso Bedarfe und Ideen aus Wirtschaft und Gesellschaft Eingang in die universitäre Lehre und Forschung finden. Zwei weitere Indikatoren – Anteil an internationalen wissenschaftlichen Beschäftigten und Drittmittel für die Forschung – weist das Ranking die TUK ebenfalls mit „exzellent“ aus. Über U-Multirank U-Multirank wird auf Initiative der Europäischen Kommission entwickelt und umgesetzt von einem unabhängigen Konsortium unter der Leitung des Centrums für Hochschulbildung (CHE) in Deutschland, des Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente und des Centre for Science and Technology Studies (CWTS) der Universität Leiden, beide in den Niederlanden, sowie der Foundation for Knowledge and Development (Fundación CYD) in Spanien. Das erste U-Multirank-Ranking wurde 2014 veröffentlicht. Mittlerweile umfasst das Ranking in der aktuellen Ausgabe bereits 2.202 Einrichtungen aus 96 Ländern und eine Reihe von 30 Fachrankings. Weiterführende Informationen: https://www.umultirank.org/university-rankings/2021-2022 Zur Pressemeldung der TU Kaiserslautern

Fahrzeugtechnologie der Zukunft – SIAK veröffentlicht Übersicht über die Kompetenzen in der Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern.

Hauptziel des Projektes ist die Erfassung und zielgruppenorientierte Darstellung der herausragenden Kompetenzen der Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern in der Fahrzeugtechnologie. Bei der Erstellung der Übersicht wirkten Mitglieder und Netzwerkpartner der SIAK aus der Wissenschaft mit. Die Fahrzeugbranche steht vor einer drastischen Revolution. Herausforderungen bestehen insbesondere hinsichtlich Elektroantrieben, Digitalisierung, Vernetzung und Dienstleistungen. Die mittelständisch geprägte Branche stellt in Rheinland-Pfalz mit rund 211.000 Beschäftigten einen hohen Anteil der Arbeitsplätze dar und repräsentiert damit 15 % der Gesamtarbeitsplätze in Rheinland-Pfalz. Die Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern verfügt über exzellente Kompetenzen im Fahrzeugbereich. Anwendungsorientierte Forschungsinstitute und Entwicklungszentren ergänzen die technisch ausgerichtete Universitäts- und Hochschullandschaft. An den zahlreichen Forschungseinrichtungen in Kaiserslautern werden zentrale Aspekte moderner Fahrzeugtechnologie auf höchstem internationalem Niveau bearbeitet. Aktuelle Entwicklungen wie die Digitale Transformation und die Notwendigkeit zu mehr Energieeffizienz und Klimaschutz erfordern innovative Lösungen, um Fahrzeuge, Verkehr und Mobilität zukunftsfähig zu machen. „Enge Unternehmensnetzwerke und intensive wissenschaftliche Kooperationen zwischen Herstellern und Forschungsinstituten sowie Hochschulen ermöglichen die fachübergreifende Entwicklung solcher Innovationen“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Rombach, Vorstandsvorsitzender der SIAK. Ein zentraler Bereich, der für den erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer bedeutsam ist, ist die Schaffung einer übersichtlichen und strukturierten Darstellung der vorhandenen wissenschaftlichen und technologischen Kompetenzen und Forschungsergebnisse. Die Science and Innovation Alliance Kaiserslautern, das führende Netzwerk für die Themen der digitalen und nachhaltigen Transformation sowie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, initiierte das Projekt „Standortkompetenzen in der Fahrzeugtechnologie der Zukunft“. Das Projekt wird durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz mit einer Laufzeit bis April 2022 gefördert. Als Ergebnis entstand ein zusammenfassender Bericht, der über die Website der SIAK abgerufen werden kann: www.siak-kl.com/fdz Bei Interesse lassen wir Ihnen eine gedruckte Version des Berichtes zum Selbstkostenpreis zukommen. Hierzu können Sie sich gerne bei der Geschäftsstelle der SIAK unter info@siak- kl.com melden. Zur Projektwebseite Pressemeldung zum Download