Leidenschaft für Entwicklung und Innovation: SIAK begrüßt neues Mitglied „DFSC Projekt– und Entwicklungsgesellschaft“

Die DFSC Projekt– und Entwicklungsgesellschaft ist seit August offiziell Mitglied im effektiven Innovationsnetzwerk in Kaiserslautern. Das junge und aufstrebende Unternehmen aus Pirmasens verfolgt das Ziel, als regionales Kompetenzzentrum für Entwicklung und Innovation individuell und flexibel angepasste Beratungs-, Ingenieurs- und Industriedienstleistungen für seine Kunden anzubieten. Mit Fachkompetenz, Erfahrung und Flexibilität schaffen sie wirtschaftliche Vorteile und führen Kundenprojekte zum Erfolg. Das Leistungsportfolio der DFSC erstreckt sich von Beratungsleistungen über Dienstleistungen bis hin zu Industrieleistungen. So unterstützt die DFSC Engineering im Projektmanagement fundiert bei der Leitung bestehender und neuer Projekte, fördert mittels Innovationsmanagement neue Ideen von Unternehmen durch strukturierte Hilfe und Organisation, gezielte Motivationsanker und die Einbindung von Mitarbeitern sowie Design-Thinking und berät ganzheitlich beim Thema Digitalisierung – von der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie, über die Wirtschaftlichkeitsberechnung einzelner Maßnahmen, bis hin zu den richtigen Tools in der Umsetzung. Im Bereich Dienstleistungen unterstützt das Unternehmen in puncto Personalmanagement bei der Suche, Auswahl sowie Vorstellung geeigneter Kandidaten. Weiterhin bieten sie einen Service durch auftragsbezogene Übernahme von Arbeitspaketen in allen Phasen der technischen Produktentwicklung, wie zum Beispiel: CAD basierte Erstellung, Pflege, Erweiterung und Digitalisierung von Konstruktionen Bauteil-, Prozess- und Datenanalyse Fehleranalyse und Qualitätsoptimierung zur Steigerung der Kundenzufriedenheit Als Entwicklungsspezialist unterstützen sie ebenso im Software-Engineering bei allen digitalen Prozessen von der Anforderungsanalyse bis zum fertigen Release auf allen Plattformen. Im Bereich der Industrieleistungen etabliert sich die DFSC als Partner in der Supply-Chain von Unternehmen und liefert Metallbauteile, Baugruppen und Spezialsensorik sowie additiv gefertigte Bauteile in Industriequalität für funktionale Prototypen, Werkzeuge und Betriebsmittel. „Mit unserer ersten eigenen Maschine, einem Markforged MarkTwo stellen wir endlosfaserverstärkte Bauteile in Industriequalität her, die enorm hohe Belastbarkeit bei gleichzeitig niedrigem Gewicht bieten und so schon heute viele Metallbauteile ersetzen. Mit unseren Lieferanten können wir darüber hinaus Metall 3D-Druck anbieten, um maximale Designfreiheit zu gewährleisten und das volle Potenzial zu nutzen. Wir übernehmen den gesamten Prozess bis zur Lieferung der fertigen Bauteile.“  David Flammann, Geschäftsführer der DFSC Projekt- und Entwicklungsgesellschaft mbH. Zum Download: 2023_SIAK_PM_DFSC Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Johanna Woll, M.A. Leitung Transferprojekte / Referentin für Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit  Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. Tel.: +49(0)631-5600175-2 Fax: +49(0)631-56001759 E-Mail: johanna.woll@siak-kl.com

Die SIAK-News im Januar 2023

  Der neue Jahresbericht 2022 ist da! Highlights des gesamten Jahres der SIAK-Mitglieder finden Sie unter: https://www.siak-kl.com/siak-jahresbericht-2022_/ #MEMBERSONLY : Events exklusiv für Mitglieder und Netzwerkpartner 18.01.2023 von 15.00 bis 16.00 Uhr: Online-Vortrag zum Thema Cyberangriffe IT-Leiter Andreas Zapp, Firma Jakob Becker, berichtet von den Erfahrungen und Learnings seines Unternehmens im Umgang mit einem solchen Angriff. Interesse? Melden Sie sich bis einschließlich Freitag mit einer kurzen Mail unter info@siak-kl.com  an. Am 15.02.2023, von 14.00 bis 15.00 Uhr, erhalten Sie einen Einblick in die Fusion der TU Kaiserslautern und der Uni Landau zur neuen Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU). Nehmen Sie an der digitalen Infoveranstaltung teil und erfahren Sie von Vertretern der RPTU den aktuellen Stand der Fusion sowie deren Zukunftsvorhaben. Anmelden können Sie sich bis zum 31.01.2023 unter info@siak-kl.com . Unsere SIAK-Plattformen: Ein Austausch der SIAK-Mitglieder aus Wissenschaft und Wirtschaft zu fachspezifischen Themen mit Vorträgen sowie anregenden Diskussionen. Nächste Plattformsitzungen: 01.2023: Plattform Bauen 02.2023: Plattform Nachhaltigkeit Anmeldungen für die Plattformsitzungen: valentin.petzsche@siak-kl.com .

Formänderung auf Knopfdruck

Programmierbare Materialien – Formänderung auf Knopfdruck Das Fraunhofer ITWM ist Mitglied im Fraunhofer Cluster of Excellence Programmierbare Materialien CPM; dieses Forschungscluster entwickelt programmierbaren Materialien und bringt sie gemeinsam mit Industriepartnern zur Marktreife. Ziel ist es unter anderem, den Einsatz von Ressourcen zu reduzieren. Einsatzbereiche Programmierbarer Materialien sind beispielsweise bequemes Sitzen oder Matratzen, die das Wundliegen verhindern. Dabei verformt sich die Unterlage so, dass die Auflagefläche groß ist und sich der Druck auf die Körperteile dadurch verringert.   Details zur Funktionsweise und weitere Informationen zum Forschungscluster finden Sie in unserer Pressemeldung

Fraunhofer ITWM: Jahresbericht 2021/2022

Jahresberichte des Fraunhofer ITWM Mit dem Jahresbericht präsentiert jedes Fraunhofer-Institut turnusmäßig seine Arbeit. Neben Zahlen und Fakten gibt unser Jahresbericht aber immer auch Einblicke in spannende Projekte und unseren Arbeitsalltag am Institut. Unser Jahresbericht 2021/2022 stellt das Thema »Mobilität« in den Vordergrund. In erster Linie wollen wir damit unsere Expertise auf diesem Themengebiet aufzeigen und die Forschungsprojekte präsentieren, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven verschiedenen Aspekten annehmen. Für uns hat zudem das Thema für die Jahre 2021/2022 besondere Symbolkraft: Jahresbericht 2021/2022

SIAK Jahresbericht 2022

Mit ihrer aktiven Arbeit leistet die SIAK über ihre Mitglieder einen wertvollen Beitrag zur langfristigen Wahrung der Innovationsstärke der Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern sowie zu deren Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Inhalte des Jahresberichtes sind die Jahres-Highlights unserer Mitglieder und der SIAK-Geschäftsstelle. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern schauen wir auf ein arbeitsreiches und ereignisreiches Jahr 2022 zurück:  _SIAK-Jahresbericht 2022_Onlineversion_0123_(1) (pdf-Datei mit anklickbaren Links) [dflip id=”5752″ ][/dflip]

VRNnextbike jetzt auch an der Sparkasse Kaiserslautern

Die in der Stadt beliebten blauen Mieträder von VRNnextbike sind ab sofort auch an zwei neuen Stationen direkt vor den Türen der Sparkasse Kaiserslautern zu bekommen. Den Weiterbetrieb und Ausbau des Fahrradvermietsystems in der Stadt unterstützt die Sparkasse bis Ende 2025 mit einem Betrag in Höhe von 20.000 Euro. Das sei „ein weiterer Schritt in Richtung innerstädtischer Mobilitätswende“, sagte Hartmut Rohden, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kaiserslautern, und betonte, „nachhaltige Investitionen zu fördern, ist uns ein besonderes Anliegen.“ „Wir freuen uns, dieses wichtige Projekt zu unterstützen und damit ein Zeichen für nachhaltiges Handeln zu setzen“, ergänzte Andrea Brunnett, Marketingleiterin der Sparkasse Kaiserslautern. Gut 200 VRNnextbike-Fahrräder stehen in Kaiserslautern künftig an 30 Stationen zur Verfügung, die bis Jahresende rund 90.000 mal ausgeliehen werden. Im Vorjahr lagen die Ausleihungen bei etwa 60.000. Die Zahlen belegen die Akzeptanz und steigende Beliebtheit der Mieträder, so Stadtbeigeordneter Peter Kiefer. Die blauen Fahrräder gehören mittlerweile ins Stadtbild und ermöglichen die Mobilität im stadtnahen Verkehr, unterstrich Kiefer. Mit den Stationen der Sparkasse sei man „mitten in der Kernstadt, um den täglichen Geschäften bequem und einfach nachzugehen“, so Kiefer. Frieder Zappe beim Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) für die Nextbikes zuständig, sagte, der VRN freue sich, die Sparkasse als Kooperationspartner gewonnen zu haben. Ein solch prominenter Partner wird die Akzeptanz in der Stadt weiter fördern und damit helfen, den „CO2-Fußabdruck“ zu verringern, so Zappe. Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Kaiserslautern, die BauAG sowie dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM), der Kooperation mit der TU und der Hochschule und der Eigeninvestition durch VRNnextbike konnte das Fahrradvermietsystem von 25 auf 30 Stationen ausgebaut werden. Neue Stationen befinden sich an der Sparkasse am Altenhof und am Stiftsplatz, vor dem BauAG-Wohnprojekt „NILS-Wohnen im Quartier“ in der Friedenstraße, in der Alex-Müller-Straße und auf dem Mitfahrerparkplatz am PRE-Park. Die Stadt trägt die finanzielle Hauptlast am Mietsystem. Bis Ende der Vertragslaufzeit 2025 liegt der städtische Anteil bei 190.000 Euro. Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat eine Förderung in Höhe von 38.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr erhalten, die in die Systemverbesserung geflossen sind. Zur Pressemeldung der Sparkasse Kaiserslautern.  

Personelles Wachstum: matelso stärkt Vertrieb und Account Management

Kaiserslautern, den 14.Dezember 2022 – Das Kaiserslauterer MarTech-Unternehmen matelso wächst weiter – sowohl technologisch als auch personell. Seit Anfang November ist die neue, cloud-basierte matelso platform for a communication based lead management online und für Kunden verfügbar. Um im Markt durchzustarten, verstärken die Software-Spezialisten ihr Sales- und Account Management-Team mit zwei gestandenen Vertriebsexperten: Ana-Maria Cosma-Scheu (46) und Anton Petrukhin (35) – jeweils als Key Account Manager. Ab sofort bringen beide ihr tiefgreifendes Know-how in den Bereichen Vertriebsstrategien, Lead-Generierung, Business Development und Account Management für das rund 40-köpfige Unternehmen ein und tragen so direkt zum Erfolg bei. Künftig sollen beide Sales-Spezialisten dabei unterstützen, die neue Lead Management-Plattform national und international im Markt zu positionieren und neue Kunden zu akquirieren. Mit der innovativen matelso platform können Unternehmen sämtliche direkten Kommunikationskanäle (Mail, Call, Videocall, Chat, Kontaktformular) mit ihren Kunden auf einer zentralen Benutzeroberfläche zusammenführen und so für alle relevanten Nutzergruppen sichtbar machen – abteilungsübergreifend und ohne Daten-Silos. Dies ermöglicht es, Marketing- und Lead Management-Prozesse völlig neu und wesentlich effizienter als zuvor aufzusetzen und wertschöpfende Insights über die gesamte Customer Journey zu gewinnen und einzusetzen. Vom ersten Klick auf der Website bis zur Übertragung der Lead- und Conversion-Daten in das CRM und die Analytics-Tools. Das Ergebnis: schnellere und effizientere Entscheidungsprozesse, signifikant mehr Leads bei gleichbleibendem Budget sowie qualitativ hochwertige Daten für das CRM. Kurz: mehr Umsatz und höhere Verkaufszahlen! “Das Lead Management ist die zentrale Herausforderung für Unternehmen, die sie schleunigst angehen müssen. Denn nicht selten lassen Firmen, insbesondere im Mittelstand, bis zu 30 Prozent ihrer Inbound-Leads einfach verpuffen. Das ist Potenzial, das leichtsinnig verspielt wird”, sagt Frank G. Froux, Gründer und CEO von matelso. “Ana-Maria und Anton werden uns künftig dabei unterstützen, dieses Problem und unsere Lösung dafür im Markt zu verankern, Interesse für unsere Plattform zu generieren und so den Verkauf anzukurbeln.” Um das zu erreichen, wechselt Ana-Maria Cosma-Scheu als Key Account Managerin zum Martech-Unternehmen matelso. Mit ihrem Know-how aus über 15 Jahren Berufserfahrung in den Bereichen Sales, Vertriebsprozessoptimierung und Lead-Generierung zahlt sie künftig auf die Geschäftsziele ihres neuen Arbeitgebers ein. Sie konzentriert sich dabei darauf, potenzielle Neukunden für matelso zu identifizieren und für die innovativen Technologien und Plattformen des Unternehmens zu gewinnen. Im Zentrum stehen dabei die deutschsprachigen Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz. Weiterhin wird sie dabei unterstützen, die internen Sales-Prozesse zu verschlanken und effizienter zu gestalten. Die studierte Volkswirtin kommt vom Dienstleistungsunternehmen Protel, Kaiserslautern, wo sie zuletzt als Bereichsleiterin Service tätig war. In dieser Funktion verantwortete sie sämtliche Vorgänge rund um den Bereich Customer Care und Kundenbetreuung. Weiterhin verstärkt der gebürtige Ukrainer Anton Petrukhin das matelso-Vertriebsteam. In seiner Position als Key Account Manager wird der aus Odessa stammende Sales-Experte vorwiegend dafür Verantwortung tragen, neue Leads und Kunden in den nicht-deutsprachigen Märkten zu akquirieren – für die matelso platform, aber auch für die prämierte matelso Call Tracking-Technologie. Zudem übernimmt er für bestehende europäische Kunden den Bereich Customer Care und wird künftig neue Partnerschaften mit Onlinemarketing- und Performance Marketing-Agenturen auf- und ausbauen. Er wechselte vom ukrainischen Plattformanbieter Ringostat zu matelso. Dort war er als Team Lead Sales tätig. Davor hatte er beim Logistikunternehmen Fomag Forwarding (ebenfalls in der Ukraine) die Position des General Managers inne. Anton Petrukhin blickt insgesamt auf eine 17-jährige Karriere zurück – davon alleine fünf Jahre im Vertrieb von Call Tracking und Cloud-Telephonie-Technologien.   Über matelso GmbH Die matelso GmbH ist einer der führenden Anbieter von MarTech-Lösungen und -Plattformen rund um die Themen Call Tracking, Online- und Digitalmarketing, Customer Communications, Communication based Lead Management und Digital Customer Experience. Seit über 15 Jahren setzt das rund 40-köpfige, in Kaiserslautern ansässige Team innovative Akzente und unterstützt seine Kunden dabei, ihre Marketing-Kampagnen und -Spendings zu optimieren. Zudem unterstützt matelso Unternehmen dabei, effizientere und bessere Sales-, Customer Care-, Entscheidungs- sowie Lead Management-Prozesse aufzusetzen – mit Hilfe schlüsselfertiger und cloudbasierter Technologie. Alles ist nahtlos in Drittsysteme wie CRM oder Analytics-Tools integrierbar. Eine echte Win-Win-Situation auf die namhafte Unternehmen und Marken wie die Portale Autoscout24 und Immoscout24, die Agentur moccamedia, der Elektronikhändler Euronics, der Automobilhersteller Nissan sowie Telekommunikationsunternehmen wie Vodafone oder Telefonica vertrauen. Mehr Informationen zu matelso finden Sie hier: www.matelso.com

IDEENWALD wächst und gedeiht – Das erfolgreiche Jahr der EXIST-Förderungen!

IDEENWALD ist mit allen Sinnen erlebbar: vom Hören des IDEENWALD-Podcasts „Über Stock, Stein und Startups“, über das eLearning IDEENWALD Pfadfinder, hin zu Mitmach-Events mit Startups zum Anfassen wuchs eine Community und verwurzelt die Botschaft, dass Studieren, Forschen, Leben, Ideen realisieren und Gründen eine selbstverständliche Einheit bilden. Beflügelt von der Dynamik des Ökosystems entschlossen sich 2022 acht Teams aus der Wissenschaft, einen Antrag auf das EXIST-Gründerstipendium oder den EXIST-Forschungstransfers zu stellen. Die Gründungsideen reichen dabei von der Antwort darauf, wie viel CO2 bei der Herstellung von Produkten anfällt, über eine Software-Plattform, die den Produktentwicklungszyklus revolutioniert, hin zu Mess- und Reglungstechnik in der chemisch-pharmazeutischen Industrie verbunden mit Künstlicher Intelligenz. Alle acht Projekte wurden von einer Expertenjury als erfolgversprechend bewertet und erhielten den Zuschlag der Förderung zur Entwicklung ihres Prototypen zum marktreifen Produkt.   Weitere Informationen unter www.gruendungsbuero.info

ProQuIV optimiert Produktion von Vliesstoffmasken

Die Produktion von Infektionsschutzkleidung ist material- und energieintensiv. Fraunhofer-Forschende haben nun eine Technologie entwickelt, die bei der Produktion von Vliesstoffen hilft, Material und Energie zu sparen. Auf Basis einer mathematischen Modellierung steuert ein Digitaler Zwilling wesentliche Prozessparameter der Herstellung. Neben der Verbesserung der Maskenherstellung eignet sich die Lösung ProQuIV auch dazu, die Produktionsparameter für andere Anwendungen der vielseitig einsetzbaren technischen Textilien zu optimieren. Die Herstellende können so flexibel auf Unternehmenswünsche und Marktveränderungen reagieren. Infektionsschutzmasken aus Vlies sind nicht erst seit der Corona-Pandemie millionenfach verbreitet und gelten als simpler Massenartikel. Doch ihre Herstellung stellt hohe Anforderungen an Präzision und Zuverlässigkeit des Produktionsprozesses. Der Vliesstoff in der Maske muss bei der FFP-2-Maske nach DIN mindestens 94 Prozent, bei der FFP-3-Variante sogar 99 Prozent der Aerosole herausfiltern. Gleichzeitig muss die Maske ausreichend Luft durchlassen, damit der Mensch noch gut atmen kann. Viele Hersteller suchen nach Wegen, die Herstellung zu optimieren. Außerdem soll die Produktion flexibler werden, so dass Unternehmen in der Lage sind, die vielseitig verwendbaren Vliesstoffe für ganz unterschiedliche Anwendungen und Branchen zu bearbeiten und zu liefern. Nun hat das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern mit ProQuIV eine Lösung vorgestellt, die beides leistet. Das Kürzel ProQuIV steht für »Produktions- und Qualitätsoptimierung von Infektionsschutzkleidung aus Vliesstoffen«. Die Grundidee: Prozessparameter der Herstellung werden bezüglich ihrer Auswirkungen auf die Gleichmäßigkeit des Vliesstoffs charakterisiert und diese wiederum mit Eigenschaften des Endprodukts, beispielsweise einer Schutzmaske, in Verbindung gesetzt. Diese Modellkette verknüpft alle relevanten Parameter mit einer Bildanalyse und bildet einen Digitalen Zwilling der Produktion. Mit dessen Hilfe lässt sich die Vliesstoffherstellung in Echtzeit überwachen, automatisch steuern und somit das Optimierungspotenzial nutzen. Dr. Ralf Kirsch aus der Abteilung Strömungs- und Materialsimulation und Teamleiter Filtration und Separation erklärt: »Mit ProQuIV benötigen die Hersteller insgesamt weniger Material und sparen Energie. Dabei ist die Qualität des Endprodukts jederzeit gewährleistet.«   Bildunterschrift: Die Vliesstoffe für die FFP-2-Masken müssen nach DIN mindestens 94 Prozent der Aerosole, Partikel oder Viren filtern. Im Bild: Qualitätskontrolle eines Meltblown-Materials im Reinraumbereich. Fotoquelle: © Freudenberg Performance Materials   Wie das Verfahren funktioniert und welche Vorteile sich für Herstellende von Vliesstoffen ergeben, können Sie hier in der Pressemeldung nachlesen.

Hochschule Kaiserslautern verleiht Ehrensenatorenwürde an Altkanzler Rudolf Becker

Die Ehrensenatorenwürde ist eine Auszeichnung, welche die Hochschule Kaiserslautern an Persönlichkeiten, die sich um die Hochschule und deren Entwicklung besonders verdient gemacht haben, verleihen kann. Durch Beschluss des Senats hat jetzt die Hochschule von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und diesen Ehrentitel an Altkanzler Rudolf Becker verliehen. Nach Hans-Otto Streuber ist Becker damit erst der zweite Ehrensenator in der Geschichte der Hochschule Kaiserslautern; dies unterstreicht, wie außergewöhnlich der Einsatz des Geehrten für deren Entwicklung gewesen ist. Als Kanzler der Hochschule Kaiserslautern hat Rudolf Becker über mehrere Jahrzehnte hinweg die strategische, personelle und kulturelle Entwicklung der Hochschule Kaiserslautern maßgeblich mitbestimmt und die Weiterentwicklung der Institution in allen Bereichen intern und auch in Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Politik und Wissenschaft forciert. Um sein außergewöhnliches Engagement für die Hochschule Kaiserslautern zu würdigen, wurde er am 30. November im Rahmen der Senatssitzung zum Ehrensenator ernannt. Hochschulpräsident Hans-Joachim Schmidt würdigte in seiner Laudatio Beckers Verdienste um die Hochschule. Der Geehrte dankte in seiner Rede in Anwesenheit seiner Gattin den Mitgliedern des Senats für die Ehre, die ihm zuteil wurde. Zur Pressemittteilung der Hochschule Kaiserslautern.