Landesverdienstorden an das Ehepaar Knopper für ihr außerordentliches Engagement im Bereich barrierearmer IT-Systeme

Adriane Knopper und Prof. Dipl.-Ing. Klaus Knopper, Vizepräsident Digitalisierung an der Hochschule Kaiserslautern, haben den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit, überreichte die Auszeichnung im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das Ehepaar Knopper wurde für sein außerordentliches Engagement im Bereich barrierearmer IT-Systeme geehrt. Gemeinsam entwickelten sie „ADRIANE“, eine frei verfügbare für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen konzipierte Benutzer-Oberfläche für GNU/Linux-Betriebssysteme. „Auch wenn inzwischen Gesetze die digitale Barrierefreiheit einfordern, bleibt Ihr Ansatz von frei zugänglicher IT wichtig und richtig. Open Source setzt auf die Kraft der Community. Ihnen beiden ist es gelungen, in dieser Community ein Bewusstsein für die Belange blinder und sehbeeinträchtigter Menschen zu schaffen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Welt einen kleinen Schritt barrierefreier und damit besser zu machen. Vielen Dank dafür“, sagte Wissenschaftsminister Hoch bei der Überreichung der Auszeichnung. Prof. Dipl.-Ing. Klaus Knopper und seine blinde Ehefrau Adriane Knopper entwickelten gemeinsam „ADRIANE“, eine auf Linux basierende Open Source Implementation, die insbesondere auf die speziellen Bedürfnisse blinder und sehbeeinträchtigter Menschen zugeschnitten ist. Es handelt sich um ein einfach zu bedienendes, sprechendes System mit optionaler Braille-Unterstützung, das auch völlig ohne visuelle Ausgabegeräte auskommt. Es erleichtert den Zugang zu den Standard-Internetdiensten und die Benutzung des Computers für die tägliche Arbeit. Auch das Einscannen und Vorlesen lassen von Dokumenten wird unterstützt. Das Ehepaar Knopper hat die Anwendung am Rheinland-Pfalz-Stand der CeBIT in den Jahren 2008 bis 2018 regelmäßig gemeinsam vorgeführt und hielt auch im Rahmen anderer Veranstaltungen gemeinsame Vorträge. Knopper beschäftigt sich darüber hinaus mit dem Bau und der Anpassung von Betriebssystemen auf Open Source Basis mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit und ist Entwickler der Linux-Distribution KNOPPIX und von LINBO. Seit 2001 ist er als Vertretungsprofessor und seit 2013 mit einer regulären Professur für Software Engineering an der Hochschule Kaiserslautern tätig und seit 2021 bekleidet er das Amt des Vizepräsidenten für Digitalisierung. Zur Pressemeldung der Hochschule Kaiserslautern   Foto: Feierliche Überreichung des Landesverdienstordens: Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit, Adriane Knopper, Prof. Dipl.-Ing. Klaus Knopper, Dr. Susanne Ganster, Landrätin des Landkreises Südwestpfalz (v.l.n.r.) (Foto: mwg)

proALPHA übernimmt Empolis

proALPHA erweitert sein ERP+ Portfolio um intelligente Service-, Wissens- und Content-Management-Produkte aus der Cloud proALPHA ist einer der führenden Anbieter von ERP+ Software für den Mittelstand, die nun die  Empolis Gruppe übernehmen und somit auf ein verändertes Marktumfeld reagieren, das sich durch eine Verschiebung hin zu serviceorientierten und datenbasierten Geschäftsmodellen auszeichnet. Mehr dazu in den NEWS von proALPHA

Auszeichnung “Barbarossasiegel” für SIAK-Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach und Prof. Dr. Gerhard Steinebach

Für ihr Engagement um die Digitalisierung Kaiserslauterns sind Gerhard Steinebach und Dieter Rombach mit dem Barbarossasiegel ausgezeichnet worden. Das Barbarossasiegel ist eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt Kaiserslautern, zu ihren Trägern gehören verdiente Kommunalpolitiker, Begründer von Städtepartnerschaften, Bundeskanzler oder auch die Pokalsiegermannschaft des 1. FC Kaiserslautern 1996. Am Dienstagabend ist die Liste der Preisträger um zwei Namen erweitert worden: Oberbürgermeister Klaus Weichel hat dem ausgeschiedenen Chief Digital Officer (CDO), Dieter Rombach, und dem ausgeschiedenen Chief Urban Officer (CUO), Gerhard Steinebach, für Verdienste um die Stadt Kaiserslautern jeweils das Barbarossasiegel überreicht. Weichel bedankte sich für „das außerordentlich hohe ehrenamtliche Engagement“ der beiden in den vergangenen Jahren. Mehr dazu hier. Über das Barbarossasiegel.   Foto: KL.digital (Oberbürgermeister Klaus Weichel (links) und die Professoren Gerhard Steinebach (Mitte) und Dieter Rombach mit ihren Ehefrauen)

Handbook digital farming veröffentlicht

Mit dem frisch veröffentlichten »Handbook DigitalFarming« ist es den Digital Farming-Experten Dr. Matthias Nachtmann (BASF) und Prof. Joerg Doerr (erweiterte Institutsleitung am Fraunhofer IESE und Professor für Digital Farming an der Technische Universität Kaiserslautern) gelungen, ein erstes Standardwerk zu SmartFarming / CognitiveAgriculture zu schaffen und dabei den Fokus auf die Interdisziplinarität des Themas zu richten. Mehr als 70 Autor*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Landwirtschaft waren an der Erstellung des Werkes beteiligt. Mehr Infos zur Buchveröffentlichung stehen Ihnen im folgenden Radiobeitrag von 96.9 Antenne Kaiserslautern bereit Zum Radiobeitrag

TU Kaiserslautern erhält Bestnoten im internationalen Hochschulvergleich “U-Multirank”

Pressemeldung 88/2022. Das U-Multirank, initiiert von der Europäischen Kommission, hat jüngst die Daten für 2022 veröffentlicht. Die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) erhält als eine von 106 deutschen Hochschulen vor allem im Bereich „Knowledge Transfer“ Bestnoten. Über alle bewerteten 30 Leistungsindikatoren hinweg schneidet die TUK siebenmal exzellent und siebenmal gut ab. Das Ranking vergibt in fünf Bereichen (Wissenstransfer, Internationalisierung, Regionale Aktivität, Lehre und Studium, Forschung) Noten auf Grundlage von themenspezifischen Leistungsindikatoren. So ermöglicht U-Multirank einen differenzierten, aber gleichzeitig übersichtlichen Vergleich von Hochschulen anhand von individuellen Kriterien. Im bundesweiten Spitzenfeld positioniert sich Kaiserslautern im Technologie- und Wissenstransfer mit insgesamt fünf „exzellent“ bewerteten Leistungsindikatoren. Darunter so wichtige Aspekte wie Forschungsfinanzierung aus nicht-öffentlichen Quellen, wissenschaftliche Publikationen mit Industriepartnern, Ausgründungen, Nennung von Publikationen in Patenten und Einnahmen aus Angeboten zur beruflichen Weiterbildung. Dies zeigt, dass die TUK Wissen und Technologien in hervorragender Weise zugänglich macht und ebenso Bedarfe und Ideen aus Wirtschaft und Gesellschaft Eingang in die universitäre Lehre und Forschung finden. Zwei weitere Indikatoren – Anteil an internationalen wissenschaftlichen Beschäftigten und Drittmittel für die Forschung – weist das Ranking die TUK ebenfalls mit „exzellent“ aus. Über U-Multirank U-Multirank wird auf Initiative der Europäischen Kommission entwickelt und umgesetzt von einem unabhängigen Konsortium unter der Leitung des Centrums für Hochschulbildung (CHE) in Deutschland, des Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente und des Centre for Science and Technology Studies (CWTS) der Universität Leiden, beide in den Niederlanden, sowie der Foundation for Knowledge and Development (Fundación CYD) in Spanien. Das erste U-Multirank-Ranking wurde 2014 veröffentlicht. Mittlerweile umfasst das Ranking in der aktuellen Ausgabe bereits 2.202 Einrichtungen aus 96 Ländern und eine Reihe von 30 Fachrankings. Weiterführende Informationen: https://www.umultirank.org/university-rankings/2021-2022 Zur Pressemeldung der TU Kaiserslautern

Prof. Narayan Rangaraj ist der erste Fellow des Fraunhofer ITWM

Wissenschaft lebt vom Austausch. Darum hat das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM ein Fellow-Programm ins Leben gerufen: Prominente Gastwissenschaftler:innen kommen für maximal sechs Monate ans Institut und widmen sich gemeinsam mit Forschenden am Institut einem Thema. Den Anfang macht Prof. Narayan Rangaraj vom Indian Institute of Technology in Mumbai, der sich in erster Linie mit Logistik und öffentlichem Verkehr beschäftigt. Mit ihm haben wir gesprochen und ihn auch nach seiner Meinung zum 9€-Ticket befragt. [Mehr dazu]

Innovationsförderung: matelso erhält 500.000 Euro vom Land Rheinland-Pfalz

Kaiserslautern, den 24. Juni 2022 – Das kaiserslauterer MarTech-Unternehmen matelso, führender Lösungsanbieter in den Bereichen Call Tracking und Onlinemarketing, erhält eine Innovationsförderung in Höhe von 500.000 Euro. Mit den Mitteln aus dem vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz aufgesetzten Technologie- förderprogramm InnoTop, welches durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanziert wird, werden die Software-Spezialisten ihre fortschrittliche Software-as-a-Service-Anwendung weiter ausbauen und zukunftssicher aufstellen.   Überreicht wird der Förderbescheid am 24. Juni 2022 von Daniela Schmitt, der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin, bei einem persönlichen Besuch im matelso-HQ im Zentrum der Universitätsstadt Kaiserslautern.  In ihrer Würdigung vor Kaiserslauterns Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel, den rund 35 matelso-Mitarbeitern sowie weiteren ausgewählten Gästen erläuterte die Wirtschaftsministerin die Bedeutung des Förderpreises für den Innovationsstandort RLP sowie das Vorhaben von matelso: „Das Ziel unserer Förderungsmaßnahmen ist, einen Beitrag zur Erhöhung der Innovationsdynamik im Land zu leisten. Im Zuge der Globalisierung müssen sich Firmen gegen internationale Mitbewerber und in der Gunst ihrer Kunden durchsetzen. Neue Technologien können dabei eine wirksame Hilfe sein. Es freut mich, dass wir die matelso GmbH bei der KI-basierten Entwicklung eines Online-Marketing-Tools unterstützen können und damit auch den Technologiestandort Kaiserslautern stärken.“  matelso-CEO und Gründer Frank G. Froux will mit den bewilligten Mitteln die Entwicklung seiner erfolgreichen und wertschöpfenden Software weiter vorantreiben – erste Ergebnisse sollen voraussichtlich in Q1 2023 im Markt zu sehen sein. Im Zentrum steht dabei die Schaffung einer einzigartigen Customer Experience, die Informationen aus allen Kommunikationskanälen (Voice, E-Mail, Video, Chat etc.) in einer einheitlichen, einfach zu implementierenden, cloud-basierten Plattform vereint und nutzbar macht. So erhalten Unternehmen die Möglichkeit, die Komplexität bisheriger Systeme zu verringern, mehr Transparenz zu schaffen und ihre Marketing-Spendings sowie Sales- und Service-Prozesse umfassend zu optimieren. Frank G. Froux sagt dazu: „Der Innovationszuschuss ermöglicht es uns, die Evolution unserer jetzt schon erfolgreichen MarTech-Software zu beschleunigen und so schneller als geplant, in den Markt einzutreten. Geschwindigkeit ist in einem so hochkompetitiven Umfeld wie in unserer Branche das A und O. Wir bedanken uns daher bei der Ministerin und beim Land für diese Unterstützung.” Über das Technologieförderungsprogramm InnoTop  Das Technologieförderungsprogramm InnoTop ist eine vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz getragene und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanzierte Initiative. Das Vorhaben wird als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie gefördert. Als Förderbank des Landes setzt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) das Programm InnoTop um. Weitere Informationen zu diesem Förderangebot können unter https://isb.rlp.de/foerderung/269.html abgerufen werden.   Foto: Übergabe des InnoTop-Förderbescheids durch (v.l.n.r.) Ulrich Dexheimer, Vorsitzender der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, Frank G. Froux, CEO und Gründer matelso GmbH, und Daniela Schmitt, Wirtschaftsministerin Rheinland-Pfalz  

Personelles Wachstum: matelso stärkt Marke und Produkt

Kaiserslautern, den 27. Juni 2022 – Der in Kaiserslautern ansässige Anbieter für innovative MarTech-Lösungen matelso ist weiter auf Wachstumskurs. Aktuell entwickelt der führende Software-Spezialist im Bereich Call Tracking und Onlinemarketing sein Portfolio in Richtung Datenanalyse und -management sämtlicher voice-getriebener Kanäle weiter. Zudem will sich das Unternehmen künftig als Partner für das Thema datengetriebenes Conversational-Marketing bei potentiellen Kunden positionieren. Dazu holt matelso-CEO und Gründer Frank G. Froux zwei weitere Spezialisten ins nun knapp 35-köpfige Team: William Wells (47) in der neu geschaffenen Position des Manager Corporate Communications und Andrew Gursky (32) als IT-Infrastructure Expert.    Beide bringen ab sofort ihre jeweiligen Expertisen in den Feldern Kommunikation und IT-Infrastruktur ein und unterstützen matelso dabei, neue Software-Lösungen zu entwickeln und zu vermarkten – auch international. Diese sollen künftig die Komplexität der immer unübersichtlicher werdenden digitalen Toollandschaft für Marketer, Sales- und Customer Care-Spezialisten vereinfachen. Ein weiteres Ziel: Unternehmen sollen Anwendungen an die Hand bekommen, um künftig besser und effizienter Informationen aus konversationsgetriebenen Kommunikationskanälen wie E-Mail, Telefonie oder Video-Calls zu analysieren und wertschöpfend in sämtlichen Geschäftsbereichen einsetzen zu können. Dies im Markt zu kommunizieren, ist künftig Aufgabe von William Wells. Der versierte Kommunikationsprofi bringt seine weitreichende Expertise in den Feldern PR, Öffentlichkeitsarbeit, Storytelling und Media Relations für matelso ein, um das Unternehmen sowie dessen umfangreiche Software-Lösungen stärker im Markt zu positionieren als bisher. Dabei kommt seinem in den letzten 16 Jahren erworbenem Wissen um die Marketing-, Agentur- und Technologiebranchen eine besondere Rolle zu. Dieses Knowhow zahlt direkt auf die Produkt- und Markenkommunikation des Unternehmens ein. Vor seinem Wechsel zu matelso war William Wells für die Kölner Digitalagentur dotfly tätig – ebenfalls als Corporate Communications Manager. Weiterhin kommt Andrew Gursky neu an Bord. Der aus Charkiw in der Ukraine stammende Linux- und Hardware-Spezialist sammelte in seiner knapp 15-jährigen Karriere umfassende Erfahrungen in den Bereichen IT-Administration und Systems Engineering – zuletzt als Chef IT Engineer eines führenden Kunststoffproduzenten in seinem Heimatland. Bei matelso wird er als IT-Infrastructure Expert die hauseigene Hard- und Software-Infrastruktur betreuen. Zudem wird er künftig maßgeblich dabei unterstützen, das matelso-Netzwerk neu und zukunftssicher aufzustellen – über innovative Microservices, container-basierte Entwicklungsmethoden, einem hohen Grad an Automatisierung (Kubernetes) sowie einem weiteren Ausbau der unternehmenseigenen Server-Struktur. Sein Wirken wird aber nicht nur intern bemerkbar sein. Seine Hardware-Fähigkeiten und Network-Skills zahlen ebenfalls produktseitig ein und unterstützen matelso dabei, die innovativen Software as a Service-Lösungen weiterzuentwickeln. “Wir befinden uns als MarTech-Unternehmen aktuell in einer sehr spannenden Phase. Getrieben von den Themenfeldern Big Data und KI ist es eine unserer größten Herausforderungen, unsere hochverfügbare SaaS-Lösung kontinuierlich weiterzuentwickeln und zukunftssicher aufzustellen, so dass sie passgenau auf aktuelle und kommende Anforderungen des Marktes einzahlt und für unsere Kunden einen echten Wettbewerbsvorteil schafft”, sagt Frank G. Froux. “Daher sind wir sehr glücklich, mit William und Andrew zwei Spezialisten gefunden zu haben, die uns sowohl kommunikativ als auch technologisch nach vorne bringen.”   Über matelso GmbH Die matelso GmbH ist eine der führenden Anbieter von MarTech-Lösungen rund um die Themen Call Tracking und Online Marketing. Seit über 15 Jahren setzt das rund 35-köpfige, in Kaiserslautern ansässige Team innovative Akzente und unterstützt seine Kunden dabei, ihre Marketing-Spendings sowie ihre Sales- und Customer Care-Prozesse kontinuierlich zu optimieren – das spart Ressourcen und bares Geld. Eine echte Win-Win-Situation auf die namhafte Unternehmen und Marken wie die Portale Autoscout24 und Immoscout24, die Agentur moccamedia, der Elektronikhändler Euronics sowie das Telekomunternehmen Vodafone vertrauen. Mehr Informationen zu matelso finden Sie hier: www.matelso.com

Eine Runde weiter: Denkfabrik für Studierende soll sich mit digitaler Transformation auseinandersetzen

TU Kaiserslautern © Sven O. Krumke

Die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) hat es mit ihrem Konzept für eine Denkfabrik für Studierende aus den Naturwissenschaften bei einem Wettbewerb des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und des Daimler-Fonds ins Finale der zehn besten Beiträge geschafft. Die TUK erhält nun 10.000 Euro aus dem Programm „Smart Qualifiziert“, um ihr vorgeschlagenes Konzept „IDEENWALD-THINKTANK“ auszuarbeiten. Ziel der Denkfabrik soll es sein, die digitale Transformation durch praktische Anwendungen im Studium erfahrbar zu machen und diese auch aus nachhaltigen und ethischen Blickwinkeln zu betrachten. Die geplante Denkfabrik richtet sich in erster Linie an Studierende der sogenannten MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Sie sollen die Chance erhalten, sich studienbegleitend über einen längeren Zeitraum strukturiert und ganzheitlich mit den Möglichkeiten und Risiken der digitalen Transformation und ihrer nachhaltigen Anwendung zu beschäftigen. Hierzu sind Seminare, Vorträge und Diskussionsrunden geplant. Dabei werden die Studierenden in einem geführten Prozess auf Basis ihres fachlichen Hintergrunds in interdisziplinären Teams digitale Geschäftsmodelle entwickeln und sich damit auseinandersetzen, welche Auswirkungen ihre Ideen auf die Umwelt und gesellschaftliche beziehungsweise ethische Fragestellungen haben. Ergebnisse der Denkfabrik sollen durch Wissenstransfer in neu entstehende Start-ups und in bestehende Unternehmen übertragen werden und so der jungen Generation die Chance bieten, am Diskurs über die Digitalisierung teilzunehmen und ihren Standpunkt einzubringen. „Es ist schön zu sehen, dass wir mit unserem Konzept, das unseren Studierenden einen verantwortungsvollen Platz in einer sich ändernden Gesellschaft sichern soll, die Jury überzeugen konnten“, so Prof. Dr. Werner R. Thiel, TUK-Vizepräsident für Forschung und Technologie und Projektleiter des Vorhabens. „Die praktische wirtschaftliche Verwertung unserer Forschungsergebnisse, die Betrachtung ihrer ethischen Auswirkungen und die Vermeidung negativer Folgen neuer Entwicklungen für unsere Umwelt ist ein wichtiger Beitrag, den unsere Universität der Gesellschaft bieten kann.“ Das Konzept „IDEENWALD-THINKTANK“ wird federführend durch das Gründungsbüro TU & HS KL entwickelt und umgesetzt. Weitere wichtige Partnerinnen für die Denkfabrik sind Professorin Dr. Katharina Spraul, Lehrstuhl für Sustainability Management, und Professorin Dr. Karen Joisten, Lehrstuhl für Philosophie. Sie verleihen den Themen Nachhaltigkeit und Ethik einen besonderen Stellenwert bei der Bewertung der neu entwickelten Geschäftsmodelle. Die beiden Professorinnen und ihre Teams werden sich damit in das studienbegleitende Programm einbringen und öffnen den Blick der teilnehmenden Studierenden für diese wichtigen Aspekte der digitalen Transformation. Die Beteiligten können bereits auf eine Reihe gemeinsamer Erfahrungswerte zurückgreifen. So wird derzeit mit dem Kunstprojekt „SMAP“ erarbeitet, welche Geisteshaltung nachhaltiges Wirtschaften erfordert. In einer Veranstaltungsreihe zum Thema Blockchain-Technologie wurden die Grundlagen für die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle formuliert und in einem Kreativworkshop zu echten Geschäftsideen weiterentwickelt. Aufbauend auf diesen und weiteren Erfahrungen wird in den kommenden Monaten das Konzept weiter ausgearbeitet, mit dem sich die TUK am Ende des Jahres wieder dem Wettbewerb stellt. Dann wählt die Jury des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und des Daimler-Fonds final drei Hochschulen und ihre Konzepte aus, die jeweils 100.000 Euro erhalten werden, um die Pläne zu realisieren. Eingebunden wird die Denkfabrik in die Angebote der Initiative IDEENWALD, die das Gründungsbüro etabliert und stetig weiterentwickelt hat. Die Marke IDEENWALD stellt den Menschen und seine Motivation, Ideen zum Nutzen von Region, Mensch und Umwelt zu verwirklichen, in den Mittelpunkt. Sie vereint zahlreiche Projekte und Maßnahmen, wie beispielsweise den Aufbau eines Netzwerkes von Gründungsunterstützer:innen (IDEENWALD-Ökosystem), eine Smartphone-App mit Wanderungen zur Förderung von Kreativität (IDEENWALD-Kreativparcours), eine Crowdfunding-Plattform für Projekte aus Rheinland-Pfalz und Saarland (IDEENWALD-Plattform) oder die bundesweit größte Konferenz zum Thema kooperative Zusammenarbeit in der Crowd (IDEENWALD-CrowdFORUM).   Das Programm „Smart Qualifiziert“ ist Teil der Initiative „Future Skills“ des Stifterverbandes. Es richtet sich an Hochschulen im Bereich Bildung für die digitale Arbeit und Gesellschaft und unterstützt diese dabei, Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, die zukünftige Anforderungen der Arbeitswelt in den Mittelpunkt der eigenen Hochschulentwicklung stellen. Mehr zum Programm des Stifterverbandes: www.stifterverband.org/smart-qualifiziert Fragen beantwortet: Dr. Bernhard Schu Leiter Gründungsbüro TU&HS Kaiserslautern Tel. 0631 205-2744 E-Mail: schu@gruendungsbuero.info   Zur Pressemeldung der TU Kaiserslautern

Musik bildet den ganzen Menschen

Sparkasse Kaiserslautern ehrt Landkreis-Teilnehmer des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ Gut die Hälfte aller Teilnehmer des diesjährigen 59. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ leben im Landkreis Kaiserslautern. Nach einem Empfang für die Stadtteilnehmer im April, konnte jetzt Hartmut Rohden, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kaiserslautern, alle Teilnehmer aus dem Landkreis im Deutschordensaal empfangen. Es passe sehr gut zur gesamten Sparkassenorganisation, solche kulturellen, gesellschaftlichen und zugleich das Individuum fördernde Initiativen wie „Jugend musiziert“ zu unterstützen, sagte Rohden. Er freue sich, dass im Deutschordensaal jetzt „wieder etwas so Tolles wie ein Preisträgerkonzert stattfindet“. Rohden hob auch die Bedeutung der musikalischen Erziehung für die allgemeine Entwicklung des Menschen hervor. Außerdem „macht Musizieren einfach auch Spaß – und was gibt es Schöneres als glückliche Kinder“, sagte Rohden. Er übergab einen Scheck des Sparkassen-verbandes Rheinland-Pfalz in Höhe von 1000 Euro an den Förderverein der Kreismusikschule. “Jugend musiziert” ist ein bundesweites Kernengagement der Kulturförderung der Sparkassen-Finanzgruppe, die die Regionalwettbewerbe in Rheinland-Pfalz unterstützen. „Einen großen Dank an Sie alle, dass Sie der Musik treu geblieben sind“, sprach Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt an die Teilnehmer, Eltern und Lehrkräfte gerichtet, aus. So sei derzeit zwar noch eine Besucherzurückhaltung bei kulturellen Veranstaltungen zu spüren, jedoch hoffe sie, dass diese Corona nachwirkenden Effekte überwunden werden können. Vertreter der Verbands- bzw. Ortsgemeinden, in denen die jetzt geehrten Teilnehmer zuhause sind, betonten die hervorragenden musikalischen Leistungen und drückten ihre Hoffnung aus, die jungen Musiker und Musikerinnen mögen ihre Kunst auch in Zukunft weiter ausüben. Bei der anschließenden Preisverleihung gab es für die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl Preise vom Landkreis Kaiserslautern wie auch von den Verbandsgemeinden (VG). Es waren dies aus der VG Bruchmühlbach-Miesau: Kerstin Domanski (1. Preis Harfen-Ensemble), Kiana Cordova (3. Preis Violine solo), Maika Cordova (2. Preis Klavier Kammermusik) und Kiana Kasami (2. Preis Violine solo). Aus der VG Enkenbach-Alsenborn: Sage Raymond (3. Preis Violine solo) und Tianya Yi (1. Preis Violine solo). Aus der VG Otterbach-Otterberg: Julian Wojtkowski (2. Preis Violoncello) und Flora Kuba (1. Preis Akkordeon). Aus der VG Weilerbach: Briellen Kent (9 Punkte Violine solo), Brigham Kent (12 Punkte Violine solo), Emilia Janzen (1. Preis Violoncello), Amelia Smith (3. Preis Violine solo; 2. Preis Klavier Kammermusik), Elise Smith (2. Preis Klavier Kammermusik), Vilate Kent (2. Preis Violine solo), Anni Gießrigl (1. Preis Violine solo), Valentin Gießrigl (1. Preis Violine), David Blauth (1. Preis Duo Klavier und ein Holzblasinstrument) und Gila Scheidel (1. Preis Duo Klavier und ein Holzblasinstrument). Aus der VG Landstuhl: Adalyn Rasmussen (1. Preis Violine solo), Kylee Rasmussen (1. Preis Klavier Kammermusik, 2. Preis Violine solo), Lasse Straßer (1. Preis Kontrabass), Emilia Walher (1. Preis Harfen-Ensemble), Ga-Chai Chu (1. Preis Violine solo), Valerie Venzke (1. Preis Klavier Kammermusik) und Jasmin Leonora Giehl (3. Preis Violine solo). Aus der VG Ramstein-Miesenbach: Lillia Mclean (12 Punkte Violine solo), Holland Marie Enfield (3. Preis Violine solo) und Wilhelmina Enfield (3. Preis Violine solo).   Foto v.li.: Kristina Schier, Leiterin Kreismusikschule Kaiserslautern, Jutta Weinig, Vertreterin Förderverein der Kreismusikschule, Hartmut Rohden, stellv. Vorstandsvorsitzender Sparkasse Kaiserslautern.