Der neue SIAK-Newsletter 03/2022 ist da!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Netzwerkpartner der SIAK, wir freuen uns, Ihnen die dritte Ausgabe des SIAK-Newsletter im Jahr 2022 präsentieren zu dürfen. Es erwarten Sie Informationen zu unseren Mitgliedern, dem Netzwerk und Highlights aus der Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern (WIR KL). SIAK_Newsletter 03_2022 (pdf-Download) [dflip id=”4376″ ][/dflip]
DMEXCO: matelso launched neue Digital Customer Experience-Lösung

Das MarTech-Unternehmen matelso stellt erstmals seine innovative Digital Customer Experience-Plattform zur Optimierung des Lead Managements und des Onlinemarketings von Unternehmen in Halle 8/Stand E-011a vor. Kaiserslautern, den 1. September 2022 – Nach zwei Jahren Corona-Pause ist es endlich wieder soweit: Die europaweit führende Digital Marketing- und Tech-Konferenz DMEXCO öffnet wieder am 21. und 22. September ihre Tore in Köln. Der ideale Rahmen, um etwas Innovatives zu Launchen! Das in Kaiserslautern ansässige MarTech-/Software-Unternehmen matelso nutzt die Konferenz als Bühne, um seine gleichnamige, cloudbasierte Plattform zum ersten Mal einem breiten Fachpublikum vorzustellen – die matelso Platform for a Digital Customer Experience. Auf Stand Nr. E-011a in Halle 8 bekommen Marketer und Entscheider aller Geschäftsbereiche in Unternehmen einen tiefgreifenden Einblick in die Zukunft des datengetriebenen Marketings: mit der matelso Platform, die kürzlich eine Innovationsförderung des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von 500.000 Euro erhielt, können Marketiers alle Conversational Touchpoints – (Video-)Telefonie, Chat, E-Mail oder Kontaktformulare – cloudbasiert, schlüsselfertig und aus einer Hand nahtlos in ihre Webseiten sowie in alle gängigen Drittsysteme wie CRM oder Analytics-Tools integrieren. So gelingt es ihnen, die Strukturen zu schaffen, um ihre Onlinemarketing-Aktivitäten signifikant zu optimieren – jede Konversation ist mit einer Cookie-ID verknüpft und bildet somit die gesamte Customer Journey des Nutzers ab. Zudem ermöglicht die direkte Einbindung in das CRM, das Anreichern bereits vorhandener Kundendaten mit den gesammelten Interaktionsdaten. Marketer wissen nun nicht nur, wer, wann über welchen Kanal ein Kunde mit dem Unternehmen Kontakt aufnimmt, sondern auch, was gesprochen oder geschrieben wurde – das ist die Basis für einen wesentlich verbesserten Lead Management-Prozess. Und als Pluspunkt kommt noch oben drauf: die Komplexität der Infrastruktur wird signifikant reduziert, was Ressourcen und Budget zusätzlich schont. “Das Lead Management ist eines der relevantesten Business-Themen, die wir mit unserer neuen Plattform adressieren. Diesen Prozess unterstützen wir nicht nur mit einer kompletten Visualisierung und effizientem Queuing jedes einzelnen direkten Kontakts zwischen Kunden und Unternehmen – kein Anruf, Chat oder Kontaktformular bleibt somit mehr unbeantwortet” sagt Frank G. Froux, CEO und Gründer von matelso. “Mit den gesammelten Daten aus den konversations-getriebenen Kanälen erhalten Verantwortliche weiterhin einen 360°-Blick über ihre gesamte Customer Journey und können so ihre Onlinemarketing-Strategie passgenau auf alle Zielgruppen optimieren. Das spart Ressourcen und erhöht die Budget-Effizienz gewaltig.” In den kommenden Entwicklungsschritten spielt dann auch künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle. matelso wird künftig intelligente Systeme, Algorithmen sowie Datenmodelle entwickeln und in die matelso-Plattform implementieren, die auf das Analysieren, Erkennen und Visualisieren von Sprachmustern, Keywords, Markenbotschaften und Stimmungslagen in der menschlichen Konversationsstruktur abzielen – gleich, ob in der vokalen oder schriftlichen Interaktion. So können Marketer alle Conversational Touchpoints dafür einsetzen, das Kundenerlebnis über die gesamte Customer Journey hinweg attraktiver, effizienter und nutzwertiger für die Kunden zu gestalten. Zudem stellen die Kaiserslauterer Software-Spezialisten auf dem Stand ihre renommierte Call Tracking-Lösung dem interessierten Fachpublikum vor und zeigen auf, wie diese Technologie zur Optimierung der Sales-, Marketing- und Customer Care-Prozesse eingesetzt werden kann. Weitere matelso-Event-Highlights auf der DMEXCO 2022: Lecture: Titel: “Wir enthüllen das volle Potenzial Ihrer Konversationen – der bessere Weg, um Ihre Leads zu verwalten!” – Vorstellung der neuen matelso Platform for a Digital Customer Experience Referent: Frank G. Froux, CEO und Gründer von matelso Ort: Media Stage, Halle 8 Zeit: Mittwoch (21.9.) um 11.20 Uhr (ca. 20 Minuten)
DFSC Projekt- und Entwicklungsgesellschaft mbH: Fertigung neu definiert – additiv gefertigte Faserverbundbauteile

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass ein weiterer Meilenstein erreicht werden konnte. Die DFSC Projekt- und Entwicklungsgesellschaft erweitert, ab sofort, Ihr Leistungsangebot um den Bereich additive Fertigung! Mit dem Markforged – Mark TwoTM, bieten wir Ihnen und Ihren Kunden die Erstellung leistungsfähiger Faserverbundbauteile an. Die Bauteile werden im FDM Druckverfahren hergestellt, bei dem gleichzeitig eine Endlosfaser aus Glasfaser, Kevlar oder Carbon in die Bauteile einlaminiert wird. So lassen sich belastbare Konzept- und Fertigungsmodelle, Haltevorrichtungen, Funktionsprototypen und Produktionsteile höchster Güte und Widerstandsfähigkeit herstellen. Dieses Ergebnis kann mit reinen Polymerdruckern nicht erzielt werden. Die mit OnyxTM in Kombination mit Carbonfasern erzielbaren Materialeigenschaften der gefertigten Teile, können die von Aluminiumbauteilen übertreffen und erfüllen kritische Anforderungen im industriellen Bereich, wie ESD Sicherheit und Flame Resistance für einen sicheren Einsatz. Entdecken Sie die Möglichkeiten und stärken Sie Ihre Supply Chain durch neue Designmöglichkeiten, reduzierte Kosten und schnellen Lieferzeiten. Wir beraten Sie ebenso, von der Konzeption bis zur Beschaffung von additiv gefertigten Metallbauteilen. Somit wird das gesamte Potenzial dieser disruptiven Fertigungsmethode erschlossen. https://www.dfsc-engineering.de
Platz für Kreativität: Auszeichnung für Hochschule Kaiserslautern

In sogenannten Maker Spaces hat die Hochschule Kaiserslautern für ihre Studierenden ein inspirierendes Arbeitsumfeld geschaffen, in dem sie ihre Kreativität entfalten und Geschäftsideen ausarbeiten können. Für diesen innovativen Ansatz vergibt der Stifterverband den Award „Hochschulperle des Monats August“. Hochschulperlen sind innovative, beispielhafte kleine Projekte, die in einer Hochschule realisiert werden und oft unterschätzt werden. Die Hochschulperle des Monats August zum Thema „Zukunftsorientierte Lernräume“ geht an die Hochschule Kaiserslautern: In Werkräumen mit zeitgemäßer technischer Ausstattung kommen Studierende aus unterschiedlichen Studiengängen zusammen und können Gelerntes aus ihrem Studium in die Praxis umsetzen. Hier haben sie die Möglichkeit, eigene Ideen zu testen und weiterzuentwickeln. In inspirierender Umgebung können sie in kollaborativer Arbeit nicht nur ihre Talente entdecken, sondern auch Erfolge und Misserfolge erfahren sowie Mut entwickeln, bei Rückschlägen weiterzumachen. Die Maker Spaces der Hochschule Kaiserslautern sind inzwischen an drei Standorten etabliert: Zweibrücken, Kaiserslautern und Pirmasens. Die Werkräume sind für die Lehre im digitalen Zeitalter gestaltet. Ein gläserner Kreativraum beispielsweise, in dem Studierende im Schaufenster ihre Ideen der Öffentlichkeit präsentieren oder Umfragen zu ihren Geschäftsideen und Erfolgsaussichten beim Laufpublikum durchführen. Ein anderer Raum ist mit 3D-Druckern ausgestattet, die ferngesteuert die Hardware-Ideen der Studierenden umsetzen und Prototypen sowie Kleinserien mit verschiedenen Materialen produzieren. Daneben gibt es weitere Kreativräume, in denen beispielsweise mit Lego-Bausteinen gearbeitet wird, um Geschäftsmodelle zu visualisieren, sowie mit Wänden, die mit Arbeitstapeten ausgestattet sind, um sie aktiv als Kreativarbeitsfläche zu nutzen. Überall lässt sich flexibles Mobiliar je nach Gruppengröße und beabsichtigter Arbeitsweise anpassen. Die neue Ausstattung fördert somit Zukunfts- und Querschnittskompetenzen im Bereich des unternehmerischen Denkens und Handelns sowie das studentische Leben und Aktivitäten am Campus außerhalb der Vorlesungs- und Öffnungszeiten. „Die Maker Spaces der Hochschule Kaiserslautern haben eine flexible Ausstattung und sind für die Studierenden zu jeder Zeit vielfältig nutzbar. Sie laden unkompliziert zum Machen ein und fördern die Kompetenzen, die auf dem Arbeitsmarkt immer mehr nachgefragt werden wie kollaboratives, lösungsorientiertes Arbeiten oder selbstverantwortliches Handeln“, so die Jury des Stifterverbandes zu ihrer Entscheidung, die Hochschulperle des Monats August nach Kaiserslautern zu vergeben. „Das Konzept zeigt beispielhaft, wie zeitgemäß ausgestattete Räume Kreativität eines jeden Einzelnen fördern und Studierende auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten können.“ Im Jahr 2022 sucht der Stifterverband Projekte unter dem Motto “Zukunftsorientierte Lernräume” nach besonderen, zukunftsweisenden Lernarchitekturen und zeichnet neben physischen Hochschulräumen auch Konzepte, Prozesse und Teams (im Kontext physischer Lernraumgestaltung) aus. Die Hochschulperle ist damit in diesem Jahr Teil der gemeinsamen Initiative Lernarchitekturen – Räume für zukunftsorientierte Bildung an Hochschulen von Stifterverband und Dieter-Schwarz-Stiftung. Weitere Informationen: www.hochschulperle.de https://www.stifterverband.org/lernarchitekturen Zur Pressemeldung der HS KL
SIAK meets SIAK – das Netzwerktreffen 2022

Wir laden herzlich ein zu SIAK meets SIAK – unserem exklusiven und kostenlosen Netzwerktreffen 2022! Das Event beginnt mit SIAK meets Insight InTU Research, eine Veranstaltungsreihe der TU Kaiserslautern Freitag, 23.09.2022, 12:30 – 13:30 Uhr: Rekonfigurierbare Steuerungssysteme von autonom fahrenden Robotern mit M. Sc. Patrick Wolf (Lehrstuhl Robotersysteme, TUK) Ort: John Deere European Technology Innovation Center (ETIC) Kaiserslautern (Präsenz) oder Online Der Vortrag richtet sich an KMUs, Mitglieder der SIAK und alle, die sich für autonomes (Offroad-)Fahren sowie die Robotik interessieren. und ist Auftakt für SIAK meets SIAK – Das Netzwerktreffen 2022 für Mitglieder und geladene Gäste Freitag 23.09.2022, ab 14:00 Uhr: Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm zur Entwicklung der Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern Lernen Sie neue Mitglieder und Persönlichkeiten aus dem Netzwerk kennen. Tauschen Sie sich mit bereits bekannten Unternehmen, Instituten und Organisationen aus Werden Sie Teil der Standort- Kampagne Kaiserslautern – für den nächsten Schritt. Ort: Europaallee 10, 67657 KL iT-Campus, Aula Direkt zum Programm. Das Event findet im Rahmen des 75-jährigen Landesjubiläum Rheinland-Pfalz statt.
Empolis ist jetzt ein Teil der proALPHA Gruppe

Empolis und proALPHA – (R)Evolution in der Welt der Business-Anwendungen Kaiserslautern, 8. August 2022 – Die international ausgezeichnete Empolis Gruppe ist nach behördlicher Zustimmung jetzt Teil der proALPHA Gruppe. proALPHA ist einer der führenden Anbieter von ERP+ Software für den Mittelstand. Bereits seit April 2020 arbeiten die beiden Firmen in einer erfolgreichen Partnerschaft zusammen, denn sowohl proALPHA als auch Empolis haben ihren Schwerpunkt im produzierenden Gewerbe. Die Übernahme ermöglicht eine noch engere Zusammenarbeit und erschließt zusätzliches Wachstumspotenzial. Durch die erfolgreiche Anwendung der Künstlichen Intelligenz und die Cloud-Expertise von Empolis können beide Unternehmen zukünftig gemeinsam Standards in der Entwicklung von Business-Software für den Mittelstand setzen. Empolis hatte 2021 trotz Pandemie das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte, der Softwareanbieter konnte die Zahl seiner Kunden fast verdoppeln. Mit gutem Grund: Die cloud-basierten SaaS-Lösungen bieten die volle Leistungsfähigkeit der Künstlichen Intelligenz und sind sofort, ohne Vorkenntnisse, einfach und intuitiv anwendbar. „Daten sind der Treiber für die Künstliche Intelligenz. Die in Business-Software bereits gespeicherten Daten können mithilfe von Empolis in wertvolle Erkenntnisse und bessere Entscheidungen umgewandelt werden. Damit erweitern wir die Fähigkeiten des Menschen, ohne diesen zu bevormunden“, sagt Dr. Stefan Wess, Gründer und langjähriger geschäftsführender Gesellschafter der Empolis Gruppe. Wess ist mit der Übernahme aus der Geschäftsführung ausgeschieden, steht dem Unternehmen aber weiter beratend zur Seite. Seine Funktion übernimmt der bisherige Co-CEO Andreas Klüter. Klüter bekräftigt: „Die Angebote von Empolis und proALPHA ergänzen sich hervorragend und werden unseren Kunden und Partnern neue Möglichkeiten bieten.“ „Die KI-Expertise von Empolis bietet uns die Chance, proALPHA mit neuen KI-basierten Use Cases im ERP-Markt deutlich stärker zu positionieren und unsere branchenfokussierte und cloudbasierte Innovationsplattform mit intelligenten Lösungen für Unternehmen in der industriellen Fertigung auszubauen“, sagt Eric Verniaut, CEO der proALPHA Gruppe. Die Empolis-Unternehmensgruppe und ihre Gesellschaften werden unverändert eigenständig weitergeführt. In der Strategie und den Geschäftsbeziehungen zu Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Lieferanten wird es keinerlei Veränderungen geben. Im Mittelpunkt der Empolis-Aktivitäten stehen weiterhin das SaaS-Geschäft mit den drei Produkten Empolis Service Express®, Empolis Content Express® und Empolis Knowledge Express® sowie die weitere Internationalisierung und der starke Ausbau des Partnergeschäfts. Die beiden Unternehmen werden auf dem jährlich stattfindenden Empolis:Exchange Summit 2022 am 27. und 28. September ihre Zusammenarbeit erläutern und gemeinsam geplante Initiativen vorstellen. Die hybride Veranstaltung vermittelt unter dem Motto „Produkte & Services digital neu denken – So funktioniert es“ in Fachvorträgen und Kundenbeispielen, wie intelligente Technologien genutzt werden können, damit zum Beispiel Servicetechniker schneller und präziser ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite stehen oder Wissensarbeiter durch die Vernetzung und intelligente Aufbereitung komplexer Daten bessere Entscheidungen treffen können. Über Empolis Empolis ist führender Anbieter von cloudbasierter Software im Bereich Intelligent Decision Support Solutions auf Basis Künstlicher Intelligenz. Empolis‘ Ansatz ist die intelligente Verknüpfung von Knowledge- und Content Management in standardisierten SaaS-Produkten gemäß dem Motto „DECIDE. RIGHT. NOW.“ Viele nationale und internationale Unternehmen sowie öffentliche Institutionen, wie z. B. ABB, BMW, Bosch, Bundesverwaltungsamt, Carl Zeiss Microscopy, Homag, Koenig & Bauer, Kuka, MAN Energy Solutions und Vodafone, vertrauen auf Empolis-Lösungen und das umfassende Branchen- und Prozess-Know-how. Weltweit gibt es derzeit ca. 500 Empolis-Installationen und täglich nutzen rund 700.000 professionelle User Empolis-Lösungen, um damit etwa 40 Millionen Endkunden zu bedienen. Das Know-how wird durch zahlreiche renommierte nationale und internationale Auszeichnungen untermauert, unter anderem: 2022 Stevie® Awards for Sales & Customer Service in Gold, Silber und Bronze, German Stevie® Awards 2022 in Gold, 2022 Cloud Computing Product of the Year, Deutschlands digitaler Vorreiter 2022, DBTA Trend-Setting Product 2022, DBTA100 The Companies That Matter Most in Data. Empolis ist Gesellschafter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und im Vorstand der Science und Innovation Alliance Kaiserslautern (SIAK) vertreten. Das Tochterunternehmen Empolis Intelligent Views GmbH, mit Sitz in Darmstadt, zählt mit seiner Knowledge-Graph-Plattform zu den führenden Anbietern semantischer Technologien und wissensbasierter KI im deutschsprachigen Raum. Auf dieser Basis wurden mehr als 180 Anwendungen in namhaften Unternehmen realisiert. Kunden wie Bosch Rexroth AG, Doppelmayr Seilbahnen GmbH, Duden GmbH, Merck KGaA, Voith Group sowie die Würth-Gruppe vertrauen auf die Empolis Intelligent Views GmbH und ihre Partner.
MarTech-Unternehmen matelso holt sich KI-Spezialisten an Bord

Kaiserslautern, den 28. Juli 2022 – Weiteres personelles Wachstum beim MarTech-Unternehmen matelso: Die Kaiserslauterer holen mit Fidel Gil (37) in der neu geschaffenen Position eines AI und Data Science Specialists einen weiteren für die strategische Ausrichtung des Software-Anbieters wichtigen Mitarbeiter an Bord. Ab sofort verstärkt der gebürtige Venezolaner das nun knapp 40-köpfige matelso-Team. Künftig bringt er seine Expertise in den Bereichen künstliche Intelligenz und Machine Learning für das Unternehmen ein, um dessen neue innovative Digital Customer Experience-Plattform weiterzuentwickeln. Fidel Gil ist ab sofort bei matelso dafür verantwortlich, intelligente Systeme, Algorithmen sowie Datenmodelle zu entwickeln und in die matelso-Plattform zu implementieren, die auf das Analysieren, Erkennen und Visualisieren von Sprachmustern, Keywords, Markenbotschaften und Stimmungslagen in der menschlichen Konversationsstruktur abzielen – gleich, ob in der vokalen oder schriftlichen Interaktion. So können alle Conversational Touchpoints wie Telefonie, Video-Calls, (Voice-)Chat oder E-Mail künftig dafür eingesetzt werden, das Kundenerlebnis über die gesamte Customer Journey hinweg attraktiver, effizienter und nutzwertiger für die Kunden zu gestalten. “Die Informationen aus den Conversational-Kanälen sind insbesondere für Marketer extrem wichtig: Die Daten dienen etwa dazu, die Ergebnisse von Kampagnen oder direkten Kundeninteraktionen auszumessen und Rückschlüsse über deren Qualität und Wirkung zu erkennen. So entstehen wertvolle Insights, die dann in die Marketing-Strategie, aber auch als Feedback bezüglich der Gesprächsstruktur, dem Einsatz von Schlüsselwörtern oder Call-to-Actions an die Mitarbeiter zurückfließen”, sagt Frank G. Froux, CEO und Gründer von matelso. “Fidel Gil wird uns künftig mit seiner KI- und Machine Learning-Expertise dabei unterstützen, diese wichtigen inhaltlichen Indikatoren aus allen Kommunikationskanälen herauszufiltern und für unsere Kunden nutzbar zu machen. Zudem wird er neue Anwendungsfälle entwickeln und künstliche Intelligenz noch tiefer in unserer Plattform verankern.” Vor seinem Start bei matelso war der studierte Informatiker Fidel Gil mehrere Jahre beim venezolanischen Systemintegrator Sistemas MPC in Caracas als Platform Engineer tätig. Dort verantwortete er die strategische Planung und Implementierung von komplexen Server-, Storage- und Rechenzentren-Infrastrukturen. Nach einem erfolgreich absolvierten ergänzenden Masterstudium mit Schwerpunkt KI und intelligente Systeme an der TU Kaiserslautern startet er nun beim MarTech-Spezialisten matelso durch und bringt seine tiefgreifenden Kenntnisse für Kunden wie Autoscout24 und Immoscout24, die Agentur moccamedia oder das Telekommunikationsunternehmen Vodafone ein. Diese strategische Personalie steht nicht alleine. matelso verstärkte sich in den vergangenen Monaten bereits mit zwei weiteren wichtigen Personalien: im Bereich Technologie mit Andrew Gursky und in der Kommunikation mit William Wells. So professionalisiert sich das Unternehmen auf allen Geschäftsebenen weiter und stellt sich für die Zukunft auf.
Nachhaltig mobil – Batteriemodellierung für E-Fahrzeuge

Hochautomatisierte Verkehrssysteme, autonome Fahrzeuge und vernetzte Verkehrsteilnehmende: Die Mobilität ist im Fluss. Der Wandel bringt neben Herausforderungen auch spannende Möglichkeiten mit sich: Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM entwickelt innovative Ansätze, um E-Mobilität zu gestalten. Im Projekt »MultiskalenBEV« konzentrieren sich die Forschenden auf maßgeschneiderte und intelligente Lösungen in der virtuellen Produktentwicklung von E-Fahrzeugen. Gefördert wird das Vorhaben vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz. Gestern übergab Minister Clemens Hoch den Förderbescheid. Die Zukunft der Mobilität ist ressourcenschonend und nachhaltig – jedoch sollte sie gleichzeitig auch praxisnah und attraktiv sein. »Wir entwickeln Mobilitätslösungen, die bereits in der Planung die Besonderheiten der vielversprechenden E-Fahrzeuge beachten«, umreißt Prof. Dr. Anita Schöbel, Leiterin des Fraunhofer ITWM, diesen Forschungszweig des Instituts. Im Fokus von »MultiskalenBEV – Multiskalen-Batteriemodellierung zu regionen- und nutzungsabhängigen Fahrzeugsimulation« stehen optimierte Batteriemodelle: Sie sollen eine hohe rechnerische Effizienz vorweisen, zuverlässig sein und frühzeitig im Entwicklungsprozess eingesetzt werden können, um beispielsweise Zustandsverläufe von relevanten Batteriegrößen vorherzusagen. [Mehr dazu]
Wissenschaftsminister Clemens Hoch informiert sich an der Hochschule Kaiserslautern über „Offene Digitalisierungsallianz Pfalz“

Vorstellung von OD-Pfalz-Projekten aus fünf Innovationsbereichen Ziel des im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ geförderten Verbundvorhabens „Offene Digitalisierungsallianz Pfalz“ (OD-Pfalz) ist es, interdisziplinär für Fachgebiete hoher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz die digitale Transformation mitzugestalten und eine ausgeprägte Innovationskultur zu schaffen. Gestern besuchte Wissenschafts- und Gesundheitsminister Clemens Hoch die Hochschule Kaiserslautern als Koordinatorin des Verbundprojektes, um sich vor Ort über den Projektfortschritt und insbesondere über einzelne innovative Projekte des Vorhabens zu informieren. Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Joachim Schmidt unterstrich bei seiner Begrüßung den hohen fachlichen und regionalen Stellenwert des Projekts OD-Pfalz und führte aus, dass neben den konkreten Projektpartnern Hochschule Kaiserslautern, Technische Universität Kaiserslautern und Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM zusätzliche strategische Partner eingebunden sind, so z.B. die Science and Innovation Alliance Kaiserslautern, die Zukunftsregion Westpfalz e.V., das Pädagogische Landesinstitut RLP, die SmartFactory KL und die IHK Pfalz. „Dadurch, dass wir neben den wissenschaftlichen Zentren auch entscheidende regionale Transferakteure in der OD-Pfalz versammelt wissen, sichern wir die nachhaltige regionale Verankerung und Durchschlagskraft“, so Schmidt. „Zentrales Ziel der Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist es, die Digitalisierung in fünf Innovationsbereichen – nämlich bei Bildung, Gesundheit, Fahrzeuge, Produkte sowie Kreativität und Kooperation – zu unterstützen,“ erläuterte Prof. Dr. Karl-Herbert Schäfer als Vizepräsident für Forschung der Hochschule Kaiserslautern. „Gerade in diesen Bereichen bewirkt die Digitalisierung eine enorme Veränderungsdynamik und vielfältige Transfermöglichkeiten,“ so Schäfer weiter. Mehr dazu in den NEWS der HS KL
Beton in großer Dimension durchleuchten

Gemeinsame Pressemeldung der TU Kaiserslautern und des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung Pressemeldung 101/2022. Beton ist der meistgenutzte Baustoff. Sein Tragverhalten zu verstehen, erlaubt den effizienten Einsatz. Hierzu müssen Forschende in Betonelemente schauen, Rissstrukturen und Schädigungen analysieren. Dies übernimmt künftig eine einzigartige Computertomographie-Anlage an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). Mit „Gulliver“ ist es erstmals möglich, Bauelemente in realen Abmessungen unter Last zu durchleuchten und praxisnahe Ergebnisse zu erhalten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Anlage mit rund acht Mio. Euro aus ihrem Programm „Großgeräteinitiative“. Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Niederlassung Kaiserslautern, steuert den Bau der Halle für die CT-Anlage. Die bildgebende Technik, die in der Anlage zum Einsatz kommen wird, ist aus der Medizin bekannt. Mit einem Computertomographen lassen sich mittels einer rotierenden Röntgenröhre zerstörungsfrei Schnittbilder von Objekten aufnehmen. Zusammengesetzt entstehen 3D-Aufnahmen mit einer hohen Detailtiefe. Dies verbessert bzw. erschließt die Analyse von innenliegenden Strukturen. An der TUK wollen die Forschenden in erster Linie Stahlbeton bzw. bewehrten Beton mittels CT-Technologie durchleuchten. Beim Stahlbeton nehmen innenliegende Bewehrungsstäbe die Zugkräfte auf, die Beton nicht schadensfrei aushalten kann. Im Bauteil bilden sich unter Belastung Risse, die das Tragverhalten und letztlich auch die Tragfähigkeit beeinflussen. Diese gilt es sichtbar zu machen. „Bislang ist es nur möglich, Betonproben mit Abmessungen von wenigen Zentimetern mittels CT-Technologie zerstörungsfrei zu untersuchen. Dabei blieb stets die Frage offen, in welchem Umfang sich die Ergebnisse auf realistische Bauteilgrößen übertragen lassen“, erläutert Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Matthias Pahn. Der Bauingenieur ergänzt: „Die neue CT-Anlage ermöglicht erstmals eine umfassende Bauteilanalytik: Zum einen lassen sich damit Risse von 0,1 mm Größe in Betonteilen bis 30 cm Durchmesser und bis 6 m Länge analysieren. Zum anderen kann das Großgerät dabei auch statische und dynamische Lasten, wie sie in der Praxis üblich sind, auf die Bauteile wirken lassen.“ Mehr dazu in den NEWS der TU Kaiserslautern