Empolis ist jetzt ein Teil der proALPHA Gruppe

Empolis und proALPHA – (R)Evolution in der Welt der Business-Anwendungen Kaiserslautern, 8. August 2022 – Die international ausgezeichnete Empolis Gruppe ist nach behördlicher Zustimmung jetzt Teil der proALPHA Gruppe. proALPHA ist einer der führenden Anbieter von ERP+ Software für den Mittelstand. Bereits seit April 2020 arbeiten die beiden Firmen in einer erfolgreichen Partnerschaft zusammen, denn sowohl proALPHA als auch Empolis haben ihren Schwerpunkt im produzierenden Gewerbe. Die Übernahme ermöglicht eine noch engere Zusammenarbeit und erschließt zusätzliches Wachstumspotenzial. Durch die erfolgreiche Anwendung der Künstlichen Intelligenz und die Cloud-Expertise von Empolis können beide Unternehmen zukünftig gemeinsam Standards in der Entwicklung von Business-Software für den Mittelstand setzen. Empolis hatte 2021 trotz Pandemie das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte, der Softwareanbieter konnte die Zahl seiner Kunden fast verdoppeln. Mit gutem Grund: Die cloud-basierten SaaS-Lösungen bieten die volle Leistungsfähigkeit der Künstlichen Intelligenz und sind sofort, ohne Vorkenntnisse, einfach und intuitiv anwendbar. „Daten sind der Treiber für die Künstliche Intelligenz. Die in Business-Software bereits gespeicherten Daten können mithilfe von Empolis in wertvolle Erkenntnisse und bessere Entscheidungen umgewandelt werden. Damit erweitern wir die Fähigkeiten des Menschen, ohne diesen zu bevormunden“, sagt Dr. Stefan Wess, Gründer und langjähriger geschäftsführender Gesellschafter der Empolis Gruppe. Wess ist mit der Übernahme aus der Geschäftsführung ausgeschieden, steht dem Unternehmen aber weiter beratend zur Seite. Seine Funktion übernimmt der bisherige Co-CEO Andreas Klüter. Klüter bekräftigt: „Die Angebote von Empolis und proALPHA ergänzen sich hervorragend und werden unseren Kunden und Partnern neue Möglichkeiten bieten.“ „Die KI-Expertise von Empolis bietet uns die Chance, proALPHA mit neuen KI-basierten Use Cases im ERP-Markt deutlich stärker zu positionieren und unsere branchenfokussierte und cloudbasierte Innovationsplattform mit intelligenten Lösungen für Unternehmen in der industriellen Fertigung auszubauen“, sagt Eric Verniaut, CEO der proALPHA Gruppe. Die Empolis-Unternehmensgruppe und ihre Gesellschaften werden unverändert eigenständig weitergeführt. In der Strategie und den Geschäftsbeziehungen zu Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Lieferanten wird es keinerlei Veränderungen geben. Im Mittelpunkt der Empolis-Aktivitäten stehen weiterhin das SaaS-Geschäft mit den drei Produkten Empolis Service Express®, Empolis Content Express® und Empolis Knowledge Express® sowie die weitere Internationalisierung und der starke Ausbau des Partnergeschäfts. Die beiden Unternehmen werden auf dem jährlich stattfindenden Empolis:Exchange Summit 2022 am 27. und 28. September ihre Zusammenarbeit erläutern und gemeinsam geplante Initiativen vorstellen. Die hybride Veranstaltung vermittelt unter dem Motto „Produkte & Services digital neu denken – So funktioniert es“ in Fachvorträgen und Kundenbeispielen, wie intelligente Technologien genutzt werden können, damit zum Beispiel Servicetechniker schneller und präziser ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite stehen oder Wissensarbeiter durch die Vernetzung und intelligente Aufbereitung komplexer Daten bessere Entscheidungen treffen können.   Über Empolis Empolis ist führender Anbieter von cloudbasierter Software im Bereich Intelligent Decision Support Solutions auf Basis Künstlicher Intelligenz. Empolis‘ Ansatz ist die intelligente Verknüpfung von Knowledge- und Content Management in standardisierten SaaS-Produkten gemäß dem Motto „DECIDE. RIGHT. NOW.“ Viele nationale und internationale Unternehmen sowie öffentliche Institutionen, wie z. B. ABB, BMW, Bosch, Bundesverwaltungsamt, Carl Zeiss Microscopy, Homag, Koenig & Bauer, Kuka, MAN Energy Solutions und Vodafone, vertrauen auf Empolis-Lösungen und das umfassende Branchen- und Prozess-Know-how. Weltweit gibt es derzeit ca. 500 Empolis-Installationen und täglich nutzen rund 700.000 professionelle User Empolis-Lösungen, um damit etwa 40 Millionen Endkunden zu bedienen. Das Know-how wird durch zahlreiche renommierte nationale und internationale Auszeichnungen untermauert, unter anderem: 2022 Stevie® Awards for Sales & Customer Service in Gold, Silber und Bronze, German Stevie® Awards 2022 in Gold, 2022 Cloud Computing Product of the Year, Deutschlands digitaler Vorreiter 2022, DBTA Trend-Setting Product 2022, DBTA100 The Companies That Matter Most in Data. Empolis ist Gesellschafter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und im Vorstand der Science und Innovation Alliance Kaiserslautern (SIAK) vertreten. Das Tochterunternehmen Empolis Intelligent Views GmbH, mit Sitz in Darmstadt, zählt mit seiner Knowledge-Graph-Plattform zu den führenden Anbietern semantischer Technologien und wissensbasierter KI im deutschsprachigen Raum. Auf dieser Basis wurden mehr als 180 Anwendungen in namhaften Unternehmen realisiert. Kunden wie Bosch Rexroth AG, Doppelmayr Seilbahnen GmbH, Duden GmbH, Merck KGaA, Voith Group sowie die Würth-Gruppe vertrauen auf die Empolis Intelligent Views GmbH und ihre Partner.

Profine GmbH stärkt über Mitgliedschaft und Engagement das effektive Innovationsnetzwerk SIAK

Unter den Marken KBE, KÖMMERLING und TROCAL produziert die profine GmbH weltweit Kunststoffprofile für Fenster und Haustüren, Sichtschutz-Systeme und PVC-Platten. Das internationale Unternehmen trat Anfang des Jahres als Mitglied dem effektiven Innovationsnetzwerk der SIAK bei.        Die profine GmbH – International Profile Group – entstand 2003 durch die Zusammenführung der Profilaktivitäten der HT TROPLAST unter einem Dach. Der größte Standort des Unternehmens befindet sich mit 1.100 Mitarbeitern im rheinland-pfälzischen Pirmasens. Mit dem Eintritt in die SIAK zeigt das Unternehmen die Bedeutung regionaler und überregionaler Vernetzung. Dr. Peter Mrosik, Geschäftsführender Gesellschafter der profine: „An unserem Standort in Pirmasens sind die zentralen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gruppe angesiedelt. Daher freuen wir uns sehr, mit namhaften Instituten und Unternehmen hier in der Region kooperieren zu können. Kurze Wege sind für den Gedankenaustausch und die Förderung von Innovationen für alle Beteiligten sicherlich gewinnbringend und dafür steht SIAK.“ Ein konsolidierter Umsatz von über 900 Mio. Euro und eine Produktionskapazität von ca. 450.000 Tonnen hochwertiger Profile pro Jahr belegen die Kompetenz. profine ist Arbeitgeber für über 3.000 Mitarbeiter an 29 Standorten in 23 Ländern. In Deutschland wird in den Werken Berlin und Pirmasens produziert. Geschäftsführer der profine Gruppe sind Dr. Peter Mrosik (Geschäftsführender Gesellschafter) und Marc Böttger (CFO). Das Unternehmen ist seit vielen Jahren Vorreiter bei verschiedenen Themen der Nachhaltigkeit – wie beim Recycling, bei „Zero Pellet Loss“ für saubere Meere oder in der Nutzung energiesparender Anlagen und regenerativer Energie zur Produktion. Hinzu kommt, dass die modernen hochgedämmten Fenstersysteme wesentlich zur Erreichung der Klimaschutz-Ziele und zur CO2-Reduktion beitragen. Die SIAK-Pressemeldung zum Download   Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Laura Schwehm, M.A. Leitung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V.   Tel.:       +49(0)631-56001751 Fax:       +49(0)631-56001759 E-Mail: laura.schwehm@siak-kl.com Web: www.siak-kl.com Die Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e. V. ist der Zusammenschluss von Studien- und Forschungseinrichtungen sowie High-Tech-Unternehmen und öffentlichen Dienstleistern aus Kaiserslautern, zu denen auch die Technische Universität und die Hochschule gehören. Sie bietet ein interdisziplinäres Netzwerk für Studierende, Wissenschaftler und Kooperationspartner aus der Wirtschaft.

MarTech-Unternehmen matelso holt sich KI-Spezialisten an Bord

Kaiserslautern, den 28. Juli 2022 – Weiteres personelles Wachstum beim MarTech-Unternehmen matelso: Die Kaiserslauterer holen mit Fidel Gil (37) in der neu geschaffenen Position eines AI und Data Science Specialists einen weiteren für die strategische Ausrichtung des Software-Anbieters wichtigen Mitarbeiter an Bord. Ab sofort verstärkt der gebürtige Venezolaner das nun knapp 40-köpfige matelso-Team. Künftig bringt er seine Expertise in den Bereichen künstliche Intelligenz und Machine Learning für das Unternehmen ein, um dessen neue innovative Digital Customer Experience-Plattform weiterzuentwickeln.   Fidel Gil ist ab sofort bei matelso dafür verantwortlich, intelligente Systeme, Algorithmen sowie Datenmodelle zu entwickeln und in die matelso-Plattform zu implementieren, die auf das Analysieren, Erkennen und Visualisieren von Sprachmustern, Keywords, Markenbotschaften und Stimmungslagen in der menschlichen Konversationsstruktur abzielen – gleich, ob in der vokalen oder schriftlichen Interaktion. So können alle Conversational Touchpoints wie Telefonie, Video-Calls, (Voice-)Chat oder E-Mail künftig dafür eingesetzt werden, das Kundenerlebnis über die gesamte Customer Journey hinweg attraktiver, effizienter und nutzwertiger für die Kunden zu gestalten.   “Die Informationen aus den Conversational-Kanälen sind insbesondere für Marketer extrem wichtig: Die Daten dienen etwa dazu, die Ergebnisse von Kampagnen oder direkten Kundeninteraktionen auszumessen und Rückschlüsse über deren Qualität und Wirkung zu erkennen. So entstehen wertvolle Insights, die dann in die Marketing-Strategie, aber auch als Feedback bezüglich der Gesprächsstruktur, dem Einsatz von Schlüsselwörtern oder Call-to-Actions an die Mitarbeiter zurückfließen”, sagt Frank G. Froux, CEO und Gründer von matelso. “Fidel Gil wird uns künftig mit seiner KI- und Machine Learning-Expertise dabei unterstützen, diese wichtigen inhaltlichen Indikatoren aus allen Kommunikationskanälen herauszufiltern und für unsere Kunden nutzbar zu machen. Zudem wird er neue Anwendungsfälle entwickeln und künstliche Intelligenz noch tiefer in unserer Plattform verankern.” Vor seinem Start bei matelso war der studierte Informatiker Fidel Gil mehrere Jahre beim venezolanischen Systemintegrator Sistemas MPC in Caracas als Platform Engineer tätig. Dort verantwortete er die strategische Planung und Implementierung von komplexen Server-, Storage- und Rechenzentren-Infrastrukturen. Nach einem erfolgreich absolvierten ergänzenden Masterstudium mit Schwerpunkt KI und intelligente Systeme an der TU Kaiserslautern startet er nun beim MarTech-Spezialisten matelso durch und bringt seine tiefgreifenden Kenntnisse für Kunden wie Autoscout24 und Immoscout24, die Agentur moccamedia oder das Telekommunikationsunternehmen Vodafone ein. Diese strategische Personalie steht nicht alleine. matelso verstärkte sich in den vergangenen Monaten bereits mit zwei weiteren wichtigen Personalien: im Bereich Technologie mit Andrew Gursky und in der Kommunikation mit William Wells. So professionalisiert sich das Unternehmen auf allen Geschäftsebenen weiter und stellt sich für die Zukunft auf.  

Nachhaltig mobil – Batteriemodellierung für E-Fahrzeuge

Hochautomatisierte Verkehrssysteme, autonome Fahrzeuge und vernetzte Verkehrsteilnehmende: Die Mobilität ist im Fluss. Der Wandel bringt neben Herausforderungen auch spannende Möglichkeiten mit sich: Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM entwickelt innovative Ansätze, um E-Mobilität zu gestalten. Im Projekt »MultiskalenBEV« konzentrieren sich die Forschenden auf maßgeschneiderte und intelligente Lösungen in der virtuellen Produktentwicklung von E-Fahrzeugen. Gefördert wird das Vorhaben vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz. Gestern übergab Minister Clemens Hoch den Förderbescheid. Die Zukunft der Mobilität ist ressourcenschonend und nachhaltig – jedoch sollte sie gleichzeitig auch praxisnah und attraktiv sein. »Wir entwickeln Mobilitätslösungen, die bereits in der Planung die Besonderheiten der vielversprechenden E-Fahrzeuge beachten«, umreißt Prof. Dr. Anita Schöbel, Leiterin des Fraunhofer ITWM, diesen Forschungszweig des Instituts. Im Fokus von »MultiskalenBEV – Multiskalen-Batteriemodellierung zu regionen- und nutzungsabhängigen Fahrzeugsimulation« stehen optimierte Batteriemodelle: Sie sollen eine hohe rechnerische Effizienz vorweisen, zuverlässig sein und frühzeitig im Entwicklungsprozess eingesetzt werden können, um beispielsweise Zustandsverläufe von relevanten Batteriegrößen vorherzusagen. [Mehr dazu]

Wissenschaftsminister Clemens Hoch informiert sich an der Hochschule Kaiserslautern über „Offene Digitalisierungsallianz Pfalz“

Vorstellung von OD-Pfalz-Projekten aus fünf Innovationsbereichen Ziel des im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ geförderten Verbundvorhabens „Offene Digitalisierungsallianz Pfalz“ (OD-Pfalz) ist es, interdisziplinär für Fachgebiete hoher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz die digitale Transformation mitzugestalten und eine ausgeprägte Innovationskultur zu schaffen. Gestern besuchte Wissenschafts- und Gesundheitsminister Clemens Hoch die Hochschule Kaiserslautern als Koordinatorin des Verbundprojektes, um sich vor Ort über den Projektfortschritt und insbesondere über einzelne innovative Projekte des Vorhabens zu informieren. Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Joachim Schmidt unterstrich bei seiner Begrüßung den hohen fachlichen und regionalen Stellenwert des Projekts OD-Pfalz und führte aus, dass neben den konkreten Projektpartnern Hochschule Kaiserslautern, Technische Universität Kaiserslautern und Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM zusätzliche strategische Partner eingebunden sind, so z.B. die Science and Innovation Alliance Kaiserslautern, die Zukunftsregion Westpfalz e.V., das Pädagogische Landesinstitut RLP, die SmartFactory KL und die IHK Pfalz. „Dadurch, dass wir neben den wissenschaftlichen Zentren auch entscheidende regionale Transferakteure in der OD-Pfalz versammelt wissen, sichern wir die nachhaltige regionale Verankerung und Durchschlagskraft“, so Schmidt. „Zentrales Ziel der Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist es, die Digitalisierung in fünf Innovationsbereichen – nämlich bei Bildung, Gesundheit, Fahrzeuge, Produkte sowie Kreativität und Kooperation – zu unterstützen,“ erläuterte Prof. Dr. Karl-Herbert Schäfer als Vizepräsident für Forschung der Hochschule Kaiserslautern. „Gerade in diesen Bereichen bewirkt die Digitalisierung eine enorme Veränderungsdynamik und vielfältige Transfermöglichkeiten,“ so Schäfer weiter. Mehr dazu in den NEWS der HS KL

Beton in großer Dimension durchleuchten

Gemeinsame Pressemeldung der TU Kaiserslautern und des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung Pressemeldung 101/2022. Beton ist der meistgenutzte Baustoff. Sein Tragverhalten zu verstehen, erlaubt den effizienten Einsatz. Hierzu müssen Forschende in Betonelemente schauen, Rissstrukturen und Schädigungen analysieren. Dies übernimmt künftig eine einzigartige Computertomographie-Anlage an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). Mit „Gulliver“ ist es erstmals möglich, Bauelemente in realen Abmessungen unter Last zu durchleuchten und praxisnahe Ergebnisse zu erhalten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Anlage mit rund acht Mio. Euro aus ihrem Programm „Großgeräteinitiative“. Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Niederlassung Kaiserslautern, steuert den Bau der Halle für die CT-Anlage. Die bildgebende Technik, die in der Anlage zum Einsatz kommen wird, ist aus der Medizin bekannt. Mit einem Computertomographen lassen sich mittels einer rotierenden Röntgenröhre zerstörungsfrei Schnittbilder von Objekten aufnehmen. Zusammengesetzt entstehen 3D-Aufnahmen mit einer hohen Detailtiefe. Dies verbessert bzw. erschließt die Analyse von innenliegenden Strukturen. An der TUK wollen die Forschenden in erster Linie Stahlbeton bzw. bewehrten Beton mittels CT-Technologie durchleuchten. Beim Stahlbeton nehmen innenliegende Bewehrungsstäbe die Zugkräfte auf, die Beton nicht schadensfrei aushalten kann. Im Bauteil bilden sich unter Belastung Risse, die das Tragverhalten und letztlich auch die Tragfähigkeit beeinflussen. Diese gilt es sichtbar zu machen. „Bislang ist es nur möglich, Betonproben mit Abmessungen von wenigen Zentimetern mittels CT-Technologie zerstörungsfrei zu untersuchen. Dabei blieb stets die Frage offen, in welchem Umfang sich die Ergebnisse auf realistische Bauteilgrößen übertragen lassen“, erläutert Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Matthias Pahn. Der Bauingenieur ergänzt: „Die neue CT-Anlage ermöglicht erstmals eine umfassende Bauteilanalytik: Zum einen lassen sich damit Risse von 0,1 mm Größe in Betonteilen bis 30 cm Durchmesser und bis 6 m Länge analysieren. Zum anderen kann das Großgerät dabei auch statische und dynamische Lasten, wie sie in der Praxis üblich sind, auf die Bauteile wirken lassen.“ Mehr dazu in den NEWS der TU Kaiserslautern

Das SIAK Netzwerk wächst weiter – CGI Deutschland wird Mitglied im effektiven Innovationsnetzwerk in Kaiserslautern

CGI Deutschland B.V. & Co. KG ist seit Mai 2022 offiziell Mitglied im effektiven Innovationsnetzwerk in Kaiserslautern. Die 1976 in Montreal, Kanada, gegründete CGI Group zählt zu den größten unabhängigen Dienstleistungsunternehmen für IT- und Geschäftsprozesse mit weltweit 84.000 Mitarbeitenden in über 40 Ländern. In Deutschland arbeiten derzeit 5.000+ IT-Beraterinnen und Berater in über 20 Städten. CGI entwickelt IT-Lösungen mit und für den Kunden, um Unternehmen bei der Digitalisierung zu helfen. Das Kerngeschäft beginnt bei der Systemintegration, der Entwicklung von Applikationen und reicht über Cloudcomputing und Cybersecurity, neuesten Technologien wie Künstliche Intelligenz bis zum Betrieb von IT-Systemen. Das Unternehmen ist global aufgestellt und verfügt über ein globales Liefer-Netzwerk, verfolgt jedoch in den jeweiligen Ländern mit seinen zahlreichen Standorten, das Prinzip der Kundennähe. Für den neuen Standort in Kaiserslautern werden jetzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht, die sich mit neuen Technologien auseinandersetzen, sich aktiv in Kundenprojekte einbringen und wertvolle Praxiserfahrung sammeln wollen. „Kaiserslautern ist ein perfekter Standort mit dem nötigen Potenzial, das wir im Kontext der Digitalisierung für unsere Kunden suchen, erklärt Markus Nickolaus, Vice President Consulting Services bei CGI. „SIAK bündelt das vielfältige und international renommierte wissenschaftlich-technische Know-how der Region in einem aktiven Netzwerk und ist die ideale Plattform für die regionale Vernetzung und Zusammenarbeit.“ In einem ersten Schritt wird CGI in Kaiserslautern bis zu 200 neue Stellen besetzen, langfristig soll eine höhere dreistellige Mitarbeiterzahl erreicht werden. „Wir freuen uns sehr darüber, dass CGI als internationaler Player die Bedeutung und Kraft der SIAK in der Region nutzt und werden über das effektive Innovationsnetzwerk bei der Etablierung eines starken CGI Standortes in Kaiserslautern unterstützen,“ so Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach, Vorstandsvorsitzender der SIAK. CGI bietet Fachkräften und Studenten aber auch Unternehmen aus allen Branchen die Vorteile eines innovativen, wachsenden Unternehmens. Ein wichtiger Aspekt bei der Standortwahl Kaiserslautern ist daher auch der gelebte und effektive Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in Kaiserslautern.  Unternehmen, Universitäten und Institute sind über die SIAK bestens vernetzt, dies fördert das Innovationswachstum am Standort. Die SIAK-Pressemeldung zum Download

Wipotec unter den besten 100 Mittelständlern in Deutschland

Das Kaiserslauterer Unternehmen Wipotec ist in Frankfurt als eines der innovativsten Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet worden. Die Ehrung nahm der bekannte Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar vor. Er begleitet den zum 29. Mal ausgetragenen Wettbewerb „Top 100“ als Mentor. Wipotec überzeugte in der Sparte der Firmen mit mehr als 200 Mitarbeitern, hervorgehoben wurde das Innovationsklima. „Können wir das nicht selbst machen?“ Diese Frage stehe als Erstes im Raum, wenn es bei dem Maschinenbauer Wipotec darum gehe, Lösungen zu finden, heißt es in der Würdigung. „Innovation ist unser Job“, betont Firmengründer und Geschäftsführer Theo Düppre. Wer im Wipotec-Entwicklungsteam arbeite, lebe Innovation durch und durch. Das Tüfteln sei Berufung. „Geht nicht, gibt es nicht“, laute die Devise. Mehr als 650 Patente zeugen davon.  [Zum kompletten Artikel der Rheinpfalz]   Foto: view

SIAK-Mitgliederversammlung 2022

Im Juni fand die 23. Mitgliederversammlung der SIAK statt. Das Innovationsnetzwerk informierte über aktuelle Entwicklungen und neue Projekte. Die diesjährige Mitgliederversammlung wurde mit einem öffentlichen Teil, der auch online für interessierte Mitarbeitende der Mitglieder und Netzwerkpartner der SIAK angeboten wurde, eröffnet. Daniel Stich, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, hielt einen Vortrag zur Gesundheitsstrategie des Landes und berichtete über die aktuelle Situation im Gesundheitswesen in Deutschland und Rheinland- Pfalz: „Herausragende Gesundheitsforschung kann nur in einem fruchtbaren, kreativen und stimulierenden Umfeld gedeihen. Mit der Zusammenführung der beiden Ressorts Wissenschaft und Gesundheit wurden dafür beste Voraussetzungen geschaffen. Digitalisierung, Biotechnologie und personalisierte Medizin spielen in der Patientenversorgung eine wachsende Rolle. Die Interaktion und Kooperation zwischen Universität, Universitätsmedizin und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bietet die Chance, den wissenschaftlichen Fortschritt und den Fortschritt in der Patientenversorgung noch besser zu verzahnen und in die praktische Anwendung im Gesundheitsbereich zu überführen.” Michael Hauer, Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz, referierte zum Thema Green Tech – Technologie und Wertschöpfung für eine zügige und wirksame Klimawende: „Ein wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Energiewende wird die Digitalisierung sein. Neuronale Netze zur Steuerung und Ausgleich von Energieproduktion und Energieverbrauch fördern Innovation und neue Geschäftsmodelle in unserer Region. Ecoliance e.V. sowie die SIAK werden dabei wesentliche Partner sein und den Technologietransfer entscheidend unterstützen.” Die SIAK verzeichnete auch im Jahre 2021 und 2022 zahlreiche positive Erfolge. Vier neue Mitglieder – FUCHS LUBRICANTS GERMANY, EVOLIME GmbH, CGI Deutschland B.V. & Co. KG und profine GmbH – erweitern das Netzwerk. Darüber hinaus wurden die scheidenden stellvertretenden Vorstände Werner Weiss und Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer verabschiedet. Michael Kraft (Geschäftsführer von TOPdesk) und Prof. Dr.-Ing. Norbert Wehn (Technologiebotschafter der Stadt Kaiserslautern und Leiter des Lehrstuhls „Entwurf mikroelektronischer Systeme“ im Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der TU Kaiserslautern) stärken als neue stellvertretende Vorsitzende die strategische Ausrichtung der SIAK. Pressemeldung zum Download 

Landesverdienstorden an das Ehepaar Knopper für ihr außerordentliches Engagement im Bereich barrierearmer IT-Systeme

Adriane Knopper und Prof. Dipl.-Ing. Klaus Knopper, Vizepräsident Digitalisierung an der Hochschule Kaiserslautern, haben den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit, überreichte die Auszeichnung im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das Ehepaar Knopper wurde für sein außerordentliches Engagement im Bereich barrierearmer IT-Systeme geehrt. Gemeinsam entwickelten sie „ADRIANE“, eine frei verfügbare für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen konzipierte Benutzer-Oberfläche für GNU/Linux-Betriebssysteme. „Auch wenn inzwischen Gesetze die digitale Barrierefreiheit einfordern, bleibt Ihr Ansatz von frei zugänglicher IT wichtig und richtig. Open Source setzt auf die Kraft der Community. Ihnen beiden ist es gelungen, in dieser Community ein Bewusstsein für die Belange blinder und sehbeeinträchtigter Menschen zu schaffen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Welt einen kleinen Schritt barrierefreier und damit besser zu machen. Vielen Dank dafür“, sagte Wissenschaftsminister Hoch bei der Überreichung der Auszeichnung. Prof. Dipl.-Ing. Klaus Knopper und seine blinde Ehefrau Adriane Knopper entwickelten gemeinsam „ADRIANE“, eine auf Linux basierende Open Source Implementation, die insbesondere auf die speziellen Bedürfnisse blinder und sehbeeinträchtigter Menschen zugeschnitten ist. Es handelt sich um ein einfach zu bedienendes, sprechendes System mit optionaler Braille-Unterstützung, das auch völlig ohne visuelle Ausgabegeräte auskommt. Es erleichtert den Zugang zu den Standard-Internetdiensten und die Benutzung des Computers für die tägliche Arbeit. Auch das Einscannen und Vorlesen lassen von Dokumenten wird unterstützt. Das Ehepaar Knopper hat die Anwendung am Rheinland-Pfalz-Stand der CeBIT in den Jahren 2008 bis 2018 regelmäßig gemeinsam vorgeführt und hielt auch im Rahmen anderer Veranstaltungen gemeinsame Vorträge. Knopper beschäftigt sich darüber hinaus mit dem Bau und der Anpassung von Betriebssystemen auf Open Source Basis mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit und ist Entwickler der Linux-Distribution KNOPPIX und von LINBO. Seit 2001 ist er als Vertretungsprofessor und seit 2013 mit einer regulären Professur für Software Engineering an der Hochschule Kaiserslautern tätig und seit 2021 bekleidet er das Amt des Vizepräsidenten für Digitalisierung. Zur Pressemeldung der Hochschule Kaiserslautern   Foto: Feierliche Überreichung des Landesverdienstordens: Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit, Adriane Knopper, Prof. Dipl.-Ing. Klaus Knopper, Dr. Susanne Ganster, Landrätin des Landkreises Südwestpfalz (v.l.n.r.) (Foto: mwg)