Sparkasse Kaiserslautern überreicht Auszeichnung an Katharina Albers zur „Eliteschülerin des Sports 2020“

Bildunterschrift von links nach rechts: Jan Christmann, Nina Reermann, Andrea Brunnett, Alexandra Welte, Katharina Albers, Dr. Ulrich Becker, Frank Ziegler Es lohnt sich, junge Talente zu fördern. Bei den letzten Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang waren 78 Prozent der Medaillengewinner aktuelle oder ehemalige Eliteschüler/innen. Erfolge, die bestätigen, dass die frühe Förderung zukünftiger Leistungsträger genauso wichtig ist, wie das Engagement für das Team Deutschland oder das Team Deutschland Paralympics. Deshalb unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe die Eliteschulen des Sports mit einer Fördersumme von 7.000 Euro an jedem der 43 Standorte in Deutschland. Die Verbesserung des Umfeldes der Athleten, die sich bei Wahrung ihrer Bildungschancen optimal auf ihre sportlichen Höhepunkte vorbereiten und weiterentwickeln können, steht hinter unserer Förderung. Mit Stolz und Freude kann man feststellen, dass sich dieses Engagement unmittelbar auswirkt, wie an dem tollen Erfolg von Katharina Albers, Vizeweltmeisterin im Teamsprint 2019 erkennbar wurde. Seit 1997 unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe Eliteschulen des Sports und ebnet damit jungen Talenten den Weg zu sportlichen Spitzenleistungen und einem qualifizierten Bildungsabschluss. Die Vereinbarkeit von Sport und Ausbildung bzw. Studium stehen im Fokus der Förderung. Andrea Brunnett, Marketingleiterin der Sparkasse Kaiserslautern, überreichte der Schülerin Katharina Albers eine Urkunde von der Sparkassen-Finanzgruppe und dem Deutschen Olympischen Sportbund sowie einen Geldpreis der Sparkasse Kaiserslautern. In Anwesenheit von Dr. Ulrich Becker, Schulleiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums, Jan Christmann, Leiter des Sportzweigs, Trainer Frank Ziegler, Physiotherapeutin Alexandra Welte und Nina Reermann, Laufbahnberaterin am Olympiastützpunkt, würdigte sie im Rahmen der Auszeichnung die großartigen Erfolge der jungen Athletin.

KL GOES DIGITAL #SILICONWOODS

Im vergangenen Jahr fand erstmals der deutschlandweite Digitaltag statt und die Wissenschafts- & Innovationsregion Kaiserslautern war medienwirksam mit zahlreichen digitalen Aktionen und Events vertreten. Von Projekt Pitches, Escape Games, über Online Workshops bis hin zu spannenden Vorträgen – mit über 30 Beiträgen aus dem Stadtgebiet kann sich Kaiserslautern durchaus mit Bremen oder Düsseldorf messen. Impressionen 2020: https://digitaltag.eu/rueckblick Kaiserslautern als herzlich digitale Wissenschafts- und Innovationsregion hat somit nicht nur seine Vielfalt bewiesen, sondern auch viel Zuspruch – z.B. von Seiten des Ministeriums des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Das kann in diesem Jahr gerne wieder so sein! Was ist der Digitaltag? Wer im letzten Jahr dabei war, weiß bereits Bescheid. Am Digitaltag sollen die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung beleuchtet und gemeinsam diskutiert werden: über Sorgen und Ängste, über Chancen und Herausforderungen. Digitalisierung soll erlebbar und damit verständlich gemacht werden. Der Tag wird von einem breiten Aktionsbündnis veranstaltet und in ganz Deutschland sollten möglichst viele abwechslungsreiche Aktionen stattfinden. Weitere Infos gibt es unter: https://digitaltag.eu/ Ziel Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, auf alle uns in diesem Rahmen zugesandten Aktionen medienwirksam aufmerksam zu machen. So sollen möglichst viele Menschen aus und um Kaiserslautern aber auch bundesweit von den Aktionen zum zweiten Digitaltag am 18. Juni erfahren. Schließlich kann die herzlich digitale Stadt in Puncto Digitalisierung einiges vorzeigen. Und effektiv ist ein Standortmarketing durch Nutzung einer bundesweiten Veranstaltung sicherlich auch. Im Vorfeld zum Digitaltag machen wir – Herzlich Digital & SIAK – auf unseren SocialMedia-Kanälen (Twitter, Facebook Instagram etc.), auf unseren Webseiten und vor allem auch in Presseartikeln auf die gesammelten Aktionen aufmerksam. So möchten wir ein möglichst buntes und facettenreiches Bild der herzlich digitalen Stadt Kaiserslautern zeichnen Ansprechpartnerin: Lara Kahl KL.digital GmbH Bahnhofstraße 26-28 67655 Kaiserslautern l.kahl@kl.digital Tel. (0) 631 205 894 75 Tel. (0) 631 205 894 70 (Zentrale) Fax. (0) 631 205 894 99 Wenn Sie uns einige dieser Informationen erst zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen können, kein Problem. Wir sammeln die Infos bis zum 1. Juni 2021 und Sie können bis dahin jederzeit Änderungen nachreichen. Aus dem letzten Jahr wissen wir aber, dass Beiträge, die früh veröffentlicht werden, eine sehr gute Aufmerksamkeit erfahren.   Ideen für einen (Online) Digitaltag Sie möchten gerne mitmachen, haben aber noch keine zündende Idee für ein Onlineformat? Hier ein paar Anregungen zur Umsetzung. Die derzeitige Situation macht die Planung natürlich schwierig. Doch das letzte Jahr hat gezeigt, auch Onlineaktionen locken viele Interessierte an. Webinar – Lassen Sie Ihren Workshop oder ihr Seminar online stattfinden. Vom einfachen Video, über einen eigenen Livestream bis hin zu einer Videokonferenz – es gibt viele Möglichkeiten. Livestream (z. B. via Youtube) oder Video (z. B. via Youtube) Videokonferenz (z. B. via BigBlueButton oder WebEx) Vortrag – Auch ihr geplanter Vortrag kann z. B. über die oben genannten Wege stattfinden. Darunter muss auch das Feedback oder die Fragerunde nicht leiden. Das kann z. B. über die Kommentarfunktion, die Chatfunktion oder ganz klassisch via E-Mail erfolgen. Livestream (z. B. via YouTube) Video (z. B. via YouTube) Onlineberatung – Sie wollten am Digitaltag eine Beratung zu einem Digitalthema anbieten? Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die auch abhängig von der Zielgruppe in Betracht gezogen werden können. Warum einen der oben genannten Wege nutzen oder aufs Telefon umsteigen? Digitaler Rundgang/digitale Führung – Mit einem Smartphone und einer stabilen Internetverbindung lässt sich inzwischen vieles leicht umsetzen. Lassen Sie die Menschen doch einmal einen Blick bei Ihnen hinter die Kulissen werden. Das kann live, aber auch als Video vorproduziert sein und z. B. über YouTube zur Verfügung gestellt werden. Digitale Challenge – Sie sind mit Ihrem Unternehmen/Ihrer Einrichtung bereits via Social Media aktiv? Fordern Sie Ihre Follower auf Facebook, Instagram und Co. für diesen Tag zu einer Challenge auf. Es kann etwas gebastelt werden, eine Aufgabe muss erfüllt werden, ein Musikstück gespielt werden oder ein Foto/Video kreiert werden. Die Ergebnisse schicken Ihnen Ihre Follower zu und sie präsentieren am Ende des Tages eine Auswahl auf ihren eigenen Social-Media-Kanälen. Ein Arbeitstag von XX/ein Arbeitstag bei uns – Idee: Eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter Ihrer Firma/Einrichtung zeigt an dem Tag ihren/seinen Arbeitsalltag z. B. über den Twitterkanal oder die Instagramstory des Firmenprofils. Schauen Sie gerne mal auf Twitter z. B. nach #Twittergewitter (zeigt Berufsalltag von Rettungskräften) oder auf beiden Kanälen nach #Takeover Dieser Einblick in den beruflichen Alltag eignet sich z. B. zur Nachwuchs- und Mitarbeitergewinnung Auf der Webseite des Digitaltags finden Sie auch nochmal eine Übersicht mit tollen Ideen und Tipps zur Umsetzung: https://digitaltag.eu/formate-digitaltag

Landwirtschaft 4.0

Neuer Professor befasst sich an TU Kaiserslautern mit »Digital Farming« Prof. Dr.-Ing. Jörg Dörr ist seit Anfang April Professor für Digital Farming an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). Dörr wird sich unter anderem mit dem digitalen Wandel in der Landwirtschaft befassen, neue Techniken erforschen und diese anwendungsnah entwickeln. Dabei geht es vor allem um den Aufbau digitaler landwirtschaftlicher Ökosysteme. Im Vordergrund steht das Software- und Systems-Engineering: Daten verwalten und managen sowie landwirtschaftliche Abläufe mit Automationstechniken unterstützen. Neben der Leitung der neuen Professur, die im Fachbereich Informatik angesiedelt ist, ist Professor Dörr in der erweiterten Institutsleitung des Fraunhofer IESE unter anderem für das Forschungsprogramm Smart Farming zuständig. Der Förderverein Digital Farming e.V. hat die Einrichtung der Professur an der TUK ermöglicht, langfristig wird sie von der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Land getragen. »Die Forschungsinteressen des Lehrstuhls liegen in der Verbesserung der Interoperabilität und Vernetzung landwirtschaftlicher Systeme sowie der Nutzerakzeptanz der Digital-Farming-Lösungen. Es werden alle Systemklassen betrachtet – von Farmmanagement-Informationssystemen über mobile Systeme bis hin zu eingebetteten Systemen. Deshalb spielt das Software- und Systems-Engineering beim Aufbau landwirtschaftlicher Ökosysteme eine zentrale Rolle«, so Prof. Dörr.

CVC Nutzfahrzeug GmbH

Wasserstoffantriebe für Nutzfahrzeuge Im Rahmen der CVC-Wasserstoffstrategie für Nutzfahrzeuge hat der CVC ein groß angelegtes Verbundprojekt initiiert. Insgesamt 19 Partner aus Forschung und Wirtschaft entwickeln und erproben ein neuartiges Antriebssystem für Nutzfahrzeuge, das auf einem Wasserstoffverbrennungsmotor basiert. Das mit 14 Mio. Euro vom BMWI geförderte Vorhaben startet zum 1. Juli 2021 und stellt emissionsfreie Antriebe für Einsatzbereiche zur Verfügung, in denen Brennstoffzellen und batterieelektrische Antriebe ungeeignet sind. mehr erfahren…

Unser Lautern – herzlich digital

KL erfolgreich im 5G-Innovationswettbewerb Was haben Kommunen von 5G? Wie profitieren die Bürgerinnen und Bürger? Nach erfolgreicher Teilnahme am 5G-Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) dürfen wir die Technologien im herzlich digitalen Kaiserslautern erproben. mehr erfahren…

Westpfalz-Klinikum – Der kleinste Schrittmacher der Welt

Westpfalz-Klinikum setzt bei Patienten mit Herzrhythmusstörung neue Kardiokapsel ein Kaiserslautern. Das Westpfalz-Klinikum hat jetzt als eines der ersten Krankenhäuser in der Region das Micra™ AV-System – den weltweit kleinsten Schrittmacher – eingesetzt. Dieser neue Herzschrittmacher wurde für die Behandlung von Patienten mit AV-Block, einer Herzrhythmusstörung, entwickelt. Das Klinikum kann dadurch mehr Patienten als je zuvor versorgen. Die sogenannte Kardiokapsel kommt mit einem Zehntel der Größe herkömmlicher Schrittmacher aus und kann deswegen minimalinvasiv direkt ins Herz implantiert werden. Es sind keine Elektroden oder eine chirurgische „Tasche“ unter der Haut erforderlich. Der Schrittmacher ist dadurch für den Patienten unsichtbar. „Dies ist ein großer Fortschritt in der medizinischen Versorgung von Schrittmacherpatienten“, sagt Professor Dr. med. Burghard Schumacher, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2. „Denn nun können wir auch AV-Block-Patienten kabellos mit der Kardiokapsel versorgen.“ Ein AV-Block ist eine Herzkrankheit, bei der die elektrische Reizleitung zwischen den Kammern des Herzens (Vorhöfe und Ventrikel) gestört ist. Schrittmacher, die verbreitetste Behandlungsmethode bei AV-Block, tragen zur Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus bei und lindern Symptome wie Kurzatmigkeit, Schwindel oder Ohnmacht etc., indem sie die elektrische Aktivität der Vorhöfe und Ventrikel koordinieren. „Wenn dieser Prozess – als AV-Synchronität bekannt – erreicht ist, sind Patienten gesünder, haben eine bessere Lebensqualität und die Durchblutung vom linken Ventrikel ist wieder erhöht“, erläutert Prof. Schumacher. In Deutschland tragen etwa 500.000 Menschen einen Herzschrittmacher. Jährlich werden circa 35.000 Patienten davon mit einem AV-Block-Leiden versorgt. Historisch gesehen werden Patienten mit AV-Block mit konventionellen Zweikammer- Schrittmachern behandelt, die in den oberen Brustraum unter die Haut unterhalb des Schlüsselbeins implantiert werden und mit dem Herzen anhand von dünnen Kabeln, sogenannten „Elektroden“, verbunden werden. Das Micra AV-System entspricht der Größe einer Vitamintablette und ist damit genauso klein wie das 2015 zugelassene Micra katheterplatzierbare Einkammerstimulationssystem (TPS). Zusätzlich zum Vorgängermodell hat der Micra AV einen integrierten Sensor, der kontinuierlich die Herzaktivität und -taktung eines Patienten erkennt, auswertet und dadurch eine koordinierte Stimulation zwischen Ventrikel und Vorhof ermöglicht, also AV-Synchronität herstellt. „Wir freuen uns, dass unsere Patienten ab sofort von diesen neuen Möglichkeiten profitieren werden“, sagt der Kardiologe. Kontakt: Westpfalz-Klinikum GmbH Stabsstelle Presse-und Öffentlichkeitsarbeit E-Mail: presse@westpfalz-klinikum.de Tel: 0631 203 1144

Westpfalz-Klinikum – Frühgeborene im Blick

Baby Watch ermöglicht Familien digitalen Kontakt zur neonatologischen Intensivstation / Förderverein kranker Kinder e. V. übernimmt Kosten für neues Kamera-System Kaiserslautern Ab sofort bietet das Westpfalz-Klinikum Eltern von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen die Möglichkeit, ihr Baby auch von zu Hause zu beobachten. Seit April sind an 8 Kinderbettchen auf der Intensivstation für Frühgeborene Kameras installiert. Das System soll helfen, Beziehungen aufzubauen, Bindungen zu stärken und Eltern zu beruhigen. „Bislang bieten nur wenige Krankenhäuser diesen Baby-Watch-Service an“, sagt Jessica Weber, Oberärztin der neonatologischen Intensivstation in Kaiserslautern. „Umso glücklicher sind wir, dass uns der Förderkreis kranker Kinder Kaiserslautern dieses kostspielige System finanziert hat.“ Gerade Frühgeborene verbringen in der Regel einen längeren Zeitraum auf der Intensivstation. Da kommt der erste Kontakt mit den Geschwistern oder den Großeltern oft erst dann zustande, wenn das Baby nach Hause entlassen wird. Mit der Kamera am Babybettchen haben jetzt Geschwister und Großeltern Gelegenheit, über das Handy, Tablet oder den Laptop das neue Familienmitglied kennenzulernen und eine Bindung aufzubauen. „Wir haben auch schon Müttern, die nach der Geburt eine gewisse Zeit auf der Intensivstation verbringen mussten, über Baby Watch eine digitale Verbindung mit ihrem Neugeborenen ermöglicht“, berichtet Dr. Weber. „Das ist für die Psyche der Mutter und den Heilungsprozess immens wichtig und kommt sehr gut an.“ Als die Kinderklinik die Anfrage zur Förderung dieses Projektes an den Förderverein kranker Kinder herantrug, zögerte der Vorstand des Vereins nicht lange. „Wir waren schnell davon überzeugt, dass es ein sinnvolles System ist, das den Eltern, aber auch den anderen Familienmitgliedern helfen wird“, sagt Schatzmeisterin Iris Benz-Rothe. Den Investitionsbetrag von 21.500 Euro übernahm der Förderverein komplett. Darüber hinaus hat der Verein in der Vergangenheit bereits viele andere Projekte der Kinderklinik finanziell gefördert: von Spielgeräten über Beistellbetten für Erwachsene bis hin zu Ultraschallgeräten. Auch die komplette Ausstattung und Anmietung einer Elternwohnung, die Eltern mit einem langen Anfahrtsweg kostenfrei für die Zeit ihrer stationär zu behandelnden Kindern zur Verfügung steht, ist dank des Fördervereins möglich. Kontakt: Westpfalz-Klinikum GmbH Stabsstelle Presse-und Öffentlichkeitsarbeit E-Mail: presse@westpfalz-klinikum.de Tel: 0631 203 1144

Westpfalz-Klinikum – Mitten ins Herz geschaut

Kardio-MRT mit neuen Geräten und Software ausgestattet Seit das Westpfalz-Klinikum 2020 in die Anschaffung von drei neuen Magnetresonanztomografen (MRT) investiert hat, steigt die Zahl der internen und externen Anfragen für Kardio-MRT Untersuchungen im Haus stetig. „Derzeit führen wir etwa 15 solche Untersuchungen pro Woche durch“, berichtet Oberarzt Dr. med. Michael Bergdolt. „Wenn Corona uns nicht ausbremsen würde, wären es noch deutlich mehr.“ Das Spektrum der Untersuchungen reicht von komplex operierten Herzfehlern bis hin zu akuten Herzmuskelentzündungen. Um ihre MRT-Untersuchungen weiter zu optimieren, haben die Kardiologen zu Beginn des Jahres eine Lizenz für die Kardio-MRT-Software CVI42 von der Firma Circle erworben. Das Programm ermöglicht es beispielsweise, die Pumpfunktion des Herzens oder Durchblutungsstörungen des Herzmuskels weitestgehend automatisiert zu berechnen. „Die Software ist so gut, dass wir bei der täglichen Arbeit eine extreme Zeitersparnis haben. Außerdem erhöht sie die Vergleichbarkeit der Ergebnisse verschiedener Untersucher deutlich“, sagt Oberarzt Dr. med. Axel Poesch. Da die Software bislang nur an einem Rechner installiert ist, ist die Zahl der Nutzer noch stark eingeschränkt. Mit Unterstützung der IT-Abteilung und dem technischen Support von Circle sei jedoch bereits eine serverbasierte Variante in Planung, so Dr. Poesch. „Ziel ist es, bereits während der laufenden Untersuchung mit der Auswertung zu beginnen, um spezielle Fragestellungen noch gezielter beantworten zu können“, berichtet Nadja Kirchgäßner, die als Assistenzärztin seit letztem Jahr das Team um Dr. Bergdolt ergänzt. Besonders für schwer kranke Patienten mit zahlreichen Nebenerkrankungen wie zum Beispiel Nierenschwäche oder Atemwegserkrankungen bietet sich eine Kardio-MRT- Untersuchung als sehr schonendes Verfahren an. „Bei Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung können wir auf diesem Weg gewisse Erkrankungen ausschließen, ohne direkt eine – unter Umständen belastende – Herzkatheter-Untersuchung machen zu müssen“, erläutert Prof. Dr. med. Burghard Schumacher, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2. Hauptproblem auf Seiten der Patienten ist häufig die Platzangst. Meist steht die Angst, nicht mehr rauszukommen im Vordergrund. „Eine Notfallklingel am Patienten und der regelmäßige verbale Kontakt des Untersuchers über die Kopfhörer helfen oft. Eine gute Aufklärung für die Untersuchung, die eine Vertrauensbasis schafft, ist das A und O“, sagt Assistenzärztin Dr. med. Lieselotte Preu, die ebenfalls am Kardio-MRT ausgebildet wird. „Bei extremer Platzangst oder kleineren Kindern ist aber manchmal eine milde Sedierung hilfreich und notwendig“, so Dr. Preu. In einigen Fällen organisiert das Team um die Leitende MTRA Petra Goletz aus der Radiologie eine Besichtigung des MRT, um Ängste im Vorfeld abzubauen. Metallische Implantate sind seit Einführung von nicht-feromagnetischen Materialien in der Endoprothetik kein ganz großes Problem mehr. Selbst Untersuchungen mit Herzschrittmachern sind unter gewissen Voraussetzungen möglich. Vor allem für die Elektrophysiologie bringen die Kardio-MRT-Untersuchung und die neue Software viele Vorteile. Inzwischen ist es möglich, ein sehr genaues 3-D-Modell des Herzens zu erstellen, anhand dessen sich beispielsweise die Zahl der Lungenvenen bestimmen lässt. So weiß der Untersucher schon vor einem Eingriff, was ihn erwartet und wie viele Lungenvenen er bei einer Ablation veröden muss. „Auch bei komplexeren elektrophysiologischen Untersuchungen wie der Verödung von Herzkammerrhythmusstörungen wird das Programm in Kürze eine noch gewichtigere Rolle spielen“, sagt Prof. Dr. Schumacher. Darüber hinaus profitiert auch die Kinderkardiologie, die mit der Kardiologie eng zusammenarbeitet, von der Möglichkeit der Kardio-MRTs. „Die schonende und strahlungsfreie Untersuchung kommt besonders Kindern mit komplexen Herzerkrankungen zugute,“ so Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Kriebel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Aktuell laufen in der Kardiologie die Vorbereitungen für ein T1-Mapping. Dabei handelt es sich um eine neue Methode, durch die die Gewebeeigenschaften des Herzmuskels auch ohne die Gabe von Kontrastmittel dargestellt werden können. „Ein weiterer Vorteil, den das Zusammenspiel von neuem MRT und Software mit sich bringt. Denn Kontrastmittel ist nicht für jeden Patient geeignet“, sagt Kirchgäßner, die aktuell zu dem Thema in Heidelberg promoviert. Dr. Bergdolt zieht ein durchweg positives Fazit: „Insgesamt sind wir mit unserem interdisziplinären Team auf einen guten Weg. Dank der neuen Geräte und der neuen Software sind wir für die nächsten Jahre exzellent aufgestellt.“ Rebekka Poesch Stabsstelle Presse-und Öffentlichkeitsarbeit Westpfalz-Klinikum GmbH Kontakt: Westpfalz-Klinikum GmbH Stabsstelle Presse-und Öffentlichkeitsarbeit Email: presse@westpfalz-klinikum.de Tel: 0631 203 1144

Professor der Hochschule Kaiserslautern an Konstruktion des Mars-Helikopters beteiligt

Mitte April hob der Mini-Hubschrauber “Ingenuity” der NASA erstmals auf dem Mars ab. Mit Hilfe eines Sensors, der von Prof. Dr.-Ing. Achim Trautmann von der Hochschule Kaiserslautern entwickelt wurde, kann der Mars-Helikopter selbstständig in der Luft stehen bleiben und seine Position verändern. Über seine Entwicklung sagt er: “Als ich gehört habe, dass die NASA unseren Sensor für den Mars-Helikopter verwendet, hatte ich Angst, dass er abstürzt. Aber jetzt, nachdem es so gut geklappt hat, bin ich schon ein bisschen stolz.” Mehr dazu bei SWR und der Hochschule Kaiserslautern.

TU Kaiserslautern erhält sehr gute Noten für Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften

Die Fächerangebote aus Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik Technischen Universität Kaiserslautern schnitten im aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) sehr gut ab. In unterschiedlichen Kriterien landen sie in der bundesweiten Spitzengruppe. Studierende bewerteten die allgemeine Studiensituation mit sehr zufrieden. Zudem fühlen sie sich zu Beginn und im Verlauf des Studiums sehr gut unterstützt. Das vollständige Ranking erscheint im „Zeit Studienführer“.