„Zukunft braucht Kompetenz“ Sparkassenstiftung zeichnet Hochschulabsolventen:innen aus

Für ihre besonderen Leistungen in ihren Abschlussarbeiten sind fünf Hochschul-Absolventen:innen durch die Sparkassenstiftung für die Hochschule Kaiserslautern ausgezeichnet worden. Bei einer Feierstunde der 35. Preisverleihung im Kaiserslauterer Deutschordensaal der Sparkasse Kaiserslautern konnten sie nun jeweils 750 Euro als Geldpreis entgegennehmen. Mehr jedoch als das Preisgeld dürfte die damit verbundene Auszeichnung bewirken, sagte Michael Wagner als Vertreter des Vorstands der Sparkasse Kaiserslautern. Denn eine solche Würdigung und Auszeichnung gibt jedem Bewerbungsschreiben eine „besondere Note“, hob Wagner hervor. Die Auszeichnung möge auch als Ansporn für den weiteren beruflichen Werdegang verstanden werden; sollte dabei eine Selbstständigkeit angestrebt sein, so begleite und unterstütze die Sparkasse sehr gerne solche Vorhaben, unterstrich Wagner. „Zukunft braucht Herkunft und Kompetenz – und das garantieren Sie!“, rief der Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Kaiserslautern Landrat Ralf Leßmeister den Absolventen:innen zu. Die Westpfalz sei für viele Kernkompetenzen bekannt, erläuterte Leßmeister. Die Verbundenheit der Hochschule und der Sparkasse mit der Region „braucht auch Ihre Verbundenheit“, richtete Leßmeister einen Appell an die Absolventen:innen. In persönlichen Nachfragen zeigte Leßmeister sein reges Interesse und Bewunderung für die wissenschaftlichen Arbeiten. Er hoffe, dass die Nachwuchskräfte zurückkommen oder gleich hierblieben. Daher sei es ihm ein wichtiges Anliegen, die Wissenschaft zu fördern und die Hochschule Kaiserslautern zu unterstützen. Er dankte der Sparkasse für ihr Engagement in Sachen Wissenschaftsförderung. Erstmals würden mehr Frauen als Männer mit diesem Preis ausgezeichnet, bemerkte Professor Dr. Hans-Joachim Schmidt, Präsident der Hochschule Kaiserslautern. Das sei für eine technisch orientierte Hochschule außergewöhnlich und er hoffe, dass sich dies fortsetze. Die Hochschule Kaiserslautern sei „zwar regional aber nicht provinziell – wir wollen für die Region Nachwuchs ausbilden“, betonte Schmidt. Heutige junge Menschen würden eher eine Arbeit anstreben, in der sie eine sinnstiftende Betätigung erkennten und nicht nur Geld verdienten, so Schmidt. Um die Welt besser zu machen, genüge es nicht, nur der Wut Ausdruck zu geben, sondern man müsse Vorschläge machen, sagte Schmidt. Dazu brauche es Kompetenzen. Mit ihren Abschlussarbeiten haben die Absolventen gezeigt, dass sie die richtigen Themen gewählt haben, mit denen sie „die Welt ein kleines Stück besser machen“, lobte Schmidt. Musikalisch umrahmte das „Saxophon-Ensemble“ der Kreismusikschule Kaiserslautern den Abend. Marvin Krauß M. Eng. aus Schellweiler, Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften (Betreuer Prof. Dr. Thomas Kilb), untersuchte in seiner Masterarbeit wie bei Automobil-Prototypen die Tests der bei einem Crash besonders beanspruchten Teile kostensparender gemacht werden können. Diese Kenntnisse setzt er derzeit als Entwicklungsingenieur bei Porsche um. Jonas Brechtel aus Clausen, Bachelor of Engineering, Fachbereich Angewandte Logistik- und Polymerwissenschaften (Betreuer Prof. Dr. Jens Schuster), kümmerte sich intensiv um Verbesserungen der CO2-Bilanz beim saarpfälzischen Unternehmen Hager. Dabei fand er abbaubare Stoffe, die wieder in den Produktionsprozess eingegliedert werden und so mehrere hundert Tonnen Material einsparen. Dekan Prof. Dr. Ralph Wiegland lobte den auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Ansatz und verdeutlichte, dass damit die Lebenssituation künftiger Generationen gewährleistet werde. Kira Ermantraut, B.A. Architektur, aus Warthausen, Fachbereich Bauen und Gestalten (Betreuerin Prof. Brigitte Al Bosta), entwickelte und plante ein touristisches Projekt in Marokko, das sowohl nachhaltig als auch soziale Gewohnheiten, Baukultur und Material im Hohen Atlasgebirge berücksichtigt. Dabei verband sie traditionelle und moderne Materialien und entwarf ein Gebäudeensemble, das Elemente einer maghrebinischen Kasbah und Hochhäusern beinhaltet. Lilian Böhme aus Zweibrücken, Master of Arts, Fachbereich Betriebswirtschaft (Betreuer Prof. Dr. Karl-Wilhelm Giersberg), arbeitet inzwischen als Marketingleiterin bei einem Kassensystemhersteller, für den sie in ihrer Masterarbeit Instrumente zur Erkennung einer Strategiekrise und Handlungsoptionen entwickelt hat. Ihre Erkenntnisse fanden in der Wissenschaftswelt mehrfach Beachtung. Isabell Theisohn aus Zweibrücken, Master of Science, Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik (Betreuer Prof. Dr. Dr. Oliver Müller), isolierte Schleimhautzellen und untersuchte daran bestimmte Rezeptoren. Ihre Erkenntnisse könnten zum Beispiel bei der Behandlung von Asthmakranken Einsatz finden. Derzeit strebt sie eine Promotion an, die sich mit Therapien von Lungenerkrankten beschäftigt. Über die Sparkassenstiftung-Hochschule Kaiserslautern: Seit der Gründung 1987 fördert und unterstützt die Sparkassenstiftung Hochschule Kaiserslautern die Lehr- und Forschungstätigkeiten der Hochschule Kaiserslautern, indem sie Geldpreise und Urkunden verleiht. Insbesondere werden Studien- und Abschlussarbeiten sowie Forschungs- und Entwicklungsergebnisse von Studenten:innen, Absolventen:innen und Assistenten:innen der Hochschule gefördert. Besondere Berücksichtigung können dabei Förderungsmaßnahmen finden, die als Forschungs- und Entwicklungsprojekte der heimischen Industrie und Wirtschaft dienen. Das Stiftungskapital beträgt 250.000 Euro. Insgesamt wurden bisher rund 172.000 Euro Preisgelder ausgereicht. Zur Pressemeldung der Sparkasse Kaiserslautern. Bildunterschrift: v.li.: Isabell Theisohn, Prof. Oliver Müller, Kira Ermantraut, Prof. Brigitte Al Bosta, Ralf Hersina (stellv. Verwaltungsratsvorsitzender), Prof. Hans-Joachim Schmidt, Michael Wagner (stellv. Vorstandsmitglied Sparkasse Kaiserslautern), Marvin Krauß, Prof. Thomas Kilb, Lilian Böhme, Prof. Karl-Wilhelm Giersberg, Jonas Brechtel, Prof. Ralph Wiegland, Landrat Ralf Leßmeister
1,2,3 GO Businessplan-Wettbewerb 2022

Sprungbrett für Start-ups Abschlussveranstaltung „1,2,3 GO Businessplan-Wettbewerb 2022“ Beim diesjährigen rheinland-pfälzischen und saarländischen „1,2,3 GO Businessplan-Wettbewerb“ haben die Gründerinnen und Gründer mit ihren innovativen Ideen, Konzepten und vor allem mit ihrem jeweiligen Businessplan die Fachjury überzeugen können. Bei der gemeinsamen Abschlussveranstaltung in Saarbrücken wurden die rheinland-pfälzischen und die saarländischen Siegerinnen und Sieger mit Anerkennung und Geldpreisen ausgezeichnet. Allein aus Rheinland-Pfalz haben 17 Gründungsteams ihren Businessplan eingereicht – eine Rekordteilnahme, wie Maria Beck vom „1,2,3 GO“-bic-Team beobachtet. Bemerkens- und bewundernswert sei es, wie die Teilnehmenden innerhalb eines etwa dreiviertel Jahres aus kleinsten Anfängen heraus sich und ihr Projekt entwickeln, so Beck. Ein Dank gebühre den nachhaltigen Unterstützern, die mit den Geldpreisen einen zusätzlichen Anreiz schafften. Damit am Ende ein solider Businessplan herauskommt, müsse man „sich schon sehr ins Zeug legen“, so bic-Geschäftsführer Dr. Stefan Weiler. Das bic verstehe er so als „Inkubator für in Zukunft erfolgreiche Unternehmer“. Der Parcours sei erfahrungsgemäß eine intensive Vorbereitung auf das echte Geschäftsleben. Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther gratulierte den diesjährigen Preisträgern. „Der Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz ist geprägt von herausragenden Gründungsunternehmen. Mit der Teilnahme am Businessplan-Wettbewerb haben die Preisträger sich die beste Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Unternehmerleben gelegt. Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen freut mich Ihr Mut. Uns ist es ein großes Anliegen diesen auch zu honorieren und die Vorhaben mit unseren Preisgeldern zu unterstützen. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in Ihre erfolgreiche unternehmerische Zukunft.“ Dank großzügiger Unterstützer werden die besten Businesspläne mit attraktiven Geldpreisen belohnt. Der 1. Preis in Höhe von 4.000 Euro (gestiftet von der SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG) geht an die IPS – Inline Process Solutions. Das Start-up aus Kaiserslautern (Dr. Anne Friebel, Dr. Jonas Schulz, Robert Hesse, Dominic Wirz, Andreas Eiden) stellt einen KI-basierten Sensor für die chemische Industrie bereit. In einem Apparat werden dabei Bilder von z.B. Blasen, Kristallen, Tropfen aufgenommen und vollautomatisch analysiert. Dadurch wird der gesamte Prozess sicherer, effizienter und preiswerter. „Das Preisgeld hilft uns sehr – aber noch mehr das immer sehr offene und unterstützende Engagement des 1,2,3 GO-Teams des bic“, sagte Mitgründerin Anne Friebel. Der Wettbewerb sei ein „Sprungbrett, um aus der akademischen Welt herauszutreten und sichtbarer zu werden“, resümierte Friebel. Die hochschulische Gründung wird durch EXIST gefördert und vom Gründungsbüro TU&HS Kaiserslautern betreut. Den 2. Preis in Höhe von 2.000 Euro (Sparkasse Kaiserslautern) erhielt die Full Flamingo GmbH i.G., die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschreibt. Das Gründerunternehmen etabliert ein Ökosystem um eine digitale Plattform, durch produktbezogene Ausgleichsmaßnahmen über Shops an Konsumenten zu vermitteln. So können negative Auswirkungen eingekaufter Produkte, bspw. CO2-Fußabdruck, einfach und direkt beim Kauf in Shops ausgeglichen werden. Gründer Matthias Naab, Marcus Trapp, Dominik Rost: „Unser Tipp an alle, die ernsthaft vorhaben, zu gründen: bei 1,2,3 GO wirklich mitmachen und dranbleiben, denn erst durch das beständige Dabeisein ergeben sich viele neue Gelegenheiten!“ Matthias Schlanke, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Kaiserslautern, sagte: „Wir sind gerne als Unterstützer dabei, wenn in diesem Gründerklima wirtschaftliche Konzepte entstehen und deren Umsetzung ansteht.“ Der 3. Preis in Höhe von 1.500 Euro (IDee-Park Innovations- und Demonstrationszentrum) geht an das Ingenieurunternehmen ADDrienne Hotel Enineering at Sea Level, das seit Juni bereits mehrere Projekte umsetzt. Gründerin Adrienne Brown bringt eine berufsgruppenübergreifende Online-Plattform für Ingenieurwesen im Bereich der Hotel- und Lüftungstechnik an Bord von Kreuzfahrtschiffen auf den Markt. Derzeit ist Brown in einer Schiffswerft in Marseille tätig: „Für mich war die kombinierte Form – in Präsenz und online – wunderbar.“ Sie schätzte den Motivationsschub durch die Workshops und Coachings, besonders, wenn man als Einzelgründer unterwegs ist. Ihr Tipp: „Wer gründen will, direkt Maria Beck im bic kontaktieren!“ Der Sonderpreis der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Höhe von 2.000 Euro geht an TENTA VISION. Lukas Roth und Team (Rune Monzel, Dr. Christoper Petri) vereint eine Kamera mit einer Automationssoftware zu einem Prüfsystem, mit dem die zerstörungsfreie Detektion äußerer und innerer Fehlstellen z.B. in der Leichtbauindustrie festgestellt werden kann. Die weiteren Teilnehmenden aus Rheinland-Pfalz am Wettbewerb waren in alphabetischer Reihenfolge: Anpfiff, Augnect, BenSi Match, Booba, eventOS, fabulino Verlag, Flavour Flip, heyfam, IdentSpace, IgnAlte, Löschigel, StayCom, Umbra’s Light. Der parallel für saarländische Gründer angebotene Wettbewerb hat folgende Gewinner hervorgebracht. Preis: init-sports Preis: KemBo Preis: DELFA Systems Die Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH (bic) organisiert seit dreizehn Jahren den „1,2,3 GO Businessplan-Wettbewerb und Parcours“ in Rheinland-Pfalz. Gefördert wird das Projekt durch das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz. Die Teilnehmenden werden ein ganzes Jahr lang bei ihrem Geschäftsvorhaben unterstützt. Workshops und die kompetente Beratung von ehrenamtlichen Coaches sowie die Begleitung durch das bic-Team fördern die Gründerinnen und Gründer etappenweise, die so aus einer bloßen Geschäftsidee in mehreren Schritten einen tragfähigen Businessplan entwickeln. Bildunterschrift von links nach rechts: Matthias Schlanke (Sparkasse Kaiserslautern), Staatssekretärin Petra Dick-Walther (Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz), Dominik Rost, Dr. Matthias Naab, Marcus Trapp (alle Team Full Flamingo), Dr. Frank Thomé (Hauptgeschäftsführer IHK Saarland), Dr. Stefan Weiler (Geschäftsführer bic Kaiserslautern) Fotoquelle: BeckerBredel Fotografen Der nächste Parcours 2022/2023 des „1,2,3 GO-Businessplan-Wettbewerbs“ startet bereits. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei, für Informationen und Gespräche steht Maria Beck (bic) zur Verfügung, maria.beck@bic-kl.de 0631-68039115. Mehr Informationen zum Businessplan-Wettbewerb gibt es auf der 1,2,3 Go-Homepage.
IVW bei der MEDICA 2022: Faserverbundwerkstoffe für Implantate im Brustbein und der Wirbelsäule

Das Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe (IVW) entwickelt unter anderem neuartige Implantate und Orthetik basierend auf Faserkunststoffverbundwerkstoffen (FKV). Die Expertise des IVW liegt dabei im Design und der Integration der anwendungsgerechten Funktionalität der Medizintechnikprodukte beginnend mit der Umsetzung neuer Ideen bis zum Prototypen. Bei Implantaten liegt der Fokus auf der Entwicklung röntgentransparenter Implantate mit angepasster Steifigkeit, um einen Knochenabbau gezielt zu verhindern. Orthesen, aber auch Implantate, können durch lastpfadgerechte, optimierte Faserverstärkung individualisiert designt und hergestellt werden. Parallel zum Design wird in allen Projekten ein wirtschaftliches Fertigungsverfahren entwickelt. Durch diese Entwicklungen wird die Patientenversorgung deutlich verbessert bei gleichzeitig geringeren Kosten. Das IVW ist hier zu finden: Halle 3, E 80. Alle Details zur Ausstellung des IVW finden Sie hier.
Fraunhofer ITWM und TU Kaiserslautern veranstalten “Tag der Verfahrenstechnik”

Organisiert vom Leistungszentrum trafen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mathematik, Informatik und Ingenieurwesen am Fraunhofer ITWM zum sechsten »Tag der Verfahrenstechnik«. An die 70 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zum interdisziplinären Dialog. Warum dieser wissenschaftliche Austausch so wichtig ist, erläutern die beiden Organisatoren Prof. Dr. Michael Bortz vom Fraunhofer ITWM und Prof. Dr.-Ing. Hans Hasse von der TU Kaiserslautern im Interview.
Produkt-Launch: Die Lead Management-Lösung matelso platform geht live

Kaiserslautern, 2. November 2022 – Eben auf der DMEXCO 2022 präsentiert, jetzt live und in Betrieb: Die cloud-basierte, schlüsselfertige Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) matelso platform ist ab sofort online für Kunden verfügbar – entwickelt und umgesetzt vom Kaiserslauterer MarTech-Unternehmen matelso. In ihrer ersten Inkarnation adressiert das innovative System das Thema Lead-Management und verbessert so sämtliche Marketing- und Sales-Prozesse – das zahlt direkt auf den Umsatz der Unternehmen ein. Um das zu erreichen, fokussieren sich die Software-Spezialisten aus Kaiserslautern darauf, Business-Daten aus den Conversational Touchpoints zu tracken, zu analysieren, zu visualisieren und in Echtzeit nutzbar zu machen – (Video-)Telefonie, Chat, E-Mail oder Kontaktformulare. Denn: Die Informationen aus den direkten Interaktionskanälen zwischen Kunden und Unternehmen sind insbesondere für Marketer relevant, da sie viele Insights über Entscheidungs- und Kommunikationsgewohnheiten, aber auch über konkrete Anforderungen und Herausforderungen der Kunden enthalten. Daran ausgerichtet, lassen sich Onlinemarketing-Kampagnen sowie die digital-gestützte User-Ansprache signifikant optimieren. Zudem können Verantwortliche unternehmensweit sämtliche Geschäftsprozesse verbessern – allen voran die Lead Management-Prozesse, die direkt zu mehr Abverkauf führen. “Das Lead Management ist DER Knackpunkt bei vielen Unternehmen – insbesondere im Mittelstand. Das wird durch viele Gespräche bestätigt, die ich unter anderem auf der DMEXCO geführt habe. Unsere Erfahrung zeigt, dass wegen ineffizienter Lead Management-Prozesse Unternehmen oftmals bis zu 30 Prozent ihrer Inbound-Leads verlieren – ein Wert, den sich kein Unternehmen heute leisten kann”, sagt Frank G. Froux, Gründer und CEO von matelso. “Mit unserer matelso platform sorgen wir dafür, dass keine Kontaktaufnahme mehr unbeantwortet bleibt oder verloren geht. Im Ergebnis steigen die Anzahl und die Qualität der Leads sowie der Conversion-Daten, was direkt zu einem höheren Vertriebserfolg führt.” Zudem können Unternehmen mit der matelso platform noch weitere Vorteile für sich generieren: Sie steigern Budgeteffizienz sowie -transparenz über den gesamten Marketing- und Lead Management-Prozess hinweg. Sie gewinnen wertschöpfende Insights über ihre Customer Journeys. Sie können im direkten Kontakt gesammelte Kundendaten nahtlos in angebundene Drittsysteme wie CRM oder Analytics-Tools transferieren. Sie schaffen eine simplere IT-Infrastruktur, um zusätzliche Ressourcen für Lead Management-Aktivitäten freizusetzen – Stichwort: verkürzte Toolchain. Das matelso-Team arbeitet aktuell daran, die Rolle von Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz (KI) und Big Data in der matelso platform weiter voranzutreiben. Mit Hilfe smarter Lösungen werden künftig neue Services verfügbar sein, die zusätzliche Wertschöpfung für Kunden heben – etwa das Analysieren, Erkennen und Visualisieren von Sprachmustern, Keywords, Markenbotschaften und Stimmungslagen in der menschlichen Konversationsstruktur in Echtzeit. So können Marketer alle Conversational Touchpoints dafür einsetzen, das Kundenerlebnis über die gesamte Customer Journey hinweg attraktiver, effizienter und nutzwertiger für die Kunden zu gestalten. –––––––––––––––––––––– Über matelso GmbH Die matelso GmbH ist einer der führenden Anbieter von MarTech-Lösungen und -Plattformen rund um die Themen Call Tracking, Online- und Digitalmarketing, Customer Communications und Digital Customer Experience. Seit über 15 Jahren setzt das rund 40-köpfige, in Kaiserslautern ansässige Team innovative Akzente und unterstützt seine Kunden dabei, ihre Marketing-Kampagnen und -Spendings zu optimieren. Zudem unterstützt matelso Unternehmen dabei, effizientere und bessere Sales-, Customer Care-, Entscheidungs- sowie Lead Management-Prozesse aufzusetzen – mit Hilfe schlüsselfertiger und cloudbasierter Technologie. Alles ist nahtlos in Drittsysteme wie CRM oder Analytics-Tools integrierbar. Eine echte Win-Win-Situation auf die namhafte Unternehmen und Marken wie die Portale Autoscout24 und Immoscout24, die Agentur moccamedia, der Elektronikhändler Euronics, der Automobilhersteller Nissan sowie Telekommunikationsunternehmen wie Vodafone oder Telefonica vertrauen. Mehr Informationen zu matelso finden Sie hier: www.matelso.com
Medica 2022: Verfahren der Künstlichen Intelligenz ermöglicht künftig eine personalisierte Diagnose bei Rückenproblemen

Rückenleiden gelten gemeinhin als Volkskrankheit. Die genaue Ursache für diese Probleme zu finden, ist oft schwer. An einem Verfahren, mit dem sich Fehlstellungen und -belastungen des Rückens effizienter beobachten lassen, arbeitet ein Forscherteam der TU Kaiserslautern (TUK), der Universitätsmedizin in Mainz und mit mehreren Unternehmen. Zum Einsatz kommen hierbei auch Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI), die helfen, die Wirbelsäule individuell zu analysieren. Auf der Medizintechnikmesse Medica in Düsseldorf stellt das Team seine Arbeit am Forschungsstand Rheinland-Pfalz (Stand E80, Halle 3) vom 14. bis 17. November vor. Zu wenig oder eine zu einseitige Bewegung, zu viel am Schreibtisch und vor dem Rechner sitzen, nicht nur im Beruf, sondern auch im Privatleben. Die Folge: Viele Menschen haben Rückenprobleme. Dabei gibt es viele bewährte Präventionsmaßnahmen, wie beispielsweise Kurse für Rückengymnastik oder Entspannungsverfahren, die meist auch von den Krankenkassen angeboten und erstattet werden. „Doch all dies nützt wenig, wenn die Ursache für die Schmerzen nicht klar definiert ist“, sagt Carlo Dindorf, Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe Bewegungs- und Trainingswissenschaft an der TU Kaiserslautern. Genau daran arbeitet das Team der TUK zusammen mit Jürgen Konradi und dem Forschungsteam des Interprofessionellen Studienzentrums für Bewegungsforschung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, dem Medizintechnikunternehmen DIERS International GmbH und weiteren Projektpartnern. Das interdisziplinäre Team setzt dabei auf eine in der Praxis bereits gut erprobte und verbreitete Diagnosetechnik. „Wir scannen den Rücken mit einem Projektor und einer Kameraeinheit“, sagt Dindorf. Dabei wird ein Lichtgitter auf den Rücken projiziert. Mittels der sogenannten Rasterstereographie kann so ein individuelles Modell der Wirbelsäule berechnet werden. Neu bei der Methode ist nun der Einsatz von Verfahren der KI und des maschinellen Lernens. „Unser System lernt mit Hilfe der gewonnenen Daten dazu“, erläutert Dindorf. „Je mehr Wirbelsäulen analysiert werden, desto besser wird das System und somit unser Verständnis der Wirbelsäule.“ Um das Lernen dieser Systeme in Zukunft noch weiter zu verbessern, arbeitet das Team daran, eine multizentrische, gemeinwohlorientierte Datensammlung zu ermöglichen. „Dazu wollen wir Daten unterschiedlicher Messzentren zusammenführen“, erklärt Dindorf. „Auf die entstehende Plattform können alle an der Therapie Beteiligten, wie Ärzte und Physiotherapeuten, ihre Bewegungsdaten hochladen. So lässt sich im Anschluss eine objektive, daten-basierte Einschätzung des Krankheitsbildes mittels der entwickelten KI-Pipelines generieren.“ Dies kann unter anderem der Medizin künftig helfen, zum Beispiel Fehlstellungen besser aufzuspüren und personalisierte Diagnosen zu treffen, die eine individualisierte Therapie ermöglichen. Die Technologie ist aber auch für den Leistungs- und Breitensport sowie für die Grundlagenforschung generell von Interesse. So entstehen ein wesentlich differenzierteres Bild und ein besserer Einblick in die Funktion der Wirbelsäule. Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist ebenfalls in das Vorhaben eingebunden. Sie unterstützt das Forscherteam dabei, die Erkenntnisse in Zusammenarbeit mit anderen Forschern, mit Akteuren aus dem Gesundheitsbereich und mit Unternehmen der Region in die Praxis zu überführen Über die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist ein Verbundvorhaben der Hochschule Kaiserslautern, der Technischen Universität Kaiserslautern sowie des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM). Das Vorhaben stärkt den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer mit Wirtschaft und Gesellschaft und basiert auf einer gemeinsamen Kooperationsstrategie der beiden Hochschulen. Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert. Der Auftritt der Forscherinnen und Forscher der TU Kaiserslautern bei der Medica wird von Klaus Dosch vom Referat für Technologie und Innovation organisiert. Er ist Ansprechpartner für Unternehmen und vermittelt unter anderem Kontakte zur Wissenschaft. Kontakt: Klaus Dosch, E-Mail: dosch@rti.uni-kl.de, Tel.: 0631 205-3001 Bildunterschrift: Das Verfahren soll Ursachen für Rückenprobleme effizienter aufspüren. Foto: Interprofessionelles Studienzentrum für Bewegungsforschung (SZB) Fragen beantworten: Dr. Carlo Dindorf und Prof. Dr. Michael Fröhlich Fachgebiet Sportwissenschaft / Arbeitsbereich Bewegungs- und Trainingswissenschaft TU Kaiserslautern E-Mail: carlo.dindorf@sowi.uni-kl.de Tel.: 0631 205-5172 Dr. Jürgen Konradi Interprofessionelles Studienzentrum für Bewegungsforschung Johannes Gutenberg-Universität Mainz E-Mail: juergen.konradi@unimedizin-mainz.de Tel.: 06131-17-2362 Zur Pressemeldung der TU Kaiserslautern.
Interview-Partner*innen für die Forschung zur Digitalisierung im Infrastrukturbau gesucht!

Sie sind Fachplaner*in, Objektplaner*in, Bauherr*in, Projektmanager*in, Bauleiter*in, Polier*in, BIM-Manager*in, Kalkulator*in, Softwarehersteller*in aus dem Bereich Verkehrswegebau (Straßen-, Eisenbahn- und Wasserstraßenbau), Ingenieurbau (z.B. Brücken-, Tunnelbauwerke) und/oder Leitungsbau? Unterstützen Sie uns, das DiCoMa-Konsortium (TU Kaiserslautern, Fraunhofer IESE, Fraunhofer ITWM und SIAK), mit Ihrer Expertise! Themenschwerpunkte der Interviews sind unter anderem: •Potentiale, die Sie in der Digitalisierung sehen •Hemmnisse und Probleme, die Sie bei der Digitalisierung erfahren (haben) •Von Ihnen eingesetzte Software-Werkzeuge und Datenformate •Ihre Erfahrungen mit Building Information Modelling •Ihre Erfahrungen bei der digitalen Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen •Ihre Erfahrungen beim Datenaustausch zwischen Planung und Ausführung Die Interviews werden im November 2022 telefonisch oder als Online-Meetings durchgeführt und nehmen ca. 45 Minuten in Anspruch. Mehr Informationen zur Studie sowie das zugehörige Kontaktformular zur Anmeldung zur Studienteilnahme stehen Ihnen unter folgendem Link bereit: s.fhg.de/dicoma und in diesem Anschreiben: Interviewanfrage DiCoMa.
SIAK meets SIAK – Eindrücke aus dem Netzwerktreffen 2022

Am 23.09.2022 fanden sich zahlreiche Mitglieder und Netzwerkpartner der SIAK zum diesjährigen Netzwerktreffen zusammen. Angefangen von der Auftaktveranstaltung im John Deere European Technology Innovation Center (ETIC) ging es weiter in den iT Campus Kaiserslautern zu Vorträgen und einer Podiumsdiskussion. Abschließend wurde sich bei einem meet & eat vernetzt. Ausführliche Infos dazu finden Sie hier. Die Eindrücke des Events sowie Stimmen zum Event wurden in unserer SIAK meets SIAK Galerie festgehalten. Gefördert wurde die Veranstaltung durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz im Rahmen des 75-jährigen Landesjubiläum Rheinland-Pfalz.
matelso feiert Richtfest auf der Europahöhe in Kaiserslautern

Kaiserslautern, den 12. Oktober 2022 – Starkes Commitment zum Innovationsstandort Kaiserslautern: Das MarTech-Unternehmen matelso stärkt mit dem Bau seines neuen Firmengebäudes auf der Europahöhe in Kaiserslautern klar seine Beziehungen und Bindung zur Universitätsstadt. “Wir wollen auch künftig in Kaiserslautern wachsen und uns als Firma technologisch und organisatorisch weiterentwickeln”, sagt Frank G. Froux, Gründer und CEO von matelso. Ein weiterer Meilenstein dazu legte das Unternehmen am 11. Oktober mit dem Richtfest am neuen Standort in der Europaallee. Der Neubau ist auch dringend nötig, da matelso voll auf Wachstum setzt. Alles ist auf den Erfolg der neu im Markt eingeführten Software-as-a-Service-Lösung ausgerichtet – der matelso Platform. Im Zuge dieses Projekts baute das Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten kontinuierlich seine Mitarbeiterzahl von rund 30 auf jetzt knapp 40 Angestellte aus. Ohne die räumliche und strukturelle Nähe zu den Wirtschafts-, Universitäts- und Technologie-Institutionen der Region wäre diese Entwicklung aber kaum möglich gewesen. “Als Wirtschaftsingenieur und Firmengründer, der selbst an der TU Kaiserslautern studiert hat, weiß ich, dass ich hier genau die Mitarbeiter und Tech-Spezialisten finde, die das kommende Wachstum meines Unternehmens garantieren”, sagt Frank G. Froux. “Das ist aber nur einer der Gründe, warum ich mich als Unternehmer zum Technologiestandort Kaiserslautern bekenne. Hier werden Weichen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Big Data & Analytics sowie Automationstechnologien im Software-Sektor gestellt, die uns in die Zukunft tragen werden. Unsere Partizipation an diesen Entwicklungen stärkt nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit als Unternehmen, sondern auch die der gesamten Region. Ein wichtiges Ziel, das ich mit Leidenschaft unterstütze. Unser neues Firmengebäude ist ein wichtiges Bekenntnis dazu!” Mit dem neuen fünfstöckigen Firmensitz, in dem künftig auf ca. 2.600 qm Raumfläche bis zu 90 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, schafft sich matelso weiterhin einen Ort, der die Firmenkultur zu 100% widerspiegelt. Diese beruht darauf, dass der Arbeitsplatz als Begegnungs-Hub fungieren soll – also ein Raum, in dem Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner zusammenkommen und sich auf Augenhöhe austauschen und inspirieren können. Kern dieser Begegnungsstätte sind die voll ausgestattete Kantine sowie die angrenzenden Meeting- und Lounge-Bereiche, die zu einem offenen und persönlichen Austausch einladen. “Als Arbeitgeber ist es mir wichtig, dass mein Team nicht, wie heute schon fast üblich, nur virtuell aus dem Homeoffice miteinander kommuniziert, sondern sich auch physisch begegnet. Nur so entsteht kreativer, wertiger und vor allem wertschätzender Austausch – Basis für eine langfristig tragende Unternehmenskultur”, kommentiert Frank G. Froux das Konzept. Der hochwertig gebaute Bürokomplex deckt aber nicht nur die notwendigen räumlichen Anforderungen ab, sondern beeindruckt auch in Sachen Nachhaltigkeit: Eine Lüftungsanlage, Sole-Wasser-Wärmepumpe sowie Geothermie-Technologie sorgen für ein optimales Raumklima und umweltfreundliche Wärmeleistung. Zudem ist auch das Thema E-Mobilität im Gebäudekonzept bedacht: Mit einer Photovoltaik-Anlage soll genug Strom produziert werden, um eine eigene Flotte von E-Fahrzeugen klimaneutral betreiben zu können. All dies wird das Unternehmen künftig dabei unterstützen, das geplante Wachstum zu bewältigen und sich im Wettbewerb gegenüber anderen Tech-Anbietern durchzusetzen – insbesondere auch in Sachen Recruiting und Employer Branding. Dass matelso jetzt schon eines der erfolgreichsten Unternehmen in der Tech-Region Pfalz ist, zeigen folgende Meilensteine: Erst vor kurzem baute matelso seine Produkt– sowie Corporate-Teams in den Bereichen KI und Data Science sowie Kommunikation weiter aus und stellte im Zuge der Fachmesse DMEXCO in Köln seine neue matelso Platform erstmals der Öffentlichkeit vor. Zudem erhielt das Technologieunternehmen in Q2 2022 eine Innovationsförderung des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von 500.000 Euro – aus dem Technologie-Förderprogramm InnoTop des Wirtschaftsministeriums, welches durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanziert wird. Der Entwurf des modernen Neubaus stammt vom Architekturbüro Steffen Wurster aus Bonlanden. Bauplanung sowie komplette schlüsselfertige Ausführung des Gebäudes verantwortet das Team von Freyler Industriebau Darmstadt um Geschäftsbereichsleiter Dirk Förderer. ———————– Über matelso GmbH Die matelso GmbH ist eine der führenden Anbieter von MarTech-Lösungen rund um die Themen Call Tracking und Online Marketing. Seit über 15 Jahren setzt das rund 40-köpfige, in Kaiserslautern ansässige Team innovative Akzente und unterstützt seine Kunden dabei, ihre Marketing-Spendings sowie ihre Sales- und Customer Care-Prozesse kontinuierlich zu optimieren – das spart Ressourcen und bares Geld. Eine echte Win-Win-Situation auf die namhafte Unternehmen und Marken wie die Portale Autoscout24 und Immoscout24, die Agentur moccamedia, der Elektronikhändler Euronics sowie das Telekomunternehmen Vodafone vertrauen. Mehr Informationen zu matelso finden Sie hier: https://www.matelso.com/
Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe

Ab sofort können sich angehende Ingenieurinnen für unseren 1. Female Recruiting Day im April 2023 bewerben! Was Euch erwartet? – Breaking Lab: spannende und unterhaltsame Kurzvorträge über Materialien von heute für morgen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des IVW – Laborvorführungen mit „hands on“ Experimenten – Besuch des Gartenschau-Freizeitparks Kaiserslautern – Einladung zum Cocktail und Abendessen mit Panoramablick über den Dächern von Kaiserslautern Anreise und Unterkunft übernimmt natürlich das IVW. Mehr dazu hier.