IVW bei der MEDICA 2022: Faserverbundwerkstoffe für Implantate im Brustbein und der Wirbelsäule

Das Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe (IVW) entwickelt unter anderem neuartige Implantate und Orthetik basierend auf Faserkunststoffverbundwerkstoffen (FKV). Die Expertise des IVW liegt dabei im Design und der Integration der anwendungsgerechten Funktionalität der Medizintechnikprodukte beginnend mit der Umsetzung neuer Ideen bis zum Prototypen. Bei Implantaten liegt der Fokus auf der Entwicklung röntgentransparenter Implantate mit angepasster Steifigkeit, um einen Knochenabbau gezielt zu verhindern. Orthesen, aber auch Implantate, können durch lastpfadgerechte, optimierte Faserverstärkung individualisiert designt und hergestellt werden. Parallel zum Design wird in allen Projekten ein wirtschaftliches Fertigungsverfahren entwickelt. Durch diese Entwicklungen wird die Patientenversorgung deutlich verbessert bei gleichzeitig geringeren Kosten. Das IVW ist hier zu finden: Halle 3, E 80. Alle Details zur Ausstellung des IVW finden Sie hier.
Fraunhofer ITWM und TU Kaiserslautern veranstalten “Tag der Verfahrenstechnik”

Organisiert vom Leistungszentrum trafen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mathematik, Informatik und Ingenieurwesen am Fraunhofer ITWM zum sechsten »Tag der Verfahrenstechnik«. An die 70 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zum interdisziplinären Dialog. Warum dieser wissenschaftliche Austausch so wichtig ist, erläutern die beiden Organisatoren Prof. Dr. Michael Bortz vom Fraunhofer ITWM und Prof. Dr.-Ing. Hans Hasse von der TU Kaiserslautern im Interview.
Produkt-Launch: Die Lead Management-Lösung matelso platform geht live

Kaiserslautern, 2. November 2022 – Eben auf der DMEXCO 2022 präsentiert, jetzt live und in Betrieb: Die cloud-basierte, schlüsselfertige Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) matelso platform ist ab sofort online für Kunden verfügbar – entwickelt und umgesetzt vom Kaiserslauterer MarTech-Unternehmen matelso. In ihrer ersten Inkarnation adressiert das innovative System das Thema Lead-Management und verbessert so sämtliche Marketing- und Sales-Prozesse – das zahlt direkt auf den Umsatz der Unternehmen ein. Um das zu erreichen, fokussieren sich die Software-Spezialisten aus Kaiserslautern darauf, Business-Daten aus den Conversational Touchpoints zu tracken, zu analysieren, zu visualisieren und in Echtzeit nutzbar zu machen – (Video-)Telefonie, Chat, E-Mail oder Kontaktformulare. Denn: Die Informationen aus den direkten Interaktionskanälen zwischen Kunden und Unternehmen sind insbesondere für Marketer relevant, da sie viele Insights über Entscheidungs- und Kommunikationsgewohnheiten, aber auch über konkrete Anforderungen und Herausforderungen der Kunden enthalten. Daran ausgerichtet, lassen sich Onlinemarketing-Kampagnen sowie die digital-gestützte User-Ansprache signifikant optimieren. Zudem können Verantwortliche unternehmensweit sämtliche Geschäftsprozesse verbessern – allen voran die Lead Management-Prozesse, die direkt zu mehr Abverkauf führen. “Das Lead Management ist DER Knackpunkt bei vielen Unternehmen – insbesondere im Mittelstand. Das wird durch viele Gespräche bestätigt, die ich unter anderem auf der DMEXCO geführt habe. Unsere Erfahrung zeigt, dass wegen ineffizienter Lead Management-Prozesse Unternehmen oftmals bis zu 30 Prozent ihrer Inbound-Leads verlieren – ein Wert, den sich kein Unternehmen heute leisten kann”, sagt Frank G. Froux, Gründer und CEO von matelso. “Mit unserer matelso platform sorgen wir dafür, dass keine Kontaktaufnahme mehr unbeantwortet bleibt oder verloren geht. Im Ergebnis steigen die Anzahl und die Qualität der Leads sowie der Conversion-Daten, was direkt zu einem höheren Vertriebserfolg führt.” Zudem können Unternehmen mit der matelso platform noch weitere Vorteile für sich generieren: Sie steigern Budgeteffizienz sowie -transparenz über den gesamten Marketing- und Lead Management-Prozess hinweg. Sie gewinnen wertschöpfende Insights über ihre Customer Journeys. Sie können im direkten Kontakt gesammelte Kundendaten nahtlos in angebundene Drittsysteme wie CRM oder Analytics-Tools transferieren. Sie schaffen eine simplere IT-Infrastruktur, um zusätzliche Ressourcen für Lead Management-Aktivitäten freizusetzen – Stichwort: verkürzte Toolchain. Das matelso-Team arbeitet aktuell daran, die Rolle von Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz (KI) und Big Data in der matelso platform weiter voranzutreiben. Mit Hilfe smarter Lösungen werden künftig neue Services verfügbar sein, die zusätzliche Wertschöpfung für Kunden heben – etwa das Analysieren, Erkennen und Visualisieren von Sprachmustern, Keywords, Markenbotschaften und Stimmungslagen in der menschlichen Konversationsstruktur in Echtzeit. So können Marketer alle Conversational Touchpoints dafür einsetzen, das Kundenerlebnis über die gesamte Customer Journey hinweg attraktiver, effizienter und nutzwertiger für die Kunden zu gestalten. –––––––––––––––––––––– Über matelso GmbH Die matelso GmbH ist einer der führenden Anbieter von MarTech-Lösungen und -Plattformen rund um die Themen Call Tracking, Online- und Digitalmarketing, Customer Communications und Digital Customer Experience. Seit über 15 Jahren setzt das rund 40-köpfige, in Kaiserslautern ansässige Team innovative Akzente und unterstützt seine Kunden dabei, ihre Marketing-Kampagnen und -Spendings zu optimieren. Zudem unterstützt matelso Unternehmen dabei, effizientere und bessere Sales-, Customer Care-, Entscheidungs- sowie Lead Management-Prozesse aufzusetzen – mit Hilfe schlüsselfertiger und cloudbasierter Technologie. Alles ist nahtlos in Drittsysteme wie CRM oder Analytics-Tools integrierbar. Eine echte Win-Win-Situation auf die namhafte Unternehmen und Marken wie die Portale Autoscout24 und Immoscout24, die Agentur moccamedia, der Elektronikhändler Euronics, der Automobilhersteller Nissan sowie Telekommunikationsunternehmen wie Vodafone oder Telefonica vertrauen. Mehr Informationen zu matelso finden Sie hier: www.matelso.com
Medica 2022: Verfahren der Künstlichen Intelligenz ermöglicht künftig eine personalisierte Diagnose bei Rückenproblemen

Rückenleiden gelten gemeinhin als Volkskrankheit. Die genaue Ursache für diese Probleme zu finden, ist oft schwer. An einem Verfahren, mit dem sich Fehlstellungen und -belastungen des Rückens effizienter beobachten lassen, arbeitet ein Forscherteam der TU Kaiserslautern (TUK), der Universitätsmedizin in Mainz und mit mehreren Unternehmen. Zum Einsatz kommen hierbei auch Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI), die helfen, die Wirbelsäule individuell zu analysieren. Auf der Medizintechnikmesse Medica in Düsseldorf stellt das Team seine Arbeit am Forschungsstand Rheinland-Pfalz (Stand E80, Halle 3) vom 14. bis 17. November vor. Zu wenig oder eine zu einseitige Bewegung, zu viel am Schreibtisch und vor dem Rechner sitzen, nicht nur im Beruf, sondern auch im Privatleben. Die Folge: Viele Menschen haben Rückenprobleme. Dabei gibt es viele bewährte Präventionsmaßnahmen, wie beispielsweise Kurse für Rückengymnastik oder Entspannungsverfahren, die meist auch von den Krankenkassen angeboten und erstattet werden. „Doch all dies nützt wenig, wenn die Ursache für die Schmerzen nicht klar definiert ist“, sagt Carlo Dindorf, Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe Bewegungs- und Trainingswissenschaft an der TU Kaiserslautern. Genau daran arbeitet das Team der TUK zusammen mit Jürgen Konradi und dem Forschungsteam des Interprofessionellen Studienzentrums für Bewegungsforschung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, dem Medizintechnikunternehmen DIERS International GmbH und weiteren Projektpartnern. Das interdisziplinäre Team setzt dabei auf eine in der Praxis bereits gut erprobte und verbreitete Diagnosetechnik. „Wir scannen den Rücken mit einem Projektor und einer Kameraeinheit“, sagt Dindorf. Dabei wird ein Lichtgitter auf den Rücken projiziert. Mittels der sogenannten Rasterstereographie kann so ein individuelles Modell der Wirbelsäule berechnet werden. Neu bei der Methode ist nun der Einsatz von Verfahren der KI und des maschinellen Lernens. „Unser System lernt mit Hilfe der gewonnenen Daten dazu“, erläutert Dindorf. „Je mehr Wirbelsäulen analysiert werden, desto besser wird das System und somit unser Verständnis der Wirbelsäule.“ Um das Lernen dieser Systeme in Zukunft noch weiter zu verbessern, arbeitet das Team daran, eine multizentrische, gemeinwohlorientierte Datensammlung zu ermöglichen. „Dazu wollen wir Daten unterschiedlicher Messzentren zusammenführen“, erklärt Dindorf. „Auf die entstehende Plattform können alle an der Therapie Beteiligten, wie Ärzte und Physiotherapeuten, ihre Bewegungsdaten hochladen. So lässt sich im Anschluss eine objektive, daten-basierte Einschätzung des Krankheitsbildes mittels der entwickelten KI-Pipelines generieren.“ Dies kann unter anderem der Medizin künftig helfen, zum Beispiel Fehlstellungen besser aufzuspüren und personalisierte Diagnosen zu treffen, die eine individualisierte Therapie ermöglichen. Die Technologie ist aber auch für den Leistungs- und Breitensport sowie für die Grundlagenforschung generell von Interesse. So entstehen ein wesentlich differenzierteres Bild und ein besserer Einblick in die Funktion der Wirbelsäule. Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist ebenfalls in das Vorhaben eingebunden. Sie unterstützt das Forscherteam dabei, die Erkenntnisse in Zusammenarbeit mit anderen Forschern, mit Akteuren aus dem Gesundheitsbereich und mit Unternehmen der Region in die Praxis zu überführen Über die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist ein Verbundvorhaben der Hochschule Kaiserslautern, der Technischen Universität Kaiserslautern sowie des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM). Das Vorhaben stärkt den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer mit Wirtschaft und Gesellschaft und basiert auf einer gemeinsamen Kooperationsstrategie der beiden Hochschulen. Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert. Der Auftritt der Forscherinnen und Forscher der TU Kaiserslautern bei der Medica wird von Klaus Dosch vom Referat für Technologie und Innovation organisiert. Er ist Ansprechpartner für Unternehmen und vermittelt unter anderem Kontakte zur Wissenschaft. Kontakt: Klaus Dosch, E-Mail: dosch@rti.uni-kl.de, Tel.: 0631 205-3001 Bildunterschrift: Das Verfahren soll Ursachen für Rückenprobleme effizienter aufspüren. Foto: Interprofessionelles Studienzentrum für Bewegungsforschung (SZB) Fragen beantworten: Dr. Carlo Dindorf und Prof. Dr. Michael Fröhlich Fachgebiet Sportwissenschaft / Arbeitsbereich Bewegungs- und Trainingswissenschaft TU Kaiserslautern E-Mail: carlo.dindorf@sowi.uni-kl.de Tel.: 0631 205-5172 Dr. Jürgen Konradi Interprofessionelles Studienzentrum für Bewegungsforschung Johannes Gutenberg-Universität Mainz E-Mail: juergen.konradi@unimedizin-mainz.de Tel.: 06131-17-2362 Zur Pressemeldung der TU Kaiserslautern.
Interview-Partner*innen für die Forschung zur Digitalisierung im Infrastrukturbau gesucht!

Sie sind Fachplaner*in, Objektplaner*in, Bauherr*in, Projektmanager*in, Bauleiter*in, Polier*in, BIM-Manager*in, Kalkulator*in, Softwarehersteller*in aus dem Bereich Verkehrswegebau (Straßen-, Eisenbahn- und Wasserstraßenbau), Ingenieurbau (z.B. Brücken-, Tunnelbauwerke) und/oder Leitungsbau? Unterstützen Sie uns, das DiCoMa-Konsortium (TU Kaiserslautern, Fraunhofer IESE, Fraunhofer ITWM und SIAK), mit Ihrer Expertise! Themenschwerpunkte der Interviews sind unter anderem: •Potentiale, die Sie in der Digitalisierung sehen •Hemmnisse und Probleme, die Sie bei der Digitalisierung erfahren (haben) •Von Ihnen eingesetzte Software-Werkzeuge und Datenformate •Ihre Erfahrungen mit Building Information Modelling •Ihre Erfahrungen bei der digitalen Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen •Ihre Erfahrungen beim Datenaustausch zwischen Planung und Ausführung Die Interviews werden im November 2022 telefonisch oder als Online-Meetings durchgeführt und nehmen ca. 45 Minuten in Anspruch. Mehr Informationen zur Studie sowie das zugehörige Kontaktformular zur Anmeldung zur Studienteilnahme stehen Ihnen unter folgendem Link bereit: s.fhg.de/dicoma und in diesem Anschreiben: Interviewanfrage DiCoMa.
SIAK meets SIAK – Eindrücke aus dem Netzwerktreffen 2022

Am 23.09.2022 fanden sich zahlreiche Mitglieder und Netzwerkpartner der SIAK zum diesjährigen Netzwerktreffen zusammen. Angefangen von der Auftaktveranstaltung im John Deere European Technology Innovation Center (ETIC) ging es weiter in den iT Campus Kaiserslautern zu Vorträgen und einer Podiumsdiskussion. Abschließend wurde sich bei einem meet & eat vernetzt. Ausführliche Infos dazu finden Sie hier. Die Eindrücke des Events sowie Stimmen zum Event wurden in unserer SIAK meets SIAK Galerie festgehalten. Gefördert wurde die Veranstaltung durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz im Rahmen des 75-jährigen Landesjubiläum Rheinland-Pfalz.
matelso feiert Richtfest auf der Europahöhe in Kaiserslautern

Kaiserslautern, den 12. Oktober 2022 – Starkes Commitment zum Innovationsstandort Kaiserslautern: Das MarTech-Unternehmen matelso stärkt mit dem Bau seines neuen Firmengebäudes auf der Europahöhe in Kaiserslautern klar seine Beziehungen und Bindung zur Universitätsstadt. “Wir wollen auch künftig in Kaiserslautern wachsen und uns als Firma technologisch und organisatorisch weiterentwickeln”, sagt Frank G. Froux, Gründer und CEO von matelso. Ein weiterer Meilenstein dazu legte das Unternehmen am 11. Oktober mit dem Richtfest am neuen Standort in der Europaallee. Der Neubau ist auch dringend nötig, da matelso voll auf Wachstum setzt. Alles ist auf den Erfolg der neu im Markt eingeführten Software-as-a-Service-Lösung ausgerichtet – der matelso Platform. Im Zuge dieses Projekts baute das Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten kontinuierlich seine Mitarbeiterzahl von rund 30 auf jetzt knapp 40 Angestellte aus. Ohne die räumliche und strukturelle Nähe zu den Wirtschafts-, Universitäts- und Technologie-Institutionen der Region wäre diese Entwicklung aber kaum möglich gewesen. “Als Wirtschaftsingenieur und Firmengründer, der selbst an der TU Kaiserslautern studiert hat, weiß ich, dass ich hier genau die Mitarbeiter und Tech-Spezialisten finde, die das kommende Wachstum meines Unternehmens garantieren”, sagt Frank G. Froux. “Das ist aber nur einer der Gründe, warum ich mich als Unternehmer zum Technologiestandort Kaiserslautern bekenne. Hier werden Weichen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Big Data & Analytics sowie Automationstechnologien im Software-Sektor gestellt, die uns in die Zukunft tragen werden. Unsere Partizipation an diesen Entwicklungen stärkt nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit als Unternehmen, sondern auch die der gesamten Region. Ein wichtiges Ziel, das ich mit Leidenschaft unterstütze. Unser neues Firmengebäude ist ein wichtiges Bekenntnis dazu!” Mit dem neuen fünfstöckigen Firmensitz, in dem künftig auf ca. 2.600 qm Raumfläche bis zu 90 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, schafft sich matelso weiterhin einen Ort, der die Firmenkultur zu 100% widerspiegelt. Diese beruht darauf, dass der Arbeitsplatz als Begegnungs-Hub fungieren soll – also ein Raum, in dem Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner zusammenkommen und sich auf Augenhöhe austauschen und inspirieren können. Kern dieser Begegnungsstätte sind die voll ausgestattete Kantine sowie die angrenzenden Meeting- und Lounge-Bereiche, die zu einem offenen und persönlichen Austausch einladen. “Als Arbeitgeber ist es mir wichtig, dass mein Team nicht, wie heute schon fast üblich, nur virtuell aus dem Homeoffice miteinander kommuniziert, sondern sich auch physisch begegnet. Nur so entsteht kreativer, wertiger und vor allem wertschätzender Austausch – Basis für eine langfristig tragende Unternehmenskultur”, kommentiert Frank G. Froux das Konzept. Der hochwertig gebaute Bürokomplex deckt aber nicht nur die notwendigen räumlichen Anforderungen ab, sondern beeindruckt auch in Sachen Nachhaltigkeit: Eine Lüftungsanlage, Sole-Wasser-Wärmepumpe sowie Geothermie-Technologie sorgen für ein optimales Raumklima und umweltfreundliche Wärmeleistung. Zudem ist auch das Thema E-Mobilität im Gebäudekonzept bedacht: Mit einer Photovoltaik-Anlage soll genug Strom produziert werden, um eine eigene Flotte von E-Fahrzeugen klimaneutral betreiben zu können. All dies wird das Unternehmen künftig dabei unterstützen, das geplante Wachstum zu bewältigen und sich im Wettbewerb gegenüber anderen Tech-Anbietern durchzusetzen – insbesondere auch in Sachen Recruiting und Employer Branding. Dass matelso jetzt schon eines der erfolgreichsten Unternehmen in der Tech-Region Pfalz ist, zeigen folgende Meilensteine: Erst vor kurzem baute matelso seine Produkt– sowie Corporate-Teams in den Bereichen KI und Data Science sowie Kommunikation weiter aus und stellte im Zuge der Fachmesse DMEXCO in Köln seine neue matelso Platform erstmals der Öffentlichkeit vor. Zudem erhielt das Technologieunternehmen in Q2 2022 eine Innovationsförderung des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von 500.000 Euro – aus dem Technologie-Förderprogramm InnoTop des Wirtschaftsministeriums, welches durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanziert wird. Der Entwurf des modernen Neubaus stammt vom Architekturbüro Steffen Wurster aus Bonlanden. Bauplanung sowie komplette schlüsselfertige Ausführung des Gebäudes verantwortet das Team von Freyler Industriebau Darmstadt um Geschäftsbereichsleiter Dirk Förderer. ———————– Über matelso GmbH Die matelso GmbH ist eine der führenden Anbieter von MarTech-Lösungen rund um die Themen Call Tracking und Online Marketing. Seit über 15 Jahren setzt das rund 40-köpfige, in Kaiserslautern ansässige Team innovative Akzente und unterstützt seine Kunden dabei, ihre Marketing-Spendings sowie ihre Sales- und Customer Care-Prozesse kontinuierlich zu optimieren – das spart Ressourcen und bares Geld. Eine echte Win-Win-Situation auf die namhafte Unternehmen und Marken wie die Portale Autoscout24 und Immoscout24, die Agentur moccamedia, der Elektronikhändler Euronics sowie das Telekomunternehmen Vodafone vertrauen. Mehr Informationen zu matelso finden Sie hier: https://www.matelso.com/
Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe

Ab sofort können sich angehende Ingenieurinnen für unseren 1. Female Recruiting Day im April 2023 bewerben! Was Euch erwartet? – Breaking Lab: spannende und unterhaltsame Kurzvorträge über Materialien von heute für morgen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des IVW – Laborvorführungen mit „hands on“ Experimenten – Besuch des Gartenschau-Freizeitparks Kaiserslautern – Einladung zum Cocktail und Abendessen mit Panoramablick über den Dächern von Kaiserslautern Anreise und Unterkunft übernimmt natürlich das IVW. Mehr dazu hier.
Start-up des Jahres: Software hilft Unternehmen, CO2-Fußabruck für Produkte einfach zu erfassen

Um zukünftig Produkte nachhaltiger gestalten zu können, müssen Unternehmen den entsprechenden CO2-Fußabdruck kennen. Dabei ist es nicht einfach, diesen zu bilanzieren. Eine Software, die das Start-up greenable, eine Ausgründung der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK), derzeit entwickelt, will hier Abhilfe schaffen. Unternehmen sollen ohne Vorwissen ihre Daten einpflegen und ihre CO2-Emissionen erfassen können. Die TUK, die Hochschule Kaiserslautern und die Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. (SIAK) haben die Gründer nun zum Start-up des Jahres gekürt. Ob das Flugzeug oder das Auto nutzen, das Smartphone oder das Tablet regelmäßig laden – all dies trägt zu unserem individuellen CO2-Fußabdruck bei. Was für Privatpersonen gilt, ist auch bei Unternehmen und deren Produkten der Fall. Nicht nur Auflagen des Gesetzgebers schreiben künftig vor, eine CO2-Bilanz auszuweisen. So wird es etwa digitale Produktpässe geben, in denen die CO2-Emissionen der Produkte aufgeführt sein müssen. „Das ist aber auch dem Kundenwunsch geschuldet“, sagt Dr. Patrick Kölsch von greenable. Dabei ist es für Unternehmen nicht einfach, den tatsächlichen Verbrauch zu ermitteln. „Ihnen fehlt oft das Know-how. Wir möchten Unternehmen befähigen, den spezifischen CO2-Fußabdruck für die verschiedenen Produkte, die sie herstellen, zu erstellen“, fährt er fort. „Auf diese Weise sehen sie zum Beispiel auch, wo es Potential gibt, zu reduzieren.“ Kölsch und seine Mitgründer Alexander David, Viktor Schiller und Lucas Hartmann entwickeln die Software in ihrem Unternehmen greenable derzeit zur Marktreife. „Wichtig ist uns, dass sie ohne Vorwissen funktioniert. Die Firmen müssen sich keine Expertise aneignen oder zusätzliches Personal einstellen. Auf dem Markt gibt es zwar schon Software, um diesen Verbrauch zu erfassen. „Hier fließen aber meist nur industrielle Durchschnittswerte aus Datenbanken ein. Wir nutzen bei unserem Verfahren zusätzlich direkte Aktivitätsdaten“, so Kölsch. Dabei setzen die Gründer auf einen leichten, nutzerfreundlichen Einstieg. „Bei jedem Schritt wird der Kunde durch die Bilanzierung geführt. Er kann nichts falsch eingeben.“ Auch unterscheidet das Start-up zwischen dem Fußabdruck des Unternehmens und seiner Produkte. „Für ein Unternehmen ist die Bilanzierung einfacher als für seine Produkte“, fährt er fort. „Hier fließen beispielsweise Strom- und Benzin- oder Dieselverbrauch ein. Das lässt sich leicht umrechnen. Bei den Produkten gilt es andere Faktoren zu berücksichtigen, wie zum Beispiel Transportwege und Lieferketten.“ Kölsch weiter: „Um dies alles zu erfassen, stellen wir verschiedene Schnittstellen zum Beispiel für die Maschinenanbindung bereit. Das heißt, wenn eine Maschine ihre Energiedaten direkt misst, kann das direkt in unsere Software einfließen.“ Ähnliches gilt für Warenverwaltungssysteme, sogenannte Enterprise Resource Planning Systeme (ERP). „Hier sind zum Beispiel spezifische Informationen zu Materialien und dem Maschinenpark sowie Arbeitspläne und Stücklisten hinterlegt. So wissen wir beispielsweise, welche Materialien in ein Produkt einfließen und wie lange eine Maschine arbeitet. Daraus können wir dann den Energiebedarf und die Emissionen ermitteln.“ Die Gründer arbeiten daran, dass solche Daten künftig automatisch in ihr System einlaufen. Die Daten bereitet die Software so auf, dass die Unternehmen die CO2-Werte für verschiedene Prozesse oder Materialien sehen können. „Es lassen sich auch Fertigungsschritte oder Materialien miteinander vergleichen“, fährt er fort. „Das gilt auch für Lieferanten. So kann man überlegen, an welchen Stellen es Einsparungspotentiale gibt, beispielsweise kann man beim Transport auf regionale Lieferanten setzen.“ Die Gründer stehen noch am Anfang der Entwicklung. „Langfristig wollen wir Unternehmen anbieten, dass sie ihre CO2-Bilanz über Jahre vergleichen können.“ Auch können die Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck im Rahmen des digitalen Produktpasses über einen QR-Code auf dem Produkt platzieren. „Der Kunde kann diesen scannen und sieht so direkt, wie es um den Fußabdruck des Produkts bestellt ist.“ Seine Software möchte das Team als Lizenz anbieten. Interessierte Unternehmen können sie künftig über einen Webbrowser mit einem kostenpflichtigen Account nutzen. Alexander David, Viktor Schiller und Patrick Kölsch sind Absolventen der TU Kaiserslautern. Lucas Hartmann und Patrick Kölsch haben am Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation bei Professor Dr. Jan C. Aurich gearbeitet. Alexander David arbeitet derzeit noch bei der SmartFactory in Kaiserslautern. Seit dem 1. April werden Viktor Schiller, Lucas Hartmann und Patrick Kölsch mit einem EXIST-Gründerstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert. Zugleich unterstützt das Gründungsbüro der TUK und der Hochschule Kaiserslautern (HS KL) die jungen Gründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Ihre Büroräume haben sie im Business and Innovation Center (BIC) Kaiserslautern, das dem Team ebenfalls zur Seite steht. Der Preis wird jährlich verliehen und würdigt besondere Gründungen aus TUK, HS und den Kaiserslauterer Forschungsinstituten, die dem Transfer von Technologie aus der Wissenschaft in die Wirtschaft dienen. Solche Ausgründungen bleiben meist in der Region und schaffen Arbeitsplätze, wodurch sie wiederum die Region stärken. Die Auszeichnung wird den Jungunternehmern im Rahmen der Veranstaltung „CrowdForum“ am Donnerstag, den 6. Oktober, gegen 16.30 Uhr im E4Lab (Carl-Euler-Straße 56) in Kaiserslautern verliehen. Sie ist mit 3.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von der SIAK gestiftet. Ins Leben gerufen hat die SIAK diesen Preis gemeinsam mit TUK und HS KL. Michael Kraft, stellvertretender Vorsitzender der SIAK sowie Geschäftsführer der TOPdesk Deutschland GmbH, und Dr. Valentin Petzsche, Geschäftsführer der SIAK, verleihen ihn an die Gründer. Weitere Informationen unter www.greenable.tech Fragen beantworten: Natascha Moeller Gründungsbüro E-Mail: moeller(at)gruendungsbuero.info Tel: 0631 205-3841 Dr.-Ing. Patrick Kölsch greenable E-Mail: patrick.koelsch(at)greenable.tech Tel.: 0631 34377690
Netzwerken – für den nächsten Schritt

Mit vielen neu ausgetauschten Visitenkarten und einem Lächeln auf den Gesichtern der Gäste endete am späteren Abend des 23.09.2022 das diesjährige Netzwerktreffen der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern e.V. (SIAK). Auftakt des Netzwerktreffens bildete die Veranstaltung „SIAK meets Insight InTU Research“, die vom John Deere European Technology Innovation Center (ETIC) als Gastgeber unterstützt wurde. Nach begrüßenden Worten von Dr. Thomas Engel, Manager Technology Innovation Strategy bei John Deere, sowie dem Vorstandsvorsitzenden der SIAK, Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach, ging es weiter mit einem Vortrag zum Thema „Rekonfigurierbare Steuerungssysteme von autonom fahrenden Robotern“ von Patrick Wolf, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Robotersysteme der TU Kaiserslautern (TUK). Die Reihe „Insight InTU Research“, präsentiert von der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz, öffnet Unternehmen den Zugang zu neuen Technologien und klärt auf über Trends und ihre Einsatzfelder im betrieblichen Kontext. Der zweite Part der Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten des iT Campus Kaiserslautern, Europaallee 10, statt. Nach einem reich gefüllten Programm mit verschiedenen Vorträgen zur Entwicklung der SIAK sowie der Wissenschafts- und Innovationsregion Kaiserslautern, bei denen die Gäste bereits mit dem einen oder anderen Lacher versorgt wurden, ging es über in eine Podiumsdiskussion, die sich auch kritisch mit der Zukunft der Region auseinandersetzte. Neben einem Vortrag von Dieter Rombach zur Mission und Vision der SIAK, hielt Steffen Hess, Division Head Digital Innovation & Smart City am Fraunhofer IESE, eine Keynote zu „Das Smart City Ökosystem als Standortfaktor“. Einen Einblick in die „Entwicklung und Zukunft der Wissenschafts- & Innovationsregion Kaiserslautern seit 2000“ gab Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel. Den Vortragsrahmen schlossen Laura Schwehm, Leitung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bei der SIAK, und Dr. Stefan Weiler, Geschäftsführer bic, WFK und Fritz-Walter-Stadion, mit der Vorstellung der vonseiten der SIAK initiierten Standortkampagne „Kaiserslautern – für den nächsten Schritt.“, mit dem Ziel aller Akteure, den Standort Kaiserslautern als die Wissenschafts- und Innovationsregion mit ihren hervorragenden Standortfaktoren und Spitzenleistungen zu vermarkten. Die anschließende Talk-Runde setzte sich aus Akteuren der Wirtschaft, Wissenschaft sowie der Stadt zusammen: Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmidt, Präsident der Hochschule Kaiserslautern, Michael Kraft, Geschäftsführer TOPdesk Deutschland GmbH, Dr. Stefan Weiler, Dr. Klaus Weichel, Steffen Hess sowie Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach. Diskutiert wurde u. a. zu den Themen: „Mangelware Fachkräfte“, die Stärken eines Netzwerks, Digitalisierung der Stadt und Kaiserslautern als Gründungsort. In einem Punkt waren sich die Diskutanten einig: Die Wissenschafts- und Innovationsregion bietet beste Voraussetzungen zum Forschen, Arbeiten und Leben. Damit sich die teilnehmenden Mitglieder sowie die weiteren geladenen Gäste zu den angesprochenen und weiteren Themen austauschen und vernetzen konnten, wurden alle eingeladen, sich in den Räumlichkeiten der Luxemburger Str. 3 einzufinden. Dort warteten neben einem flying dinner und einem großen Netzwerkraum weitere Räumlichkeiten auf die Teilnehmenden. Dazu gehörten u. a. verschiedene Thementische, an denen die Mitglieder ihre Inhalte vertiefen konnten. Geleitet wurden die Tische von Ralph Traphöner, Empolis Information Management GmbH (KI), Prof. Dr. Werner Thiel, TUK (Nachhaltigkeit), Prof. Dr. med. Karl-Herbert Schäfer, Hochschule Kaiserslautern (Gesundheit) sowie Prof. Dr. Dennis Steininger, TUK (Entrepreneurship). „Diese Events zeigen immer wieder sehr deutlich, wie wichtig ein funktionierendes Netzwerk wie die SIAK für den Standort Kaiserslautern ist – sowohl zur Steigerung der standortinternen Transparenz als auch zur Formierung und Bündelung von Interessen in Clustern. Die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft und der Transfer von Erkenntnissen ist eine große Aufgabe, aber auch eine enorme Chance, um Kaiserslautern zukunftssicher und innovativ aufzustellen“, Dr. rer. pol. Philipp Böhnlein, Projektleiter im Business and Innovation Center Kaiserslautern (bic). Im Fokus des gesamten Events stand die Standortkampagne „Kaiserslautern – für den nächsten Schritt.“, die sich thematisch nicht nur durch die Vorträge und die Podiumsdiskussion zog, sondern visuell auch in den Netzwerk-Räumlichkeiten zur Geltung kam. Neben verschiedenen übergreifenden Postern und Aufstellern zur Kampagne konnten die Gäste die von den Verbundpartnern des Standortprojekts eigens entwickelten Plakate im Kampagnendesign bestaunen. „Das SIAK-Netzwerktreffen 2022, das mit über 80 Personen aus unseren verschiedenen Mitgliedsunternehmen und -instituten besucht war, war ein voller Erfolg“, freut sich der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach. „Es zeigt sich an der wachsenden Zahl von SIAK-Mitgliedern sowie der hohen Teilnehmerzahl am Netzwerktreffen, dass insbesondere Firmen in der aktuellen Krisenzeit Vernetzung und den Schulterschluss mit anderen Firmen und der Wissenschaft besonders hoch schätzen.“ Gefördert wurde die Veranstaltung durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz im Rahmen des 75-jährigen Landesjubiläum Rheinland-Pfalz. Pressemeldung (pdf): 20221004_PM_SIAK-Netzwerktreffen2022 Die Kampagnenseite finden Sie unter: https://next-step-kl.com/ Foto: Martin Koch Photography