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STELLENAUSSCHREIBUNG „Referent*in für Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d)“ Zur Verstärkung unseres Teams in der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern suchen wir zum 15. September 2026 eine/n Referent*in für Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d) in Vollzeit. Die angebotene Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Eine unbefristete Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Ihre Aufgaben: Erstellung, Koordination und Umsetzung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen Neugestaltung, Organisation und Koordination von Veranstaltungen und PR-Maßnahmen Steuerung und Überwachung der Social-Media-Aktivitäten sowie Contenterstellung Pflege und Aktualisierung von Web-Auftritten Konzeption und Umsetzung von Werbematerialien (Print, Online, Merchandising) Datenanalyse und Leistungsmessung: Durchführung fortgeschrittener Analysen von Marketingdaten und Social-Media-Metriken zur Bewertung der Effektivität von Kampagnen und Aktivitäten sowie Ableitung datengestützter Strategieoptimierungen Konzeption und Umsetzung von Google Ad Grants-Kampagnen Entwicklung und Pflege von Partnerschaften Planung und Durchführung von Events Gezielte Teilnahme an relevanten Events im Netzwerk Betreuung und Koordination von Werksstudenten Unser Anforderungsprofil: Abgeschlossenes Hochschulstudium, idealerweise im Bereich Kommunikations- bzw. Medienwissenschaften, Marketing oder Online-Kommunikation Grundkenntnisse in Gestaltungssoftware (Affinity) Sehr gute Kenntnisse in MS-Office- und CMS-Anwendungen (WordPress) sowie Canva Grundkenntnisse im Bereich SEO/SEA Erfahrungen mit Hootsuite o.Ä. wünschenswert Berufserfahrung im Marketing oder der Öffentlichkeitsarbeit wünschenswert Begeisterung und Interesse an technologischen Themen sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich und zielgruppengerecht darzustellen Strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise Ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit Hohes Maß an Eigeninitiative Wir bieten Ihnen: Arbeiten im führenden Forschungs- und Innovationsnetzwerk in Kaiserslautern Familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten Möglichkeit zum Homeoffice Kollegiales Umfeld in einem interdisziplinären Team Vergütung in Anlehnung an TV-L Urlaubsanspruch von 30 Tage Wer wir sind Die Science and Innovation Alliance Kaiserslautern (SIAK) ist ein gemeinnütziger Verein mit Geschäftssitz in Kaiserslautern. Zu unseren Mitgliedern zählen die RPTU und die Hochschule Kaiserslautern, neun renommierte Forschungsinstitute und forschungsnahe Einrichtungen sowie zahlreiche regionale, innovative Unternehmen. Die SIAK bringt das wissenschaftlich-technische Knowhow der Region und die innovativen Wirtschaftskompetenzen an einen Tisch und vernetzt sie aktiv, um erfolgreiche Projekte, Kooperationen und Geschäftsbeziehungen zu initiieren und katalysieren. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, die Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern national und international als Vorreiter für die Themen der digitalen und nachhaltigen Transformation zu positionieren. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit Kurzem Motivationsschreiben (max. eine Seite) Tabellarischem Lebenslauf Zeugnissen in einer zusammenhängenden PDF-Datei per E-Mail bis 15. August 2026 an: Linda Hammann Geschäftsführerin Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. Luxemburger Str. 3 67657 Kaiserslautern Tel.: +49(0)631-5600 1757 linda.hammann@siak-kl.com Weitere Hinweise: Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, können leider nicht erstattet werden. Informationen zur Verarbeitung personenbezogenen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter: https://www.siak-kl.com/datenschutz/ Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an Linda Hammann

Geschäftsführerwechsel bei der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern

Der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. (SIAK) vollzieht einen Führungswechsel: Linda Hammann hat am 19. Juni 2026 die Geschäftsführung des Forschungs- und Innovationsnetzwerks übernommen. Sie folgt auf Dr. Peter Guckenbiehl, der die SIAK seit 2023 geleitet hat und zum 1. August 2026 als Geschäftsführer des Technologieparks Heidelberg in eine neue Aufgabe wechselt. In den vergangenen Wochen führte er Linda Hammann in die Aufgaben ein und stellte damit einen reibungslosen Übergang sicher. Linda Hammann übernimmt die Geschäftsführung Mit Linda Hammann übernimmt eine erfahrene Strategie- und Transformationsexpertin die Leitung der SIAK. Die letzten vier Jahre lang war sie bei der Insiders Technologies GmbH tätig – einem Mitgliedsunternehmen der SIAK –, zuletzt als Head of Corporate Strategy & Transformation. Diese Nähe zum Netzwerk und ihr tiefer Einblick in die Innovations- und Transformationsthemen der Region machen sie zur idealen Besetzung für die Aufgabe. Linda Hammann kommentiert ihren Start: „Die großen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur gemeinsam lösen. Die SIAK bringt dafür genau jene Akteure zusammen, die Wissenschaft, Innovation und Wertschöpfung in Kaiserslautern und der Region voranbringen, prägen und ganz neu denken. Ich freue mich sehr darauf, dieses starke Netzwerk gemeinsam mit unseren Mitgliedern weiterzuentwickeln, neue Brücken zu bauen und die Zukunft unseres Wissenschafts- und Innovationsstandorts aktiv mitzugestalten.” „Mit Linda Hammann gewinnen wir eine Persönlichkeit, die Netzwerkarbeit nicht nur versteht, sondern selbst gelebt hat. Als langjährige Mitarbeiterin eines unserer Mitgliedsunternehmen kennt sie die Perspektive der Region aus erster Hand. Ihre strategische Erfahrung und ihr tiefer Einblick in die Innovations- und Transformationsthemen unserer Zeit machen sie zur idealen Besetzung für diese Aufgabe. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.” – Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach, Vorstandsvorsitzender der SIAK Dr. Peter Guckenbiehl blickt auf drei prägende Jahre zurück Dr. Peter Guckenbiehl hat die SIAK seit 2023 als Geschäftsführer geleitet und die Organisation in dieser Zeit konsequent weiterentwickelt. Unter seiner Führung wurden erfolgreich EU-Projekte eingeworben, darunter ESF-geförderte Projekte wie die Transformationsbegleitung Stadt/Landkreis Kaiserslautern sowie das EU-Projekt Boost AI. Die Mitgliederzahlen der SIAK entwickelten sich zudem positiv – ein starkes Signal für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Kaiserslautern. Dr. Guckenbiehl zieht ein persönliches Fazit: „Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück – gemeinsam haben wir viel erreicht. Vielen Dank an alle, die diesen Weg begleitet und mitgestaltet haben. Die Zukunft der SIAK liegt in guten Händen, und ich freue mich darauf, ihre weitere Entwicklung mit Interesse zu verfolgen!” Zum 1. August 2026 tritt Dr. Guckenbiehl die Stelle als Geschäftsführer des Technologieparks Heidelberg an. „Was Peter Guckenbiehl in drei Jahren aufgebaut hat, spricht für sich: ein gewachsenes Netzwerk und erfolgreiche Förderprojekte. Er hat die SIAK als Organisation gestärkt und gleichzeitig immer den Blick auf den Standort insgesamt gerichtet. Das ist keine Selbstverständlichkeit und dafür sind wir ihm sehr dankbar. Wir wünschen ihm für Heidelberg einen ebenso erfolgreichen Start.” – Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach, Vorstandsvorsitzender der SIAK

5,3 Millionen Euro für die Zukunft des Forschungsstandorts Kaiserslautern

Das Jahr startet mit Rückenwind für Innovation und Wissenschaft Im Januar überreichte die Landesregierung Förderbescheide in Millionenhöhe an gleich vier zukunftsweisende Forschungsprojekte in Kaiserslautern. Mit den Projekten IDIAL, MAMBO#5, Mainline-6G und BIOMAX fließen insgesamt 5,3 Millionen Euro in Forschung, die Wirkung entfalten soll. Die gebündelte Innovationskraft der RPTU und des DFKI wird gezielt genutzt, um Künstliche Intelligenz in zentrale Anwendungsfelder zu bringen – vom Mittelstand über die mobile Kommunikation bis hin zur Medizin. Die Projekte im Überblick: IDIAL, MAMBO#5, Mainline-6G und BIOMAX IDIAL wurde gestartet, um Künstliche Intelligenz gezielt im Mittelstand einzusetzen, insbesondere im Handwerk und Baugewerbe. Ziel ist es, praxisnahe, erklärbare und souveräne KI-Lösungen zu entwickeln, die von kleinen und mittleren Unternehmen tatsächlich genutzt und akzeptiert werden. Mehr zum Projekt MAMBO#5 zeigt kleinen und mittelständischen Unternehmen, wie sie schrittweise in die digitale und automatisierte Produktion einsteigen können, ohne bestehende Maschinen und Anlagen austauschen zu müssen. Im Fokus stehen modulare, herstellerunabhängige Automatisierungslösungen, die Mensch und Maschine intelligent zusammenarbeiten lassen. Mehr zum Projekt Mainline-6G entwickelt eine KI-basierte Middleware für die Mobilfunkgeneration 6G, die sichere, extrem latenzarme und autonome Kommunikation ermöglicht, z. B. für vernetzte Industrie, autonome Fahrzeuge, Smart Cities und kritische Infrastrukturen. Mehr zum Projekt BIOMAX nutzt erklärbare KI, um neue Biomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu identifizieren, indem genetische, molekulare und klinische Daten kombiniert werden. Das soll frühere Diagnosen und personalisierte Therapien ermöglichen und für eine vertrauenswürdige KI in der Medizin sorgen. Mehr zum Projekt

Highway to Hightech 2026 – Tour 1

Am 21. Mai haben wir gemeinsam mit zahlreichen Studierenden den HighTech-Highway in Kaiserslautern erkundet. Ziel der Tour war es, die regionale Businesswelt abseits des Hörsaals unmittelbar erlebbar zu machen und das ist mehr als gelungen. Unsere erste Station war das Leistungszentrum Simulations- und Software-basierte Innovation, wo uns Fraunhofer ITWM, Fraunhofer IESE, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie das Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe spannende Einblicke in angewandte Spitzenforschung und konkrete Jobchancen boten. Weiter ging es zum Business + Innovation Center Kaiserslautern, wo das technologiegetriebene Start-up SWIS den Gründer-Spirit lebendig werden ließ. Beim Besuch der Creonic GmbH erlebten wir Hightech auf NASA-Niveau – das absolute Highlight waren spontane Bewerbungsgespräche mit dem Co-Founder, der live aus dem nächtlichen Ausland online zugeschaltet war. Den krönenden Abschluss bildeten Einblicken in einen einzigartigen Talent Pool und ein dynamisches Speed-Dating im 42kaiserslautern, bei dem sich die Teilnehmenden intensiv austauschen und vernetzen konnten. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das große Interesse und an unsere Gastgeber für die fantastischen Einblicke. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour!

Transformationsbegleitung Rheinland-Pfalz: Großer Zuspruch für kostenfreies Coachingprogramm

Das Landesprojekt „Transformationsbegleitung Rheinland-Pfalz” startet mit großem Erfolg in seine neue Phase. Wie die Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. (SIAK) auf einer Pressekonferenz mitteilte, sind bereits 15 der 60 kostenfreien Teilnehmendenplätze für 2026 belegt. Das Programm richtet sich an Beschäftigte aus Rheinland-Pfalz (arbeitend/wohnhaft), die den Wandel der Arbeitswelt aktiv mitgestalten möchten. „Die hohe Nachfrage zeigt, dass unser Angebot genau den richtigen Nerv trifft”, erklärten die Transformationsbegleiter Nina Hahnel und Peter Schäfer bei der Pressekonferenz im 42kaiserslautern. „Besonders die tiefgehende persönliche Begleitung wird von den Teilnehmenden sehr geschätzt. Wir nehmen uns Zeit für jeden Einzelnen und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für die jeweilige Situation.” Individuelles Coaching als Erfolgsfaktor Das Projekt überzeugt durch seinen praxisnahen Ansatz: Durch aktives individuelles Coaching, Verweisberatung und gezielte Unterstützung bei Weiterbildungen und Qualifizierungen erhalten Beschäftigte konkrete Hilfestellung für ihre berufliche Weiterentwicklung. Gefördert wird das Programm durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz und den Europäischen Sozialfond. „Der Mensch als zentraler Gestaltungsfaktor des Wandels benötigt gezielte Unterstützung”, betonen die Transformationsbegleiter der SIAK. Die enge Verzahnung mit dem Ministerium, der Agentur für Arbeit und regionalen Bildungsakteuren ermöglicht dabei eine umfassende Betreuung aus einer Hand. Starke Partnerschaft für die Region Ein besonderer Erfolgsfaktor ist die Kooperation mit Sefrin & Partner aus Pirmasens, die als zweiter Projektträger in der Südwestpfalz aktiv sind. „Transformationsprozesse gelingen erfahrungsgemäß im starken Verbund am wirkungsvollsten”, erläutert Peter Schäfer. Der kontinuierliche fachliche Austausch und die Nutzung von Synergien zwischen beiden Trägern schaffen größere Reichweite und regional zugeschnittene Angebote. Noch Plätze verfügbar Interessierte Beschäftigte aus kleinen und mittleren Unternehmen in Rheinland-Pfalz können sich noch für die verbleibenden 45 kostenfreien Plätze bewerben. Kontakt: Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. (SIAK) transformation@siak-kl.com Für Rückfragen steht Ihnen Peter Schäfer, 0155-63141631, peter.schäfer@siak-kl.com gerne zur Verfügung. Hintergrund  Die Transformationsbegleitung RLP ist ein Projekt des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung (MASTD) Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und der Transformationsagentur RLP. Es wird vom Ministerium und vom Europäischen Sozialfond gefördert. Die Durchführung erfolgt Rheinland-Pfalz weit durch insgesamt 15 Projektträger, verteilt im Bundesland. Die Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. (SIAK) betreut die Region Kaiserslautern Stadt/Landkreis und ist mittlerweile im zweiten Jahr dabei. Links https://transformationsagentur.rlp.de/transformationsbegleitung https://www.siak-kl.com/transformationsbegleitung-2/

Prof. Jörg Dörr verstärkt Institutsleitung des Fraunhofer IESE

Seit dem 1. November 2025 ist Prof. Jörg Dörr neues Mitglied der Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE. Gemeinsam mit dem bisherigen Institutsleiter Prof. Peter Liggesmeyer wird er das auf effiziente Software-Entwicklung fokussierte Institut in die Zukunft führen. Die Aufgaben in der Institutsleitung teilen sich die beiden wie folgt: Prof. Dörr übernimmt die wissenschaftliche Leitung, während Prof. Liggesmeyer die geschäftsführende Leitung innehat. Neben seiner neuen Rolle als Institutsleiter ist Prof. Dörr seit 2021 Inhaber des Lehrstuhls »Digital Farming« an der »Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau« (RPTU). Am Fraunhofer IESE ist er bereits seit 2002 tätig und bekleidete im Laufe der Jahre unterschiedliche Führungspositionen: Von 2005 bis 2010 leitete er die Abteilung »Requirements and Usability Engineering«, von 2010 bis 2019 die Hauptabteilung »Information Systems«. Zudem übernahm er von 2018 bis 2020 die Rolle des Co-Head Business Development, bevor er 2020 Mitglied der erweiterten Institutsleitung des Fraunhofer IESE wurde. Prof. Dörr bringt umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet des effizienten Software und Systems Engineering, des Requirements Engineering sowie der Datennutzungskontrolle mit. Er ist in diversen Branchen aktiv, bisher mit besonderem Schwerpunkt auf der Landwirtschaft. Qualität und Effizienz im Fokus In seiner neuen Rolle als wissenschaftlicher Institutsleiter liegt Prof. Dörr das Thema Effizienz besonders am Herzen. Das Institut soll eine noch stärkere Ausrichtung auf dieses Thema erhalten und durch seine angewandte Forschung im Bereich des effizienten Software und Systems Engineering die Produktivität der deutschen Wirtschaft steigern. »Hochqualitative Software und Systeme sind entscheidend für die technologische Souveränität unseres Landes. Mit seinen zukunftsweisenden digitalen Lösungen, etwa im Kontext von Digitalen Zwillingen oder der Interoperabilität von Systemen, ist das Fraunhofer IESE Innovationstreiber bei zentralen Schlüsseltechnologien. Wir freuen uns sehr, dass Prof. Jörg Dörr die Institutsleitung verstärkt. Seine umfangreiche Erfahrung und Expertise sind wertvoll, um drängende Herausforderungen in Gesundheit, Land- und Ernährungswirtschaft, Mobilität, Produktion, Smart City und Verteidigung zu adressieren. Sein Engagement für Qualität und Effizienz im Software und System Engineering unterstreicht die Bedeutung dieser Faktoren für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft«, sagt Prof. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Prof. Dörr ergänzt: »Die deutsche Industrie braucht mehr denn je effiziente Lösungen, die gleichzeitig hohen Qualitätsansprüchen genügen müssen. Deshalb machen wir Spitzenforschung für zuverlässige und resiliente Systeme, die den Erfolg unserer Partner steigern – ohne dabei die Qualität aus den Augen zu verlieren.« [Pressemitteilung]

Umweltrisiken durch Chemikalien mittels KI aufspüren: Carl-Zeiss-Stiftung fördert Projekt der RPTU mit sechs Millionen Euro

Mehrere hunderttausend Chemikalien werden mittlerweile als möglicherweise umweltschädlich betrachtet. Für die Bewertung von damit verbundenen chemischen Risiken in unseren Süßwasserökosystemen liegen jedoch nur sehr wenige Daten vor. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz werden Forschende der federführenden RPTU gemeinsam mit der University of California diese Wissenslücken schließen. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt“AI for Chemical Risk Prediction in Aquatic Environments (AI4ChemRisk)” im Rahmen des Programms„CZS Durchbrüche“mit sechs Millionen Euro. Das Ziel: Gefahren frühzeitig sichtbar machen und damit unsere Lebensgrundlagen schützen. AI4ChemRisk hat die durch Abwässer und Landwirtschaft verursachten Risiken der Chemikalienbelastung in unseren Süßwasserökosystemen im globalen Maßstab im Blick. Mit Hilfe von KI-Modellen will das Forschungsteam mögliche Kontaminationsprozesse vorhersagen und Handlungsspielräume aufzeigen – dort, wo Analysen durch die Vielzahl der Chemikalien, fehlende Messungen sowie komplexe Umweltbedingungen erschwert sind. Als Schlüsseltechnologie dienen Deep-Learning-Modelle, die Anomalien in großen und komplexen Datensätzen erkennen, sowie generative Modelle, mit denen sich – unter Einbezug von multimodalen Kontextdaten und physikalischen Prinzipien – realistische Messungen simulieren lassen. Die Trainingsgrundlage für die KI bilden bereits vorhandene wissenschaftliche Daten aus chemischen und ökotoxikologischen Datenbanken. Um Anwenderinnen und Anwendern datengestützte Entscheidungen zu erleichtern, wird das Forschungsteam benutzerfreundliche Werkzeuge wie etwa Sprachschnittstellen entwickeln. Die Ansätze sind auf Bereiche wie Gesundheitswesen, Landwirtschaft und Sicherheit übertragbar und entfalten dadurch Breitenwirkung. Informatik trifft Umweltwissenschaften Professor Werner R. Thiel, Vizepräsident für Forschung und Innovation an der RPTU, ordnet die Bedeutung von AI4ChemRisk ein: „Das Projekt verdeutlicht, welches Potenzial in der Verbindung von Informatik und Umweltwissenschaften steckt, zwei unserer Forschungsstärken. Damit leisten wir einen Beitrag zum nachhaltigen und verantwortungsbewussten Umgang mit einer unserer wertvollsten Ressourcen, dem Süßwasser. Weiterhin steuert auch die chemische Verfahrenstechnik ihre Kompetenzen bei. Unterstützung erhalten wir von der University of California, die methodisches Spezialwissen einbringt und die Türen für eine transatlantische Zusammenarbeit öffnet, und vom DFKI mit seiner Expertise in der angewandten KI-Forschung. Unser Dank gilt der Carl-Zeiss-Stiftung, die dieses Vorhaben mit einer großzügigen Projektförderung ermöglicht.“ Projektsprecher Marius Kloft, Informatikprofessor in Kaiserslautern und Experte für Anomalieerkennung mittels Deep Learning, sagt anlässlich der Projektbewilligung: “Kaiserslautern steht für exzellente Forschung in Maschinellem Lernen und mit AI4ChemRisk zeigen wir, wie physik-informiertes Maschinelles Lernen auch bei lückenhaften und komplexen Umweltdaten präzise Vorhersagen ermöglicht. Dank des einzigartigen Datenschatzes aus den Umweltwissenschaften können wir neue Maßstäbe in der Analyse und im Management von Chemikalienrisiken in Gewässern setzen. Fruchtbare Synergien ergeben sich mit dem Potentialbereich zu Machine Learning im Rahmen der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz sowie zu thematisch angrenzenden Vorhaben im Bereich der koordinierten Forschung, bei denen wir ebenfalls federführend sind.” Co-Sprecher Ralf Schulz, Professor für Umweltwissenschaften in Landau und Experte für Chemikalienbelastung in aquatischen Systemen, ergänzt: „Unsere größte aktuelle Wissenslücke sind Daten zum Vorkommen von Chemikalien in der Umwelt. Aus der Verbindung von vorhandenen räumlichen und zeitlichen Umweltinformationen und generativer AI können wir nun ein ganz neues Niveau in der Vorhersage und Beurteilung relevanter Umweltchemikalien für Gewässerökosysteme und Wasserressourcen erreichen.” Weltweit aufgestellt, regional verbunden Um die Ergebnisse von AI4ChemRisk nachfolgend in die wasserwirtschaftliche Praxis zu bringen, ist als Partner vor Ort die Stadtentwässerung Kaiserslautern in beratender Funktion eingebunden. Konkret wird sich die Stadtentwässerung einbringen, wenn es darum geht, die aus der Forschungsarbeit abgeleiteten Vorschläge zum Management der Wasserqualität umzusetzen. Fachlicher Ansprechpartner: Steffen Reithermann RPTU Kaiserslautern-Landau & KI-Projektbüro der KI-Allianz Rheinland-Pfalz T: 0631/205-3296 E: steffen.reithermann[at]cs.rptu.de Ansprechpartner Presse: Julia Reichelt T: 0631 205-5784 E: presse@rptu.de [Pressemeldung] +++ Über die Carl-Zeiss-Stiftung Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.

RPTU vergibt Ehrenpromotion an Werner Weiss, Gründer und Geschäftsführer von Insiders Technologies

Es kommt selten vor, dass die Rheinland-Pfälzische Technische Universität (RPTU) eine Ehrenpromotion vergibt. Denn dafür müssen Kandidatinnen und Kandidaten mit hervorragenden Verdiensten auf ingenieur- oder naturwissenschaftlichem Gebiet glänzen. Genau das ist bei Werner Weiss, Gründer und Geschäftsführer der Insiders Technologies GmbH, der Fall: Er hat am 29. Oktober 2025 die akademische Würde „Doktor der Ingenieurwissenschaften ehrenhalber“ erhalten. Mit der Ehrenpromotion würdigt der Fachbereich Informatik eine Persönlichkeit, die den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in besonderer Weise lebt und deren Wirken weit über die Region hinaus Maßstäbe setzt.  Werner Weiss gilt als Pionier der angewandten Künstlichen Intelligenz und als Brückenbauer zwischen universitärer Spitzenforschung und unternehmerischer Anwendung. Dadurch hat er entscheidend dazu beigetragen, die internationale Sichtbarkeit von Kaiserslautern als Zentrum der Künstlichen Intelligenz zu stärken. Mit der Ehrenpromotion würdigt die Universität seine herausragenden Verdienste und seine besonderen Beiträge zum Technologie- und Wissenschaftsstandort Kaiserslautern. „Werner Weiss hat mit seiner unternehmerischen Weitsicht und seinem kontinuierlichen Engagement nicht nur neue Maßstäbe für die Anwendung von KI gesetzt, sondern auch wesentlich zur Strahlkraft unseres Standorts beigetragen“, betont Professor Peter Liggesmeyer, Vorsitzender der Ehrenpromotionskommission. Insiders Technologies, ein sehr erfolgreiches Spin-off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), beschäftigt heute über 200 Mitarbeitende und betreut mehr als 6.000 Kunden weltweit. Mit seinen Lösungen zur KI-basierten Prozessautomatisierung gilt das Unternehmen als internationaler Innovationsführer – und als Beweis für die nachhaltige Wirkung des Technologie- und Wissenstransfers aus Kaiserslautern. „Diese Auszeichnung erfüllt mich mit großer Dankbarkeit – auch, weil sie die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Unternehmertum würdigt, die mich seit meinen Anfängen in Kaiserslautern begleitet. Forschung und Praxis befruchten sich gegenseitig – und genau in diesem Zusammenspiel liegt der Schlüssel für nachhaltige Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.“, kommentiert Werner Weiss die Ehrung. Professor Christoph Garth, Dekan des Fachbereichs Informatik, unterstreicht: „Herr Weiss ist eng mit der RPTU verbunden. Er hat in Kaiserslautern Wirtschaftsingenieurwesen studiert, später am Fachbereich Informatik und dem DFKI gearbeitet. In dieser Zeit hat er die Firma Insiders Technologies gegründet. Darüber hinaus unterstützt er bis heute unsere Studierenden und arbeitet mit Professorinnen und Professoren an Projekten zusammen.“ Der Fachbereich Informatik der RPTU gehört seit Jahrzehnten zu den führenden Orten der Informatik-Forschung in Deutschland. Er ist eng mit renommierten Forschungsinstitutionen wie dem DFKI und dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) verflochten. Zahlreiche Spin-offs, internationale Forschungsprojekte und enge Kooperationen mit der Industrie haben den Standort zu einem Leuchtturm der Informatik und Künstlichen Intelligenz gemacht. [Pressemitteilung]

KI-Innovationen im Sinne der Menschen gestalten: Bundesverdienstkreuz für RPTU-Professorin Katharina Zweig

Künstliche Intelligenz (KI), die Mensch und Gesellschaft und nicht allein das technisch Mögliche in den Mittelpunkt stellt: Dafür steht Informatikprofessorin Katharina Zweig. Sie forscht an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) zum verantwortungsvollen Einsatz der Schlüsseltechnologie; insbesondere dazu, wie fair und zuverlässig KI ist. Als Wissenschaftskommunikatorin prägt sie den öffentlichen Dialog und ist gefragte Expertin in ministeriellen Gremien. Am 1. Oktober würdigte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Engagement der Professorin mit dem Bundesverdienstkreuz. RPTU-Präsident Malte Drescher gratuliert herzlich: „Ich freue mich sehr für Frau Zweig und beglückwünsche sie zu dieser hohen Auszeichnung. Mit ihrer Forschung, ihrer Lehre und ihrem Engagement bereichert sie unseren Schwerpunkt in der KI-Forschung um wichtige gesamtgesellschaftliche Fragestellungen.“ Die Biochemikerin und Informatikerin zählt zu den Pionierinnen der kritischen Algorithmus- und Data-Science-Forschung. An der RPTU leitet sie das „Algorithm Accountability Lab“ am Fachbereich Informatik und verantwortet den bundesweit einzigartigen Studiengang „Sozioinformatik“. In ihrer Forschung und Lehre setzt Zweig den Fokus auf die ethische Dimension von KI. Mit ihrer Arbeitsgruppe entwickelt sie Methoden, um Qualität und Fairness von KI zu messen. Zweig betont: „Künstliche Intelligenz darf nicht nur technisch funktionieren. Sie muss den Menschen dienen und unsere demokratischen Werte respektieren. Gerade heute ist es wichtiger denn je, diese Werte zu schützen und Verantwortung zu übernehmen. Ich freue mich außerordentlich über diese Auszeichnung, die zeigt, dass Wissenschaftskommunikation einen wichtigen Stellenwert hat.“ Mit Professorin Karen Joisten sowie anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen gründete sie an der RPTU insbesondere das „Center for Ethics and the Digital Society“. Dessen Ziel ist es, Chancen und Risiken von Digitalisierung und KI multiperspektivisch in unterschiedlichen Lebensbereichen zu analysieren und zu hinterfragen. Studierende befähigt die Professorin, den Einsatz und Nutzen von Softwaresystemen gesamtgesellschaftlich zu hinterfragen. Denn künftige Fachkräfte sollen in der Lage sein, Software so zu gestalten, dass diese auch soziale Prozesse unterstützt. Zweig bringt ihre Expertise auch in den öffentlichen Dialog ein, etwa durch Vorträge, Mitgliedschaften in ministeriellen Beiräten und Kommissionen. Beispiele sind ihre Tätigkeit als Co-Vorsitzende des Digitalrats Rheinland-Pfalz (seit 2025), als Mitglied der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz (2018-2020) und als Mitglied des ITA-Beraterkreises des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (seit 2014). Für ihr kommunikatives Engagement wurde sie auch mit zahlreichen Preisen geehrt – darunter 2022 mit dem Abt-Jerusalem-Preis, 2019 mit dem DFG Communicator-Preis und 2017 mit dem Ars Legendi-Fakultätenpreis in den Ingenieurswissenschaften und der Informatik. Nicht zuletzt hat sich Zweig als Autorin einen Namen gemacht – jüngst erschienen ist ein Sachbuch, in dem sie erklärt, wie Sprachmodelle funktionieren und wo deren Grenzen liegen. Ihrer Mission folgend, dass möglichst viele Menschen verstehen müssen, wie KI funktioniert, wird ein Teil des Buchinhalts für Schulen, Universitäten und andere Ausbildungsstätten kostenlos erhältlich sein. Pressemeldung

Kaiserslautern als nationales Vorbild: Wie Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft zum Wachstum führt

Die Erfolgsgeschichte von Kaiserslautern hat bundesweit Beachtung gefunden. Jüngste Berichte bei RTL aktuell und im Nachtjournal belegen eindrucksvoll, dass wirtschaftliche Dynamik und Wachstum in Deutschland auch heute möglich sind. Kaiserslautern hat in den letzten Jahren einen beeindruckenden Wandel vollzogen: vom traditionellen Industriestandort zum zukunftsweisenden Zentrum für Wissenschaft und Innovation. Dieser tiefgreifende Strukturwandel ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie eine Region ihre Zukunftsfähigkeit erfolgreich gestalten kann. Wachstum trotz Fachkräftemangel Unternehmen, die in dieser neuen, innovativen Umgebung verwurzelt sind, sind der beste Beweis für den Erfolg. Unser langjähriges SIAK-Mitglied Wipotec demonstriert eindrucksvoll, wie Geschäfte florieren können, selbst in Zeiten des akuten Fachkräftemangels. Ihr Erfolg basiert auf kontinuierlicher Innovation, strategischer Führung und der Fähigkeit, hochqualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen und zu binden. Der Schlüssel zum Erfolg: Kooperation Der entscheidende Schlüssel zu diesem regionalen Erfolg liegt in der engen Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft vor Ort. Diese Synergie ermöglicht einen schnellen Wissenstransfer von Forschungseinrichtungen in die Unternehmen und schafft ein Klima, in dem Innovationen gedeihen. Netzwerke wie die SIAK spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie bieten die notwendige Plattform, um diese Akteure zusammenzubringen, den Austausch zu fördern und gemeinsame Projekte voranzutreiben, die die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region stärken. Unser Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach fasst im Interview die Notwendigkeit dieser Kooperation treffend zusammen: „Exzellenz allein genügt nicht, wenn man nicht zusammenarbeitet, um große Räder drehen zu können.“ Diese Kooperation ist nicht nur wünschenswert, sondern die unverzichtbare Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer regionalen Wirtschaft. Sehen Sie die Berichte: Wir laden Sie herzlich ein, sich die positiven Beiträge anzusehen und diese ermutigende Nachricht weiterzugeben: RTL aktuell (Der Beitrag beginnt ab Minute 3:24): zum Beitrag auf RTL+ RTL Nachtjournal (Der Beitrag beginnt bei Minute 9): zum Beitrag auf RTL+