Prof. Jörg Dörr verstärkt Institutsleitung des Fraunhofer IESE

Seit dem 1. November 2025 ist Prof. Jörg Dörr neues Mitglied der Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE. Gemeinsam mit dem bisherigen Institutsleiter Prof. Peter Liggesmeyer wird er das auf effiziente Software-Entwicklung fokussierte Institut in die Zukunft führen. Die Aufgaben in der Institutsleitung teilen sich die beiden wie folgt: Prof. Dörr übernimmt die wissenschaftliche Leitung, während Prof. Liggesmeyer die geschäftsführende Leitung innehat. Neben seiner neuen Rolle als Institutsleiter ist Prof. Dörr seit 2021 Inhaber des Lehrstuhls »Digital Farming« an der »Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau« (RPTU). Am Fraunhofer IESE ist er bereits seit 2002 tätig und bekleidete im Laufe der Jahre unterschiedliche Führungspositionen: Von 2005 bis 2010 leitete er die Abteilung »Requirements and Usability Engineering«, von 2010 bis 2019 die Hauptabteilung »Information Systems«. Zudem übernahm er von 2018 bis 2020 die Rolle des Co-Head Business Development, bevor er 2020 Mitglied der erweiterten Institutsleitung des Fraunhofer IESE wurde. Prof. Dörr bringt umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet des effizienten Software und Systems Engineering, des Requirements Engineering sowie der Datennutzungskontrolle mit. Er ist in diversen Branchen aktiv, bisher mit besonderem Schwerpunkt auf der Landwirtschaft. Qualität und Effizienz im Fokus In seiner neuen Rolle als wissenschaftlicher Institutsleiter liegt Prof. Dörr das Thema Effizienz besonders am Herzen. Das Institut soll eine noch stärkere Ausrichtung auf dieses Thema erhalten und durch seine angewandte Forschung im Bereich des effizienten Software und Systems Engineering die Produktivität der deutschen Wirtschaft steigern. »Hochqualitative Software und Systeme sind entscheidend für die technologische Souveränität unseres Landes. Mit seinen zukunftsweisenden digitalen Lösungen, etwa im Kontext von Digitalen Zwillingen oder der Interoperabilität von Systemen, ist das Fraunhofer IESE Innovationstreiber bei zentralen Schlüsseltechnologien. Wir freuen uns sehr, dass Prof. Jörg Dörr die Institutsleitung verstärkt. Seine umfangreiche Erfahrung und Expertise sind wertvoll, um drängende Herausforderungen in Gesundheit, Land- und Ernährungswirtschaft, Mobilität, Produktion, Smart City und Verteidigung zu adressieren. Sein Engagement für Qualität und Effizienz im Software und System Engineering unterstreicht die Bedeutung dieser Faktoren für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft«, sagt Prof. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Prof. Dörr ergänzt: »Die deutsche Industrie braucht mehr denn je effiziente Lösungen, die gleichzeitig hohen Qualitätsansprüchen genügen müssen. Deshalb machen wir Spitzenforschung für zuverlässige und resiliente Systeme, die den Erfolg unserer Partner steigern – ohne dabei die Qualität aus den Augen zu verlieren.« [Pressemitteilung]
Umweltrisiken durch Chemikalien mittels KI aufspüren: Carl-Zeiss-Stiftung fördert Projekt der RPTU mit sechs Millionen Euro

Mehrere hunderttausend Chemikalien werden mittlerweile als möglicherweise umweltschädlich betrachtet. Für die Bewertung von damit verbundenen chemischen Risiken in unseren Süßwasserökosystemen liegen jedoch nur sehr wenige Daten vor. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz werden Forschende der federführenden RPTU gemeinsam mit der University of California diese Wissenslücken schließen. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt“AI for Chemical Risk Prediction in Aquatic Environments (AI4ChemRisk)” im Rahmen des Programms„CZS Durchbrüche“mit sechs Millionen Euro. Das Ziel: Gefahren frühzeitig sichtbar machen und damit unsere Lebensgrundlagen schützen. AI4ChemRisk hat die durch Abwässer und Landwirtschaft verursachten Risiken der Chemikalienbelastung in unseren Süßwasserökosystemen im globalen Maßstab im Blick. Mit Hilfe von KI-Modellen will das Forschungsteam mögliche Kontaminationsprozesse vorhersagen und Handlungsspielräume aufzeigen – dort, wo Analysen durch die Vielzahl der Chemikalien, fehlende Messungen sowie komplexe Umweltbedingungen erschwert sind. Als Schlüsseltechnologie dienen Deep-Learning-Modelle, die Anomalien in großen und komplexen Datensätzen erkennen, sowie generative Modelle, mit denen sich – unter Einbezug von multimodalen Kontextdaten und physikalischen Prinzipien – realistische Messungen simulieren lassen. Die Trainingsgrundlage für die KI bilden bereits vorhandene wissenschaftliche Daten aus chemischen und ökotoxikologischen Datenbanken. Um Anwenderinnen und Anwendern datengestützte Entscheidungen zu erleichtern, wird das Forschungsteam benutzerfreundliche Werkzeuge wie etwa Sprachschnittstellen entwickeln. Die Ansätze sind auf Bereiche wie Gesundheitswesen, Landwirtschaft und Sicherheit übertragbar und entfalten dadurch Breitenwirkung. Informatik trifft Umweltwissenschaften Professor Werner R. Thiel, Vizepräsident für Forschung und Innovation an der RPTU, ordnet die Bedeutung von AI4ChemRisk ein: „Das Projekt verdeutlicht, welches Potenzial in der Verbindung von Informatik und Umweltwissenschaften steckt, zwei unserer Forschungsstärken. Damit leisten wir einen Beitrag zum nachhaltigen und verantwortungsbewussten Umgang mit einer unserer wertvollsten Ressourcen, dem Süßwasser. Weiterhin steuert auch die chemische Verfahrenstechnik ihre Kompetenzen bei. Unterstützung erhalten wir von der University of California, die methodisches Spezialwissen einbringt und die Türen für eine transatlantische Zusammenarbeit öffnet, und vom DFKI mit seiner Expertise in der angewandten KI-Forschung. Unser Dank gilt der Carl-Zeiss-Stiftung, die dieses Vorhaben mit einer großzügigen Projektförderung ermöglicht.“ Projektsprecher Marius Kloft, Informatikprofessor in Kaiserslautern und Experte für Anomalieerkennung mittels Deep Learning, sagt anlässlich der Projektbewilligung: “Kaiserslautern steht für exzellente Forschung in Maschinellem Lernen und mit AI4ChemRisk zeigen wir, wie physik-informiertes Maschinelles Lernen auch bei lückenhaften und komplexen Umweltdaten präzise Vorhersagen ermöglicht. Dank des einzigartigen Datenschatzes aus den Umweltwissenschaften können wir neue Maßstäbe in der Analyse und im Management von Chemikalienrisiken in Gewässern setzen. Fruchtbare Synergien ergeben sich mit dem Potentialbereich zu Machine Learning im Rahmen der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz sowie zu thematisch angrenzenden Vorhaben im Bereich der koordinierten Forschung, bei denen wir ebenfalls federführend sind.” Co-Sprecher Ralf Schulz, Professor für Umweltwissenschaften in Landau und Experte für Chemikalienbelastung in aquatischen Systemen, ergänzt: „Unsere größte aktuelle Wissenslücke sind Daten zum Vorkommen von Chemikalien in der Umwelt. Aus der Verbindung von vorhandenen räumlichen und zeitlichen Umweltinformationen und generativer AI können wir nun ein ganz neues Niveau in der Vorhersage und Beurteilung relevanter Umweltchemikalien für Gewässerökosysteme und Wasserressourcen erreichen.” Weltweit aufgestellt, regional verbunden Um die Ergebnisse von AI4ChemRisk nachfolgend in die wasserwirtschaftliche Praxis zu bringen, ist als Partner vor Ort die Stadtentwässerung Kaiserslautern in beratender Funktion eingebunden. Konkret wird sich die Stadtentwässerung einbringen, wenn es darum geht, die aus der Forschungsarbeit abgeleiteten Vorschläge zum Management der Wasserqualität umzusetzen. Fachlicher Ansprechpartner: Steffen Reithermann RPTU Kaiserslautern-Landau & KI-Projektbüro der KI-Allianz Rheinland-Pfalz T: 0631/205-3296 E: steffen.reithermann[at]cs.rptu.de Ansprechpartner Presse: Julia Reichelt T: 0631 205-5784 E: presse@rptu.de [Pressemeldung] +++ Über die Carl-Zeiss-Stiftung Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.
RPTU vergibt Ehrenpromotion an Werner Weiss, Gründer und Geschäftsführer von Insiders Technologies

Es kommt selten vor, dass die Rheinland-Pfälzische Technische Universität (RPTU) eine Ehrenpromotion vergibt. Denn dafür müssen Kandidatinnen und Kandidaten mit hervorragenden Verdiensten auf ingenieur- oder naturwissenschaftlichem Gebiet glänzen. Genau das ist bei Werner Weiss, Gründer und Geschäftsführer der Insiders Technologies GmbH, der Fall: Er hat am 29. Oktober 2025 die akademische Würde „Doktor der Ingenieurwissenschaften ehrenhalber“ erhalten. Mit der Ehrenpromotion würdigt der Fachbereich Informatik eine Persönlichkeit, die den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in besonderer Weise lebt und deren Wirken weit über die Region hinaus Maßstäbe setzt. Werner Weiss gilt als Pionier der angewandten Künstlichen Intelligenz und als Brückenbauer zwischen universitärer Spitzenforschung und unternehmerischer Anwendung. Dadurch hat er entscheidend dazu beigetragen, die internationale Sichtbarkeit von Kaiserslautern als Zentrum der Künstlichen Intelligenz zu stärken. Mit der Ehrenpromotion würdigt die Universität seine herausragenden Verdienste und seine besonderen Beiträge zum Technologie- und Wissenschaftsstandort Kaiserslautern. „Werner Weiss hat mit seiner unternehmerischen Weitsicht und seinem kontinuierlichen Engagement nicht nur neue Maßstäbe für die Anwendung von KI gesetzt, sondern auch wesentlich zur Strahlkraft unseres Standorts beigetragen“, betont Professor Peter Liggesmeyer, Vorsitzender der Ehrenpromotionskommission. Insiders Technologies, ein sehr erfolgreiches Spin-off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), beschäftigt heute über 200 Mitarbeitende und betreut mehr als 6.000 Kunden weltweit. Mit seinen Lösungen zur KI-basierten Prozessautomatisierung gilt das Unternehmen als internationaler Innovationsführer – und als Beweis für die nachhaltige Wirkung des Technologie- und Wissenstransfers aus Kaiserslautern. „Diese Auszeichnung erfüllt mich mit großer Dankbarkeit – auch, weil sie die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Unternehmertum würdigt, die mich seit meinen Anfängen in Kaiserslautern begleitet. Forschung und Praxis befruchten sich gegenseitig – und genau in diesem Zusammenspiel liegt der Schlüssel für nachhaltige Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.“, kommentiert Werner Weiss die Ehrung. Professor Christoph Garth, Dekan des Fachbereichs Informatik, unterstreicht: „Herr Weiss ist eng mit der RPTU verbunden. Er hat in Kaiserslautern Wirtschaftsingenieurwesen studiert, später am Fachbereich Informatik und dem DFKI gearbeitet. In dieser Zeit hat er die Firma Insiders Technologies gegründet. Darüber hinaus unterstützt er bis heute unsere Studierenden und arbeitet mit Professorinnen und Professoren an Projekten zusammen.“ Der Fachbereich Informatik der RPTU gehört seit Jahrzehnten zu den führenden Orten der Informatik-Forschung in Deutschland. Er ist eng mit renommierten Forschungsinstitutionen wie dem DFKI und dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) verflochten. Zahlreiche Spin-offs, internationale Forschungsprojekte und enge Kooperationen mit der Industrie haben den Standort zu einem Leuchtturm der Informatik und Künstlichen Intelligenz gemacht. [Pressemitteilung]
KI-Innovationen im Sinne der Menschen gestalten: Bundesverdienstkreuz für RPTU-Professorin Katharina Zweig

Künstliche Intelligenz (KI), die Mensch und Gesellschaft und nicht allein das technisch Mögliche in den Mittelpunkt stellt: Dafür steht Informatikprofessorin Katharina Zweig. Sie forscht an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) zum verantwortungsvollen Einsatz der Schlüsseltechnologie; insbesondere dazu, wie fair und zuverlässig KI ist. Als Wissenschaftskommunikatorin prägt sie den öffentlichen Dialog und ist gefragte Expertin in ministeriellen Gremien. Am 1. Oktober würdigte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Engagement der Professorin mit dem Bundesverdienstkreuz. RPTU-Präsident Malte Drescher gratuliert herzlich: „Ich freue mich sehr für Frau Zweig und beglückwünsche sie zu dieser hohen Auszeichnung. Mit ihrer Forschung, ihrer Lehre und ihrem Engagement bereichert sie unseren Schwerpunkt in der KI-Forschung um wichtige gesamtgesellschaftliche Fragestellungen.“ Die Biochemikerin und Informatikerin zählt zu den Pionierinnen der kritischen Algorithmus- und Data-Science-Forschung. An der RPTU leitet sie das „Algorithm Accountability Lab“ am Fachbereich Informatik und verantwortet den bundesweit einzigartigen Studiengang „Sozioinformatik“. In ihrer Forschung und Lehre setzt Zweig den Fokus auf die ethische Dimension von KI. Mit ihrer Arbeitsgruppe entwickelt sie Methoden, um Qualität und Fairness von KI zu messen. Zweig betont: „Künstliche Intelligenz darf nicht nur technisch funktionieren. Sie muss den Menschen dienen und unsere demokratischen Werte respektieren. Gerade heute ist es wichtiger denn je, diese Werte zu schützen und Verantwortung zu übernehmen. Ich freue mich außerordentlich über diese Auszeichnung, die zeigt, dass Wissenschaftskommunikation einen wichtigen Stellenwert hat.“ Mit Professorin Karen Joisten sowie anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen gründete sie an der RPTU insbesondere das „Center for Ethics and the Digital Society“. Dessen Ziel ist es, Chancen und Risiken von Digitalisierung und KI multiperspektivisch in unterschiedlichen Lebensbereichen zu analysieren und zu hinterfragen. Studierende befähigt die Professorin, den Einsatz und Nutzen von Softwaresystemen gesamtgesellschaftlich zu hinterfragen. Denn künftige Fachkräfte sollen in der Lage sein, Software so zu gestalten, dass diese auch soziale Prozesse unterstützt. Zweig bringt ihre Expertise auch in den öffentlichen Dialog ein, etwa durch Vorträge, Mitgliedschaften in ministeriellen Beiräten und Kommissionen. Beispiele sind ihre Tätigkeit als Co-Vorsitzende des Digitalrats Rheinland-Pfalz (seit 2025), als Mitglied der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz (2018-2020) und als Mitglied des ITA-Beraterkreises des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (seit 2014). Für ihr kommunikatives Engagement wurde sie auch mit zahlreichen Preisen geehrt – darunter 2022 mit dem Abt-Jerusalem-Preis, 2019 mit dem DFG Communicator-Preis und 2017 mit dem Ars Legendi-Fakultätenpreis in den Ingenieurswissenschaften und der Informatik. Nicht zuletzt hat sich Zweig als Autorin einen Namen gemacht – jüngst erschienen ist ein Sachbuch, in dem sie erklärt, wie Sprachmodelle funktionieren und wo deren Grenzen liegen. Ihrer Mission folgend, dass möglichst viele Menschen verstehen müssen, wie KI funktioniert, wird ein Teil des Buchinhalts für Schulen, Universitäten und andere Ausbildungsstätten kostenlos erhältlich sein. Pressemeldung
Kaiserslautern als nationales Vorbild: Wie Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft zum Wachstum führt

Die Erfolgsgeschichte von Kaiserslautern hat bundesweit Beachtung gefunden. Jüngste Berichte bei RTL aktuell und im Nachtjournal belegen eindrucksvoll, dass wirtschaftliche Dynamik und Wachstum in Deutschland auch heute möglich sind. Kaiserslautern hat in den letzten Jahren einen beeindruckenden Wandel vollzogen: vom traditionellen Industriestandort zum zukunftsweisenden Zentrum für Wissenschaft und Innovation. Dieser tiefgreifende Strukturwandel ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie eine Region ihre Zukunftsfähigkeit erfolgreich gestalten kann. Wachstum trotz Fachkräftemangel Unternehmen, die in dieser neuen, innovativen Umgebung verwurzelt sind, sind der beste Beweis für den Erfolg. Unser langjähriges SIAK-Mitglied Wipotec demonstriert eindrucksvoll, wie Geschäfte florieren können, selbst in Zeiten des akuten Fachkräftemangels. Ihr Erfolg basiert auf kontinuierlicher Innovation, strategischer Führung und der Fähigkeit, hochqualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen und zu binden. Der Schlüssel zum Erfolg: Kooperation Der entscheidende Schlüssel zu diesem regionalen Erfolg liegt in der engen Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft vor Ort. Diese Synergie ermöglicht einen schnellen Wissenstransfer von Forschungseinrichtungen in die Unternehmen und schafft ein Klima, in dem Innovationen gedeihen. Netzwerke wie die SIAK spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie bieten die notwendige Plattform, um diese Akteure zusammenzubringen, den Austausch zu fördern und gemeinsame Projekte voranzutreiben, die die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region stärken. Unser Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach fasst im Interview die Notwendigkeit dieser Kooperation treffend zusammen: „Exzellenz allein genügt nicht, wenn man nicht zusammenarbeitet, um große Räder drehen zu können.“ Diese Kooperation ist nicht nur wünschenswert, sondern die unverzichtbare Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer regionalen Wirtschaft. Sehen Sie die Berichte: Wir laden Sie herzlich ein, sich die positiven Beiträge anzusehen und diese ermutigende Nachricht weiterzugeben: RTL aktuell (Der Beitrag beginnt ab Minute 3:24): zum Beitrag auf RTL+ RTL Nachtjournal (Der Beitrag beginnt bei Minute 9): zum Beitrag auf RTL+
SIAK-Netzwerktreffen feiert Beständigkeit und blickt in die Zukunft der Innovationsregion Kaiserslautern

Das diesjährige Netzwerktreffen der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. (SIAK) fand am 24. September 2025 im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (MPK) statt und war ein voller Erfolg. Sie bot eine Plattform für intensive Vernetzung und den Blick in die Zukunft der Innovationsregion Kaiserslautern. Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrung langjähriger Mitglieder sowie die Premiere des neuen Markenauftritts. Zu Beginn des Abends würdigte der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach die General Dynamics European Land Systems–Bridge Systems GmbH, die Insiders Technologies GmbH, die John Deere GmbH und die WIPOTEC GmbH für ihr zehnjähriges Engagement. Dies unterstreicht die beständigen Synergien und den Zusammenhalt innerhalb der SIAK-Gemeinschaft. Werner Weiss, Geschäftsführer der Insiders Technologies GmbH, gab in seiner anschließenden Keynote einen motivierenden Anstoß zum gemeinsamen Angehen aktueller Herausforderungen. Ein weiteres Highlight war die spontane Paneldiskussion. Dr.-Ing. Andreas Eiden (Inline Process Solutions GmbH), Steffen Heß (Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE), Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU)) und Oliver Schuck (AECOM Deutschland GmbH) diskutierten aus der Sicht von Forschung, Wirtschaft und Start-up die Entwicklung der SIAK und die Zukunft des Standorts. Ihr Fazit: Die SIAK sei für die Region unverzichtbar, da sie die Geschwindigkeit von Innovationsprozessen entscheidend beschleunige. Die Runde betonte das Potenzial Kaiserslauterns, sich zu einem zentralen Standort für Deeptech-Anwendungen zu entwickeln. O-Töne aus der Paneldiskussion: Dr.-Ing. Andreas Eiden: “Es würde zwar auch ohne die SIAK gehen, wäre aber viel aufwändiger und langsamer. Gerade im Bereich der digitalen Transformation ist Schnelligkeit aber der entscheidende Faktor.” Steffen Heß: “Kaiserslautern hat die Chance, zu dem zentralen Standort zu werden, der Deeptech-Anwendungen aus der Forschung in die Praxis bringt.” Als Höhepunkt des Abends wurde das neue SIAK-Logo in einer exklusiven Vorabpremiere vorgestellt. Mit dem neuen visuellen Auftritt will das Netzwerk seine inhaltliche Stärke nun auch optisch unterstreichen und einen kraftvollen Start in ein neues Jahr einläuten. Die Veranstaltung klang in einer entspannten Atmosphäre aus, die intensive Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte ermöglichte. Die Teilnehmer hatten außerdem die Gelegenheit, exklusive Führungen durch die aktuellen Ausstellungen „Zeitsprung“ und „Unerhört expressiv“ des MPK zu genießen. Der rege Austausch im Rahmen des Get-togethers bestätigte einmal mehr, wie wertvoll das persönliche Netzwerken für die Innovationskraft der Region ist.
Gemeinsam stark: Kaiserslautern sichert sich Weltrekord für die weiteste gelaufene Distanz in 90 Tagen

Kaiserslautern, 24. August 2025 – Kaiserslautern hat es geschafft! In einem beispiellosen Gemeinschaftsprojekt haben 1.756 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt den Weltrekord für die „weiteste im Team gelaufene Distanz in 90 Tagen“ aufgestellt. Mit einer Gesamtdistanz von beeindruckenden 382.083,505 Kilometern sicherte sich das Team einen offiziellen Eintrag im Rekordregister des Rekord-Instituts für Deutschland (RID). Ein Erfolg für die ganze Stadt Die Aktion im Rahmen der Kampagne „Kaiserslautern für den nächsten Schritt“ fand vom 22. Mai bis zum 19. August 2025 statt. Getragen wurde die Initiative von der Science and Innovation Alliance in Kaiserslautern e.V. in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern, darunter die Landesinitiative „Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“. Gefördert wurde die Aktion von der Aktion Mensch. RID-Rekordrichterin Laura Kuchenbecker reiste am 23. August 2025 nach Kaiserslautern, um den Erfolg offiziell zu verkünden. Sie überreichte die begehrte RID-Rekordurkunde an das Organisationsteam, Staatssekretär Daniel Stich und die Beigeordnete Anja Pfeiffer (Stadt Kaiserslautern) und würdigte die herausragende Leistung des Teams: „Diese Rekordjagd zeigt eindrucksvoll, was eine Gemeinschaft erreichen kann, wenn alle an einem Strang ziehen – Schritt für Schritt, Kilometer für Kilometer.“ Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach, Vorstandsvorsitzende der SIAK, betonte die übergeordnete Bedeutung der Aktion: „Kaiserslautern hat ein Alleinstellungsmerkmal: Die starken Netzwerke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Gemeinsam ist man stark – das war auch hier der Schlüssel zum Erfolg. Dieser von der SIAK initiierte, außergewöhnliche Rekordversuch hat eindrucksvoll gezeigt, dass man gemeinsam Großes erreichen kann. Und Kaiserslautern hat wieder einmal bewiesen, wie stark es im Miteinander ist.“ Ein Zeichen für Inklusion im Sport Mit dem Projekt wollten die Veranstalter jedoch mehr als nur einen sportlichen Rekord aufstellen. Es sollte auch auf die Bedeutung des Inklusionssports aufmerksam gemacht werden. Der Rollstuhlfahrer und Inklusionsathlet Abdul Dogan begleitete die Aktion und berichtete bei zahlreichen Veranstaltungen von seinen Erfahrungen. Der Weltrekordversuch ist einer der ersten Laufrekorde, bei dem die Leistungen von Rollstuhlfahrern gleichwertig in die Wertung eingeflossen sind. Von Spaziergängen bis Marathon: Jeder Schritt zählte Ob beim Spaziergang, beim Joggen oder bei sportlichen Laufeinheiten – jeder einzelne Beitrag floss in die gemeinsame Distanz ein. So schafften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Durchschnitt 217,59 km pro Person und übertrafen damit die Leistung von 134,19 km des bisherigen Rekordhalters, die Allianz Gruppe, deutlich. Der Erfolg wurde am Samstag auf dem Stiftsplatz bei „Wein & Musik“, organisiert vom Citymanagement Kaiserslautern gebührend gefeiert. Das Projekt zeigt, welche Dynamik in einer engagierten Gemeinschaft steckt, und verband Menschen über Grenzen hinweg. Es belohnt nicht nur sportlichen Ehrgeiz, sondern setzt auch ein starkes Zeichen für Teamgeist, Ausdauer und Zusammenhalt.
Schmitt: 8,3 Millionen Euro für Spitzenforschung in der Oberflächentechnik – Land stärkt IFOS mit neuer Gerätegeneration für die Technologien der Zukunft

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat heute in Kaiserslautern im Rahmen ihrer Sommerreise 2025 einen Förderbescheid über 8,3 Millionen Euro an das Institut für Oberflächen- und Schichtanalytik (IFOS) überreicht. Mit den Landesmitteln wird eine neue Generation hochspezialisierter Analyse- und Bearbeitungssysteme angeschafft. Sie stärkt die wissenschaftliche Exzellenz des IFOS und sichert die Zukunftsfähigkeit eines der führenden Forschungsinstitute in der Oberflächenanalytik und Lasermikrobearbeitung. „Mit dieser Förderung setzen wir ein klares Zeichen für Wissenschaft und Innovation in Rheinland-Pfalz. Das IFOS steht beispielhaft für die erfolgreiche Verbindung von Forschung und industrieller Anwendung“, betonte Schmitt bei der Übergabe. Investition in modernste Forschungsgeräte Dank der Förderung wird das Institut seine Forschungsinfrastruktur deutlich ausbauen. Zur neuen Ausstattung zählen unter anderem ein ToF-SIMS (Time-of-Flight-Sekundärionen-Massenspektrometer) zur präzisen Oberflächenanalyse, ein hochmodernes Transmissionselektronenmikroskop (TEM), ein FIB-System (Focused Ion Beam) für mikroskalige Materialbearbeitung, ein LIBS-Mikroskop sowie ein Raman-Mikroskop für zerstörungsfreie Materialanalysen. Ergänzt wird das Portfolio durch ein neues XPS/AES-System sowie ultrakurzpulslaserbasierte Bearbeitungsanlagen. Die Geräte ermöglichen tiefgehende Materialcharakterisierungen mit höherer Auflösung und Sensitivität. Sie eröffnen neue wissenschaftliche Fragestellungen und erhöhen zugleich die Attraktivität für Studierende und Promovierende, die frühzeitig in Forschungsprojekte integriert werden. Impuls für Forschung und Mittelstand Ministerin Schmitt hob hervor, dass exzellente Forschung immer auch der Wirtschaft zugutekommt: „Wir investieren in die Infrastruktur des IFOS, weil wir überzeugt sind: Forschung, die in die Anwendung gelangt, ist ein Motor für unseren Standort. Sie schafft neues Wissen, neue Verfahren und neue Produkte – und trägt dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.“ Professor L’huillier: Modernisierung stärkt Wettbewerbsfähigkeit „Die Modernisierung unserer Infrastruktur ist ein zentraler Schritt, um auch künftig wissenschaftliche und technologische Spitzenleistungen zu erbringen“, erklärt Prof. Dr. Johannes L’huillier. „Sie stärkt nicht nur unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch den Innovationsstandort Rheinland-Pfalz insgesamt.“ Hintergrund Das IFOS ist eng mit der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) vernetzt und steht seit seiner Gründung für die Verbindung von Grundlagenforschung und anwendungsnaher Entwicklung. Besondere Bedeutung kommt dabei der Kooperation mit kleinen und mittleren Unternehmen zu, die von den technologischen Entwicklungen des Instituts profitieren. Mit der heutigen Station in Kaiserslautern setzt die Ministerin ihre Sommerreise fort, bei der der Austausch mit Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt steht. Quelle: https://mwvlw.rlp.de/presse/detail/schmitt-83-millionen-euro-fuer-spitzenforschung-in-der-oberflaechentechnik-land-staerkt-ifos-mit-neuer-geraetegeneration-fuer-die-technologien-der-zukunft
Prof. Dr. Anita Schöbel ist Technologiebotschafterin für die Stadt Kaiserslautern

Kaiserslautern hat am 11. August 2025 drei neue Technologiebotschafter:innen ernannt: Prof. Dr. Anita Schöbel, Institutsleiterin des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM, Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter von der RPTU Kaiserslautern-Landau, und Frank G. Froux, Gründer und CEO der matelso GmbH. Sie treten die Nachfolge von Prof. Dr. Ralf Korn und Prof. Dr. Norbert Wehn an. Die Veranstaltung fand im neuen Gebäude des 42kaiserslautern statt – ein Ort für den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Seit 2006 engagieren sich Kaiserslauterer Technologiebotschafter ehrenamtlich als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Region. Die allerersten Amtsinhaber waren Prof. em. Dr. Helmut Neunzert, Mathematiker und Gründer des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM, sowie Informatiker Prof. Dr. Jürgen Nehmer. Bei der offiziellen Ernennung der neuen Technologiebotschafter:innen im 42Kaiserslautern begrüßten Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach, Vorstandsvorsitzender der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern (SIAK) und Oberbürgermeisterin Beate Kimmel die Anwesenden. Kimmel betonte die Bedeutung des Amtes: »Die Technologiebotschafter und Botschafterinnen sollen positive Drehkreuze und Markenbotschafter unserer Stadt sein – im Dialog bleiben und unsere Wirkungskreise vergrößern.« Prof. Rombach verwies auf die gute Zusammenarbeit der SIAK mit allen Akteuren: »Die SIAK hat über viele Jahre hier am Standort für eine bessere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft gesorgt und viele gemeinsame Projekte in die Wege geleitet. Als alleiniger Gesellschafter der 42kaiserslautern gGmbH trägt sie dazu bei, diese Entwicklung in die Stadtgesellschaft zu bringen. Die Technologiebotschafter:innen vertreten alle auch SIAK-Mitglieder, was eine enge Zusammenarbeit erleichtern wird.« Rückblick und Staffelstabübergabe Prof. Dr. Ralf Korn, Professor an der RPTU und Berater am Fraunhofer ITWM, wirkte seit 2012 in dieser Funktion für die Stadt und blickt auf die Anfänge zurück: »Es war sehr spannend, aber auch kein Selbstläufer, besonders damals noch ohne diese Strukturen wie heute mit der SIAK oder der Zukunftsregion Westpfalz oder gar einem 42. Es galt Brücken zwischen Forschung und Wirtschaft zu schlagen – etwa bei Firmenbesuchen, in Kamingesprächen oder durch die Vermittlung zu Hidden Champions. Diese Netzwerkarbeit hat viel Spaß gemacht.« »Kaiserslautern selbst als Hidden Champion« Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt und des Kreises ist organisatorisch für das Amt der Technologiebotschafter:innen zuständig. Geschäftsführer Dr. Philip Pongratz unterstreicht: »Die Stadt hat nicht nur Unternehmen, die Hidden Champions sind. Kaiserslautern ist per se für sich ein Hidden Champion. Die enge Vernetzung von Wissenschaft, Universität und Unternehmen über die SIAK ist ein Alleinstellungsmerkmal. Das gibt es deutschlandweit in dieser Art sonst nirgendwo. Die Technologiebotschafter haben dabei eine besondere Aufgabe, das Wissen und die Wissenschaft in die Unternehmenspraxis zu bringen.« Impulse für die Zukunft – die Ziele der neuen Technologiebotschafter:innen In ihren Antrittsreden betonen alle drei die Wichtigkeit der neuen Position und verknüpfen sie mit ihrer Geschichte. Prof. Dr. Anita Schöbel möchte die Innovationskraft Kaiserslauterns sichtbarer machen: »Ich war 16 Jahre weg und bin aus Göttingen zurückgekommen – das war erst keine leichte Entscheidung, aber nach zwei Wochen war klar, dass sie richtig war. Viele Lautrer:innen entschuldigen sich oft für ihre Stadt, das ist überhaupt nicht nötig! Hier gibt es so viele tolle Menschen und vor allem Innovationen, die weltweit zum Einsatz kommen. Allein bei uns am Fraunhofer ITWM entwickeln wir Softwarelösungen mit internationaler Strahlkraft – von Mathematik in der Strahlentherapie bis zur Reifensimulation CDTire. Diese Beispiele müssen wir noch viel bekannter machen. Ich freue mich darauf, mehr Innovationen aus Lautern kennenzulernen, zu sammeln und nach außen zu tragen.« Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter sieht seine Aufgabe besonders darin, Kaiserslautern als Wirtschafts- und Technologiestandort zu präsentieren: »Ich möchte neue Firmen nach Lautern holen und zeigen, warum dieser Standort so stark ist. Gleichzeitig sollen aber auch die Unternehmen, die schon hier sind, besser wissen, was die Stadt alles kann – und die Stadt selbst soll wissen, wie toll sie ist. Wir stehen als Welt vor großen Herausforderungen, ob durch Klimawandel, politische Entwicklungen oder disruptive Technologien wie Künstliche Intelligenz und Robotik. In den nächsten zehn bis zwanzig Jahren wird es unvorstellbare Technologien geben. Wir müssen helfen, diesen Prozess so zu gestalten, dass die Menschen und die Gesellschaft ihn mitgehen können.« Frank G. Froux, Gründer und CEO der matelso GmbH, spricht aus der Perspektive eines Unternehmers: »Ich bin als Europäer in Lautern groß geworden, habe meine Firma erst in Stuttgart gegründet und dann nach Kaiserslautern verlegt – weil es einfach die bessere Standortalternative war. Kaiserslautern ist für mich ein Beweis dafür, was alles funktionieren kann. Kaiserslautern ist eine Chance.« Froux ist Spezialist für Marketing-Technologien sowie Gründer und CEO der 2006 aus der Taufe gehobenen matelso GmbH. Oberbürgermeisterin Kimmel bringt zum Abschluss auf den Punkt, was die Funktion ausmacht und was erwartet wird: »Die Aufgabe Nummer eins ist gut über Kaiserslautern zu reden! Wir müssen Lust auf Zukunft machen.« Gruppenbild: Kaiserslautern hat drei neue Technologiebotschafter:innen: Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter, Dr. Anita Schöbel und Frank G. Froux (letzte Reihe). Sie treten die Nachfolge von Prof. Dr. Ralf Korn und Prof. Dr. Norbert Wehn an (erste Reihe). Die Veranstaltung wurde eröffnet von Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach, Vorstandsvorsitzender der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern (SIAK) sowie Dr. Philip Pongratz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Mitte). Pressemitteilung
Arbeitsministerin Dörte Schall und Heidrun Schulz besuchen „Transformationsbegleitung“ in Kaiserslautern

Die rheinland-pfälzische Ministerin für Arbeit und Transformation, Dörte Schall, sowie Heidrun Schulz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, besuchten uns dritten Termin der Roadshow kompassTransformation am 13. Juni 2025 vor Ort im 42kaiserslautern, um sich über die Arbeit der Transformationsbegleiterinnen und -begleiter, über die Zusammenarbeit mit den Agenturen für Arbeit sowie die regionale Entwicklung des Arbeitsmarktes zu informieren. „Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Die Menschen neugierig zu machen auf diese Veränderungen, das ist die Aufgabe der Transformationsbegleiterinnen und -begleiter in ganz Rheinland-Pfalz“, sagte Arbeitsministerin Dörte Schall im Rahmen der Roadshow kompassTransformation. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation & Digitalisierung Rheinland-Pfalz setzt sich gemeinsam mit seinen Partnerinnen und Partnern dafür ein, Beschäftigten in den Betrieben gezielte Unterstützung bei der persönlichen Gestaltung des Wandels zu bieten. In ganz Rheinland-Pfalz stehen in 14 Projekten Transformationsbegleiterinnen und -begleiter bereit, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit individueller Beratung und passgenauen Empfehlungen für ihre berufliche Weiterbildung zusammen mit den Agenturen für Arbeit auf die Herausforderungen der Transformation vorzubereiten. Eines dieser Projekte ist das von der SIAK betreute „Transformationsbegleitung Stadt/Landkreis Kaiserslautern“, bei dem wir Beschäftigte aus Stadt und Landkreis Kaiserslautern im Umgang mit den aktuellen Herausforderungen der Arbeitswelt unterstützen. „Die zunehmende Digitalisierung verändert Arbeitsprozesse und Berufsbilder grundlegend, dafür brauchen wir in Zeiten des Fachkräftemangels die besten Köpfe und die beste Hände – am Schreibtisch genauso wie an der Werkbank. Genau hier setzt das Coaching der Transformationsbegleitung an“, betonte Ministerin Dörte Schall. Das kostenfreie Coaching-Angebot wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und des Landes Rheinland-Pfalz finanziert. Weitere Informationen und die Möglichkeit, einen kostenfreien Beratungstermin zu vereinbaren: Transformationsbegleitung | Science and Innovation Alliance Kaiserslautern